Könnte mir jemand den sinn von diesem Gedicht erklären im Buch “ Der Club der toten Dichter“
Hallo ich wollte fragen ob mir jemand sagen könnte was damit gemeint ist im Buch „der Club der toten dichter“. Da gibt es so ein gedicht das ich von Walt Whitman aber ich versteh es nicht wirklich ich muss es nämlich in meinen Worten erklären. Könnte mir jemand eine antwort darüber geben ?
Das hier ist es : Oh ich, oh Leben! auf alle diese wiederkehrenden Fragen, Auf diesen unendlichen Zug der Ungläubigen, auf die Städte, die voller Narren sind, Was habe ich darauf für eine Antwort – oh ich, oh Leben? Dies aber ist die Antwort: Du bist hier, damit das Leben blüht und die Persönlichkeit, Damit das mächtige Spiel weitergeht und du deinen Vers dazu beitragen kannst.
Nur ernst gemeinte Zuschriften an Gute Frage
„April ist der übelste Monat von allen, treibt Flieder aus der toten Erde …“. Unheilschwanger lässt T.S. Eliot sein weltberühmtes Gedicht „The Waste Land“ beginnen. „Ein Hohelied der Bitternis, mit trockener Kehle verfasst“, befindet der Lyriker Norbert Hummelt, der den Klassiker von 1922 neu übersetzt und ihm den Titel „Das öde Land“ verpasst hat. Eliot war hier Dichterseher und Zeitdiagnostiker, der die tiefen Wunden beklagte, die der Erste Weltkrieg in der westlichen Kultur und im traditionellen Wertesystem hinterlassen hat. Das Werk machte ihn auf einen Schlag zur führenden Stimme der literarischen Avantgarde. Seine innovative Form, der Montagestil, der beinahe anti-lyrische Klang der Verse, der von der Rhetorik der Epoche befreite persönliche Ton, der ironische Konversationsstil und die Alltagssprache (…) Nach Büroschluss schrieb er Essays und Gedichte. Seit seinem Übertritt zur anglikanischen Kirche im Juni 1927 bezeichnete er sich als
„Anglo-Katholik im religiösen, Klassizist im literarischen, Monarchist im politischen Leben.“
/ Marli Feldvoß, DLR
Ein Jahr nach der Veröffentlichung unserer Anthologie “40 % Paradies” haben wir unseren ersten kollektiven Text verfasst: “das war absicht”. Ein Cut daraus ist bereits in der Bella Triste 36 erschienen, nun liegt der ganze Text als Heft bei SuKuLTuR vor. Damit gehen wir auf unsere vierte Lesetour. Beim Schreiben wurde die Auflösung und Wiedereinführung einzelner Stimmen zum Verfahren, etwas Ähnliches wird auf der Bühne geschehen. Sechs Mal gibt es die Gelegenheit, uns zu sehen:
02. 10., 20 Uhr: Lyrik Kabinett, München
07. 10., 20 Uhr: Theater Rigiblick, Zürich
09. 10., 20 Uhr: ACC Galerie, Weimar
10. 10., 20 Uhr: Wärmehalle, Leipzig
12. 10., 18 Uhr: Literarische Gesellschaft, Karlsruhe
13. 10., 20 Uhr: Literaturwerkstatt, Berlin
(Grafik: Claudia Schramke)
Jan Kuhlbrodt: Kommen wir also zu deinen Gedichten. Collage! Ich versuche gerade herauszufinden, was du collagierst.
Steffen Popp: Ich habe immer, auch während meines Literaturstudiums versucht, eine richtig gute Unterscheidung zwischen Collage und Montage zu finden. Das ist mir nicht wirklich gelungen. Was collagiere ich? Es geht bei solchen Gebilden, die ich da entwickle, irgendwie um Mobiles, sage ich auch manchmal; es geht um Gewichtungen, und es geht auch um Kontraste in einem Gefüge, das ja nicht auseinanderfällt, sondern zusammenhält. Die Sachen die da aufeinandertreffen in diesen Texten, treffen auf Aussage und Bildebene aufeinander. Beide Aspekte sind ziemlich wichtig. Also das, was gesagt wird, die Ebene des Gedankens, der Position, der Aussage, des Urteils, das was man mit Sprache gerichtet machen kann, auf dieser begrifflichen Ebene. Dass das eine eigene Wertigkeit hat, und dass die Sachen, die dann evoziert werden auf bildlicher Ebene, auch eine Wertigkeit haben, und dass das kurzgeschlossen wird, sich gegenseitig im besten Fall verstärkt. Das ist das, wovon Philosophen manchmal träumen, wie ich im Helm aus Phlox irgendwo geschrieben habe, dass die Sprache in dem Moment, da sie präziser wird, in dem Maße auch intensiver wird.
