52. Goldener Bügersteig*

Am Donnerstag dem 16. Juni findet in Leipzig eine verspätete Premierenparty zu „Der Mond unterm Arm“ von Johanna Schwedes statt. Frank Hilpert begleitet den Abend musikalisch. Eintritt frei. Beginn 21.00 Uhr in

der Lützner Straße 23, es gibt dort auch eine geöffnete Bar

*) s. Kommentar

51. Neue Ideen braucht das Fernsehn!

Vergeßt MasterChef, Emilie Zoey Baker weiß was Besseres

Die Dichterin Emilie Zoey Baker sprach mit Michael Short über Lyrik und (australisches) Fernsehen:

  • MS: Die Idee des Slam – Teilnahme, Performance, Sprache, Kommunikation – perfekt fürs Fernsehen, oder?
  • EB: In der Tat.
  • MS: Sie sähen das gern im Fernsehen. Sie haben eine großartige Idee von der Art „Also du willst Dichter oder Meisterdichter sein, nur zu!“ (So, You Want to be a Poet or Masterpoet or whatever, but why not?)
  • EB: Ja. Ich habe so viel erstaunliche Talente in Slams gesehen, in den Schulen, die ich besuche, in den Performance-Poetry-Abenden, es ist einfach an der Zeit.
  • Die Erdbeerehat angefangen, rot zu werden, Zeit zum Pflücken! Es gibt soviel dummes Zeug im Fernsehen, wie Australian Idol, So You Think You Can Dance, Australia’s Got Talent, MasterChef.
  • MS: Bitte auch The Biggest Loser.
  • EB: The Biggest gpddam Loser. Ich weiß. Was mich am meisten stört ist die Wiederholung. Wenn ich noch einmal höre „In dieser Phase des Wettbewerbs möchte ich nicht nach Hause gehen“…! Das ist nichts als wiederholte routinierte Aufgeblasenheit. Kein Wunder, daß Elvis auf sein Fernsehgerät geschossen hat, er ahnte, was kommt.

/ Sydney Morning Herald

50. Rabindranath Tagore zum 150.

In diesem Jahr wird weltweit der 150ste Geburtstag von einem der größten Söhne Indiens gefeiert, nämlich von Rabindranath Tagore. In Deutschland fanden bereits viele Veranstaltungen zur Erinnerung an das Leben und Wirken von Tagore statt. Es ist mir eine große Ehre dass die Veranstalter der Indien-Woche Köln mich geeignet hielten, heute über Tagore eine Festrede zu halten. Hierfür danke ich ihnen von ganzem Herzen. / Jose Punnamparambil, Neue Rheinische Zeitung

49. «Ich bin schuld»

«Ich zielte nicht, noch war ich Zielscheibe. / Ich befreite-eroberte keine Städte und Dörfer. / Ich sagte keine Zaubersprüche auf, / Gab keine klugen Ratschläge, / Schrieb keine patriotischen Gedichte, / Gebar keinen Helden. / Mein Beitrag zur Geschichte – gleich null! / Zu meiner Verteidigung habe ich nichts zu sagen» («Ich bin schuld»). Dieses «Schuldbekenntnis» hat die kriegshetzerische Männerwelt im Visier, die eine ganze Gesellschaft in den Ruin trieb, nicht zuletzt die Frauen. Und Radmila Lazić gehört zu denen, die sich solches Diktat nicht gefallen lassen.

In ihren – mehrfach ausgezeichneten – Gedichtbänden demontiert Radmila Lazić balkanisches Macho-Gebaren und weibliche Unterwürfigkeit, nationale und sexuelle Tabus, und mit schonungsloser Direktheit geht sie auch mit sich selbst ins Gericht, «das Herz zwischen den Zähnen». So der Titel der Gedichtsammlung, die Mirjana und Klaus Wittmann nun souverän ins Deutsche übertragen haben, nachdem der Dichter Charles Simic sich für die Serbin erfolgreich im englischsprachigen Raum eingesetzt hat. / Ilma Rakusa, NZZ 30.4.

