nur noch zwölfhundert Kilometer bis zur Angst
Hansjürgen Bulkowski
Sophie Hannah’s talents are unusual: she is a bestselling crime writer (author of nine novels) and prize-winning poet (her fifth collection, Pessimism for Beginners, was shortlisted for the TS Eliot award). Her poetry is studied by GCSE, A-level and university students. And all her writing is characterised by a zestful intelligence. Her new crime novel The Telling Error explores the psychology of an erring middle-class mother without diluting a bold plot about the stabbing of a newspaper columnist. It is a novel in which hi-tech and low behaviour collide. She has also just edited The Poetry of Sex for Penguin – the sort of idea that, in the wrong hands, could be a fiasco; with Hannah at the helm, it’s a triumph.
(…)
Editing the Poetry of Sex, was it difficult tracking good poems down?
No, although I had worried it might be. I had thought: yikes. But then it was surprising how many poems turned out to be about sex when you actually looked. / Kate Gallaway, Guardian
Eigentlich mag ich Lyrik nicht. Aber ich mag eigentlich auch den Sommer nicht, weil da die Städte glühen und die Häuser dampfen und man in der Nacht auf dem Bett wie dieser Kafkakäfer herumzappelt. Im Schwimmbad freilich ist der Sommer ein Traum.
Und mitunter landen Gedichtbände auf meinem Tisch von solcher Schönheit, dass meine Lyrikverachtung in sich zusammenfällt.
Schreibt Heinrich Steinfest in der Presse. Eins der beiden Ausnahmebücher:
Meine abenteuerlichen Schriften von Edmund Mach (hrsg. von Uwe Schütte; Picus Verlag). Als ich vor Jahren einmal Machs Gedichte im deutschen Fernsehen empfehlen wollte, sagte man mir, es sei nicht so günstig, wenn ein ziemlich unbekannter Autor das Buch eines ziemlich unbekannten Autors vorschlage.
Nun ja: ohne die den Fernsehleuten unbekannten Autoren wären wir ganz schön blöd. (Ohne die uns zuvor unbekannten ja auch).
Über Mach kann man hier anfangen.
Feierliche Antrittsvorlesung des vierten Thomas-Kling-Poetikdozenten
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| Wann | 05.05.2014 von 19:00 bis 21:00 |
| Wo | Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn |
Im April übernimmt Norbert Scheuer (*1951) die Thomas-Kling-Poetikdozentur der Kunststiftung NRW an der Universität Bonn. Neben Gedichten und Erzählungen hat er bislang vier Romane geschrieben, für die er unter anderem mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, dem Georg-K.-Glaser-Preis und dem Düsseldorfer Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien 2012 der Roman „Peehs Liebe“.
Norbert Scheuer stammt aus der Eifel, und einen seiner Romantitel, „Kall, Eifel“, könnte man mit einem literarischen Programm verwechseln. Doch das manchmal sogar ganz wörtliche ‚Abtauchen‘ in die eigene Provinz mündet in die Erkundung einer anderen Welt, die mit Schilderungen aus dem Überschaubaren nichts zu tun hat und die – weltliterarisch gesprochen – auch Winesburg (Ohio) oder Kalaurea in der Ägäis heißen könnte.
Die Poetikdozentur ist dem 2005 verstorbenen Lyriker und Essayisten Thomas Kling (*1957) gewidmet, dessen Sprachforschungskunst den Maßstab für dieses einmalige poetische Lehramt bildet.
Stefan Hoffmann hat eine bislang geheime Leidenschaft, mit der er jetzt an die Öffentlichkeit geht: Der Gladbecker sammelt Gedichte von deutschen Lyrikerinnen des 16. bis 20. Jahrhunderts. Möglichst jedes Werk der von ihm entdeckten Autorinnen möchte der 46-Jährige aufspüren.
Wie er zur Lyrik kam:
„Vor einigen Jahren habe ich im Sperrmüll den nicht mehr ganz vollständigen Großen Conrady gefunden“, berichtet er. Die Standardanthologie deutschsprachiger Lyrik habe ihn gefesselt und zur weiteren Recherchen auch im Internet veranlasst. Hier stieß der Gladbecker auf die Gedichtsammlung von Wolf Busch (wortblume.de), die sich speziell mit deutschen Lyrikerinnen beschäftigt.
(…)
Die Krux bei der Suche des Lyrikfans: Stefan Hoffman lebt von Grundsicherung. Er hat nur etwa 40 Euro nach Kostenabzügen pro Woche zur Verfügung. Ein Buch zu bestellen, sei so nur selten drin und auch die Onlinenutzung oder Fernleihe über die Stadtbibliothek koste. Seine große Bitte: Auf wortblume.de die Dichterinnen ansehen und, falls Gedichte und Biografien vorhanden, bitte an die WAZ wenden oder Kopien zumailen (m.esser@waz.de).