Insofern steht das Problem, dass es, wo es präziser wird, auch in die Quantität geht, weil du die Sachen auslegst und die Differenzierung einzieht. Und das wird quantitativ, Terminologie erweitert sich usw., aber es geht von der Intensität auf bestimmte Art und Weise weg. Das Gedicht ist für mich eine Form, in der Präzision Intensität herzustellen. / Mehr bei Signaturen
Die braven Deutschen essen vier bis fünf Butterbrote, trinken zwei große Glas Bier und zuletzt einen Schnaps. Diese Lebensweise kann den heftigsten Menschen phlegmatisch machen. Mir raubt sie alles Denken.
Stendhal (18.4. 1808)
Zit. nach: Cwojdrak, Günther: Poeten tischen auf. Ein kulinarischer Streifzug durch die Weltliteratur. Berlin: Eulenspiegel Verlag, 1978, S. 75.
„Lyrik hat etwas Befreiendes. Befreiend für den Leser und den Schreiber“, ist sich Oliver Tazl sicher. Und zwar so sicher, dass er gemeinsam mit Christopher Tafeit und Ina Plattner das Buch „Neue Zeitpunkte“ herausgegeben hat. Inhalt: 40 Gedichte. Verfasser: Jugendliche, die im Murtal leben beziehungsweise ihre Wurzeln hier haben. „Wir wollten jungen Menschen die Chance geben, ihre Werke zu veröffentlichen. Es gehört nämlich sehr viel Mut dazu“, meint Tazl. Über die EU-Initiative „Jugend in Aktion“ lukrierten Tafeit, Tazl und Plattner das nötige Geld, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Herausgekommen ist eine Gedichtesammlung, die unter dem Titel „Neue Zeitpunkte“ erschienen ist. Kostenpunkt: 7,50 Euro im Buchhandel. Als Kindle-Version beim Internetanbieter Amazon kostet das Buch 3,99 Euro. / Kleine Zeitung
Die Kulturzerstörer finden sich nicht unter denjenigen, die das Internet auch publizistisch verwenden, sondern eher unter denjenigen, die sich ihm unter dem Deckmantel des Bewahrenwollens verweigern. Von Hubertus Kohle.
Zu beobachten ist in dem Feld momentan eine Entwicklung, die ermutigend scheint, aber eher alarmieren sollte: Es gibt immer mehr Ebooks, also elektronische Bücher, die über das Internet gegen Bezahlung angeboten werden. Das Schlechte der neuen digitalen verbindet sich hier mit dem Schlechten der alten analogen Welt: Für Geisteswissenschaftler ist ebook und open access meistens sowieso das Gleiche, halt alles elektronisch oder irgendwie online. Aber das Versprechen des Internets, seine Offenheit und Kooperativität, wird hier unterlaufen. Die von einigen Verlagen schon jetzt ins Auge gefassten Möglichkeiten, nicht nur den Verkauf von Büchern über das Internet zu organisieren, sondern bei den Bibliotheken die abstrusesten Formen von pay per view zu definieren oder ein Buch dann erneut kostenpflichtig zu machen, wenn es mehr als eine bestimmte Anzahl von Malen angefragt wird, sind genauso phantasievoll wie schreckenerregend. Die meisten aber werden das leider erst merken, wenn das Kind schon ins Wasser gefallen ist. A propos Bibliotheken: Dass viele der Vorkämpfer des Open Access hierher kommen, hat einen einfachen Grund: Die deutschen Bibliotheken sind seit Jahren Opfer von drastisch steigenden Preisen vor allem bei Zeitschriften, die manchem Verlag einen Kapitalrendite erbringen, von denen andere nur träumen. mehr lesen
Doch, es gibt sie: Autoren, die Sprache verdichten, Worte und Sinn beleuchten, befragen, reflektieren. Dichter, die ihre Texte nicht nur, aber auch für die berüchtigte Schublade produzieren, weil zeitgenössische Lyrik als schwer zugänglich gilt (es oft auch ist) und sich nur schwer verkaufen lässt; die Sprache nicht nur benutzen wollen, sondern sich mit ihr auseinandersetzen.
