4. Das „ekstatisch-empirisch-esoterische mOMent“ der Direkten Dichtung oder: Die Gähnialität des transdualistischen Lochismuß‘ (EEE-Teil 2)

„rien nul / n’aura été / pour rien / tant été / rien / nul“
Samuel Beckett, aus: Trötentöne

„In der Stille: am Platz / In der Stille: die Ankunft / Schatzhaus der Stille //“
Peter Handke, aus: Leben ohne Poesie

G&GN-Institut, Berlin-Neukölle (Anfang März 2010) / Wer sich mit der Zahl NULL beschäftigt, stößt definitiv an meditative Grenzen der Wahrnehmung, die nicht nur mathematischer sondern auch und vorallem mystischer Natur sind: Die NULL ist eine Art Unzahl, steht für die unzählbare Lücke im System zwischen den dualistischen Achsen Plus und Minus, Positiv und Negativ – oder mythologisch ausgedrückt: Yin und Yang und damit auch metaphorisch für das „unsagbare“ Tao „hinter“ den Polen der Dialektik. Assoziationen mit dem „ewigen“ Urzustand des Kosmos „jenseits der Unendlichkeit“ liegen nahe, also an jene Ära, die man linear betrachtet als die Unzeit vor dem Urknall bezeichnet: das Chaos [1]. Etymologisch hängt dieses Wort mit dem griechischen Verb χαίνω (klaffen, gähnen) zusammen, bedeutet also ursprünglich etwa klaffender Raum oder gähnende Leere. Nun haben sich Dichter immer schon gerne von „großen“ Zusammenhängen und „letzten“ Dingen inspirieren lassen, ja die Inspiration selber scheint oft aus einer Art überdimensionalem Unraum ins Bewußtsein zu treten, um Informationen integraler Natur in poetischer Sprache greifbar, reflexiv nachvollziehbar zu machen. Dieser gedankenleere und willenlose „Zustand Null“ findet sich sowohl bei Dichtern wie auch Mystikern, einziger Unterschied zwischen beiden Beruf(ung)en besteht in ihren sozialen Aufgaben. Während Mystiker eher für sogenannte religiöse Gebiete der Gesellschaft zuständig sind, dienen Dichter der Schaffung anspruchsvoller Unterhaltung. Modernen westlichen Gesellschaften fällt es schwer, ihre Hausdichter AUCH als Mystiker anzuerkennen (Rumi hat es da noch immer leichter!), denn es gleicht einem Verrat an der vermeintlichen Aufklärung, die allerdings inzwischen selbst in Verruf gekommen ist, da sie sich als halbherzig und unvollendet erwiesen hat. Man lese nur Werke von Peter Sloterdijk (Eurotaoismus) oder Rüdiger Safranski (Romantik), um das Ausmaß des heimlichen Bewußtseinsskandals zu erahnen. Zwei deutsche Dichter, die es geschafft haben, trotz ihres eher „unliterarischen“ oder gar „anti-literarischen“ Stils ernst genommen zu werden, und zwar gerade aufgrund der spirituellen Dimension ihrer Werke, sind die beiden Sonderfälle Ernst Meister und Hans Arp. Würde man ihre markanten Verse heutzutage einigermaßen kinskiesk expressiv auf einem Poetry Slam vortragen, würden die jungen Zuhörer höchstwahrscheinlich gut amüsiert glauben, es handle sich um vorsätzlich Esoterik-persiflierende Comedy-Literatur und nie und nimmer für möglich halten, daß es ernst gemeinte Lyrik sein solle, die aus einem ernsten Seelenzustand herrührt:

„Bin ich da? / Bin ich’s nicht? / Tellerrund / und von Äpfeln, / von Birnen schwer / ist das Licht.“
Ernst Meister, aus: JETZT

„Ich bin weder groß noch klein. / Ich komme aus dem Umrißlosen“
Hans Arp, aus: Puppen-Zyklus

