by Mary Burlingame, Assistant Editor (und viele andere nützliche Sachen für Dichter bei: Sol Magazine). / März 2004
die Säule am Schuhabsatz, wieder weggehen, alles vergessen, was war – es war nichts, aber was …? – Zeilen aus einem Gedicht von Hans Weßlowski, von dem der Aachener Rimbaud-Verlag schon den dritten Lyrikband herausgibt: „Aus weißen Hallen“. / Westfalenpost 12.3.04
Der israelische Dichter Nathan Jonathan, geboren 1923 in Kiew als Nathan Klein, ist vergangene Woche gestorben, meldet APA. / Kleine Zeitung 14.3.04*)
Geboren am 12.3.1957 in Eupen (Belgien). Co-Autor von „POP-SCHAMANISMUS“ (zusammen mit T.Nöske). Mitherausgeber der Zeitschriften „Zirkular am Zeitstrand“v(1996-2004) und „Zirkular“ (seit 1977), 1984 Mitgründer der Düsseldorfer „RHEIN RUHR SCHAU“ (Zeitung für Kultur im Kohlenpott, Hg. Helmhold Reinshagen, unterstützt von Joseph Beuys), Rubrikleiter „Die Brücke an der Spree“ (seit 1989, im Magazin „Die Brücke“) und „Berlinlastschriften“ (1999-2004, im Berliner Magazin „Libus“).
Debütierte 1977 im Seitenflügel vom Elisenbrunnen (Aachen), arbeitete bei der LINA (Literaturinitiative Aachen) mit an der Zeitschrift „Fenster/Schreibheft“, gab 1981-85 Kabarett- und Liederabende (Beiträge für ostbelgische Piratenradios), trat in Hilka Nordhausens Hamburger „Buch Handlung Welt“ auf (Gruppe 60/90), bekam 1991 den „Preis der Arbeit“ (Klagenfurt), saß 1994 im Komitee des 2.SocialBeat-Festivals, organisierte in Berlin 1994-2000 die Lesebühne „SchwarzlesereY“ incl. Open-Mike sowie 1995 im Kunsthaus ACUD das Gipfeltreffen „SONETT+MASSENGRAB“. 2001 Mitveranstalter der Berliner Galerie-Lesereihe „LyrikLounge“. 4. NAHBELL-Preisträger 2003 (alternativer Lyrik-Nobelpreis des G&GN-Institutes für die lebenslängliche Unbestechlichkeit eines Gesamtwerkprozesses).
Erleben Sie HEL ToussainT heute, Freitag, den 12.3.04 in Berlin in
der KLuB-LYRiK-LoUNGE „laut und doppeldeutlich“ im Duett mit Tom de Toys
c/o KINGKONGKLUB Berlin, Brunnenstr.173 Einlass 21 Uhr, Eintritt frei
mehr HEL: L&P 06/2003 und 02/2004
Aldo Keel, NZZ 11.3.04, über den als Legende gefeierten und wenig gelesenen (freilich gesungenen) dänischen Dichterpfarrer N.F.S. Grundtvig und die Volkshochschulbewegung:
In seiner Dichtung «Maskerade in Dänemark 1808» preist er Christus und den nordischen Götterchef Odin als Brüder, während die Leiche eines Greises, der Dänemark symbolisiert, auf einen Scheiterhaufen gelegt wird. Das Grabmal wird aus Gebeinen von Lüstlingen und Prassern bestehen und mit Champagner begossen werden.
ein Mörder, der seit 26 Jahren in der Todeszelle sitzt, ist ein Dichter. Ein „amerikanischer Archetyp“, da er im Gefängnis zu schreiben begann. / NYT *) 9.3.04 Leseprobe:
Only twice in twelve long years
Has the Self in me transformed
To weighing less than a cent,
And blended with the evening,
Or heard ringing in my ears,
Or seen a star do its thing,
Umbrellaed aloft on air.
Swooping into a huge swarm
Of mosquitoes and gnats, there,
On velvety wings, I went
Gliding and eating until
Chilled to my buoyant marrow,
Convinced not to eat my fill,
To leave some for tomorrow.
Über einen poetischen Herren-Abend mit den (richtig:) Herren Steffen Jacobs, Hellmuth Opitz und Matthias Polityck berichtet Maike (?) Schiller im Hamburger Abendblatt vom 11.3.04 – Fast beim Thema: Die Presse aus Wien am 11.3.04 über genderspezifischen Sprachgebrauch. Schöpferisch besonders in den Leserbriefen, Zitat:
Ich schlage vor, auch männliche Bezeichnungen für folgende weibliche Tätigkeiten einzuführen:NUTTERICH, POSTITUIERTER, HEBAMMERICH, etc. (Prost!)
Über das Frankfurter Konzert des aus dem Wahnsinn erwachten Brian Wilson (Beach Boy) und die späte Rekonstruktion des „Smile“-Albums von 1967 in der BLZ vom 12.3.04 (vgl. L&P 02/2004, 77) Zwei Popmärchen. – Hier am selben Ort eine andere Erweckungsstory, Majakowski betreffend (Mysterium Buffo an der Volksbühne).
Mehr Brian Wilson: NZZ 12.3.04 (und fast alle andern)
Baudelaire schmähte Belgien (und meinte Rubens). (BLZ 10.3.04). – Bernd Müllender lobt Belgien (aber meint nicht seine Lyrik). (taz 10.3.04)
Steffen Jacobs plädiert in der FAZ vom 9.3.10 über das „gewitzte Gedicht“: „Wider den lyrischen Ernst“. – In der gleichen Ausgabe eine behutsame Auseinandersetzung Stefan Weidners mit der Orientalistin Annemarie Schimmel. Natürlich Off the line.
Wie der Reichsführer SS und der Dichter und Akademiepräsident Hanns „Schlageter“ Johst einander liebten / Die Zeit 12/04
besprochen in der Zeit 12/04
Johann Wolfgang von Goethe/ Peter Schössow:
Meeres Stille und Glückliche Fahrt; C. Hanser, München 2004; 32 S., 12,90 ¤ (ab 6 J.)
In der NYT*) vom 11.3.04 schwärmt Jeremy Eichler für ein Mahler-Schumann-Rückert-Konzert in der Carnegie Hall.
Naugarder Straße 14, 10409 Berlin (S-Bhf Greifswalder Str.)
DIE SIBIRISCHE ZELLE
Freitag, 12.3.2004
Die infrasonore Stimme präsentiert:
„DAS GUTE SIEGT“
Nachrichten des Gelingens
& verbesserte Lieder von
Herrmann Bohlen & Frieder Butzmann
Beginn: 21.00 Uhr (doors open at 8 p.m.)
— Eintritt:3 Euro —
anschl.: Musik und Getränkeausschank
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