100. Tech-Gedicht

Im Internet tummeln sich so einige interessante Leute. So auch der Twitter-User Tom Flemming aka tfleming223, der scheinbar ein paar neue Informationen zum kommenden Google Nexus Prime ergattern konnte und diese auf seine doch recht eigene Art mit der Außenwelt teilt. Kernaussage seiner Mitteilung ist, dass das Google Nexus Prime aller Voraussicht nach am 3. November bei Verizon in Amerika erscheinen wird.

… Es ist vor allem die Darbietungsform, die sich von der Masse an Mitteilungen abhebt. Denn um seine Informationen mit seinen Mitmenschen zu teilen, schrieb tfleming223 ein doch recht kryptisches Gedicht, in das seine Informationen verpackt wurden. Damit aber nicht genug, denn der Nutzer verfolgte auch gleich noch das Ziel, seine Twitter-Leserschaft zu vermehren. Aus diesem Grund kündigte er an, das er weitere Stücke des Rätselgedichts erst veröffentlichen würde, wenn 1000 Leute ihm via Twitter folgen würden.

(…) Ich bin wirklich gespannt, wie viel an diesem Gedicht dran ist.

Hier auch der Anfang des Tech-Gedichts im Wortlaut.

99. Popular oder elitär?

Am meisten geklickter externer Link in den letzten 7 Tagen war der zu dem Zeitungsartikel über den defizitären Lyrikverlag mit den unverständlichen Gedichten:

Lotto-Brandenburg-ehrt-Kuenstler-Eine-Autorin-und-drei.html (38x).

Gleich danach aber kommen 2 Artikel aus der Boulevardpresse:

berliner-kurier.de/kultur-leute/von-peinlich-bis-erotisch-berliner-supertalente-mit-porno–und-nudeln,7169134,10847184.html (34x)

bild.de/unterhaltung/tv/supertalent/schoene-aische-stoehnt-goethe-20000874.bild.html (28x)

Die Runde geht 1:2 an die Popularen.

Ganz abgeschlagen: dreaming-of-li-po  und  herbert-lomas-obituary – sie mußten mit je 1 Klick auskommen. Ein Vers von Rainer Kirsch besetzt meine Synapsen:

So ist das Recht. Das Recht, beschrieben, tröstet. 

(Trost, Trost, war da nicht was?)

98. Dichter dran

Die Literaturwerkstatt Berlin feierte am Samstag, 17.9.2011 ihren 20. Geburtstag mit „Dichter dran. Das großen Berliner Lyrikfest“.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen ca. 5.500 Besucher zu der open-air-Veranstaltung in die Kulturbrauerei, um ein „Volksfest der Poesie“ zu erleben, in dem sie es gestalteten. Das Berlin-Gedicht hatte seine Premiere, der Beschwerdechor brachte am Tag vor der Berlin-Wahl die gesammelten Beschwerden der Berliner auf die Bühne und es fand zum ersten Mal in Berlin ein Lyrikmarkt statt.

Mit dabei waren u. a. die Dichter Andreas Altmann, Ulrike Draesner, Norbert Hummelt, Orsolya Kalász, Björn Kuhligk, Brigitte Oleschinski, Monika Rinck, Valeri Scherstjanoi und Tom Schulz, die Slammer Gauner, Frank Klötgen und Ken Yamamoto, die Bands The Incredible Herrengedeck und Peer sowie die Chöre Männer-Minne, der Berliner Beschwerdechor und der Chor des Jungen Ensembles Berlin. Ab 20.00 Uhr bließ dann die Fanfara Kalashnikov gemeinsam mit Johanna Zeul und FiL im Kesselhaus zum Abschlusskonzert.