/ Marcus Esser
Stefans Leidenschaft für Lyrik braucht Hilfe | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
Mein ernsthafter Vorschlag: anklicken und überlegen ob man helfen kann.
Polish poet and playwright Tadeusz Różewicz, who was a member of the resistance during Germany’s occupation of Poland in World War II, has died, according to reports in the Polish press. He was 92. Writing in The Guardian, the British-Hungarian poet George Szirtes called him „one of the great European ‚witness‘ poets whose own lives were directly affected by the seismic events of the 20th century.“ Różewicz’s older brother was killed by the Gestapo in 1944, and Różewicz made it his mission to refute Theodor Adorno’s dictum that it is barbaric to create poetry after the atrocities committed at Auschwitz. Różewicz wrote, „at home a task / awaits me: / To create poetry after Auschwitz.“ Czeslaw Milosz wrote in an anthology of Polish poetry that Różewicz’s „first poems published immediately after the war are short, nearly stenographic notes of horror, disgust, and derision of human values. Long before anybody in Poland had heard of Samuel Beckett, Różewicz’s imagination created equally desperate landscapes.“ Różewicz’s bleak poem „cobweb“ begins:
four drab women
Want Hardship Worry Guilt
wait somewhere far away
a person is born
grows
starts a family
builds a home
the four ghouls
wait
hidden in the foundations
/ Annalisa Quinn, NPR
Der Gedichtband Dorfspiel von Andrea Zanzotto wurde von der Darmstädter Jury zum Buch des Monats im April 2014 gewählt.
Die Begründung der Jury zur Wahl: Andrea Zanzotto, der 2011 starb, ist der Dichter einer Gegend, des Veneto, und einer politischen Haltung, des Widerstands gegen den Faschismus. Der 25. April spielt in den hier gesammelten Gedichten eine große Rolle, das Datum, an dem für Italien der 2. Weltkrieg endete. In Zanzottos Gedichten reiben sich die kleinen Realien an der großen Realität. Darmstädter Jury Buch des Monats (Peter Härtling)
Die Darmstädter Jury, die das Buch des Monats auszeichnet, besteht aus renommierten Schriftstellern, Journalisten und Literaturkritikern. Als eine feste Einrichtung im Literaturbetrieb trifft sich die Jury seit 1952 regelmäßig, um aus der Vielzahl der Neuerscheinungen besonders wertvolle Werke hervorzuheben und diesen durch ihr Votum zu einer größeren Wahrnehmung und Verbreitung zu verhelfen.
Bestellen Sie bitte hier: http://www.engeler-verlag.com/dorfspiel.html
Heute vor 8 Jahren starb die österreichische Lyrikerin Heidi Pataki. Wolfgang Schnier veröffentlicht in seinem Blog eine ausführliche Würdigung und macht ihre Elf Thesen zur Lyrik aus dem Jahre 1968 wieder zugänglich. Kurzer Auszug aus dem Artikel:
Mit zum Teil ätzender Kritik reflektierte sie die frauenfeindlichen Denk- und Verhaltensmuster im deutschsprachigen Literatur- und Kulturbetrieb. Mit einem Blick auf ihre eigene Biographie als Lyrikerin, Essayistin und Journalistin und mit dem damit einhergehenden Rollenwechsel von Dichterin zu Publizistin und der daraus resultierenden unterschiedlichen Wahrnehmung ihrer Autorinnenrolle griff sie in dem 1993 im Gedichtband kurze pause erschienenen Gedicht konkurrenz ironisierend den patriarchalen Literaturbetrieb an und kritisierte scharf die Ausgrenzungsmechanismen und die Wahrnehmungsschranken von ihr als eine weibliche Autorin, die sie deviant machten:
sie schreibt essays;
doch die kollegen essayisten sagen:
in wahrheit ist sie eine dichterin!sie schreibt gedichte;
doch die kollegen dichter sagen:
in wahrheit ist sie eine essayistin!sie schreibt für die zeitung;
doch die kollegen journalisten sagen:
in wahrheit ist sie eine dichterin & essayistin!die wirklichen dichter kreischen:
sie schreibt in der zeitung;
wie kann sie da eine dichterin sein?die wirklichen essayisten lispeln:
sie schreibt in der zeitung;
wie kann sie da eine essayistin sein?jetzt ist sie um die vierzig und fragt sich:
was ist wirklich?
während die jungen sagen: was will
die alte schlampe? die schafft das nie.ätsch.