Da hat es ein preisgekrönter Jungautor wie Thien Tran leichter. Auch er hätte zwar vermutlich Probleme, seine Texte auf einem Slam vorzutragen, ohne als verkopfter Langweiler zur Lachnummer zu degradieren, findet aber die nötige Beachtung für seine trendgerechten Worthülsen in jenen dafür zuständigen Institutionen und Organen des Literaturbetriebs, deren Vampirismus sich mithilfe jedes neuen „ernsten“ (nämlich schwer interpretierbaren) Dichters „von jetzt“ immer wieder in Szene setzen kann, ohne als Auslaufmodell enttarnt zu werden. Daß sich hinter der Fassade der „Sensation“ ernst gemeinter, pseudo-origineller Bildsprachen oft spätpubertäres anstatt progressives Gedankengut versteckt, interessiert niemanden, noch nicht einmal den nach Geist lechZENden Leser selbst, für den jede „moderne“ Lyrik schon mehr Tiefgang, Bedeutungsschwere und existenzielle Ablenkung vom seichten Alltagsstress bedeutet als die eigene Denkblockade ermöglicht aufgrund der Kollektivhypnose durch massenmediale Reizüberflutung mit unpoetischen Orwellschen Nachrichtenmustern, die seit Jahrzehnten austauschbar sind: Täh. Tääh. Täääh. Tääääähhhhh – guten Abend, hier ist das deutsche Fernsehen mit der Zombieshow! Einer Kritik seiner sehr floskelhaften und zeitgemäß hermetischen Intellektualität begegnet Thien Tran allerdings nur mit elitärem profilneurotischen Klage-Habitus, ohne inhaltliche Argumente für seine Bildsprache zu liefern:

„Da hier ein gewisser Herr De Toys meint, über die so klägliche Kommentarfunktion, zu einer Deutungshoheit über die ‚Null‘ gelangen zu können, und dabei mein Gedicht ‚Reduktion I‘ und meine Souveränität als Autor in Frage stellt, fühle ich mich doch dazu genötigt, dieses definitorisch ausschließende Moment des detoysschenansatzes, als ob er die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit gepachtet hätte, etwas entgegenzuhalten, um mein Gedicht zu verteidigen. Ich verweise vorerst* auf folgenden Link bezüglich der möglichen Verstehensweisen der Null: (…) Da De Toys anscheinend auch nicht kapiert, was ich mit ‚esoterischer Lyrik‘ gemeint habe, muss ich leider auch noch auf diesen Link verweisen: (…) Daran sieht man ganz gut, von welcher Konsistenz die toysschen Gedichte sind, und wie weit entfernt von einer gewissen gesellschaftlichen Realität, also auch nicht besonders relevant, soll heissen: unbrauchbar, unerheblich für den Gegenwartsdiskurs. Machen Sie es gut, ich habe besseres zu Tun, als auf ihre wirren Schreibereien einzugehen.“
Thien Tran (26.2.10), L&Poe-Kommentar zum Ticker „EEE-Teil 1“, 26.2.10 [2]
*Anm.G&GN: bei dem polemischen „vorerst“ blieb es dann „leider“, es folgte keine weitere wissenschaftliche Verteidigungsschrift, die seine Verwendung der Zahl Null als poetische Floskel erklären könnte…

Verwirrend ist indessen, daß man beim Studium der von Tran empfohlenen Lektüre, mit der er seine Reduktion anti-esoterisch untermauern möchte, auf wirklich schockierend esoterisches Gedankengut stößt, das es noch schwieriger macht, sein erwähntes Gedicht „richtig“ zu verstehen, nämlich in einer nicht-esoterischen Weise, wie es der Autor selber wünscht. Auch wissen wir derzeit noch nicht, ob er, der sich von einem simplen Kommentar zu seinem Gedicht auf dem Internet-Portal Lyrikmail [3] in seiner Ehre gekränkt fühlte, über das Ausmaß seiner scheinbar doch etwas zu naiv verwendeten Metapher bewußt ist. Hier ein Auszug aus einem Buch, mit dem sich Tran via Linktipp rechtfertigte:

„Die Null könnte das Geheimnis unserer Existenz bergen – und auch der Existenz unendlich vieler anderer Universen. Die Null ist so mächtig, weil sie die physikalischen Gesetze aus dem Gleichgewicht bringt. In der Stunde null des Urknalls und auf dem Grund eines schwarzen Loches ergeben die Gleichungen, mit denen wir unsere Welt beschreiben, keinen Sinn. Aber die Null kann nicht ignoriert werden.“
Charles Seife, aus: Zwilling der Unendlichkeit

Ignoranz ist leicht durch Vereinnahmung vertuschbar, und gegen eben diese einseitige Vereinnahmung der großen Unzahl seitens eines „zeitgenössischen“ Lyrikers wie Thien Tran diente die kritische (und alles andere als dogmatische) Anmerkung von Tom de Toys mithilfe der vermeintlich „kläglichen“ Kommentarfunktion, um darauf aufmerksam zu machen, daß die Beschäftigung mit derart esoterisch brisanten Themen nicht einfach entesoterisiert werden kann, indem man sie auf poetische Floskeln reduziert. Natürlich wird Poesie durch diesen saloppen Mißbrauch großer Begriffe für den schnellen Hausgebrauch „brauchbarer“, ihre Fastfood-Konsistenz macht sie besonders für eine „gewisse gesellschaftliche Realität“ relevant, die sich gerne den Anstrich eines „erheblichen Gegenwartsdiskurses“ gibt – aber wer nur ein einziges Sandkorn als quantenmechanischen Lichtpunkt durch die kaiserlich nackten Klamotten in den Glashäusern diffundieren läßt, sieht weder echte Palmen noch ernst zu nehmende Preise darin sondern das Holodeck einer marktschreierischen Mafia-ähnlichen Matrix, die sich wie ein perpetuum mobile selbst stabilisiert und wie ein schwarzes Loch sogar Licht verschluckt, das von fernen Sternen stammt… Aber genug geschwätzt. Wir bitten zum Tanz um das goldene Kalb und vertrauen auf das tiefere Bedürfnis nach Wahrhaftigkeit aller Geschworenen. Verraten Sie, JA: SIE, GENEIGTER LESER, ANONYM, ANACHRONISTISCH ODER ANNA BLUMIG, der Lyrikzeitung mithilfe der aus Nullen & Einsen programmierten Kommentarfunktion, die manchmal auch Sätze dank Spamfilter für null+nichtig erklärt, per Katzundmausklick, ob SIE folgendes Machwerk für „esoterisch“ halten oder nicht. Und vorallem: WARUM??? IHRE MEINUNG IST GEFRAGT! WIR ZÄHLEN AUF IHRE FÄHIGKEIT, Gedichte für ihr eigenes Wohlbefinden zu interpretieren. Wir wollen es jetzt wirklich wissen: für wen oder was sind die folgenden Zeilen brauchbar? Warum glauben SIE, hat der Autor dieses Gedicht ÜBERHAUPT niedergeschrieben? Wir bedanken uns schon im Voraus für Ihren brutalen, bruitistischen und brachialen Beitrag, der das „höfliche“ ReZENsieren aus den sublimierten Angeln hebt – es geht hier weder um Geld noch Karriere, es geht hier AUßßCHLIEßßLICH um das poetisch-kriminelle Element zwischen den Zeilen: die gefühlte, erfahrbare Null…

Tom de Toys, 24.+28.1.2009 (c) POEMiE™ @ www.zerONEss.de [4]
HERE: „FLOW“ VERSION without centered line-cut (exclusively for L&Poe)

SUPERFLUOUS HOLeIDAY BEAT (MADe PeACE BY THE PIECE)
[13. PRAYER OF TRANSRELIGIOUS HOLeISM]

