Veröffentlicht am 2. Mai 2011 von lyrikzeitung
Arnold Schönberg – Pierrot Lunaire op. 21
Für die herausragende Pianistin Mitsuko Uchida hat Schönbergs Pierrot Lunaire eine besondere Bedeutung. Sie hat die Crème de la Crème der Kammermusik um sich versammelt, um dieses Werk aufzuführen. Schönberg vertonte die Dreimal sieben Gedichte Albert Girauds auf eigene Weise und gab durch die beteiligten Instrumente jeder der 21 Miniaturen eine ganz eigene Klangfarbe. Mit Barbara Sukowa rezitiert eine der ungewöhnlichsten Schauspielerinnen, die in ihren Rollen ein Stück deutsche Filmgeschichte geschrieben hat. / regiomusik.de
Veröffentlicht am 1. Mai 2011 von lyrikzeitung
BungaMat a hari (“ s unflower”), often referred to as BuMa for short, was established by a small group of English literature students at the University of Indonesia 11 years ago.
With the motto “Semua Bisa Berpuisi,” or “Anybody Can Write a Poem,” the group aims to free the inner poet in each of its members. / The Jacarta Globe
Veröffentlicht am 1. Mai 2011 von lyrikzeitung
Die ersten Gäste der neuen Veranstaltungsreihe LiteraturClubDüsseldorf (LCD) sind die Berliner Schriftstellerinnen Monika Rinck und Daniela Seel, sowie die Domstädterin Marie T. Martin.
Die Berlinerin Monika Rinck ist in der jüngeren deutschen Literatur momentan wohl die einflussreichste Dichterin, die neben dem Schreiben von Gedichten, Prosastücken und Essays, immer auch zwischen den Künsten agiert, die zeichnet und performt oder alles zusammen, wie bei der von Monika Rinck mitbegründeten „rottenkinckshow“, einem furiosen Bühnenprogramm aus Kunst, Musik und Literatur.
Die Dichterin Daniela Seel bislang vor allem als die Initiatorin und Möglichmacherin der jungen Berliner Literaturszene bekannt, als Verlegerin des kookbooks Verlages, der inzwischen eine feste Institution geworden ist, stellt in Düsseldorf ihren soeben erschienen Gedichtband „ich kann diese stelle nicht wieder finden“ vor und zeigt hier ihre wichtige, eigenständige poetische Position.
Die Autorin Marie T. Martin, hat am Leipziger Literaturinstitut studiert und schreibt groteske Prosaminiaturen, Gedichte und Erzählungen. Diesen Frühling hat sie im Leipziger Poetenladen Verlag ihren Debütband Luftpost vorgelegt, aus dem sie am 3. Mai 2011 lesen wird. Sie erzählt darin von Luftpostbriefen sowie von Frauen, die in Kleiderschrank wohnen und von fliegenden Zitronenpressen. Ihre Erzählungen und Prosaarbeiten leuchten die kleinen menschlichen Abgründe genau aus und verblüffen auf eine höchst amüsante und leichtfüßige Art und Weise.
3. Mai 2011, LCD – LiteraturClubDüsseldorf. Salon des Amateurs,
Grabbeplatz.
Einlass 20:00, (pünktlicher) Beginn: 20:30h, Eintritt: 5 EUR
Veröffentlicht am 1. Mai 2011 von lyrikzeitung
In seinen zahllosen Gedichten befasste er sich vor allem mit Themen wie der Liebe, der Erotik und der Vergänglichkeit des Lebens. Er galt als einer der Erben des großen chilenischen Dichters Pablo Neruda (1904-1973).
Einige seiner Werke wurden auch ins Deutsche übersetzt. Rojas verehrte die deutschen Romantiker wie Novalis und Hölderlin. Nach dem Sturz des sozialistischen chilenischen Präsidenten Salvador Allende durch den Militärdiktator Augusto Pinochet 1973 ging Rojas in die DDR ins Exil. Dort erhielt er eine Gastprofessur in Rostock, durfte aber keine Vorlesungen halten.
