Trotz der Präzision, mit der Merz die Wörter setzt, bleiben seine Texte offen: Sie sind einfach und klar, zugleich rätselhaft und poetisch. Nachzulesen jetzt in den ersten drei Bänden einer auf sieben Bände geplanten Werkausgabe im Haymon-Verlag, herausgegeben von Markus Bundi. Der erste Band heißt „Die Lamellen stehen offen“, im Untertitel „Frühe Lyrik 1963-91“. Donnerwetter, denkt man, Merz schrieb fast 30 Jahre lang „frühe Lyrik“!
War er 1963, mit 18, ein junger Autor, war er es mit 46 immer noch. Aber so absurd rechnet der Literaturbetrieb ja. Bis 50 gilt man als „jung“, zehn Jahre später beginnt das „Alterswerk“. …
Die ersten drei Bände der Werkausgabe haben zusammen rund 850 Seiten. Vier weitere werden folgen, die auch späte Prosa und Lyrik, Romane, Essays und Texte zur Kunst enthalten. Ein Fest für Merz-Leser, jedoch kaum für Germanisten.
Autor, Herausgeber und Verlag entschieden sich für eine reine Leseausgabe, die auf einen wissenschaftlichen Apparat verzichtet. Die Texte in den drei gelben Bänden sprechen für sich – und das passt zu ihrem Autor, diesem Enkel Flauberts, dem Wahrnehmung und ihre Umformung in Schrift alles ist:
„Über die Baulücken zieht blauer Himmel, die Schönheit der Brandmauern tritt schonungslos hervor. Eine Jakobinerin mit Einkaufstasche und Hund erobert die Ladenstraße, der Marktfahrer singt sein Auberginenlied. An der Ecke bleibt ein Dreijähriger stehen, er notiert alles, was er hört und sieht, in sein gelbes Heft, die Mutter wartet. Sie weiß, die Wirklichkeit lässt sich nicht begreifen. Außer vielleicht mit einem Bleistift in der Hand.“ / Matthias Kußmann, DLF
Klaus Merz: Werkausgabe.
Band 1: Die Lamellen stehen offen. Frühe Lyrik 1963-1991, 240 Seiten
Band 2: In der Dunkelkammer. Frühe Prosa 1971-1982, 308 Seiten
Band 3: Fährdienst. Prosa 1983-1995, 312 Seiten
Haymon Verlag Innsbruck, Preis: je 24,90 Euro
Edmond Jabès war buchstabengläubig: ein Sprachdenker, der auf der Wortoberfläche – im Klangraum der Poesie – spekulative Erkenntnis suchte und fand. Eine Erinnerung an den vor hundert Jahren geborenen Dichter und Philosophen von Felix Philipp Ingold, NZZ 14.4.
Mit seinem Sprachdenken ist Jabès für zahlreiche jüngere Dichter – unter ihnen Anne-Marie Albiach, Joseph Guglielmi, Rosmarie Waldrop, auch Paul Auster – schulbildend geworden. Namhafte Zeitgenossen wie Levinas, Derrida, Chillida, Nono oder Zanzotto haben an diesem ebenso schwierigen wie produktiven Denken partnerschaftlichen Anteil genommen und ihm zu bemerkenswerter Resonanz verholfen.