no accident by accident no birth no death no guarantee no time to grow into the show no ground no reason no season to flee no flower no power no soul to be shy and no hole to ask why this old flowerpot is empty and no flower-beds nowhere to sleep away over roses no flow to fly no flop no disc no floppy jockey yes no joke awoke no superwhoops to die OFF…LINE and out no shout no shit by the way no way out of the way to cry for hollow holiness for heroes to excuse the crime no following to follow the following no longing no belonging no beloved no bench to sit no goal to hit no bell to ring no song to sing no angel wing no Peace no War no worship and no law no starship and no rush no hour but no hush no shower gets on down your nerves no worldwide wisdom curves the never-ending universe no world no power no world power no world record and no game to play no run away no fun to stay no lessions to teach about no level to reach no links to link at the cosmic beach no drowning of no waters to waste no wasteland to watch no watch to wait no Love no Hate no artless piece no arty peace to piece together peace to- gether no no no no moment for no compliment is left to say you are DOWNLOADED down-to-earth down right because we share no ray of hope we are at the end of our rope we are enlightened we are engaged we are that stupid STREAM of middle-aged consciousness but no new age no secrets in a flash of lightning no security beyond the light no letters to write no head to head no hand to hand no hole to hold the line to drop a line between the lines

ONLINE-HINTERGRUNDQUELLRAUSCHEN:

0) http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=482406116&blogId=530184532
1) http://de.wikipedia.org/wiki/Chaos
2) https://lyrikzeitung.wordpress.com/2010/02/26/165-das-ekstatisch-empirisch-esoterische-moment-der-direkten-dichtung-oder-das-scheinparadoxon-der-julicher-transrealistik-eee-teil-1/]
3) http://www.lyrikpost.de/blog/2010/02/04/lyrikmail-2139-tran
4) http://knk.punapau.dyndns.org/publisher/site/knk/public/obj/page.php?obj=11838

12 Comments on “4. Das „ekstatisch-empirisch-esoterische mOMent“ der Direkten Dichtung oder: Die Gähnialität des transdualistischen Lochismuß‘ (EEE-Teil 2)

  1. …außerdem gehört das verschan-ZEN ohnedies und ohneland zu den beliebtesten hobbys der menschheit. wettrüsten und andere versteckspielchen folgen daraus meist, der mensch wird nicht müde, sich immer neue bschäftigungstherapien auszudenken anstatt die brisanten chancen zu nut-ZEN, sich nicht zu verschan-ZEN. verständlich, denn letztlich schaut man im entschanzten zustand in einen „leeren spiegel“ (buchtip! Janwillem van de Wetering), aber das geht jetzt natürlich wieder entschieden esoterisch zu weit 🙂

    SONNE GING GESTERN WIEDER WUNDERBAR MITTEN IN BERLIN UNTER, ES GAB ABER KEIN BRANDLOCH:

    http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=103373877

    SUNSET FOR ALIENS (4.3.2010: Winter-Collection)DAS tOhM | MySpace Video

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  2. P.S. als wirklich berührend für die seele und zum durchatmen und abschalten von dem wahnsinn, der hier bei lyrikzeitung (zum glück!) abgeht, empfinde ich die natur pur. halbe stunde in organge untergehende kreisglut glotZEN und schwäne dazu kreischen hören – wow! da kann kein einziger buchstabe mithalten! da frage ich mich, warum die menschheit überhaupt sprechen lernen wollte. in die weiten des universums zu schauen (kann heute jeder, was früher schamanen vorbehalten war!) ist so dermaßen der oberhammer, das VERSCHLÄGT einem die sprache, das LACHEN kommt von selbst! und dann steh ich da wieder am rechner und bin schockiert über diese ganzen kleinstädte in den köpfen mancher kollegen. die haben ihre neuronalen netze gegen netto eingetauscht! „schweinehaxe“, um es mit lafleur zu sagen (auch wenn ER damit ANDRE leute meinte), das hirn ist eine schweinehaxe!!! und zwar gefrorene vom netto! ich hasse die jugend 🙂 ich war nie jung!!! ich werde es JEEETZT…