Diese andere, die verdichtete, reflektierte Sprache bekam in Düsseldorf auch in diesem Jahr wieder Raum beim Poesiefest im Heine-Haus. Auf der Einladungsliste der Buchhandlung Müller & Böhm stand mit Elke Erb eine der profiliertesten deutschen Dichterinnen. Die 75-Jährige stellte Texte aus ihrem jüngsten Band vor, der anlässlich der Verleihung des Ernst Jandl-Preises 2013 veröffentlicht wurde: „Das Hündle kam weiter auf drein“. / Sabine Schmidt, Rheinische Post
Der Blog des Wallstreet Journal veröffentlicht eins der letzten Gedichte von Kofi Awoonor, der bei dem Angriff auf das Einkaufszentrum in Nairobi getötet wurde. Es erscheint 2014 in dem Band
“Promises of Hope: New and Selected Poems,” selected by Kofi Anyidoho, University of Nebraska Press and the African Poetry Book Fund, 2014
Zwei Veranstaltungen im Ausland – Lychener Strasse 60, 10437 Berlin:
In Lesung und Gespräch: Erik Lindner und Ulf Stolterfoht. Moderation: Monika Rinck.
Donnerstag 26. September 20:00
Geöffnet ab 20:00 Uhr, Beginn um 20:30 Uhr | Eintritt frei
Viel hat Erik Lindner in seinem Berliner Jahr für die Übertragung zeitgenössischer deutscher Dichtung ins Niederländische getan, u.a. mit der umfangreichen, „Berlijn“ gewidmeten Ausgabe der von ihm herausgegebenen Literaturzeitschrift Terras (mit dabei u.a. Ulrike Draesner, Elke Erb, Dieter M. Gräf, Marion Poschmann, Monika Rinck, Ulf Stolterfoht und Uljana Wolf). Nun eröffnen wir für ihn die Gegenfahrbahn: In der Spurensicherungsreihe des Berliner Künstlerprogramms des DAAD erscheint der erste deutsche Auswahlband mit Gedichten Erik Lindners, „Nach Akedia“ (aus dem Niederländischen von Rosemarie Still im Verlag Matthes & Seitz Berlin). Die besondere Intensität in Erik Lindners Gedichten, sie verdankt sich der hellwachen Aufmerksamkeit seiner Wahrnehmung und dem Zeitenmaß eines Gehenden. Unterwegs an den Gestaden seines flachen Landes wie auch denen des Mittelmeers, Städte, Vorortlandschaften und schrumpfende Industrieplätze durchschreitend, ist Erik Lindners genauer Blick der eines gerade in seinem scheinbaren Unbeteiligt-Sein Teilnehmenden. Durchlässig für das Sich-Ereignende, sammelt er Geschehnisse, komponiert sie mit feinstem Gespür für die wechselnde Tonalität von bestimmten und unbestimmten Momenten zu Reigen und verleiht ihnen damit erst Raum und Weile, sehr wohl sich bewusst: „Alles, was ist, kann verschwinden.“ Ulf Stolterfoht, der das Nachwort geschrieben hat, streicht das Besondere an Erik Lindners Arbeit wie folgt heraus: „Ich glaube, dass Erik Lindners Gedichte, was immer sie vordergründig verhandeln mögen, ein großes Thema haben, und dieses Thema ist das Glück. Wie man es erreicht, wie man es behält, vor allem aber: wie man es erkennt. Und es ist Erik Lindners Doppelstrategie zu verdanken: nicht nur zu sprechen über etwas, sondern es immer auch im Vollzug zu demonstrieren und zu exemplifizieren – dass wir beim Lesen dieser Gedichte nicht nur etwas erfahren über das Glück, sondern es leibhaftig und tatsächlich erfahren. Zumindest ein Zipfelchen davon zu fassen bekommen.“
Erik Lindner, 1968 in Den Haag geboren, lebt in Amsterdam und zählt zu den weltläufigsten niederländischen Dichtern. Er ist Herausgeber der niederländischen Literaturzeitschriften De Revisor und Terras sowie der in Frankreich erschienenen Anthologie Le verre est un liquide lent, die 33 niederländische Dichter in französischer Übersetzung vorstellt, wie auch des Auswahlbands Poèmes (2012) des auf Surinam geborenen niederländischen Dichters Hans Faverey, den er gemeinsam mit Éric Suchère ins Französische übersetzt hat. Im Sommer 2013 erschien sein erster Roman unter dem Titel Naar Whitebridge (Nach Whitebridge). 2012 war Erik Lindner Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.
