Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
In der Märkischen Allgemeinen (27.7.02) erinnert der Bildhauer Wieland Förster an den in Neuruppin geborenen Dichter Erich Arendt: 1968 war eine Ausstellung mit diesen Arbeiten in Greifswald geplant. Arendt hatte das Katalogvorwort geschrieben, welches sofort gestrichen, die Ausstellung verboten, später dann „gereinigt“ eröffnet wurde.… Continue Reading „Unbekannt im eigenen Land“
Außerdem läßt die Märkische Allgemeine die Dichterin Hilde Domin heute noch einmal 90 werden. Erst 1999 hatte sie zugegeben, daß sie bis dahin ihre Geburt um 3 Jahre verlegt hatte – auf 1912. L&P gratuliert zum 93.! / 27.7.02
In der gleichen Zeitung ein Aufsatz über die Dichterin Josiane Alfonsi: In den Mittelpunkt rückt die Sirene der Lesenden, Gertrude Stein, das einzelne Wort. Ihr berühmtes Gedicht „A rose is a rose“ legt auf dessen Klang mehr wert als auf seinen Inhalt und seine… Continue Reading „Josiane Alfonsi“
Am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL) arbeitet die erlesene Schar derer, die das Auswahlverfahren passiert und einen der begehrten Plätze im einzigen künstlerischen Studiengang für Schreibende im deutschen Sprachraum ergattert haben, an Prosatexten und Gedichten, die vielleicht einmal unser Bild von der Welt und uns… Continue Reading „DLL“
In der Taunus-Zeitung vom 26.7.02 schreibt Olivia Kroth über Friedrich Hölderlin und Susette Gontard in Homburg.
Der Weser-Kurier (26.7.02) würdigt die im März diesen Jahres verstorbene Autorin Luise Rinser.
Über „Die Sache mit V.“ (wie Stasi-Vater) berichtet Uwe Kolbe auf einer Lesung, über die das Schwäbische Tagblatt (24.7.02) berichtet.
Das „Neue Deutschland“ schmückt sich heuer (24.7.02) mit einem Text des französischen Lyrikers Alain Lance, der aus Wiepersdorf berichtet (u.a. über Richard Pietraß u. Volker Braun): Wie unklar ist der Stoff / Der Welt. Zu den Stürmen und Fluten /Den unausbleiblichen Erdbeben / Treten… Continue Reading „Abtei von Royaumont“
Über eine Lesung von Doris Runge in Eichstätt schreibt der Donaukurier (24.7.02): Wie man die Stille in Worte einfängt, zeigt „Stille Wildnis“, ein kurzes Gedicht, das die Autorin langsam und mit vielen Zäsuren las. Umso eindringlicher wirkten die beschriebenen Stätten: „Sumpfige Teiche leben im… Continue Reading „Stille Wildnis“
… am 20.7.02: NZZ bringt ein Gedicht von Evelyn Schlag – die Frankfurter Anthologie der FAZ stellt eines von Marcel Beyer vor.
Die FAZ-Serie zum Chandosbrief wird heute von Wolfgang Hilbig eröffnet, dessen Text so schließt: Und so interpretiere ich Ihren Brief, Philipp Lord Chandos: als einen Versuch, Widerstand hervorzurufen gegen den Zerfall, der Ihnen widerfuhr, und letztlich als den Versuch, eine Verneinung Ihres Briefs zu… Continue Reading „Chandosbrief“
Wir haben hier keinen großen Dichter neu zu entdecken, aber einen nachdenklich stimmenden Fall der deutsch-jüdischen Literaturgeschichte zu studieren, den sichtbar gemacht und detailliert kommentiert zu haben eine große Leistung des Herausgebers ist. Nur eines wüsste ich gerne: Was meint Falkensohn Behr mit einer… Continue Reading „Deutsch-jüdischer Dichter“
Rolf Schneiders Berliner Anthologie würdigt den zu Unrecht vergessenen Uwe Greßmann, U-Bahn / Berliner Morgenpost 13.7.02 – NZZ bringt am 13.7.02 wieder ein Gedicht von Michael Bullock.
sich selbst zuschauen – so hält es Jochen Kelter in seinen Gedichten, die zwischen 1997 und 2000 entstanden sind. Daher stehen nicht bedeutsame Angelegenheiten der äusseren Welt an, denn schreibend hat man sich zu den «Windlesern» geschlagen. Nachhaltig prägt sich anderes ein: «was sich… Continue Reading „Aus der Geschichte austreten,“
(Fast) alle gratulieren heute (10.7.02) Jürgen Becker zum Geburtstag, streiten aber über das Alter: 70 (die meisten) oder 60 (FR in der Überschrift – im Text wechselt auch sie die Meinung): Süddeutsche (Nico Bleutge): Aber dieser Wahrnehmungskünstler hat noch stets den genauen Blick wieder… Continue Reading „Jürgen Becker 70“
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