Radmila Lazić: Das Herz zwischen den Zähnen. Gedichte. Aus dem Serbischen ausgewählt und übertragen von Mirjana und Klaus Wittmann. Leipziger Literaturverlag, Leipzig 2011. 153 S., €  19.95.

48. Befreites Wort

Der Aufstand gegen Muammar Ghadafi ließ nicht nur die Waffen sprechen, sondern befreite auch das Wort in einem Land, das seit 42 Jahren von der Diktatur erstickt wird.

Dutzende junge Libyer wie Abdallah, Jungen und Mädchen, Studenten, aber auch Arbeitslose entdecken als angehende Journalisten oder Poeten seit dem ersten idealistischen Aufschwung der Rebellion Mitte Februar ihre Berufung.

Der Aufstand rief auch in Benghasi, der Hauptstadt der Rebellion im alten Cyrenaika, ein Aufblühen neuer Zeitschriften und öffentlicher Wortnahmen hervor, oft in Form von Gedichten, die auf dem Platz der Revolution vorgetragen werden. …

Abdallahs Zeitschrift heißt „Tamort“, das heißt in der Berbersprache Amazigh „Heimatland“. Jede Woche gibt er 6 Seiten auf Arabisch und 2 auf Englisch heraus. Die letzte Nummer ehrt das Andenken des letzten Königs Idris Almadhe Al Sonose, der 1969 von Oberst Ghadafi gestürzt wurde, und enthält auch ein Interview mit dem neuen italienischen Konsul, den Rom nach dem Aufstand entsandt hat. / La Depeche 11.6.

47. Als hätten sie Pasternak gelesen

Das Politische senkt Gospodinov in die Wendungen seiner Verse ein. So ist es für den Leser stets spürbar, nicht als platte Botschaft, vielmehr als Fluchtpunkt oder als innere Spannung der Gedichte.

Aber was wären Gospodinovs Verse ohne die Liebe? „Ich beginne mit den blonden Frauen / in ihnen ist Leichtigkeit / in ihnen ist Feierlichkeit / als hätten sie Pasternak gelesen / oder auch Burns“. …

Immer tiefer hinab, immer weiter hinein in die Bedeutungsschichten der Sprache führen diese wunderlichen Gedichte. Leider ist die Ausgabe einsprachig gehalten, sodass man als Leser nicht einmal eine Klangspur des Originals erhaschen kann. Doch die Übersetzer, gleich drei an der Zahl, haben Gospodinovs Sprache in ein geschmeidiges Deutsch verwandelt. Seine wunderbaren „Elf Definitionen“ etwa, die jenes kleine „es“ umkreisen, das für manche die Kraft ist, mit der das Blatt vom Baum fällt, für andere etwas schlichtweg Göttliches: „es / ist schwindend und brüchig / benennst du es stirbt es / fängst du es geht es fort / und zerschmilzt in Leer-/ es“. / Nico Bleutge, Tagesspiegel

Georgi Gospodinov: Kleines morgendliches Verbrechen. A. d. Bulgarischen von Valeria Jäger, Uwe Kolbe und Alexander Sitzmann. Droschl, Graz 2010. 120 S., 18 €.

46. Weltsprache der Poesie

Der Schwerpunkt des Rezensionsforums literaturkritik.de lautet  im Juni 2011: „Weltsprache der Poesie?“ Darin die Beiträge (vgl. auch hinweise #5 und#35 dieses monats):

Eine „Weltsprache der Poesie“?
Transnationale Austauschprozesse in der Lyrik seit 1960
Von Anna Fenner, Claudia Hillebrandt und Stefanie Preuß

Die Übersetzbarkeit des „Besonderen“
Gibt es so etwas wie eine „poetische Weltsprache“?
Von Wendy Anne Kopisch