Eine Veranstaltung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Kooperation mit dem ausland.
Freitag, 27. September 2013 20:00
Bar geöffnet ab 20:00 Uhr, Beginn um 21:00 Uhr | Eintritt 5 EUR
Sylvia Geist, *1963 in Berlin, lebt heute als freie Autorin, Übersetzerin (aus dem Engl.) und Künstlerin in Hannover und Vancouver. Von 1992 an war sie verschiedentlich als Redakteurin, Verlagsmitarbeiterin, Herausgeberin und Veranstalterin tätig. Zu ihren letzten Veröffentlichungen zählen die Bände „Vor dem Wetter“ (Gedichte, 2009) und „Letzte Freunde“ (Erzählungen, 2011). In diesem Jahr erschien in Übersetzung von Sylvia Geist die Anthologie „Ankunft eines weiteren Tages. Zeitgenössische Lyrik aus Südafrika“.
Laurynas Katkus, *1972 in Vilnius, ist Lyriker, Autor und Übersetzer. Er studierte litauische Philologie und Komparatistik in Vilnius, Leipzig und Berlin und promovierte zum Exil in der modernen Lyrik. Zuletzt erschienen von ihm in Litauen die Bände „Judantys šešėliai“ (2012) und „Sklepas ir kitos esė“ (2011). In deutscher Übersetzung liegen von Katkus der Essayband „Kabuff“ (2011) sowie die Lyrikbände „Alle Richtungen“ (2009) und „Tauchstunden“ (2003) vor. Katkus übersetzte u.a. Hölderlin, Walter Benjamin, Susan Sontag und Octavio Paz ins Litauische.
Marcus Roloff, *1973 in Neubrandenburg, lebt heute in Frankfurt/M. Er studierte Neuere deutsche Literatur, Philosophie und Kulturwissenschaft in Berlin. Zuletzt war er unter anderem beteiligt an der Übersetzung des Lyrikbandes „A Worldly Country“ von John Ashbery (Als „Ein weltgewandtes Land“ 2010 auf Dt.) und dem künstlerischen Buchprojekt „dauerlandschaft – album“ (2013). Roloffs letzte Einzelveröffentlichungen als Lyriker waren die Bände „Im toten Winkel des goldenen Schnitts“ (2010) und „Gedächtnisformate“ (2006).
Tom Schulz, *1970 in der Oberlausitz, lebt als freier Autor in Berlin und veröffentlicht seit 2002 Lyrik und Prosa. Außerdem war/ist er als Dozent für kreatives Schreiben, Redakteur und Herausgeber (etwa, zus. mit Björn Kuhlig, der Kneipenbuchreihe im Berliner Taschenbuchverlag und der Anthologie „alles außer Tiernahrung. Neue politische Gedichte“) tätig.
Seine letzten Lyrikbände waren „Innere Musik“ (2012) und „Kanon vor dem Verschwinden“ (2009). Zusammen mit Timo Berger als Illustrator veröffentlichte er 2007 das Leseheft „Hundert Jahre Rütli“.
call for poems
Wir besitzen fast nichts mehr von ihrer Dichtung und wissen noch weniger von ihrem Leben. Und doch: Sappho lässt die Dichterinnen und Dichter, Leserinnen und Leser nicht los.
Vielleicht, weil es so verführerisch ist, die Lücken, die die Überlieferung in ihr Werk gerissen hat, zu füllen; vielleicht auch, weil das Wenige, das wir lesen können, so überwältigend schön ist, dass man sich seiner immer wieder vergewissern will; es schafft sich jede Zeit ihre Sappho.
Wir möchten gern wissen, welche Sappho unsere Sappho ist. Deswegen planen wir eine Anthologie mit Gedichten, die ihren Ausgang von Sapphos Poesie nehmen; um sie zu vervollständigen, ihr ein Eigenes entgegenzusetzen, sie zu verstehen, mißzuverstehen, umzudeuten, weiterzugeben, was auch immer Ihr wollt / Sie wollen.