Er verließ die DDR bald wieder, nahm Gastprofessuren in Venezuela und den USA an und kehrte 1979 in sein Heimatland zurück. / Berliner Zeitung
Veröffentlicht am 1. Mai 2011 von lyrikzeitung
03.05.11 20:00
20:00 | LITERATURHAUS KUHTOR
Die Dichterin Elke Erb, geboren 1938 in Scherbach in der Eifel, erhält den diesjährigen Preis der Literaturhäuser. Das Netzwerk der Literaturhäuser ehrt Elke Erb als eine Autorin, die sich in besonderem Maße um das Gelingen von Literaturveranstaltungen verdient gemacht hat. „Elke Erbs Werk hinterlässt Spuren: im Leser, den die Gedichte zum Leben brauchen und den sie deshalb suchen, mit aller Kraft, im Zuhörer, den die schnörkellose Ansprache in den Bann schlägt, in den Büchern zahlreicher Dichterfreunde, der jüngeren ganz besonders, und in den eigenen Büchern, die sich kontinuierlich ins Wort fallen und in ihrem In- und Gegeneinander etwas Seltenes entstehen lassen, ein Gesamtwerk. Der Preis besteht aus einer Lesereise und ist mit € 11.000,- dotiert. Eintritt: 6,- EUR/ 4,- EUR
www.literaturhaus-rostock.de (wobei der Teaser etwas befremdet: „PREIS DER LITERATURHÄUSER 2011: ELKE KALB“)
Veröffentlicht am 1. Mai 2011 von lyrikzeitung
Die Verhaftung des Amazigh- (Berber-) Dichters Rabia Cherir, Direktor des Kulturzirkels der Stadt Zaouia, löst in kulturellen Kreisen Beunruhigung aus.
Die vom offiziellen libyschen Fernsehen am 28.4. verbreiteten Bilder, die Ghadafi-Büttel bei der Folterung des rebellischen Dichters zeigen, haben Empörung ausgelöst.
Der Dichter wurde wegen seiner Unterstützung der Revolution verhaftet. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt. Wie Freunde des Dichters sagten, bleibe die Kampagne für seine Befreiung auf einen kleinen Kreis ägyptischer Journalisten beschränkt. Sie appellieren an internationale Organisationen zur Verteidigung der Menschenrechte, für seine Befreiung Druck auf das Regime in Tripoli auszuüben. / Kabyle.com
Mehr:
Arabische Intellektuelle kritisieren das „komplizenhafte Schweigen“ Algiers siwel.info
Libyens Berber fordern von der internationalen Gemeinschaft Anerkennung ihrer kulturellen und politischen Selbstbestimmung. Sie wollen in einem demokratischen und laizistischen Staat leben. Sie fordern Anerkennung der Berbersprache neben dem Arabischen und die Trennung von Religion und Staat. siwel.info
Veröffentlicht am 30. April 2011 von lyrikzeitung
Die zu ihrem heutigen 100. Geburtstag erschienene Biografie des Spaniers José Sánchez de Murillo zerstört das Bild der 2002 Gestorbenen. Laut seiner Recherche hatte Luise Rinser in NS-Deutschland nicht nur kein Schreibverbot, sondern sie verfasste ein Drehbuch für einen UFA-Propaganda-Film und kompromittierende Gedichte: „Todtreu verschworene Wächter heiliger Erde/ des großen Führers verschwiegene Gesandte,/ Mit seinem flammenden Zeichen auf unserer Stirn,/ Wir jungen Deutschen, wir wachen, siegen oder sterben./ Denn wir sind treu!“ Unter der Überschrift „Junge Generation“ geht es sechs Strophen lang in diesem Stil. Als das Gedicht Mitte der Achtziger auftauchte, bestritt Rinser vehement, es geschrieben zu haben. / Sabine Rohlf, BZ
José Sánchez de Murillo: Luise Rinser. Ein Leben in Widersprüchen. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, 464 Seiten, 22,95 Euro.
