Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Veröffentlicht am 30. März 2020 von lyrikzeitung
Hannah Höch
(* 1. November 1889 in Gotha; † 31. Mai 1978 in Berlin)
[Liebesgedicht für Raoul Hausmann]
Komm Du,
fange die blauen Bälle
meines Da-Seins –
sie blühten aus lebenden
Wiesen und rundeten im Sonnenofen
Du mußt nicht mit
dem Metermaß kommen. –
alle sind rund, und
die kunterbunten Flecken
malte meine Seele darauf.
Meine Seele, die einen roten
Teppich webt – auf dem
wir tanzen können,
wir,
zwei Wissende
wir,
zwei Lächelnde!
Aus: Hanne Bergius, Das Lachen DADAs. Die Berliner Dadaisten und ihre Aktionen. Gießen: anabas, 1993, S. 134

Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Hannah Höch, Raoul Hausmann
Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..
| angelikajanz bei Lerne fernbehilflich zu s… | |
| Angelika Janz bei Lerne fernbehilflich zu s… | |
| Volker Schiebel bei Ein Gulaghäftling besingt die… | |
| Lyrifant bei Fern von Madagaskar | |
| Lyrifant bei das & das | |
| ranranshi bei Heimliche Liebe | |
| Malte Krutzsch bei Heimliche Liebe | |
| ranranshi bei Lauter Bschiss | |
| Félin Murr bei Im Wald |
Kann zu diesem Blog derzeit keine Informationen laden.
Ein Gedicht das kann ich Heute gut vertragen🙂
LikeLike