Am Tag vor der Berlin-Wahl sang der Berliner Beschwerdechor den Politikern ins Gewissen, was in Berlin alles stört. Aus den über 300 gesammelten Beschwerden der Berliner texteten die Dichter Birgit Kreipe, Björn Kuhligk, Tom Schulz und Florian Voß ein Beschwerdelied, das von Andrés Atala-Quezada musikalisch umgesetzt und vom Chor des Jungen Ensembles Berlin gemeinsam mit dem Berliner Beschwerdechor uraufgeführt wurde. Der Beschwerdechor bestand aus Berliner Bürgerinnen und Bürgern, die sich für diesen Anlass angemeldet hatten. Die Leitung hatte Frank Markowitsch.

In allen Bezirken schrieben Berliner Bürger unter Anleitung eines erfahrenen Dichters ein Gedicht über ihren Bezirk. Herausgekommen ist ein großes Berlin-Gedicht, für jeden der 12 Bezirke je 100 Zeilen. „Das Große Berlin-Gedicht“ (be.bra Verlag) ist als Buch im Handel erhältlich.

Auf dem Lyrikmarkt verführten Verlage und Buchhändler zum Stöbern und Schmökern in lyrischen Neuerscheinungen und Raritäten. Erstmals gab es damit in Berlin einen Markt, der sich ausschließlich der Poesie widmete. Mit dabei waren: be.bra verlag, BELLA triste, Berliner Handpresse, Edit, Edition Rugerup, Hochroth Verlag, Kollwitz Buchhandlung, KOOKbooks, luxbooks, Matthias Wagner Antiquariat, Merve Verlag, Poesiealbum/Märkischer Verlag, poetenladen, Suhrkamp Verlag, Verlag das Wunderhorn, Verlag Hans Schiler, Verlagshaus J. Frank / Berlin, Wallstein Verlag.

97. Reserviert für niemand

MITTWOCH, 21. SEPTEMBER 2011, 20 UHR, CAFÉ SIBYLLE

Reserviert

für niemand

L Y R I K    A U S    V I E R    R I C H T U N G E N

Mit Katja Horn, Kai Pohl, Clemens Schittko, HEL Toussaint

Kai Pohl und Clemens Schittko stellen ihren kürzlich erschienenen Gedichtband da kapo mit CS-Gas vor, Katja Horn (Abseitsmoral) und HEL Toussaint (Nachbarin Dimitrowa) vertreten die Schock Edition

Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin, U5 Strausberger Platz

96. Jandl-Bodenplatte

In der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg feiert die Berliner Literaturwerkstatt ihren zwanzigsten Geburtstag. Hunderte Besucher sind gekommen. Es herrscht Volksfeststimmung zwischen den Ständen der Kleinverlage, dem Bio-Crêpe-Wagen und einigen ‚lyrischen Installationen‘: Etwa einer Bodenplatte, auf der Kinder durch wildes Herumhüpfen einzelne Tonbandzeilen aus Ernst Jandls Ottos-kotzender-Mops-Gedicht auslösen.

Eine Jandl-Bodenplatte für Kinder, Bio-Crêpes und das Projekt eines Beschwerdechors: Im Laufe der vergangenen zwanzig Jahren ist die Literaturwerkstatt immer besser darin geworden, sich zur Stadt hin zu öffnen, gern auch populäre Wege zu ihrem sperrigen Arbeitsbereich Poesie aufzuschließen. Unter den fünf großen Literaturinstitutionen Berlins wirkt sie oft wendig und trendbewusst. Es liegt am Faible ihres Leiters Thomas Wohlfahrt für die Projektemacherei, dass die so lebendige Szene der deutschen Lyrik in der Literaturwerkstatt einen wichtigen Ausgangspunkt finden konnte. Und es liegt auch am Ideenreichtum des langjährigen Teams, wenn an einem Abend wie diesem Poesie in Berlin ein derart großes Publikum interessieren kann. / Florian Keßler, Süddeutsche 19.9.

