108. Schreibhand

Weit von wo? – Die Schreibhand des Dichters. – Ein Wink von Felix Philipp Ingold zum Jahreswechsel.

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107. Tudor Arghezi (1880-1967)

Auch in dem Gedichtzyklus Flori de mucegai (1931, Schimmelblumen) griff er auf die Gefängniserfahrung zurück, wobei die lyrische Stimmung wiederum durch kühle Ironie verbrämt war. Mit dem Roman Ochii maicii Domnului (1934, Die Augen Mutter Gottes), in dem er einen romantischen Handlungsrahmen mit religiös-mystischem Inhalt füllte und Elemente des psychologischen Romans verwendete, avancierte er zu einem der renommiertesten Dichter seiner Generation. Populär aber wurde er durch Kindergedichte. Kinderbücher hat Arghezi während seiner ganzen Schriftstellerlaufbahn geschrieben, und sein Gedicht Zdreanţă (Lumpi) über einen schlauen Hund, dem die Herrin abgewöhnt, die frischgelegten Eier zu stehlen und zu fressen, steht seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts in den Lesebüchern für Erstklässler. Diese Popularität schützte Arghezi nicht vor politischer Verfolgung durch die deutschfreundliche Regierung während des Zweiten Weltkriegs, und wegen seiner kritischen Pamphlete in Tageszeitungen wurde er zu Zwangsarbeit verurteilt. Nach 1944 wurde er als Nationaldichter gefeiert und fand auch außerhalb Rumäniens Anerkennung als ein Lyriker, der die existentielle Spannung zwischen Gottsuche und Todesbewusstsein zu artikulieren verstand.

Seine Gedichte wurden von namhaften ausländischen Dichtern übersetzt, so von Salvatore Quasimodo ins Italienische und von Anna Achmatowa ins Russische. Arghezi eröffnete der rumänischen Lyrik neue sprachliche Möglichkeiten, indem er Archaismen und Regionalismen mit alltagssprachlichen Ausdrücken zu einer der Moderne angemessenen poetischen Diktion kombinierte. Als ein kanonisches Werk der rumänischen Moderne gilt der Gedichtzyklus Cîntarea omului (1956, Gesang vom Menschen), in dem Arghezi in einem ebenso poetischen wie belehrenden Ton die Entwicklungsgeschichte der Menschheit evoziert und rationalistisches und existentialistisches Gedankengut in Sprachbildern von großer Suggestivkraft formuliert. Trotz eines pathetischen Optimismus sind diese Gedichte Teil einer lyrischen Mythologie, die bis zu dem späten Band Noaptea (1967, Die Nacht) reicht und in der er die Selbsterfindung des Menschen als Rettung vor dem bedrohenden Nichts entworfen hat. / Stefana Sabin, Faustkultur (dort auch ein von Hartmut Köhler übersetztes Gedicht von Tudor Arghezi)

Bibliographie bei Lyrikwiki

106. Poems to help people with dementia

Meyer’s inspiration comes from personal experience: She lost both her parents to Alzheimer’s disease, one right after the other, at the same time she was going through a divorce. “It was a brutal time, so I reached out for something hopeful,” Meyer says. A self-described “closet poet,” Meyer decided to get a Master of Fine Arts in poetry, and that led her to start Mind’s Eye Poetry, in which she facilitates poetry workshops with Alzheimer’s and dementia patients nationwide. She touts her business as “Rewriting Dementia,“ and her mission is to validate the creative capacities of patients and bring them joy in the process. Meyer travels to care facilities throughout the country giving poetry workshops, sometimes establishing long-term relationships with patients. During a workshop, each person contributes at least one line to a group poem – she’s facilitated more than 700 poems this way.

