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Veröffentlicht am 10. Oktober 2012 von lyrikzeitung
Da nehmen sie die Poesie noch ernst. Helmut Seethaler, der Wiener „Zettelpoet“, wird für seine für Nichtwiener harmlosen Aktionen, bei denen keine Fassaden beschädigt werden, von Justiz und „Wiener Linien“ verfolgt, was ihm 1000 Anzeigen, 1 Million abgerissener Zettel und jetzt sogar eine Haftstrafe einbringt. Und Briefe wie diesen, Walter heißt er:
Du hinicha stadt-verschmutzer!
Wenn ich di amoi life seh: gibts ane in dei blede fressn! Walter heiss ich. Dass das nur wasst! Du debb du! Pickst daham auf de scheiss zeddln. du unnetiga.
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Helmut Seethaler, Wien
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Bisher gab’s nur einige wenige Strafen in 2. Instanz… und nur bedingte! Haftstrafen.. also 2 Monate bedingt auf 2 Jahre.. war die schlimmste …
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