95. Wilhelm-Lehmann-Literaturpreis für Nico Bleutge

Der 1972 in München geborene Lyriker Nico Bleutge wird mit dem Wilhelm-Lehmann-Literaturpreis 2011 ausgezeichnet. Die gleichnamige Gesellschaft und die Stadt Eckernförde verleihen den mit 10000 Euro dotierten Preis während der Wilhelm-Lehmann-Tage am 19. November zum zweiten Mal. / Süddeutsche 17.9.

94. Pop- & Literaturkritiker oder Lady Gaga darf

Die Kritiker der Popmusik sind leichthändig in der Lage, ganze Traditionsketten einzelner Riffs und überaus subtile Unterscheidungen von Milieu-, Zeit- und Epochenstilen aus dem Ärmel zu schütteln. Sie kennen sich aus in den Genealogien der Sounds, der Kompositionen und der Besetzungslisten. Und so sind nicht nur die Kritiker: Wenn irgendetwas die gegenwärtige Popmusik zu beseelen scheint, von Lenny Kravitz über Adele bis zu Kitty, Daisy & Lewis, ist es der Geist des Archivs. …

Aber wenn in der Literaturkritik ein Rezensent historische Linien zieht oder gar begrifflich argumentiert, mokiert sich darüber garantiert irgendjemand, bevorzugt in einem der großen Organe der Volksaufklärung. Und wenn eine Autorin wie Sibylle Lewitscharoff einen Roman wie ‚Blumenberg‘ schreibt und darin erkennen lässt, dass sie nicht nur gern Umgang mit der Philosophie und der romantischen Literaturtradition pflegt, sondern sich darin auch auskennt, dann wird sie sofort, und mit tödlicher Sicherheit, dem Typus ‚hochliterarischer Liebling der Feuilleton-Germanisten akademischer Prägung‘ zugerechnet.

Denn das Spiel mit den Traditionen der eigenen Kunst ist in der Musik, in der Malerei, im Theater erlaubt. Im Jazz ist es, im kreativen Umgang mit dem ’standard‘, sogar geboten. Aber wer einen lebendigen Umgang mit der Geschichte in der Literatur betreibt, dem wird von den Liebhabern der Authentizität und des Lebens gern das Etikett der ‚Literatur-Literatur‘ angeheftet. Es wurde eigens erfunden, um eine Literatur, die zu erkennen gibt, dass sie weiß, was sie tut und woher sie kommt, zu brandmarken und in das Abseits der Weltuntauglichkeit zu stellen. Lady Gaga darf artifiziell sein, Sibylle Lewitscharoff nicht. / Thomas Steinfeld, Süddeutsche 17.9.

93. Nicht furchtbar

Fast 200 Jahre sind seit der Veröffentlichung von Goethes Doppelband des West-Östlichen Divan (Gedichte / Kommentar) vergangen. Seit 2010 liegt nun erstmals eine vollständige Übersetzung ins Englische vor, meldet Gustav Seibt, Süddeutsche 13.9.:

Es gibt Goethes ‚Divan‘ zum ersten Mal vollständig auf Englisch. Denn das ist die Hauptleistung von Martin Bidney: Er hat nicht nur die Verse, sondern auch die Prosa übersetzt, also auch ‚Notes and Essays for a better Understanding‘. Selbstredend macht er auch hier alles richtig. Den von Thilo Sarrazin gegen den Koran gewendeten Goethe-Satz, dessen Stil sei ’streng, groß, furchtbar, stellenweis wahrhaft erhaben‘, gibt Bidney so wieder: ‚the style is austere, grand, fearsome, and in places truly sublime‘. Das triviale Missverständnis, Goethe habe den Koran ‚furchtbar‘, also ‚terrible‘, genannt, wo es doch um eine ästhetische Feststellung geht, ist damit vermieden – ‚furchterregend‘ ist er.