“I think for them it is so freeing; their world is becoming smaller and smaller,” Meyer says. “For them to fly out of their mind to another place and be validated … [They] light up and want to add more [to poems].” / Kristine Crane, US. News

105. Weihnachts-Nachtrag

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister grüßt die Pfarrerinnen und Pfarrer seiner Landeskirche mit einem Gedicht des „protestantisch erzogenen Atheisten und Kommunisten“ Bertolt Brecht (1898-1956). Im Gedicht „Maria“ habe Brecht, wie Meister schreibt, „die Weihnachtslegende entmythologisiert“. Er habe „die Heiligen drei Könige in gewöhnliche Hirten zurückverwandelt, den Stern von Bethlehem auf ein Loch im Dach reduziert und den Engelsgesang als Verklärung von kalten Winden entzaubert“. Dennoch verfalle der Dichter „dem Zauber der Weihnachtserzählung“.  / idea.de [Warnung vor dem Linke]

Schöne Klimax übrigens: Protestant – Atheist – Kommunist. Spricht auch fromme Katholiken an, Herr Bischof! Die bezahlen vielleicht gern mehr als € 5,80.

104. Erhardts Lyrik

Im kommenden Jahr sollen nach einem Bericht des Magazins „Der Spiegel“ bislang unveröffentlichte Gedichte von Heinz Erhardt erscheinen. Anlass ist demnach eine Ausstellung über den 1979 verstorbenen Humoristen, die für Herbst 2015 in Hannover geplant ist. Die Gedichte stammen aus der Zeit zwischen 1928 und Mitte der Vierzigerjahre. Erhardts Enkelin Nicola Tyszkiewicz fand sie in Briefen an ihre Großmutter. Über die neu entdeckten Werke ihres Großvaters sagt sie: „Sie klingen schon sehr nach ihm, sind aber ungewöhnlich ernst.“ / Oberpfalznetz

103. Kunstlied, Pop, Küchenmeister

In vielem hat die Popmusik heute die Funktion übernommen, die einst Gedichte hatten (deren Vertonungen als Kunstlied so etwas wie die Popmusik des 19. Jahrhunderts waren). Nadja Küchenmeister nimmt in ihren Gedichten beides auf: lyrics und Lyrik. Stefan George und Rainer Maria Rilke dienen ebenso selbstverständlich (und selbstbewusst) als Bezugspunkte wie Terry Jacks‘ Welthit „Seasons in the Sun“, der – eine Adaption von Jacques Brels „Le Moribond“ – die Abschiedsworte eines Sterbenden wiedergibt: „Goodbye Papa, it’s hard to die …“

(…)

Gänzlich hoffnungslos und verschattet sind diese Gedichte aber nicht. „Das amerikanische licht“ ist so ein Hoffnungsschimmer, der einst utopisch in die DDR-Kindheit der Autorin fiel. Als Subtext spielt die Wende eine zentrale Rolle – als Barriere, die das Ich von der untergegangenen Welt seiner Kindheit trennt. Die grundlegende Verlusterfahrung der „Zonenkinder“ erklärt einiges von der Grundstimmung dieses Bandes und stellt Küchenmeister in eine Reihe mit ostdeutschen Prosa-Autorinnen wie Julia Schoch oder Antje Rávic Strubel. Auch das amerikanische Licht von einst war womöglich nur „ein trick der sonne“. Kann eine solche Nacht je zu Ende gehen? „Wenn etwas heilen, wirklich / heilen kann, dann ist das morgenlicht bestimmt ein teil davon.“ / Richard Kämmerlings, Komm auf die totgesagte Datsche und schau. Die Welt 27.12.

Nadja Küchenmeister: Unter dem Wacholder. Gedichte. Schöffling & Co., Frankfurt/Main. 112 S., 18,95 €.

 

102. Frage des Alters

Aha:

Wenn man sich bei einer 28-Jährigen nach ihren Hobbys erkundigt, erwartet man auf Anhieb nicht unbedingt Literatur und Lyrik. / Weinheimer Nachrichten etc.

