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Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von lyrikzeitung
„La Guerra – Der Krieg“ ist der letzte Band der Werkausgabe des 1939 verstorbenen spanischen Nationaldichters Antonio Machado. Die Texte, die vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkriegs entstanden, zeugen von seiner wachsenden Desillusionierung.
„Ich denk an Spanien, das ganz verkaufte,/von Fluß zu Fluß, von Berg zu Berg, von Meer zu Meer.“ dichtet Antonio Machado im Februar 1937 in Valencia, wohin er, aus Madrid kommend und der republikanischen Regierung folgend, vor den vorrückenden Truppen des Putsch-Generals Franco geflüchtet ist. …
Letzte Gedichte, darunter das auf die Ermordung Federico García Lorcas hin entstandene „Das Verbrechen geschah in Granada“, und Essays, Berichte und Bekenntnisse, einen Dramentext und Reflexionen von Machados „apokrypher“ Kunstfigur Juan de Mairena versammelt dieser Band. / Gregor Ziolkowski, DLR 16.2.
Antonio Machado: La Guerra – Der Krieg
Schriften aus den Jahren des Spanischen Bürgerkriegs
Herausgegeben und aus dem Spanischen übertragen von Fritz Vogelgsang
Ammann Verlag, Zürich 2010
320 Seiten, 34,95 Euro
Kategorie: Spanien, SpanischSchlagworte: Antonio Machado, Federico García Lorca, Gregor Ziolkowski
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Martin Auer
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