92. otto mopst

Im anschließenden Vorlesewettbewerb trugen drei junge Damen „otto mopst“ ein Gedicht von Ernst Jandl vor. / wir im vorgebirge

91. Selbstanschauungstheater

Zugleich kündet Wagners Metapher vom augenzwinkernden Trotz des Dichters: Er koppelt gern die Schwerkraft, von denen die Ambosse erzählen, mit jenen Sehnsüchten nach Leichtigkeit, die den »kopf beinahe in den wolken« schweben lassen.

Quedlinburger Glocken klingen ihm wie Samt, »um nicht das porzellan der luft zu zerschlagen«. Aber doch Zähmungszeit allenthalben: Schlugen den Poeten früher im Frühling die Bäume aus, so sind es heute Rasenmäher hinter den Kleinstadthecken, die den Mai verkünden, und »im garten jener brunnen voller durst«. Er bedichtet Tiere, Irland und Japan, den Hiddenseer Dezember, den Schlamm des Ersten Weltkrieges, und die Qualle ist dem Poeten eine »lupe, die den atlantik vergrößert«.

Diese Lyrik ist das schöne Selbstanschauungstheater eines Dichters, dessen Skepsis nicht überzeugen, sondern überraschen will. Gedichte, denen dies, »fuß um fuß dem epitaph entgegen«, belebend gelingt. / Hans-Dieter Schütt, ND 16.9.

Poesiealbum 295 (Jan Wagner; hrsg. und ausgewählt von Richard Pietraß) und 296 (Heinrich von Kleist; hrsg. von R. Pietraß, Auswahl: Arno Pielenz). Märkischer Verlag Wilhelmshorst. 32 bzw. 30 S., brosch., je 4,90 Euro.

90. Schlechte Aussichten

Ökonomisch gesehen ist es keine gute Idee, Dichter zu werden. Abgesehen vielleicht von Billy Collins kann kein amerikanischer Lyriker vom Gedichtschreiben leben. Das liegt daran, daß es praktisch keinen Markt für Lyrik gibt außer den Lyrikern selber.

Zweitens haben sich die Chancen, Gedichte zu veröffentlichen, entscheidend verschlechtert, obwohl sie schon vorher nicht gerade berauschend waren. Die großen Verlage interessieren sich nicht für Gedichtbände und die kleinen verlangen zunehmend einen Eigenanteil bei Satz, Druck, Werbung und manchmal sogar Finanzierung.

Drittens, und vielleicht am wichtigsten: Wenn man Gedichte schreibt, um den quasi mythischen sozialen Status zu erreichen, den man etwa mit Allen Ginsberg verbindet, bewegt man sich auf Gleisen, die schließlich in Frustration und Enttäuschung enden. / Colin Dabkowski, Buffalo News

 

89. … ausdrücken was ich sehe wie Zigarettenkippen

Aktuell: Am 25.9. liest Johanna Schwedes Lyrik aus dem Band „Den Mond unterm Arm“ mit Thomas Jez (Prosa) zur Finissage einer Ausstellung in der Galerie „Craftraum“. Thüringer Straße 23 (Nähe Spinnerei und Plagwitzer Bahnhof) 04179 Leipzig Weitere Infos

88. Rabindranath Tagore

Rabindranath Tagore war der erste Shooting Star der Weltliteratur. Als der 51-jährige Bengale 1912 nach London reiste, kannte ihn im Westen niemand. Der polyglotte Sohn einer Bramahnen-Familie übersetzte rund 100 seiner Gedichte ins Englische, für ihre Veröffentlichung sorgte William Butler Yeats. Ihre nie gehörte Metaphorik faszinierte das Publikum. 1913 erhielt er als erster nichteuropäischer Autor den Nobelpreis.