Das Buch wird von Michael Gratz und Dirk Uwe Hansen herausgegeben und soll im Herbst 2014 im greifswalder freiraum-Verlag erscheinen.
Und dafür bitten wir Sie / Euch um Einsendungen an info@freiraum-verlag.de
Einsendeschluss ist Ende März 2014
Zur Inspiration Sapphos vielleicht berühmtestes Gedicht – das vom untergegangenen Mond und der verstrichenen Zeit (frg. 168b) – und einiges, was daraus geworden ist:
Untergegangen ist der Mond
und die Pleiaden. Mitte der
Nacht, die Stunde geht vorüber,
ich aber schlafe allein.
(Übstzg. Dirk Uwe Hansen)
Moon has set
and Pleiades: middle
night, the hour goes by,
alone I lie.
(Anne Carson)
Schon flüchtet Selana, die reine,
schon taucht ihr unter, Plejaden,
die Nacht und die Stunden laden:
ich ruhe noch immer alleine.
(August von Platen)
ab-
gesackt, hinab, ist schon der mond
und di pleiaden. mitte schon, nacht-
rinne stunde. als eine: muß ich schlafn
(für Ute Langanky)
(Thomas Kling)
Zweite Nacht
Warten bei, nach Mond und Plejaden,
Wozu? Kam er, kam sie, kamen wieder?
Nachricht noch einer Schuld. Zuweisung.
An-, Ab-, wieder. Du schneidest Brot.
(Roman Graf)
…
Es regnet.
Es gibt Plejaden.
Es gibt mich.
Man schläft.
…
(Ann Cotten)
Der National Book Award (NBA) ist neben dem Pulitzer-Preis der renommierteste Literaturpreis der USA.
Er wird seit 1950 jährlich vergeben; zurzeit in den vier Kategorien Roman, Sachbuch, Lyrik und Jugendbuch. Zuvor gab es eine Anzahl weiterer Kategorien, die aber nach und nach aufgegeben wurden. Weiterhin werden jährlich zwei Preise für das Lebenswerk vergeben, die Medal for Distinguished Contribution to American Letters und der Literarian Award. Zwischen 1980 und 1986 wurde der Preis unter der Bezeichnung American Book Award verliehen, seit 1989 wird der NBA von der eigens zu diesem Zweck gegründeten National Book Foundation verliehen. Für jede Kategorie gibt es eine fünfköpfige unabhängige Jury.
Der Preisträger muss amerikanischer Staatsbürger sein; sein Werk muss in englischer Sprache verfasst und in den USA verlegt sein. Der Preis ist mit 10.000 US-Dollar dotiert.
(Wikipedia)
Vorige Woche wurde die Longlist (10 Titel) veröffentlicht. Am 16. 10. wird die Liste auf 5 reduziert und am 20.11. werden die Sieger prämiert.

Nikky Finney, Ada Limón, D.A. Powell, Jahan Ramazani, Craig Morgan Teicher
Der kolumbianische Lyriker und Erzähler Alvaro Mutis ist tot. Der Schriftsteller starb am Sonntag im Alter von 90 Jahren, wie der mexikanische Nationale Rat für Kultur und Künste im Internetdienst Twitter mitteilte. / Die Welt
Bei dem islamistischen Anschlag in Nairobi, bei dem bisher mindestens 59 Menschen starben und 175 verwundet wurden, wurde auch der ghanaische Dichter und Staatsmann Kofi Awoonor getötet, teilte der ghanaische Präsident mit. Der 78jährige war mit seinem Sohn in dem Einkaufszentrum unterwegs.
Seine Lyrik war von der mündlichen Tradition des Volks der Ewe inspiriert, dem er angehörte. Seine wichtigsten Bücher erschienen in Ghana in den Jahren nach der Unabhängigkeit, so der Gedichtband „Wiederentdeckung und andere Gedichte“ 1964. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Kwame Nkrumah mußte er ins Exil gehen. In den 90er Jahren hatte er wiederholt politische Ämter inne. / Libération
Die maskierten Schützen, darunter eine Frau, stürmten die Mall gegen Mittag und erschossen Käufer und Angestellte aus unmittelbarer Nähe. Nur wer sich als Moslem identifizierte und ein islamisches Gebet rezitieren konnte, wurde verschont, berichten Zeugen. Auch Kinder waren unter den kaltblütig Erschossenen. / Daily Nation, Kenia
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