101. Der Rest ist Resonanz

Immer wieder überrascht der Verlag mit ungewöhnlichen Debüts. «Der Rest ist Resonanz» ist der erste Gedichtband der 1985 geborenen Lyrikerin und Musikerin Rike Scheffler. (…)

Aber das impressionistische Hintupfen, diese Flirts mit der Sprache zwischen Anrufung und Auslassen beim Basteln «am grossen abmalen», hat den Anspruch, gleichberechtigt, ja habhaft («knock on the words like you would on wood») seelische Momente einzufangen. Dabei wird die Sprache, ihre Wortmaterialität, ihr fluktuierender Klang, nicht nur Malmittel für die Imagination, sondern zugleich zum zweiten Gegenstand der Wahrnehmung. Das Angeln überblendet sich mit dem Schreiben, die geworfene Schnur mit dem Schriftzug auf dem Blatt: «man kennt das, hat selbst schon briefe geschrieben / mit kaltem Bleistift, für die, die man liebt, und man wünschte, / die silberne linie würde nicht stimmen, binnen sekunden anders fallen, / an der brust angefangen, nicht richtung kopf zielen, / die spitze der mine, schwer schätzbar, wie tief.» Der Sirenensound (hier auf den Vokal i gestimmt) bleibt zurückholende Klage um die Geliebte und Werbung, bis die Verlorene im Klangbild als sich Entziehende wieder erscheint: «egomanie, für beide genug, / im taschenspiegel, um die ecke, siehst du nicht, / wie schön ich bin, madame, du schwindest». / Angelika Overath, NZZ

Rike Scheffler: Der Rest ist Resonanz. Gedichte. Kookbooks-Verlag, Berlin 2014. 71 S., Fr. 28.40.

100. Resi Langer

Als die 1886 in Breslau geborene Resi Langer nach der Schauspielschule 1906 nach Berlin geht, kommt sie als Sekretärin im Verlag Alfred Richard Meyers unter. Meyer dichtet unter dem Namen Munkepunke, vor allem aber gibt er die Gedichte der Avantgarde heraus – Gottfried Benn, Else Lasker-Schüler, Max Hermann-Neisse und andere. Langer heftet die Werke zu „Lyrischen Flugblättern“ zusammen und beginnt sie öffentlich vorzutragen. Als der Expressionist Ernst Stadler sie auf die verspielte, erotische Lyrik des Rokoko aufmerksam macht, nimmt sie auch diese in ihr Repertoire auf. Mit den Gedichten Christian Morgensterns und Wilhelm Buschs lebt sie zudem ihre humoristische Seite aus. Auch ihre Filmrollen, so 1912 als Debütantin in „Der Ulk im Film“ oder zuletzt in „Ferien vom Ich“ (1934), sind im komischen Fach angesiedelt.

In ihren Vorträgen entwickelt Resi Langer einen ganzen eigenen Stil, der sich bewusst von den „Rezitationen“ etwa einer Adele Sandrock absetzt. Langer erscheint vielmehr als Mischung aus eleganter Marquise und rustikalem Nachbarsmädel, zugleich aristokratisch und proletarisch. Der Dadaist Richard Huelsenbeck, nach der kurzen Ehe von Langer und Meyer und vor Hugo Ball ihr Geliebter, nennt sie eine „Vortragskünstlerin von Rang“, Max Brod später im „Prager Tageblatt“ begeistert eine „Meisterin“. / Elke Brüns, Tagesspiegel

2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 270.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 12 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

98. Schneegida

Das ist Volks-, Gebrauchspoesie:

Ich habe nichts gegen Schnee, solang er sich an unser Klima anpasst und Regen ist.

Es kann nicht sein, dass sich diese ausländischen Schneemassen unkontrolliert auf Straßen und Gehwegen breitmachen.

Zahlt keine Maut und lungert wieder an der Haltestelle rum bis er morgen graut. Armes Schneeland.

Viele meiner besten Freunde sind Schneemänner. Die leben gut integriert seit Jahren hier. Aber irgendwann ist auch mal Schluss.