Lesetipp:
Zwischen den Zeilen Heft 26, Dezember 2006: Jean Daive, Edmond Jabès
Wenn die Debatte um Günter Grass‘ Gedicht-Pamphlet «Was gesagt werden muss» jenseits der breiten Zurückweisung durch die Intelligenzia eines gezeigt hat, dann, dass es dem Internet-Mainstream zunehmend an Empathie für Israel gebricht. / Andreas Breitenstein, NZZ
Die Kulturabteilung der Cuxhavener Verwaltung schreibt:
Die Jury Mitglieder sind folgende:
Prof. Dr. Frank Möbus (Uni Göttingen)
Prof. Dr. Sabine Doering (Uni Oldenburg)
Prof. Dr. Hermann Korte ( Uni Siegen)
Winfried Stephan, Diogenes Verlag, SchweizAls beratende Mitglieder sind dabei:
Frau Erika Fischer (stellv. Kulturausschussvorsitzende/ ehrenamtl. Bürgermeisterin Cuxhaven)
Stellv. der Stadt Cuxhaven, zumeist Frau Dr. Anne Frühauf
Stellvertreter der Stadtsparkasse Cuxhaven.Die Jury hat sich in diesem Jahr für Nora Gomringer ausgesprochen:
„Sie schenkt uns das Glück
über federleicht schwere Verse zu staunen,
deren auch ganz leise Töne sehr weit reichen.
Ihr Publikum wundert sich, lacht, weint und erschrickt.
Was aber bleibt, das ist reine Freude an der Kraft der Poesie.“
In den Cuxhavener Nachrichten schreibt Jens Potschka:
Ein Höhepunkt der Preisverleihung war im wahrsten Sinne des Wortes die Laudatio des Wiener Literaten Franzobel auf Nora Gomringer, [sic] Nachdem er sich mit dem Frühwerk der dasmals 20-Jährigen beschäftigt hatte, stieß er auf Texte aus dem Jahre 2006. „Plötzlich scheint Nora Gomringer ein Knopf aufgegangen zu sein, als hätte sie sich freigemacht vom schweren frugalen Erbe ihres Vaters, als wäre sie aufgesprungen aus dem Rollstuhl und hätte gemerkt, wie gut ihre Wörterfüße tragen. Sie hat wohl die wesentliche Erfahrung gemacht, dass sich ein Text auf einer Bühne viel schwerer behaupten lässt als auf einem Blatt Papier“, so Franzobel, der „Der Gomringer“ im Anschluss bescheinigte: „Zugänglichkeit, Einfachheit und Witz ihrer Gedichte machen Nora Gomringer nicht nur zu einer äußerst würdigen Ringelnatz-Preisträgerin, sondern auch zu einer zeitgemäßen Nachfolgerin dieses Großmeisters der kleinen Form.“
Günter Kunert (82) hat mit Geschichten, Gedichten und Essays die deutsche Nachkriegsliteratur geprägt. Er kritisiert die geringe Aufmerksamkeit, die Lyrik in Deutschland erfährt. Im Interview mit REINHARD TSCHAPKE, Nordwestzeitung, über Lyrikleser, Grass und den Welttag des Buches:
FRAGE: Was halten Sie vom Tag des Buches, der alljährlich am 23. April begangen wird?
KUNERT: Es gibt hoffentlich auch einen Tag der Zahnbürste. …
FRAGE: Was fehlt Ihnen denn als Autor, der vor allem durch Lyrik hervorgetreten ist?
KUNERT: Man könnte mal in eine heutige Buchhandlung gehen und fragen: Haben Sie auch Gedichtbände? Dann wird der Buchhändler wahrscheinlich eine Art Schlaganfall bekommen oder verlegen mit den Achseln zucken.
FRAGE: Ein paar Gedichtbände werden sich in einer wohlsortierten deutschen Buchhandlung schon finden lassen, oder?
KUNERT: Ja, wird der Buchhändler sagen, dahinten in der Ecke, gleich neben der Toilette im untersten Fach.
Und wenn Frost sich in seinen Texten einer überlieferten Formensprache bedient, dann liegt das wohl daran, dass sie einem grundlegenden und humanen Wunsch korrespondiert. Der Leipziger Germanist Walfried Hartinger sprach in solchem Zusammenhang gern von Humanisierung der Natur und Naturalisierung der Menschheit. Im Gedicht Desert Places dreht Frost das Verhältnis:
They cannot scare me with their empty places
Between stars – on stars where no human race is.
I have it in me so much nearer home
To scare myselve with my own desert places.