Veröffentlicht am 30. April 2011 von lyrikzeitung
Zwar ist ihr Einfluss mittlerweile stark gesunken, doch gibt es sie auch heute noch, die kleinen, aber feinen Journale. Ein solches bildet auch die Zeitschrift “Zeichen & Wunder”, deren Mitherausgeber seit kurzem der aus Trier stammende Sebastian Marx ist und die dank der Buchhandlung “Île de Ré” auch in dessen Geburtsstadt vertrieben wird. …
Hubert Brunträger, der das Projekt gründete und über zwei Dekaden hinweg nahezu in Eigenregie führte, beendete sein Engagement im vergangenen Jahr. Die verbliebenen Redaktionsmitglieder Andreas Lehmann und Christoph Leisten hätten die Zeitschrift nicht alleine weiterführen können. Damit klaffte eine große Lücke. Neben Anna Ertel, Marco Fischer und Simone Leidinger konnte jedoch relativ schnell auch Sebastian Marx für die Mitarbeit als Herausgeber und Redakteur in Personalunion gewonnen werden. / 16vor
Die aktuelle Ausgabe 55 von “Zeichen & Wunder” umfasst 64 Seiten und kostet acht Euro. Erhältlich ist sie bei der Buchhandlung “Île de Ré” in Trier und im Internet:http://www.zeichenwunder.de/.
Veröffentlicht am 30. April 2011 von lyrikzeitung
Nora Bossong gehört zu den Sinnsuchern unter den jungen Poeten, ihre Intentionen macht sie gleich zu Beginn ihres zweiten Lyrikbandes deutlich, wenn sie die Gefahr des Fallens „über zuviel Vokal“ mit leichter Hand abwehrt. Lieber fischt sie in den Lebensentwürfen großer Geister: „Im Weitesten Dantegegend, abfallend, / Die Täler gefüllt mit Dorffesten.“ / Dorothea von Törne, Die Welt
Nora Bossong: Sommer vor den Mauern. Hanser, München. 96 S., 14,90 Euro.
Veröffentlicht am 30. April 2011 von lyrikzeitung
Am Anfang steht ein Zahlenspiel: „A worldly country“ ist der 27. Gedichtband des 1927 geborenen John Ashbery – und 27 der wichtigsten deutschsprachigen Lyriker und Übersetzer haben Gedichte aus diesem Buch ins Deutsche übersetzt. Ist es Traum, Zufall oder jenes Wunderbare, das der Altmeister der modernen amerikanischen Dichtung im Alltäglichen entdeckt? Die neben dem Original platzierten verschiedenen deutschen Fassungen erschließen Bedeutungsvielfalt, Schönheit und machen die Schwierigkeit des Übersetzens deutlich. Ob ein „Mottled Tuesday“ wohl ein „melierter Dienstag“ (Uljana Wolf), ein „gefleckter Dienstag (Iain Galbraith) oder ein „durchwachsener Dienstag“ (Marcus Roloff) ist? / Dorothea von Törne, Die Welt
John Ashbery: Ein weltgewandtes Land. Luxbooks, Wiesbaden. 338 S., 24 Euro.
Veröffentlicht am 30. April 2011 von lyrikzeitung
Ihr Repertoire umfasst eine faszinierende Mischung aus selbst geschriebenen Liedern (für die sie unter anderem Lyrik von Gertrude Stein, Augusto de Campos und Jacques Prévert vertonte), Stücke von zeitgenössischen brasilianischen Musikern wie Arnaldo Antunes, Pedro Luís oder Péricles Cavalcanti, Klassikern der Música Popular Brasileira und Bossa Nova sowie einigen Coverversionen. / Die Welt
Veröffentlicht am 30. April 2011 von lyrikzeitung
Am Freitag, den 6. Mai 2011 um 19 Uhr lädt AfricAvenir zur einer Lesung des kenianischen Autors und Literaturwissenschaftlers Wanjohi Wa Makokha. …
Makokhas Gedichtband Nest of Stones: Kenyan Narratives in Verse, herausgegeben von dem African Books Collective, thematisiert unter anderem die 2007/08 in Kenia durch die Präsidentschaftswahlen ausgelösten Unruhen, die Kenia bis heute erschüttern. Die Oppositionspartei hatte nach der Wiedereinsetzung des vorher amtierenden Präsidenten Mwai Kibaki mit dem Vorwurf der Manipulation die Wahl angezweifelt. Gewalttätige Auseinandersetzungen folgten und forderten zahlreiche Tote.
