Kategorie: Europa
Veröffentlicht am 13. Juli 2024
von lyrikzeitung
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man sagt die zeit vergeht
sie vergeht nicht sie steht
Kategorie: Frankreich, FranzösischSchlagworte: Alke Stachler, Anna Kim, Daniela Seel, Felix Philipp Ingold, Fiston Mwanza Mujila, Frieda Paris, Henri Meschonnic, Kinga Tóth, Linda Maria Baros, Lukas Debeljak, Oleg Jurjew, Simoné Goldschmidt-Lechner
Veröffentlicht am 12. Juli 2024
von lyrikzeitung
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»Jawohl« — so sprach er — »das ist richtig —
Der Koitus ist äußerst wichtig. —«
Gestatten Sie — Herr Zappelmann
Das kühle Wort — wenn man ihn kann !
Veröffentlicht am 11. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Wozu also die Mühe, und sich erlesen, was im Zweifelsfall von Wasserwerfern, Gummigeschossen, Tränengas etc. berichtigt wird.
Veröffentlicht am 10. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Denk ich zurück an meine frühsten Wochen:
Ich sog an hochgeblähten Ammenbrüsten,
von guten Tanten liebevoll berochen,
die zahnlos schnalzend den Popo mir küßten.
Veröffentlicht am 9. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Dieser Stern ist nur ein Splitter des Schmerzes, von der Ewigkeit wie von Feuer durchdrungen.
Veröffentlicht am 8. Juli 2024
von lyrikzeitung
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und Lear trat auf, der Narrvater
auf der Heide, sturmumsaust –
so war dieses dunkle Theater
von Tränen und Toten behaust.
Veröffentlicht am 7. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Ich halte mitten in der Zeile an
und lasse Blaulicht
an meiner Poesie vorbei
Veröffentlicht am 6. Juli 2024
von lyrikzeitung
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DER GEIST sich selbst
im Spiegel fand
und zweifelt nun
am Gegenstand.
Veröffentlicht am 5. Juli 2024
von lyrikzeitung
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alle sind wir auf dieser Welt nur auf Dienstreise
Veröffentlicht am 4. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Wäre er ein Gott,
Schliefe auf ewig er ein.
Da er nur Mensch,
Muß wieder ein Morgen sein:
Glücklos, glückvoll,
Immer allein.
Veröffentlicht am 3. Juli 2024
von lyrikzeitung
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An einer Stätte aber
voll Unterholz und Gestrüpp
wärmt mich mit schrägem Strahl
bereits die Nachmittagssonne.
Veröffentlicht am 2. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Nichts von dem, was der Franke des Guten verhieß, und des Edlen,
Nichts von Allem diesen geschah
Veröffentlicht am 1. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Leser, dieses zarte Scheusal, – scheinheiliger Leser, – Meinesgleichen, – mein Bruder!
Veröffentlicht am 30. Juni 2024
von lyrikzeitung
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ich
werde sterben ja ich werde sterben
auch ich werde irgendwann
ganz plötzlich sterben eines tages
werde ich an einem tag wie jedem
andren wenn die sonne scheint
der regen plätschert und sich
der saharasand mit blütenstaub
vermischt
Veröffentlicht am 28. Juni 2024
von lyrikzeitung
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Die Kammer dehnte sich verbrecher-hell.
Der Mond, ein Dotterball, schien kriminell.
Da stieg die Dame Angst [-Berlin] reell
Auf ihr imaginäres Karusell.
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