Für Robert Frost seien Gedichte ein kurzes Aufhalten der Verwirrung gewesen, schreibt Lars Vollert im Nachwort. Und wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass die in späterer Kindheit einsetzende Verwirrung für keinen von uns aufgehört hat, aber auch die Sehnsucht nach Klarheit nicht. / Jan Kuhlbrodt, fixpoetry
Robert Frost: Promises to keep// Poems, Gedichte// Zweisprachige Ausgabe//Übersetzung und Nachwort von Lars Vollert//C.H. Beck// 8.Auflage//München 2011
von Astrid Kohlmeier, Montag, 23. April 2012 um 10:10 ·
es ist zeit eine andere sprache zu finden. für die sache an sich, das leben an sich, den menschen an sich und als gesellschaftliches wesen. die rede ist vom leben, der liebe, sex, kunst, politik, wirtschaft… wir laden euch ein im dialog und austausch neue worte zu erfinden, in den mund zu nehmen, auf die zunge, auf unseren charmelippen zu zergehen. lasst uns neue, große ideen denken, bilder kreieren und mutig sein. mutig zu denken, die nackte wahrheit, zu sehen das gegenüber, zu leben die lust. wir – das team dieses neuen sprachrohrs – laden euch ein euch bei uns vorzustellen – mit texten, tönen, bildern, fotos – und mit unseren lesern ins gespräch zu kommen. um eine hohe inhaltliche und künstlerische qualität unserer blätter zu gewährleisten – sucht unser gründungsteam die beiträge aus – die einmal monatlich zur veröffentlichung kommen. alle einsendungen, die wir nicht aufnehmen wollen oder können, werden von uns naturgemäß kommentiert, unsere entscheidung begründet. für wünsche, anregungen, pro und cuntra, kurz für eure lippenbekenntnisse sind wir gerne ganz ohr. euer team (tatjana, astrid, yosef,damara, martin, emil, martin)
Da in den letzten Tagen viel von Auschwitz in der Literatur die Rede war, hier ein Fundstück:
Es liegt viel Ernst in diesem Buch. Nicht nur das Grundthema ist ein ernstes. In diesem neuen Buch von IrisHanika sind auch ihre vorhergehenden Bücher mit anwesend. Lacanische Psychoanalyse: Das Ich bildet sich erst in der Spiegelung, Beziehungen – Liebe – Freundschaft , Single und Einsamkeit, all das spielt erkennbar in den Roman hinein. Wenn sich Ernst und Grenzüberschreitung verbinden, dann lässt die Radikalität mit der sie Stil und Worte wählt an einigen Stellen den Atem stocken.
Z.B. bei der Lektüre auf S. 56: „Von ganzem Herzen danken wir unsen lieben Freunden, lieben JÜDISCHEN Freunden, unseren lieben ermordeten JÜDISCHEN Freunden, die wir leider nicht persönlich kennenlernen durften, weil sie vorher schon ermordet und im Feuer verbrannt, unseren lieben lieben JÜDISCHEN toten Freunden dafür, die wirklich froh wirklich sein können, daß sie tot schon tot schon sind, weil wir sie ansonsten glatt zu Tode lieben würden wir sie!“ (es handelt sich NICHT um Tippfehler – das steht alles so im Text mit den Verdoppelungen)
Der Atem stockt einem schon auf den ersten Seiten bei der Stelle wo zu lesen steht: „Jedem Lied wohnt ein Auschwitz inne, jedem Baume, jedem Strauch, ..“ „und jedem deutschen Menschen auch. Fiderallalla , fideralllalla, fiderallla lala la.“ Lässt sich Fiderallalla mit Ausschwitz zusammenfügen? Und das liest die Autorin auch noch im Literarischen Zentrum laut vor. Ja, meinte sie dazu, sie habe sich schon gefragt ob das wohl O.K. sein könne und sich dann entschieden es zu schreiben.