Durch seine politische Poesie möchte Wa Makokha einer Welt der Menschlichkeit und der gegenseitigen Solidarität näher kommen. Poesie ist so für Makokha nicht „nur“ Kunst, sondern auch ein Beitrag, dem Traum einer besseren Welt ein bisschen näherzukommen. / ND
Veröffentlicht am 30. April 2011 von lyrikzeitung
G&GN-INSTITUT NEUKÖLLE 30.4.2011 / Anläßlich des traditionellen Kulturfestes auf der Kreuzberger Oranienstraße am ersten Mai wurde die autorisierte Abschrift der spontan improvisierten Antiprosa „DAS TAO DER POESIE“ von Tom de Toys (Live-Erfindung gemäß seiner „FreeWordJam“-Methode in Anlehnung an Kleists Theorie der „allmählichen Verfertigung der Gedanken“) als Gast von „Vier im roten Kreis“ in der Berliner Schillingbar im neuen G&GN-Archiv bereitgestellt. Dem vollständigen 12-minütigen Videomitschnitt (mitsamt alkoholisierter Off-Kommentare) des N.A.N.-Mitglieds Felix Watt ist es zu verdanken, daß dieses satirische Stück Off-Weltliteratur, in dem das Bonmot „FÜR ALIENS IST JEDER TAG IM UNIVERSUM ERSTER MAI!“ live on stage erfunden wurde, überhaupt existiert…
TEXTAUSZUG AUS „DAS TAO DER POESIE“:
„der fall des jungen mannes in friedrichshain ist aus zivilisatorischer sicht eine katastrophe größten ausmaßes. dieser mann hat sich mangels richtiger poesie suizidiert und konnte mangels richtiger poesie nicht mehr ins leben zurückgerufen werden. eine debatte unter literaturkritikern, germanisten ersten ranges der gesamten deutschen universitätslandschaft, hat den anfang des satzes vergessen und führt ihn deshalb nicht mehr fort. (…) nun ermittelt die polizei in 3 fällen, die sich vermutlich auf 1 einzigen fall konzentrieren. es ist noch nicht klar, wer die drahtzieher hinter diesen ominösen vorgängen sind. eins steht allerdings schon heute abend fest: die poesie der menschlichen rasse hat total versagt !!!“
ZU LESEN HIER:
www.hELaaF.de
VIDEO-Teil 2:
Veröffentlicht am 29. April 2011 von lyrikzeitung
Der niederländische Journalist Nico Rost, der in den 1920er Jahren mit Benn gut bekannt war, unterhielt sich einmal mit einem Berliner Tabakhändler, bei dem Benn seine Zigaretten der Marke „Juno“ zu erwerben pflegte. Und dieser Mann sprach voll Hochachtung davon, dass „der Herr Doktor einen Arbeitslosen aus dem dritten Stock nicht nur umsonst behandelt, sondern auch die Kohlen für ihn bezahlt hatte. Und wenn Sie wüssten, wie viele Mädchen von der Friedrichstraße nur von ihm untersucht werden wollen, weil er nicht hochmütig ist und fast nichts rechnet. Ein guter Mensch, der Herr Doktor.“ / Hermann Schlösser, Wiener Zeitung
Vor 125 Jahren wurde Gottfried Benn geboren
Veröffentlicht am 29. April 2011 von lyrikzeitung
Acht Mal im Jahr können Poeten ihre Texte im Kunsthof der Uni-Stadt dem Publikum vorstellen, unter anderem die Preisträger des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen. Am 15. Mai laden die Organisatoren erneut ein. Safiye Can stellt ihre Lyrik vor. Außerdem wird Jan Volker Röhnert zu Gast sein. Bei dem in Gera geborenen Literaturwissenschaftler und Autor „haben wir Schreiben gelernt“, sagt Moritz Gause. „Eigentlich ist diese Veranstaltung eine Nachwuchslesung. Aber wir wollen einen Mann vorstellen, dem wir eben unsere erste Schritte verdanken.“ / Thüringische Landeszeitung
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