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Veröffentlicht am 19. August 2002 von lyrikzeitung
Wie Allen Ginsberg und William S. Burroughs war auch Cohen stets ein rastloser Nomade und Abenteurer und lebte unter anderem in Tanger und Katmandu (heute wieder in New York). Mit seinen Filmen und Fotografien, die zwischen Ethnografie und Surrealismus anzusiedeln sind, dokumentiert der «Multi-Media-Schamane» Ira Cohen (Florian Vetsch) seine ganz persönliche Mystik. Als Lyriker hat Cohen eine ganze Reihe von Gedichtsammlungen herausgegeben, aber erstaunlicherweise hat nur ein einziger kleiner Band in den USA den Weg in die «offiziellen» Verkaufskanäle gefunden.
«Alles ist gleichzeitig wahr / Der Fluss des Lebens rauscht beständig / Bleib auf der Schwelle, kauf dir einen ImPersonal Computer / bade im Schimmer grenzenloser Virtualität / Dezentriere deine Vision, überschreite / die Grenzen menschlicher Natur». Ira Cohen, der grosse Unbekannte und wortgewaltige Derwisch unter den amerikanischen Lyrikern, wartet auf seine Entdeckung. /
Clemens Umbricht, Tagblatt 19.8.02
Ira Cohen:, Where the heart lies / Wo das Herz ruht, Rohstoff Verlag Herdecke, Fr. 28.-. – Ira Cohen: Brief an Kaliban & Andere Gedichte, Göttingen.
Kategorie: Englisch, USASchlagworte: Allen Ginsberg, Clemens Umbricht, Florian Vetsch, Ira Cohen, William S. Burroughs
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Hier ein zwei Übersetzungen von Ira Cohen’s Gedichten. https://lexemtentakel.wordpress.com/tag/ira-cohen/
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