/ unverändert aus: göttinger stadtinfo
Eine Verjüngungskur haben die Verantwortlichen dem Cuxhavener Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik verpasst. Mit der vor Energie nur so sprühenden, sympathischen Preisträgerin Nora Gomringer (32) wurde am Sonnabend im Stadttheater die bisher jüngste Preisträgerin ausgezeichnet. Den Nachwuchspreis erhielt der von Nora Gomringer ausgewählte Dichterkollege José F. A. Oliver.
Die Laudatio auf Nora Gomringer hielt der Wiener Schriftsteller und Ingeborg-Bachmann-Preisträger Franzobel. Gomringer fand lobende Worte für ihren aus Andalusien stammenden Kollegen.
Mit dem Joachim-Ringelnatz- Preis für Lyrik der Stadt Cuxhaven werden seit 2002 im zweijährigen Turnus Dichterinnen und Dichter ausgezeichnet, die einen bedeutenden, künstlerischen Beitrag zur deutschsprachigen Gegenwartslyrik geliefert haben. / Cuxhavener Nachrichten
Für die Jury zählt Gomringer zu den besten Lyrikerinnen des 20.und 21.Jahrhunderts.
Das gelte vor allem wegen ihres Auschwitz-Gedichtes „Und es war ein Tag“. / Saartext
Gerhard Jaschke ist die Eminenz der Wiener Kleinverlagsszene, ein Klassiker, der keinen Staub ansetzt. Seine Gedichte »Alles Klar Natürlich« sind eine gelungene Text-Sammlung dieses engagierten Autors, Herausgebers des legendären Zeitschrift für Literatur und Kunst, dem Freibord. Für Gerhard Jaschke haben die offene Flanken für künstlerische Konzepte ästhetische Ansätze. Die Gedichte nehmen Ausdrucksformen moderner Kommunikationstechniken auf und transformieren sie mit aufklärerischem Anspruch. Die aphoristische Struktur, der gestische Duktus, die ironischen Untertöne, die Unterwanderung vorgeprägter Sprache und die umgedeuteten Sprichwörte dienen häufig einem parodistischen Spiel. Der Lyriker präsentiert ein lebendiges Sprachspiel aus Alliterationen, Akronymen und Anagrammatischem. Gerhard Jaschke, der alte Stoiker, macht einfach immer weiter. Einer muss es ja machen. / Matthias Hagedorn, Edition Das Labor
Ich bin nie in meinem Leben in ein Rock-Konzert gegangen, und auch meine Plattensammlung war und ist geradezu lächerlich. Bob Dylan, Van Morrison, Pete Seeger und einigen anderen Sängern bleibe ich auf eine altmodische Weise treu, sie sind die Fortsetzer des German Lieds. «Blowin‘ in the wind» und «Mr. Bojangles» und viele andere von Dylans grossartigen Songs, die er heute noch mit seinem entfesselten Krächzen singt, können mich noch immer in eine jugendliche Träumerei versetzen, während ich die Beatles und die Rolling Stones nicht mehr hören kann. Wenn ich allerdings (vor meinem Tod) gefragt werden sollte, welche Musik an meinem Grab zu spielen sei, würde ich um die Impromptus von Schubert bitten. / Michael Krüger, NZZ
„Die Schönheit der Armut ist die Freiheit“, schrieb Detlef von Liliencron in einem seiner Gedichte. Freiheit deshalb, weil „mich dann alle meiden“. Armut und Schulden, letztere besonders, charakterisierten das Leben dieses schleswig-holsteinischen Dichters, der 1844 in Kiel geboren wurde und 1909 in Rahlstedt starb. / Holsteinischer Kurier
Und wenn dann ein Rühm in Warschau staunt, dass ein Miron Białoszewski dort wirken darf (nicht kann, sondern darf), dann ist das ein Fingerzeig. In einem kleinen Nachwort in diesem Auswahlbändchen erzählt er davon. 1961 kam von Miron Białoszewski noch „Mylne wzruszenia“ („Irrige Rührungen“, 1961), und das war’s dann im Wesentlichen auch. Dann verlor auch Polen diesen leichten Atem der Freiheit. Und als Białoszewski 1983 starb, war er selbst eigentlich schon Legende. Auch wenn seine Gedichte bis heute in Polen beliebt sind.
