Kategorie: Nordamerika
Veröffentlicht am 7. Oktober 2024
von lyrikzeitung
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Da waren wir: allein in der Rakete zur Venus,
Und ich mußte das Raketenradio andrehen
Und Du wolltest nichts als Wetterbericht abhören…
Veröffentlicht am 4. Oktober 2024
von lyrikzeitung
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Ich bin lebendig bei Nacht.
Ich bin tot am Morgen,
ein altes Schiff, das sein Ol aufgebraucht hat,
kahl und blaßknochig.
Veröffentlicht am 26. September 2024
von lyrikzeitung
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Ich las Philosophien, die
zu viel erläutern – läutern sie
mit weisem Witz den Lebensdrang ?
Nicht einen las ich, dem’s gelang.
Veröffentlicht am 19. September 2024
von lyrikzeitung
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Ein krankes Kind in Danzig, das plärrt, nach Rache flennt und heult.
Veröffentlicht am 3. September 2024
von lyrikzeitung
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may i be gay
like every lark
who lifts his life
from all the dark
Veröffentlicht am 27. August 2024
von lyrikzeitung
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„Ein Buch voll dunkler Bilder“
dunkel wie der Fluss Eros
oder die Nebel der Schöpfung
Veröffentlicht am 23. August 2024
von lyrikzeitung
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das gedicht ist eher verbisch als nomenisch. es ist weniger der ausdruck seiner reise als die reise selbst. als das eigene intermezzo in ununterbrochener bewegung.
Veröffentlicht am 22. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Und die gebildeten und gutgekleideten Leser sagten,
«Das nennen Sie Gedichte?
Sind diese Dinger Lyrik?»
Veröffentlicht am 21. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Die Wünsche eines schwarzen Manns in einem Keller
Verkünden spätes Urteil an der Welt verschlossnem Tor.
Schnaken tanzen dort im Schatten einer Flasche,
Und eine Schabe grätscht über einen Spalt im Flur.
Veröffentlicht am 12. Juli 2024
von lyrikzeitung
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»Jawohl« — so sprach er — »das ist richtig —
Der Koitus ist äußerst wichtig. —«
Gestatten Sie — Herr Zappelmann
Das kühle Wort — wenn man ihn kann !
Veröffentlicht am 29. Juni 2024
von lyrikzeitung
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statt eines herzens
schlug ihm ne satte aster
in der brust
Veröffentlicht am 23. April 2024
von lyrikzeitung
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Ich singe gerade. Je suis en train de chanter. M ap chante.
Veröffentlicht am 10. März 2024
von lyrikzeitung
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Manche meinen, wir sollten unseren
privaten Frust aus dem Gedicht
raushalten, abstrakt bleiben,
und dafür spricht schon einiges,
aber Menschenskind
#Charles Bukowski
Veröffentlicht am 3. März 2024
von lyrikzeitung
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Rilke geht auf einen Pfennig zu. Sah ich.
Das war wirklich großartig. Doch jetzt
Liegt sein Schatten fest auf den Sonnenuhren.
Veröffentlicht am 14. Februar 2024
von lyrikzeitung
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Ur
-finger, verringert & vervielfacht
Ums Hundertfache, grundlegendste
Liebe & Bedürftigkeit formten daraus ein
Glaubenssystem. Die Farbe von Rührei.
#YusefKomunyakaa #MirkoBonné
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