Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Für die NZZ (14.12.02) bespricht Nico Bleutge: Dieter M. Gräf: Westrand. Gedichte. Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main. 159 S., Fr. 26.40 (siehe auch Süddeutsche 11.12.02; Die Zeit 2.10.02)
Greifswald (OZ/EB) Das Literaturzentrum Vorpommern präsentiert am Donnerstag um 20 Uhr zusammen mit dem Mueckenschweinverlag Stralsund und der Zeitschrift „KunstLeuteKunst“ eine Nacht der Lyrik im Wolfgang-Koeppen-Haus. Es lesen: Nele Wichert aus Rostock, die als Lyrikmeisterin des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurde; Gunter Lampe und Richard… Continue Reading „Lyriknacht im Literaturzentrum Koeppenhaus“
Franz Josef Czernin zählt zu den Dichtern, die sich selbst deuten können. Er sucht das Wesen der Dinge in den Worten, die sie bezeichnen, gleichsam unter Laborbedingungen. Jede Konnotation soll eine Konsequenz haben. Dabei entsteht ein Klanggewitter, das den Zuhörer Zuflucht im Erstaunen nehmen… Continue Reading „Klanggewitter“
(so Rühmkorf) Robert Gernhardt wird am 13.12. 65. Es gratulieren: Nürnberger Zeitung (Nicholas Neu, dpa) 11.12.02 (und fast alle anderen).
heute in Weimar und gilt als einer der bedeutendsten Lyriker Deutschlands. Seit 1987****) hat er zahlreiche Gedicht- und Prosabände veröffentlicht. Martin Walser urteilte schon 1988 über ihn: „Der lebt ja nicht von Urteil, Idee, mediengerechter Apokalypse. Der lebt von Gegenständen, nächster Nähe. Der lebt… Continue Reading „Wulf Kirsten lebt“
meist aber voller Eros, Liebe und Zärtlichkeit schreiben diese Frauen. „Als ich ihre Liebesgedichte gemacht habe, war ich ein Jahr lang eine Frau“, sagt Dutli zu seiner Übersetzertätigkeit und beschreibt damit seine eigene Innigkeit, Vertrautheit, ja Verliebtheit zu den Texten. „Mit dem Strohhalm trinkst… Continue Reading „Mal politisch,“
beschäftigt sich auch Herr (?) Jamal Tuschik in der FR vom 9.12.02: Die aus Dresden gebürtige Germanistin Ines Geipel eröffnete ihren Beitrag mit einem Gedicht von Jutta Petzold, „der Konter-Stimme zu Christa Wolf“, wie man erfuhr. Zu hören war, dass „die Ohren der Männer… Continue Reading „Mit Frauen im Literaturbetrieb“
***) Zum Vergleich hier der fast komplette Anteil von Weltlyrik in der jüngsten Ausgabe der „Zeit“: der besteht aus einem FAZ-Zitat folgenden Wortlauts in einer Anzeige von S. Fischer: „Deutschlands wichtigster Poet“, darüber in Fett: Robert Gernhardt. – Lesen Sie lieber weiter in der… Continue Reading „Lage der Dinge“
In der Süddeutschen (6.12.02) zwei Gedichte des in München lebenden iranischen (oder iranisch-deutschen) Dichters Said: morgens / der tod .
„ Buch.Preis 2002“ für Ferdinand Schmatz, dessen 1987 mit Franz Josef Czernin verfasster Lyrikband „Die Reise. In 80 Gedichten um die Welt“ für einen kleinen Skandal sorgte, weil er ihn in einem „Gegenband“ („In 80 flachen Hunden in die ganz tiefe Grube“) als bewusste… Continue Reading „Buch.Preis 2002“
Über die Limlingeroder „Dichterstätte Sarah Kirsch“ berichtet die Stuttgarter Zeitung am 5.12.02.
Kreis St. Wendel (red). Anlässlich der ersten St. Wendeler Lyriktage 2003 wird ein Lyrikpreis vergeben, für den sich bis zum 15. Januar im Saarland geborene, lebende oder arbeitende Lyriker bewerben können. Getreu dem Motto „Unter meiner Haut“ müssen sich die Texte mit inneren Befindlichkeiten… Continue Reading „Erster St. Wendeler Lyrikpreis ausgeschrieben“
Und Schindel machte noch schneller klar, dass die Bildfülle seiner Lyrik zur Bildüberfülle zu werden droht: Aus seiner neusten, noch nicht veröffentlichen Gedichtsammlung artikulierte Schindel einen Vers nach dem anderen derart nonchalant-rasant in die Köpfe der Zuhörerschaft hinein, dass diese wie gelähmt war. Gelähmt… Continue Reading „Schindel-Lesung“
Eines scheint festzustehen: Kaddish ist eine Veröffentlichung, die im Spektrum der deutschen Gegenwartspoesie nicht mehr übersehen werden kann. Innerhalb der Lyrik-Neuerscheinungen dieses Jahres eine Spitzenstellung einnehmend, ist seine kommende Bedeutung noch nicht absehbar. / 3.12.02 Jan Röhnert, Titel -Magazin Nr. 49 über Paulus Böhmer:… Continue Reading „Höchstes Lob“
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