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Als ich mitkriegte, dass ich kein Ge-
dicht mehr hinkriegte, kriegte ich Angst.
Und immer träum ich doch im Tanzen, tanz in Träumen,
Und blüh im Raume – und verwelk in Räumen.
Meine Augen sind ein Sehn und ein Versehn,
Meine Haare sind ein Wehn und ein Verwehn.
bewegt sich einzelnes
ruht alles
alles ruht
einzelnes bewegt sich
und dann denke ich an all das unerledigte
um mir einen plan zu machen
und dann schreibe ich wieder auf
was ich heute unbedingt kaufen muss
es kommt der Tag, die Zeit ohne Angst,
schon ist der Fallwind im Tal,
von den Bäumen fällt die Last,
der Schnee.
Wozu also die Mühe, und sich erlesen, was im Zweifelsfall von Wasserwerfern, Gummigeschossen, Tränengas etc. berichtigt wird.
Verworrene Träume schnellten
Durch meinen Schlaf, vergällten
Mir also diesen Schlaf.
worüber…
muss eine dichterin schreiben damit
es die herzen der leser derart berührt
dass sie sich alle sofort und für immer
umarmen wollen
die Steine haben
die Weltordnung
die Leichen überdauert
Mich hält die Hoffnung
dass die Seelen
auch die härtesten Steine
überdauern werden.
##HalynaPetrosanyak
da fieng es an zulächeln,
und foderte durch küsse,
von mir noch ville küsse,
wir küßten bis wir sinkend,
uns auf die blumen legten, etc.
Wenn aus dunkeln Tannenbüschen
kritisch lungerndes Gesindel
schäbig feige Wegelagrer,
Ihre schlechten Witze senden,
Ihres Neides stumpfe Pfeile:
#GottfriedKeller
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