Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die Münchener Indologin und Privatdozentin stellt uns die Gedichte von Indiens Premierminister Atal Bihari Vajpayee vor. Als Politiker gebe er sich gelassen und gemäßigt, schreibt Syed. In seinen politischen Gedichten offenbare er sich als glühender Verehrer Indiens, als unerbittlicher Gegner Pakistans und als kompromisslos… Continue Reading „Politiker und Dichter“
Gerhard Stadelmaier bespricht die Wiener Inszenierung von Schrotts Gilgamesh: Nun hat der sehr prätentiöse Schriftsteller Raoul Schrott , Jahrgang 1964, ein gelehrter Poesienerforscher und poeta doctus, aber doch wohl mehr doctus als poeta, die ältere babylonische Fassung mit der Unterweltsreise des Gilgamesh verschnitten und… Continue Reading „Inszenierung von Schrotts Gilgamesh“
In ihrem Islam-Dossier bringt die NZZ vom 2.3.02 von Fouad el-Auwad das Gedicht „gattin des meeres“ . Der Musiker, Lyriker und Architekt aus Syrien lebt in Aachen.
Lyriker Said erhielt den Chamissopreis Im Grunde sei der bezahlte Fußball der Literatur ein Stück voraus: Niemand spreche von einem Spieler anderer ethnischer Zugehörigkeit, seine Herkunft interessiere einfach nicht. Laudator Jürgen Wertheimer plädierte für Normalität im Umgang mit Fremden, der selbstverständlich sein sollte, erst… Continue Reading „Vom Fußball lernen“
„Ich wollte Deutsch lernen, deshalb habe ich angefangen, auf Deutsch zu dichten.“ Lyrik als Sprachübung? Kein eben gewöhnlicher Beweggrund, Gedichte zu schreiben – aber der Libanese Victor Matar ist auch kein gewöhnlicher Mensch. Er ist ein Idealist, einer, der an die Liebe als universales… Continue Reading „Das Meer der Liebe“
„Die Fremde, nicht eine geografische, ist das Wesentliche für alle Lyriker. Die berühmtesten deutschen Lyriker sind oft Fremde im eigenen Land gewesen. Deutschland hat es immer geschafft, die Besten der Besten hinauszujagen, auch vor und nach Hitler, von Heinrich Heine bis Reiner Kunze. Ich… Continue Reading „Said – deutscher Dichter aus Persien“
Die Gazette sprach mit dem afghanischen Schriftsteller Atiq Rahimi : Unserer kulturellen Vergangenheit bis zum 17., 18. Jahrhundert. Ich liebe diese Literatur, ich verschlinge diese Bücher und bin stark beeinflusst davon. Es gab eine Offenheit, eine Insolenz allem gegenüber, die damaligen Autoren wagten es,… Continue Reading „Afghanistan ohne Dogma“
Warum es die Türkei nicht schafft, Frieden zu schließen mit ihrem berühmten Dichtersohn Nazim Hikmet – selbst zu dessen 100. Geburtstag nicht – schreibt Christiane Schlötzer in der Süddeutschen , 11.2.02
Beobachter haben mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen, dass der Premier nun schon zu diffuser Kaiserlyrik Zuflucht nimmt. „Ich hoffe, das Volk wird so heldenhaft sein wie jene Kiefern, die trotz Schnee auf den Zweigen immergrün bleiben.“ Die Durchhalteparole stammt aus einem Kapitulations-Poem von Kaiser… Continue Reading „Kaiserlyrik in Japan“
Die NZZ druckt ein Gedicht von Fouad el-Auwad – wie immer – online! – ohne Verseinteilung, falls es denn welche hat. Aber wer das wissen will, muß die Zeitung kaufen. (Wer die sogenannte Druckerausgabe benutzt, dem wird gar der Autor vorenthalten). Der Autor stammt… Continue Reading „Fouad el-Auwad“
In der Netzeitung v. 26.1.02 schreibt Oliver Fueglister über drei Haikus von Bashô, darunter diesen: Der Frühling scheidet: Die Vögel weinen – selbst den Fischen Kommen die Tränen.
München (red). Die Liebe und das Exil sind das Grundmotiv, um das seine Texte – Lyrik wie Prosa – kreisen. Jetzt erhält der in Teheran geborene Autor Said den Adalbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung. Die mit 15000 Euro dotierte Auszeichnung wird an Schriftsteller nichtdeutscher… Continue Reading „Chamisso-Preis für persischen Autor Said“
Vor 22 Jahren verließ Hamid Jassim Al-Khakani den Irak. Als regimekritischer Journalist musste er vor den Polizisten Saddam Husseins fliehen und hat seine Heimat seither nicht wiedergesehen. Seit 1980 lebt er in Halle, lehrt an der Universität moderne arabische Literatur und islamische Mystik –… Continue Reading „Hamid Jassim Al-Khakani“
In einem großen Leitartikel der Wochenendbeilage der angesehenen liberalen Zeitung „Ha‘aretz“ rechnet Arie Caspi nicht nur in diesem Zusammenhang mit Livnat ab, sondern er zeigt auch die Richtung auf, in welche sich die Regierung Sharon und damit Israel insgesamt bewegen – und er erklärt… Continue Reading „Israels Rechte gegen Lyrik“
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