Wir sind nicht der Eisschrank der Welt!

Und wenn man wegen Schneeeinbruch rechts ranfährt, dann ist man direkt wieder ein Nazi.

Das wird man doch wohl noch streuen dürfen!?

Man muss die Sorgen der Bürger verstehen. Es sind schon Menschen im Schnee erfroren!!

Am Schlimmsten am Schnee finde ich ja, dass sich die Frauen da immer so dick verhüllen müssen.

Senioren trauen sich mittlerweile schon gar nicht mehr auf die Straße vor lauter Schnee. Wir müssen diese Ängste ernstnehmen

Für den Schnee wird hier extra gestreut. Und wer streut für den heimischen Sonnenschein?

/ Mehr

97. Denker von Rasse

Da wir bei Pegida waren:

Seine Aphorismen sind der verzweifelte Ruf nach der Wiederkehr des Ancién Regime, das ihn und die Seinen von der grauen Republik der Kassenpatienten erlöst. Er ist ein Rechter, der für das antisemitische Geraune über die geheime Macht der Israelis nur Verachtung übrig hat, er ist ein Atheist, der die Größe Gottes preist – und ein klassischer europäischer Reaktionär, der das Aussterben der „weißen Rasse“ beklagt. Antirassisten gelten ihm allen Ernstes als „degenerierte Weiße“, die sich im clash of civilisations noch vor der eigentlichen Schlacht ergeben haben. / Richard Gebhardt, Die Zeit, über den reaktionären Aphoristiker und Focus-Autor Michael Klonovsky

Michael Klonovsky ist Redakteur und „Chef vom Dienst beim ‚Focus'“ und Autor von „eigentümlich frei“ und „Die Freie Welt“.

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Proben seiner Aphorismen als Stammtischparolen:

„Der Sozialstaat ist am beliebtesten bei den Asozialen“

„Diejenigen, die in Wagners Opern die Nazi-Mentalität suchen, besitzen sie doch längst.“

„Die meisten Ernst-Jünger-Gegner sind Typen, die sich beim Zahnarzt eine Spritze geben lassen“

„Die muslimische Invasion Europas würde nicht nur Nachteile bringen; Feminismus, Gender-Studies und Regietheater würden immerhin verschwinden.“

„Vermutlich sind unsere Linken nur deshalb böse auf Sarrazin, weil sie seine Bilanz am Ende gern selber ziehen wollten.“

96. Pegida-Verständnis-Lyrik

Lingen. Das „Forum Juden-Christen Altkreis Lingen“ ruft am Montag, 12. Januar, zu einer „Lingener Montagsdemonstration“ auf. Unter dem Motto „Weil in der Herberge kein Platz war“ aus dem Lukasevangelium will das Forum mit dieser Veranstaltung ein Zeichen gegen die wöchentlichen „Pegida“-Demonstrationen setzen. Deren Anhänger demonstrieren gegen eine aus ihrer Sicht verfehlte Einwanderungs- und Asylpolitik.

Die Demonstration in Lingen soll um 18 Uhr vom Bahnhofsgelände in Lingen aus beginnen. Heribert Lange, Vorsitzender des Forums, kann sich eine Lichterprozession von dort aus durch die Marienstraße Richtung Rathaus vorstellen. „Es geht hier in Lingen darum, ein machtvolles Zeichen des Mutes und der Ermutigung gegen dumpfe und unüberlegte Affekte zu setzen. Affekte, die über Worte wie ,Überfremdung‘ und ,Islamisierung‘ nicht hinauskommen und rationalem Kalkül, das solche Affekte leicht als unrealistisch entlarven könnte, gar nicht mehr zugänglich sind“, betonte Lange.