„Two kindred souls from worlds apart“
Wole Soyinka, Joseph Brodsky und die globalisierte Lyrik
Von Markus Kessel

Hans Magnus Enzensberger und die Sichtbarkeit des Autor-Übersetzers
Im Fall der Lyrikübersetzung ist jene Konstellation von besonderem Interesse, in der ein Autor und ein Übersetzer in einer Person zusammenkommen. Hans Magnus Enzensberger ist ein solcher Autor-Übersetzer
Von Claus Telge

Poesie für feierliche Trottel?
Nicanor Parras metalyrische Gedichte als Kommentar zur „Weltsprache“ einer Antipoesie
Von Nils Bernstein

Widerstand und Tradition
Das Schweigen der Dichterinnen und wie wir es lesen können
Von Florian Strob

Weder Codeschrift noch Vexierbild
Die italienischen Übersetzungen der Gedichte von Nelly Sachs
Von Chiara Conterno

45. Lyrik, wo bist Du?

Die Sendung Kultur heute im DLF 11.06.2011 17:30 Uhr
u.a. mit

„Lyrik, wo bist Du?“ – Ein geplantes Symposium der Evangelische Akademie Loccum

44. Avantgarde und Arabeske

Brigitte Kronauer: Es gab für mich ein Buch, das mir die Lichter aufgehen ließ, und das war das Lyrikbuch – ich selbst bin keine Gedichtschreiberin gewesen – Museum der modernen Poesie, herausgegeben 1960 von Hans Magnus Enzensberger: internationale Poesie, zweisprachig abgedruckt. Das war für mich eine ziemliche Offenbarung, dass man so Literatur schreiben konnte. Das Buch wurde eine Art Bibel für mich. Da aber klar wurde, dass ich eher zur Prosa neige, war es der „nouveau roman“. Bei beiden Abteilungen der Literatur ist es die große Einfachheit gewesen, die mich bestach.

Standard: Inwiefern ist der „nouveau roman“ eines Claude Simon, eines Alain Robbe-Grillet einfach?

Kronauer: In dem Sinne, dass auf die alten Metaphern verzichtet wurde, auf die alten Betroffenheiten. Man wird natürlich auch im Gymnasium durch die Lektüre geprägt: Die deutsche Nachkriegsliteratur bemühte sich vor allem um die jüngere Vergangenheit, und ich sah kein Durchkommen, das spannend auf mich zu beziehen.

Standard: Ihnen war diese Literatur zu betulich?

Kronauer: Die damalige Avantgarde betrieb einen Gestaltauf- und Abbau mit ganz einfachen Bausteinen. Man konnte jeden ihrer Schritte nachvollziehen. Das verstehe ich unter Einfachheit, die auf alle Arabesken verzichtet, die später durchaus für mich wichtig wurden. Damals hatte ich das Gefühl: Ich stehe nicht auf Sumpf, sondern auf festem Boden! Später, bei Autoren wie Gomringer oder Heißenbüttel, geriet ich doch auch in Gefahr, abzuschalten. Wenn eine Seite zur Gänze mit immer demselben Wort vollgeschrieben ist, und irgendwo ist dann ein einziges abweichendes Wort, dann nimmt man das zwar wahr, aber …

/ Ronald Pohl, Der Standard 11.5.

43. Debüts

Marco Beckendorf hat dankenswerterweise für unsere Untersuchung zur Zahl der Lyrikdebüts folgende Titel seines hochroth Verlages seit Gründung zusammengestellt:

1) Von den Sümpfen, Konstantin Hanack – Gedichte. hochroth Verlag 2009, 42 Seiten, Broschur ISBN: 978-3-9812619-1-2
2) Gedichte in zwei Sprachen, G. H. H. – Gedichte. hochroth Verlag 2010, 46 Seiten, Broschur ISBN: 978-3-942161-01-5
3) Einen Zungenschlag richtig, Tini Anlauff – Gedichte. hochroth Verlag 2010, 26 Seiten, Broschur ISBN: 978-3-942161-05-3 (ist bereits auf der Seite vermerkt)
4) Am Rande von Irgendetwas, Gerhard Ortinau – Frühe Gedichte & Texte 1970-1978. hochroth Verlag 2010, 34 Seiten, Broschur ISBN: 978-3-942161-07-7
5) der Schall danach, Ivo Sachs – Gedichte. hochroth Verlag 2011, 28 Seiten, Broschur ISBN :  978-3-942161-12-1

Marco Beckendorf
www.hochroth.de

42. Unmögliches Trio

Auf dem Papier ist es eine Kombination, die auf keinen Fall funktionieren kann. Hier Ernst-Ludwig Petrowsky aus Güstrow, einer der Urväter des Jazz in der DDR. Daneben Uschi Brüning aus Leipzig, die dem legendären Günther-Fischer-Quintett an der Seite von Manfred Krug ihren Stempel aufdrückte. Und dann noch Wiglaf Droste aus Westfalen, vielleicht der scharfzüngigste Satiriker Deutschlands, nebenher aber auch ein Mann, der etwa mit seinem Spardosen-Terzett Peter Hacks-Gedichte vertonte.

„Meine ostdeutschen Adoptiveltern und ihr missratener Sohn aus dem Westen“, hat das Trio ein gemeinsames Album genannt, das im „Theater am Rand“ in Zollbrücke live aufgenommen wurde. / Mitteldeutsche Zeitung

41. Schienenersatzverkehr

Bei der Lesung in der Alten Schmiede in Wien, im März 2011, liest sie sehr zum Vergnügen des Publikums auch das Gedicht „Schienenersatzverkehr“ aus dem Band „Abenteuer der deutschen Grammatik“: „Werden die Schienen ersetzt oder ist es ein er, der im Verkehr ausgesetzt wird? Ein Satz macht einen großen Satz über fremde Schatten und verkehrt mit dem Sinn des Sagbaren in der umgekehrten Reihenfolge.“

Beim Interview danach sagt sie: „Alle lachen, weil ,Schienenersatzverkehr‘ doch so etwas Normales ist. Aber es ist nicht normal.“ Mit scharfem Blick analysiert und seziert Yoko Tawada deutsche Wortungetüme, spürt Auffälligem und nur scheinbar Logischem in der deutschen Grammatik nach und klopft Wörter auf ihre Doppelbedeutungen und versteckten politischen Botschaften ab. / Judith Brandner, Die Presse 11.6.

40. Thüringer Literaturpreis für Jürgen Becker

Der Kölner Schriftsteller Jürgen Becker erhält den Thüringer Literaturpreis 2011. Der Lyrik-, Prosa- und Hörbuchautor wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) würdigte Becker, 78, der einige Jahre seiner Kindheit und Jugend in Erfurt lebte, als einen der bedeutendsten Autoren der Gegenwart. / SZ

39. Der Lyriker Richard Pietraß

Als Sohn eines entwurzelten Bauern und als Weltkind versteht sich Richard Pietraß. Der Dichter feiert am 11. Juni seinen 65. Geburtstag. Bei FIGARO spricht er über seine Kindheit, Heimat und Fernweh, seine Weltsicht …

38. Meine Anthologie: Von Dänen und Katzen

Æri Tobbi (im Buch auch so: Æri-Tobbi) ist ein isländischer Dichter des 17. Jahrhunderts. Es ist nicht leicht, außerhalb Islands etwas über ihn zu erfahren. Der isländische Wikipediaeintrag verzeichnet keine Versionen in anderen Sprachen. Der 22bändige Kindler kennt ihn ebensowenig wie das kleine Lexikon Nordeuropäischer Literatur aus dem DDR-Verlag Enzyklopädie. Aber in diesem Jahr erschien (oder erscheint?) ein Band „Isländische Lyrik“ als Insel Taschenbuch im Rahmen des Island-Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse. Bei einer Serie von Veranstaltungen im Netzwerk der Literaturhäuser, in die, wie man hört, das Greifswalder Koeppenhaus hineingerutscht ist, weil München abgewunken hat, wird den Besuchern am Ausgang ein Vorabexemplar überreicht, das so vorgestern in meinen Besitz kam. Danke, München!