Eine Schwierigkeit für den Ruhm außerhalb der Landesgrenzen spricht Rühm an: die Sprachbarriere. Die in Deutschland in Bezug auf Polen auch immer mit einer Aufmerksamkeitsbarriere verbunden war. Während der westliche Buchmarkt sich am anglo-amerikanischen orientierte und dem Osten zumeist eher ein Achselzucken gönnte, feierte man in der DDR zwar gern Völkerfreundschaft, doch was da in Polen gedruckt wurde, war den Wärtern des richtigen Weges zumeist viel zu suspekt. …
Dass Białoszewski jetzt mit diesem kleinen Auswahlbändchen spät dennoch ankommt hierzulande, ist der Wrocławer Dichterin und Übersetzerin Dagmara Kraus zu verdanken. Und wer mit dem Ende des Büchleins beginnt, bekommt so eine Ahnung, wie komplex hier die Arbeit des Übersetzens war. Zu drei Gedichten von Miron Białoszewski hat Bertram Reinecke nämlich ein paar junge deutsche Lyriker gebeten, eine Nachdichtung zu versuchen. Einige hat er auch selbst probiert. Die Titel der Gedichte kann man gar nicht herschreiben – außer auf polnisch. Denn das Spiel mit den Worten, ihren Anklängen, Verwandlungsmöglichkeiten beginnt Miron Białoszewski schon im Titel. Die Worte werden vieldeutig, beginnen sich, kaum dass man sie gefasst zu haben scheint, zu verwandeln. / Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung
Miron Białoszewski „Wir Seesterne“ Herausgegeben und übersetzt von Dagmara Kraus mit einer Erinnerung von Gerhard Rühm und Nachdichtungen von Kenah Cusanit, Norbert Lange, Kerstin Preiwuß, Bertram Reinecke, Monika Rinck, Schuldt und Ulf Stolterfoht
Reinecke & Voß 2012
19cm x 12cm, 120 Seiten, 12 Euro
ISBN 978-3-942901-03-1
Bestellen unter : info[at]reinecke-voss.de
Der letzte Gedichtband der Nobelpreisträgerin Wisława Szymborska kam heute in den Handel. Der schmale Band trägt den Titel “Wystarczy” (Es reicht). Er enthält 13 Gedichte, die sie selbst noch zur Veröffentlichung vorbereitet hat, sowie Kopien einiger unvollendeter Gedichte in mikroskopischer Handschrift mit Korrekturen, an denen sie bis zu ihrem Tod am 1.2. noch gearbeitet hatte.
Das im Krakauer Verlag a5 erschienene Buch kostet 29 Złoty ($9.00; €7). In mehreren Warschauer Buchhandlungen war es schnell ausverkauft. …
Eins der neuen Gedichte widmet sich der Hand: „Siebenundzwanzig Knochen / fünfunddreißig Muskeln / etwa zweitausend Nervenzellen / in jedem unserer fünf Finger / Das reicht / um „Mein Kampf“ zu schreiben / oder Pu baut ein Haus“. / Washington Post
Mit der Lyra begleiten Augusta Laar und Lydia Daher ihre Gedichte zwar nicht. Trotzdem versteht sich der nächste Salon der Dichterinnen in der Pasinger Fabrik als Hommage an die antike Form der Lyrik. Denn die Autorinnen lesen nicht nur aus ihren eben erschienenen Büchern, sondern bringen auch ihre Bands zu ‚Schamrock‘ mit, verbinden Lieder und Lyrik. / Süddeutsche Zeitung
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