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  3. nein nein, es gehört zu meiner taktik dazu: sich selbst zu sabotieren! ich verkleiner meine inhalte gerne, denn ihre größe kann sowieso nur von solchen herausgelesen werden, die selber KINDSGROßE AUGEN MACHEN, UM DIE WELT MIT PANORAMABLICK zu entdecken! man, ich hab auch freunde, die hier mitlesen und sich einfach köstlich amüsieren, mit wieviel hingabe ich meine zeit für idioten verschwende. aber ich halte dem immer entgegen: ich LERNE daran, mich zu positionieren. alles vorübungen, fingerspiele für die ehrendoktorwürde 🙂 mir ists einfach völlig wurschtbrot, was irgendwer über mich denkt. es geht hier um die zukunft der LITERATUR, nur sie überlebt, während wir uns ALLESAMT zu nullen auflösen. die erde ist ein einziges massengrab! da nehm ich mir die freiheit auf die kacke zu hauen, solange ich mich noch am kacken halten kann. ich hatte 20 jahre lang meine 5 genialen minuten pro tag, das ergebnis muß genügen, meine eigenen tranigen ergebnisse der restlichen zeittotschlägereien werden mit beerdigt. grabbeilage schlechte eigenliteratur und selbsterniedrigende kommentare. das ist fein! ein ganz feines grab ist das! so ein feines grab aber auch!!! von mir aus auch vorher gefoltert. ich hab eh schon eigene G&GN-mitarbeiter als leichen im keller. aber es gibt keine lyrik-polizei, die mich anzeigt, weil ich geniale figuren umgebracht habe. es interessiert kein arsch. also bring ich meine mitarbeiter nach lust und laune um und spiele frankenstein, indem ich neue bastel, die als cyborgs unschlagbar werden, spiegel des kollektiv-schattens… gib mir westerwelle und ich geb dir süHdwind! gib mir donauwelle und ich trink dazu aus einem leeren becher! es macht MIR viel mehr spaß, mich in VERSCHIEDENE figuren hinein zu denken: einmal ins „bemühte“ institut, dann in den „peinlich“ zankenden dichter (so ein traniger fratzke INSPIRIERT MICH NUR mit seiner narzißtischen profilneurose und einer birne voll preisgekrönter knoten) – und letztlich (ach du scheisse, was kommt jetzt?!) in die figur des zen-meisters 🙂 wir leben in der postmoderne, oder um mein eigenes goethe-gläubig-hommage-gedicht von 1998 zu zitieren: in der postpostpostmoderne. es gibt keine „echte“ identität, es gibt nur das kreisen um die leere mitte. mit erleuchtung hat das wenig zu tun. solche dinge halte ich für esoterisch-elitären mist, sektenguruismus. da les ich lieber johannes r. becher (1951):

    „Licht wie ein Gewebe / Breitet zart sich hin, / Leben wie in Schwebe / Und ein hoher Sinn. / (…)“

    HIER paßt die metapher des „schwebe“-zustands wenigstens und die ehrfurcht vor dem leben ist anti-redundant.

    wer das „eigentliche“ ICH des 40-köpfigen pseudonym-stabs ist, entzieht sich ohnedies der kenntnis jener, die meinen, einen menschen anhand seiner ausgewählten worte zu erkennen. der ECHTE mensch ist auch in supravirtuellen zeiten nur aber auch nur und nur der, dem man gegenüber sitzt, sich in die augen schaut und schweigt… solange schweigt, bis die welt zu sich selbst kommt. gemeinsam. ein HOEER anspruch am NIEDRIGEN tresen. rumi ahoi! alaaaaf!!!!!

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  4. Lieber Tom, anders als mancher, der hier mitliest, halte ich deine Gedanken immer für bedenkenswert. Aber hast du nachtretende Wortspiele wie „traniger trulla“ nötig? Sie verkleinern nur deine Inhalte und ermöglichen es manchem, sich dahinter zu verschanzen. Ich möchte weder dich noch andere zensieren: aber laßt uns das ad personam kleinhalten, bitte.