Über die Veranstaltung werde ich noch berichten.

Hier eine erste Lesefrucht, die in meine Anthologie drängt. Leider leider (erste und bislang einzige Mäkelei) haben die Herausgeber und/oder Verleger nicht nur nicht daran gedacht, die Gedichte zweisprachig zu drucken, was vielleicht aus ökonomischem Kalkül verständlich ist, sondern nicht einmal eine einzige klitzekleine Probe der isländischen Originale wenigstens aufgenommen. (Die alten und neuen Gedichte auf der Lesung im Koeppenhaus wurden dagegen durchweg in beiden Sprachen vorgetragen und einige sogar gesungen, was wunderbar klang und Neugier weckte. Zum Beispiel auf Sigtryggur Magnason, der zusammen mit der Schauspielerin Svandís Dóra Einarsdóttir die Anthologie vorstellte, der Dichter ist leider nicht in der Anthologie enthalten, trug aber zu Beginn ein paar eigene Texte vor!).

Von Æri Tobbi enthält die Sammlung zwei kurze Texte:

Über den Dänen als solchen

Zipfel Zapfen und zappzarapp gut Axt mit Zähnen,
zerschrauben zerklauben ein Torso in Tränen,
loben darf nur der Deiwel die Dänen.

Über Katzen

Rumpel die Pumpel beißen und kratzen,
warum sind hier so viele Katzen?
Schmurgel die Gurgel ein Grün sich zu laben,
schlimm ists, ihrer viel auf dem Hof zu haben. 

(Deutsch von Jón Bjarni Atlason und Alexander Sitzmann)

Über Katzen gibts natürlich verschiedene Ansichten, vielleicht auch über Dänen (man muß hierzu nur wissen, daß Dänemark jahrhundertelang über Island herrschte). Aber verflucht nochmal, so leichtfüßiges Wortspiel gibts bei uns nicht im 17. Jahrhundert! Da gibts viel Gutes und Spannendes und wie immer auch Langweiliges, es gibt Gewichtiges, Graziles und Gestelztes, aber sowas! Wie klingt das wohl auf Isländisch?

Google brachte mir bislang als einzige Spur den isländischen Wikieintrag:

Æri Tobbi er skáld frá 17. öld, fæddur árið 1600. Hann hét réttu nafni Þorbjörn Þórðarson. Um ævi hans og búsetu er fátt vitað, en hann virðist hafa dvalist mest sunnanlands og vestan og starfað að járnsmíðum. Talsvert hefur varðveist af undarlegum vísum og kviðlingum eftir hann. Hér er eitt dæmi.

Leider ist mein Isländisch nicht perfekt, aber es bedeutet ungefähr soviel:

Æri Tobbi ist ein Dichter (Skalde)  des 17. Jahrhunderts, der um 1600 geboren wurde. Sein eigentlicher Name ist Þorbjörn Þórðarson. (…) Hier ist eine Probe.

Vambara þambara þeysingssprettir
því eru hér svona margir kettir,
agara gagara yndisgrænum,
illt er að hafa þá marga á bænum.

Vambara þambara? Agara gagara? Das klingt wie Wortspiel und ist es auch. Und „kettir“ in Zeile 2 heißt vermutlich Kater, „að hafa“ in der 4. bestimmt auf dem Hofe, „þá marga“ also so viele… Nehme ich die Wortspiele dazu, wird fast klar, das muß es sein, das Katzengedicht haben wir! (Vielleicht findet sich jemand, der das über die Dänen besorgen kann? Oder Wiki weiter übersetzen?)