Eintrag auf der Website der Grazer AutorInnenversammlung (GAV)
Eintrag in der österreichischen Nationalbibliothek
Sieglinde Klettenhammer: “Strich durch den Wirt!” Sprachkritik und Sprachexperiment als Ideologiekritik im Werk von Heidi Pataki. In: Hildegard Kernmayer/Petra Ganglbauer (Hg): Schreibweisen. Peotologien. Die Postmoderne in der österreichischen Literatur von Frauen. Wien 2003, S. 291-313.
Sieglinde Klettenhammer: Die Dichterin als Publizistin. Zu Heidi Pataki. In: Sigurd Paul Schleichl (Hg.): Feuilleton – Essay – Aphorismus. Nicht-fiktionale Prosa in Österreich. Beiträge eines polnisch-österreischen Germanistensymposiums. (Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Germanistische Reihe 71). Innsbruck 2008, S. 269-288.
Sigurd Paul Schleichl: Gilm-Palimpseste. Heidi Pataki – Erich Weinert – Georg Trakl. Formen der Intertextualität. In: Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv 10 (1991), S. 24-38.
Sigurd Paul Schleichl: Spiele mit Sprache in Gegenwartsliteratur aus Österreich. In: Seminar 32 (1997), S. 189-212.
Kritisch Kristoffer Cornils:
Yahya Hassan ist ein mustergültiges Beispiel für Selbstinszenierung, voller Kanak Sprak, Slang und gestischem Zynismus. Hassan transportiert gekonnt eine Haltung. »BISTU INTEGRIERT« heißt es zwischendurch – eine Frage, die ihre Antwort bereits vorwegnimmt. Nein, Hassan ist nicht integriert. »AM TELEFON NENNT IHR MICH ABWECHSELND BRUDER UND DÄNE« – er steht zwischen den Stühlen.
Und eigentlich, das stellt sich gegen Ende heraus, fühlt er sich auch ganz wohl damit. Er tut dümmer, als er ist – »ICH BIN EIN KANAKE / ICH VERSTEHE NICHT DÄNISCHE SPRACHE« – und wird deswegen unterschätzt. Nicht im Ghetto, sondern von »INTELLEKTUELLEN«. Die zeigen sich begeistert von ihm und nennen reihenweise die falschen Gründe dafür, um die eigentlichen zu verschleiern. Er stellt Gewalt dar und das Feuilleton verwechselt das Dargestellte mit der Darstellung, lobt ihn für Sprachgewalt. Dabei geht es mehr darum, aus seinen Texten Argumente zu ziehen und seine Biografie als Exempel zu betrachten. Hassan versteht es, den ihm entgegenschlagenden Vorurteilen – positive wie negative – zu entgegnen, allen etwas an die Hand zu geben.
(…)
Lässt sich Hassan Kalkül vorwerfen, so gilt das für den Verlag umso mehr. Was Ullstein zu verkaufen versucht, sind keine Texte. Sonst ließen sich wohl auch nicht dermaßen viele Druckfehler finden, sonst hätte sich der Verlag vielleicht mehr Mühe gegeben, die Zeilenumbrüche der ausschließlich in Majuskeln geschriebenen Gedichte in eine gut lesbare Form, die der Ordnung des Originals treu bleibt, zu bringen. Weder in die Aufmachung des Buchs noch in seine Präsentation wird viel Mühe gesteckt – die Kontroverse allein ist der Erfolgsgarant. / Fixpoetry
Yahya Hassan
YAHYA HASSAN
Gedichte
Aus dem Dänischen übersetzt von Michel Schleh
Ullstein
2014 · 176 Seiten · 16,00 Euro
ISBN: 13 9783550080838
„Nach dem Krieg zog ein Komet der Poesie über Polen. Sein Kopf war Rózewicz, alle anderen waren der Schweif.“ Mit diesen Worten beschrieb der Dichterkollege Stanislaw Grochowiak (1934-1976) die Bedeutung von Tadeusz Rózewicz für die polnische Lyrik. Das war eine unmissverständliche Respektbezeugung, doch ist nicht ausgeschlossen, dass Rózewicz diesem Bild mit Skepsis begegnete, war doch das Charakteristische seiner Gedichte die maximale Reduktion. Mit seinen Versen wollte er die Dinge beim Namen nennen, das Wesentliche sagen, auf jeglichen Zierrat verzichten. Diesem Grundsatz folgte er mit unermüdlicher Konsequenz – drei Verssysteme hatte die polnische Dichtung tradiert, heute verzeichnen die Erläuterungen zur Poetik ein viertes: den „Rózewicz-Vers“. (…)
Am 24. April starb Tadeusz Rózewicz im Alter von 92 Jahren in Wroclaw. Hinterlassen hat er ein Werk, das es in Deutschland nach wie vor zu entdecken gilt – ein Werk, das durchzogen ist von einem intensiven Dialog mit der deutschsprachigen Literatur. Zwei Bücher seien daher genannt, die eine Annäherung an dieses Schaffen erleichtern. Andreas Lawaty und Marek Zybura gaben 2003 den Band „Tadeusz Rózewicz und die Deutschen“ (Harrassowitz) heraus“; 2007 publizierten Bernhard Hartmann und Alois Woldan „Schwarze Gedanken? Zum Werk von Tadeusz Rózewicz“ (Stutz).
