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Veröffentlicht am 5. Februar 2011 von lyrikzeitung
Als Versemacher bezeichnete sich Heinz Kahlau einmal selbst und in seinem Gedicht „Bitte um Nachsicht“ heißt es: „Ich kann nur ganz einfache Sachen sagen“. Eitelkeit liegt Heinz Kahlau, einem der meist gelesenen deutschen Dichter, fern. An diesem Sonntag feiert Kahlau, der heute auf Usedom lebt, seinen 80. Geburtstag. In Millionen von Haushalten, vor allem in Ostdeutschland, wurden und werden seine Gedichte gelesen, die mittlerweile 20 Bände füllen. Zuletzt gab der Aufbau Verlag 2005 eine Gesamtausgabe unter dem Titel „Sämtliche Gedichte und andere Werke“ heraus. / Märkische Oderzeitung
Auf vier Millionen Exemplare beläuft sich die Gesamtauflage seiner Lyrikbände: Damit rangiert Heinz Kahlau weit vor anderen deutschen Erfolgsdichtern wie Peter Rühmkorf oder Hans Magnus Enzensberger. Seine Verssammlungen, unter denen „Der Fluss der Dinge“ und „Du“ herausragen, stießen von Anfang an auf große Resonanz. Wenn er zu DDR-Zeiten Signierstunden abhielt, bildeten sich Schlangen. Das ist vorbei. Aber er dichtet noch – am 6. Februar wird er 80. / Märkische Allgemeine
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Heinz Kahlau
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