In einer Erklärung verwies er darauf, dass die in den „Pegida“-Demonstrationen sichtbar werdenden Reaktionen der Menschen auf die neue Flüchtlingswelle und die damit zugleich transportierte Angst vor Überfremdung durch andere Kulturen und Religionen und deren eigenen Machtanspruch Anlass zu großer Sorge geben würden. Formeln wie „Das Boot ist voll“ oder „Kampf der Überfremdung“ oder „Aushöhlung unserer Sozialsysteme“ bezeichnete der Vorsitzende des Forums in der Erklärung als „Rattenfänger-Botschaften“.

Lange erinnerte daran, dass die europäischen Gesellschaften vor 100 Jahren auf die Rassenideologie der Nazis eingestimmt worden seien. Die damit verbundenen Schuldzuweisungen, die im Wesentlichen mit anderen Lebens- und Kulturgewohnheiten von Juden, Roma oder auch Homosexuellen belegt worden seien, seien von einer verunsicherten und willenlos staunenden Gesellschaft unwidersprochen und geradezu dankbar aufgenommen worden. Sie hätten am Ende sogar als moralische Rechtfertigung des furchtbaren und gigantischen Völkermords der Nazis gedient. „Wenn wir vor diesem historischen Hintergrund heute die Verständnis-Lyrik eigentlich wohl gestandener Politiker hören oder davon lesen, müssen wir fürchten, dass ihr nächster Schritt der sein könnte, auf die Trittbretter des ,Pegida‘-Zugs aufzuspringen. Dies bedeutet letztlich nichts anderes, als den Artikel 1 des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar, aus seiner Geltung zu entlassen.“ / Neue Osnabrücker Zeitung

95. Nekrolog Januar 2014 (1)

1.1. Traian T. Coșovei, 59, rumänischer Dichter (28.11. 1954 – 1.1. 2014). Dissertation über die Beat Generation. Vertreter der „80er Generation“.

1.1. Herman Pieter de Boer, 85, niederländischer Schriftsteller, Songschreiber.

2.1. Yōko Mitsui, 78, japanische Lyrikerin, (三井葉子 , 1.1. 1936 – 2.1. 2014).

4.1. Jean Metellus, 76, haitianischer Schriftsteller und Neurologe, 1959 Exil in Frankreich. Mehr.

5.1. Annamária Kinde, 57, rumänienungarische Lyrikerin (10.6. 1956 – 5.1. 2014). Sie schrieb seit dem 15. Lebensjahr, aber ihr erster Band erschien erst 1997.

7.1. Alvin Bernard Aubert, 83, amerikanischer Lyriker und Wissenschaftler, beschäftigte sich mit afroamerikanischer Kultur und ländlichem Leben am südlichen Mississippi.

8.1. Madeline Helen Arakawa Gins, 72, amerikanische Lyrikerin, Malerin und Architektin (7.11. 1941 – 8.1. 2014) .

9.1. Amiri Baraka, 34, amerikanischer Schriftsteller und Bürgerrechtler. Er wurde am 7.10. 1934 als Everett LeRoi Jones geboren und nannte sich ursprünglich als Autor LeRoi Jones und Imamu Amear Baraka.  Poet Laureate of New Jersey (2002–2003). Mehr

10.1. Martin Jack Rosenblum, 67, amerikanischer Dichter, Sänger, Musikwissenschaftler. Pseudonym als Biker-Poet: „The Holy Ranger“.

11.1. Arnoldo Foà, 97, italienischer Schauspieler, Regisseur, Bildhauer und Lyriker, spielte in über 100 Filmen (24.1. 1916 – 11.1. 2014)

12.1. Dominik Steiger, 73, österreichischer avantgardistischer Schriftsteller und Künstler aus dem Umfeld der Wiener Gruppe und des Wiener Aktionismus (* 1940 in Wien; † 12.1. 2014 ebenda). Siehe 50. Dominik Steiger gestorben

14.1. Juan Gelman, 83, argentinischer Dichter, Premio Miguel de Cervantes (2007).  Siehe 51. Juan Gelman †

94. Poetopie

von diesem überladenen Jahr werden wir so schnell nicht loskommen

Hansjürgen Bulkowski