Bis 1925 erschienen allein in Deutschland 24 Bücher von ihm mit einer Gesamtauflage von rund einer Million Exemplaren. …

In Indien ist sein Rang bis heute unumstritten. Eines seiner Lieder dient als Nationalhymne. Tagore gilt als kultureller Lehrmeister, dessen bildungs- und sozialreformerische Visionen immer noch wegweisend sind. Zum 150. Geburtstag schickt die indische Regierung nun eine Auswahl seiner Gemälde auf Welt-Tournee. 98 sind jetzt in Dahlem zu sehen. / Oliver Heilwagen, Tagesspiegel

Museum für Asiatische Kunst, Lansstr. 8 (Dahlem), bis 30. Oktober, Di–Fr 10–18, Sa/So 11–18 Uhr.

87. Zeitung

Wie ist doch die Zeitung interessant, dichtete Hoffmann von Fallersleben. Gilt immer noch. Lyriknachrichten von Google:

 

Wunsch bringt Partygäste zum Stöhnen

Nordkurier

Erklärt habe ich allen in einem Brief, dass das ein scherzhaftes Gedicht mit nur fünf Zeilen ist. In der ersten Zeile wird von einer Person an einem Ort oder von einer Person mit einer bestimmten Eigenschaft berichtet. Die zweite Zeile reimt sich auf …

 

Peinliche Telefonate belasten Berlusconi

Nachrichten.ch

Fortsetzung Friedrich der Grosse sang vom Orgasmus Berlin – Ein verschollenes Sex-Gedicht Friedrichs des Grossen ist nach einem Bericht der «Zeit» jetzt im Geheimen Staatsarchiv der Stiftung Preussischer Kulturbesitz entdeckt worden. …

 

Feldzug ins Feuchtgebiet

suedkurier.de

In diese Lücke springt nun die Wochenzeitung „Die Zeit“, indem sie ein verschollen geglaubtes „Orgasmus-Gedicht“ des Preußenkönigs aufgespürt und in voller Länge abgedruckt hat. Die unmissverständlich mit „Die Lust“ (im französischen Original „La …

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86. Selbstkorrektur

Keine Dichterin deutscher Sprache hat das Publikum so polarisiert wie Ulla Hahn. Die nüchternen „Alltagslyriker“ ärgerte sie Anfang der Achtzigerjahre mit melodiösen Volksliedstrophen. Die Rondos und Sonette der promovierten Literaturwissenschaftlerin knüpften geradewegs an die klassisch-romantische Tradition mit ihrem Regelmaß von Metrum und Rhythmus an. Sowohl Sprachkrisen der Moderne abhold als auch der postmodernen Beliebigkeit, pflegt sie die mit ironischen Schlenkern gewürzte Harmonie in geordneten Strophen und wohltönenden Reimen. Dem Jubel Marcel Reich-Ranickis anlässlich ihres Debüts folgten kritische Hiebe: „Gegenwartsferne liebliche Idyllen!“, „literarisches Biedermeier!“, „Butzenscheibenlyrik!“ konterte der mürrisch verstimmte Teil der Literaturkritik. Nun nähert sich Ulla Hahn ihren Versen von einst aus der Perspektive einer in Jahrzehnten gewonnenen Lebenserfahrung.

Insbesondere ihre ersten vier Gedichtbände: „Herz über Kopf“ (1981), „Spielende“ (1983), „Freudenfeuer“ (1985) und „Unerhörte Nähe“ (1988) bedenkt sie mit temperamentvollen Repliken. Was die „Wiederworte“ so spektakulär macht, ist der Verzicht auf glättendes Tandaradei. Es dominiert die poetische Selbstkorrektur. Das hätte sie angesichts der hohen Verkaufszahlen ihrer Bücher (Lyrikbände mit mehr als 40 000 verkauften Exemplaren) gar nicht nötig. Aber es zeugt von Mut und ungebremster Lebhaftigkeit der Autorin, die sich mehr als Fühlende denn als Denkende begreift: „Herz über Kopf“. / Dorothea von Törne, Die Welt

Ulla Hahn: Wiederworte. DVA, München. 192 S., 16,99 Euro.