Dass die Lyrik weder zum „Kinderspielzeug“ werde noch zu einem „avantgardistischen Kalb mit zwei Köpfen“ – mit diesem Programm hat sich Tadeusz Rózewicz in die polnische Literatur eingeschrieben. Zu seiner Signatur wurde – mit einem Wort von Karl Dedecius – „das lapidare, schmucklose, wahrheitsbesessene Gedicht“. / Lothar Quinkenstein, Tagesspiegel
Die Kippspiele von Privatissime und Politika, die Schultens mit wenigen Zeilen konstruiert, verleihen den Gedichten von gorgos portfolio ungemeine Brutalität. Weil sie mit bedenklicher Leichtigkeit aufzeigen, wie weit die Verquickung von Leben und Kapitalismus fortgeschritten ist. Dass Schultens stellenweise einerseits plakativ wird und andererseits sehr intime Themen aufgreift, verstärkt das noch: Unkommentiert steht die lautstarke Wut auf das System neben der Hilflosigkeit und Verlorenheit der zum Normalzustand geronnenen Entfremdung. Das reibt sich zwar aneinander, schlägt aber deswegen umso mehr Funken.gorgos portfolio ist, wie eben ein gutes Portfolio zu sein hat, mehr als die Summe seiner Teile. Und damit selbst Symptom des Kapitalismus, Opfer der Marktlogik.
Die Frage, die sich unweigerlich stellt: Wird der Medusa, deren Antlitz sich in diesen zynischen Ambivalenzen figuriert, ein Perseus entgegentreten? Nein. Aber da sind diese kongenialen Twists. Wie etwa »hypo- // crisis« im Gedicht index. Hypo, unter. Crisis, Krise. Hypocrisis, Verstellung. Oder auch Scheinheiligkeit, Heuchelei. Der Kapitalismus hat kein Gesicht, dafür aber viele Masken, unter denen die Krisen schwelen. Schnell können sie heruntergerissen werden, schnell schlägt sich die Sprache wie eine Schlange vom Haupt der Medusa frei und beißt ihr ins gesichtslose Angesicht, ihre Scheinheiligkeit enttarnend. Das ist tröstlich.
Es ändert jedoch zuerst nichts, noch nicht. Denn der Kapitalismus steckt in uns, so wir auch in ihm stecken. Wir kalkulieren die Menschen um uns, ganz so wie und eben weil sie uns taxieren. Das wirklich Schlimme, das Grauen erregende ist daran, dass wir das nicht mehr realisieren, geschweige denn reflektieren. Es hilft ein Blick in gorgos portfolio, um uns unserer Lähmung angesichts des Gesichtslosen wieder gewahr zu werden. Das tut weh, sicherlich. Aber damit auch: Sehr, sehr gut. / Kristoffer Patrick Cornils, Fixpoetry
Katharina Schultens
gorgos portfolio
mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer
kookbooks
2014 · 64 Seiten · 19,90 Euro
ISBN: 9783937445618
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
I was born in April and have never agreed with T.S. Eliot that it is “the cruellest month.” Why would I want to have been born from that? Here’s Robert Hedin, who lives in Minnesota, showing us what April can be like once Eliot is swept aside.
This Morning I Could Do/A Thousand Things
I could fix the leaky pipe
Under the sink, or wander over
And bother Jerry who’s lost
In the bog of his crankcase.
I could drive the half-mile down
To the local mall and browse
Through the bright stables
Of mowers, or maybe catch
The power-walkers puffing away
On their last laps. I could clean
The garage, weed the garden,
Or get out the shears and
Prune the rose bushes back.
Yes, a thousand things
This beautiful April morning.
But I’ve decided to just lie
Here in this old hammock,
Rocking like a lazy metronome,
And wait for the day lilies
To open. The sun is barely
Over the trees, and already
The sprinklers are out,
Raining their immaculate
Bands of light over the lawns.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright © 2013 by Robert Hedin from his most recent book of poems, Poems Prose Poems, Red Dragonfly Press, 2013. Poem reprinted by permission of Robert Hedin and the publisher. Introduction copyright © 2014 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
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