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Veröffentlicht am 15. April 2011 von lyrikzeitung
Dieser Bauernjunge aus der Gegend von Mantua, immer ein wenig kränkelnd und sich deswegen der Rhetorik und den Wissenschaften widmend, hat zuerst wunderbare Lyrik geschrieben, die der Natur verbunden war. Er kam ja vom Land. Im 4. Gesang seiner Hirtengedichte zum Beispiel hat er die Geburt eines Kindes beschworen, was beim Lesen der Zeilen in späterer Zeit den Eindruck erwecken konnte, hier sei bereits ein christlicher Dichter am Werk. Vielfach wurde er somit falsch eingereiht und manipuliert. / Klaus Grunenberg
Kategorie: Antike, LateinSchlagworte: Klaus Grunenberg, Vergil
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