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  5. eine freundin fand noch 3 fehlerteufelchen, die vielleicht nachträglich korrigiert werden könnten:

    mathemathischer => mathematischer

    unendlichkeit => Unendlichkeit

    ermöglichst => ermöglicht

    wörter wie „mithilfe“ sind mitnichten so gemeint (so hab ichs halt früher gelernt und lehne die sogenannte reform in manchen fällen ab, z.b. bzgl deß scharfen eßß)

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  6. warum ist so ein traniger trulla eigentlich unfähig, kritik KONKRET AN BEISPIELEN ZU BELEGEN ??? muß ich sein gedicht erst analytisch im detail zer- und verreißen, bevor er kapiert, daß man hier als methode nicht NUR polemisieren tutet, sondern auch INHALTLICHE ARGUMENTE liefern darf? bisher hat er sich nicht die mühe gemacht (nein nein, das hat SOJEMAND natürlich nicht nötig, pardon), seine immer verwirrteren vorwürfe am text zu belegen. ich wäre aber sehr dankbar dafür, denn ich lerne manchmal von den „feinden“ am meisten 🙂 allerdings scheint er ja doch leicht paranoid zu sein, wenn er schon einen anwalt einschalten muß! unglaublich, ich komm mir vor wie in china, herr giftundgalletran

    davon abgesehen hat sein gedicht SELBSTREDEND eine existenzberechtigung, ich kann das gern zertifizieren, mit zenmeister-stempel, klaro! denn: ALLES ist erleuchtet, auch das dunkle und verwirrte! das tao macht vor nichts und niemandem halt, es ist der große bruder vom pleroma und das heißt: ein monster, das jeden irgendwann holt! das tao frißt sogar den tod!!! ja doch, DER TOD IST TOT!!!!! HOCH LEBE DAS sensualistische hedonistische UND hypermetaphysische tao der buckelwale und seepferdchen! dreimal hoch hoch hoch! tri tran trullala das tao ist schon wieder da…

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  7. Martin Klingel: wooooow! das sind ja bezaubernde figuren. wahnsinn! eine schöne internetseite 🙂 magst du die skulpturen vom Arp???? in einem bestimmten gedichtband (hab den titel leider grad nicht zur hand, weil er im atelier liegt) benutzt er überhäufig das wort „BODENLOS(IGKEIT)“, was ja auch quasi als synonym für die null durchgehen kann, finde ich… also, er hats auf jedenfall mächtig mit der leere gehabt. aber am ende wurde er glaub ich katholisch, oder nicht? mein gedächtnis mal wieder ein loch, mist…

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  8. 7 = oft als symbolzahl für „mythos“, die mythische bewußtseinsebene bezeichnet. zielst du darauf ab? oder war es nur flaksig gemeint, herr monologisticus? ach, is ja zum anklicken, da schau ich doch glatt mal, auf welcher pornoseite man landet 🙂

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  9. 🙂 danke für deinen wundervollen comment! und immer schön die zens zusammenbeißen… tri tran trullala, nur nicht verwirren lassen, herr preisträger. eine redundanz kommt selten allein 🙂

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  10. Verleumdung? Rufschädigung? – Vielleicht sollten wir mal einen Juristen fragen!

    als besonders „fortschrittlich“ kann man den „Journalismus“, den detoys da betreibt ja nicht nennen!

    Hey Tom, ich frage mich, wie du bei deinem kohlschwarzen Frust, soviel von „Zen“ sprechen kannst? – und dabei bringst du auch noch eine ganze Menge andere „fenöstlicher Philosophien“ durcheinander – ohne dabei zu erröten.

    Ich geb dir einen Tip: Mach aus deinen Kommentaren ein schönes Faltheftchen, natürlich vom Künstler selbst getackert und verteilt. – Und: Vielleicht schaffst du es ja in die großen Zeitungen, oder du erhältst die Ehrendoktorwürde.

    Du scheinst aber auch nicht zu kapieren, dass ich mich zu „Reduktion I“ nicht äußern will, und nicht geäußert habe, auch wenn ich es könnte!

    Wenn du aber einen Gesprächspartner suchst, dann muss ich dich doch darum bitten mit anderen Leuten deinen Kram zu DISCUSSEN.

    T. Tran hat dafür keine Zeit.

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  11. Naja, aber wenn man einen Arp in gewisser Weise akzeptiert, dann ist es mit der Null so eine Sache: da ist eindeutig Umrissenheit. Umrisslosigkeit, zumindest die kompromisslerische, einseitige eines offenen Buswartehäuschens bietet dann doch eher die 1 (eins). Für Eheleute die 3? Für mich bitte die 7.

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