Die hier vorliegende Auswahl zeigt ihn als einen popmodernen politischen Dichter, der den gegenwärtigen Alltag Amerikas an den Demokratie-Entwürfen der Väter misst. In seinen auf ganze Sätze bauenden Versen erfindet er Bilder und Geschichten, die den „American Dream“ zu bewahren suchen. …
Prufers Ars Poetica spielt auf der Flöte eines an seinen Rändern messerscharfen Knochens Wahrheit, der dennoch „die Süße fortsingt“. Er schreibt Liebesbriefe ins Nichts. Trotz schwergewichtiger Themen leben die Verse von der Karikatur und vom Witz.
Kevin Prufer: Wir wollten Amerika finden. A. d. Engl. v. Susanna Mewe u. Norbert Lange. Luxbooks, Wiesbaden. 220 S., 24 Euro.
Sinnlich vollkommenen Gesang vernimmt man nicht. Das verhindern nicht zuletzt die verzwickten Adjektive.
Im sprachlichen Bewegungsraum zwischen Finnland und Deutschland hört man es knirschen: „auf harschstege treffen grate aus granit“ („Die Wildpartitur“). Mit lebhaften Bewegungen reist die Dichterin in vielerlei Wort-Varianten durch äußere und innere Landschaften und hält sich dabei an einen die „Leibsprache“ prägenden Rhythmus. Nichts Abschließendes soll die Beweglichkeit einschränken. So spielt Grünzweig unverdrossen auf der Sonnenorgel und bezieht dabei finnische Wort- und Klangfolgen ein.
Dorothea Grünzweig: Sonnenorgeln. Wallstein, Göttingen. 240 S., 22,90 Euro.
/ Dorothea von Törne, Die Welt
Mittlerweile reibt sich die Fachwelt erstaunt die Augen. Wie aus dem Nichts kamen die Entdeckungen, Ideen und großartigen Bücher. Auch und besonders im Bereich der Lyrik. Sie ist traditionell geschätzt, hoch gelobt – gilt aber nach wie vor als schlecht verkäuflich und ein wenig verstaubt. Komplett daneben, meinen die jungen Verleger. Denn den Zwanzigjährigen erscheint das Gedicht attraktiver und zeitgemäßer als je zuvor. Fürs Literaturforum war Silke Behl unterwegs und besuchte das große Fest der kleinen Verlage am Berliner Wannsee, veranstaltet vom Literarischen Colloquium Berlin. / Folgen (Sehr-)Kurzporträts von Kookbooks, Luxbooks und Poetenladen, Radio Bremen (Überschrift: Großartige Bücher aus dem Nichts. Wie junge Verlage das literarische Leben aufmöbeln. Naja, „aus dem Nichts“! Wo sie nicht sind, stellen sie sich das Nichts vor))
«Der Dichter arbeitet.» Dieses Schild habe Saint-Pol-Roux, so André Breton im «Surrealistischen Manifest», an seine Haustür gehängt, bevor er sich schlafen legte. Damit meinte er nicht, man solle ihn nicht beim Nichtstun stören, sondern beim Träumen. Denn nicht der «wache», seinen Stoff bewusst organisierende und beherrschende Autor sei der richtige Dichter, sondern der träumende. Der, der gleichsam gedichtet wird. / Samuel Moser, NZZ 18.8. (über Albert Ostermaier)
Zweifelsohne jedoch bereichern seine Gedichte die deutschsprachige Lyrik. Weil sie mutig sind, sich nicht scheuen, Pathos zu bedienen, allenthalben von „Herz“ und „Blut“ sprechen und trotzdem authentisch klingen und nie in den Kitsch abrutschen. Weil sie das Pathos durch Wendungen und Wechsel der sprachlichen Register sogleich in ein neues Licht rücken, ohne sie dabei ins Lächerliche zu ziehen: „Ich trinke dir zu, komm, / wir tauschen Possessivpronomen aus“. Das sind zwei der Pole, die Kriers Vielseitigkeit ausmachen. In den Gedichten trifft mit voller Wucht Gegensätzliches aufeinander, hoher Stil und Slang stehen sich gegenüber und doch nebeneinander.
Von diese Diskrepanzen lebt „Herzens Lust Spiele“. Die Differenzen schaffen gleichermaßen den Humor wie das immense Verstörungspotenzial, das Kriers Sprachmontagen innehaben. Seien es lakonisch-zynische Verknappungen wie „Apparaten entgegen u Tod“, der elliptische Charakter von Versen wie „ich bin die Wunde, in die der Finger“ oder graphische Zerstückelungen wie die des Titels, die ständig neue Assoziationen freisetzen. …
Wirklich negativ ins Auge fällt in „Herzens Lust Spiele“ nur die latente Selbstreferenzialität, die ständig wiederkehrenden Verweise auf die Schreibsituation. Gepaart mit Kriers Hang zu kalauernahen Wortspielen kann das auch mal in peinliche Betretenheit resultieren. „Schluss nun mit Vögeln“ ist letztlich ein ziemlich flacher Abschluss für ein erotisches Gedicht. Krier wird sich aber davon nicht abbringen lassen. Er gehört definitiv nicht zu der Sorte Mensch, die sich viel reinreden lassen. Das macht ihn zu dem Ausnahmedichter, der er ist, sein Werk zu einer Bereicherung. / Kristoffer Cornils, fixpoetry.com
Jean Krier: Herzens Lust Spiele. Poetenladen. Leipzig 2010.
Eröffnet wird der Sammelband von einer 1999 verfassten Entgegnung auf zwei den Osten – selbstverständlich ahnungslos – abqualifizierende „Spiegel“-Aufsätze. Man versteht heute nicht mehr so ganz, warum ausgerechnet die Auslassungen einer alten publizistischen Krawallschachtel wie Matthias Mattussek so viel Energieabfuhr wert sein sollten. Aber Jendryschik gelingen aus diesem Anlass auch einige gut fundierte Beobachtungen, die unter anderem die DDR weniger als Mitläufergesellschaft denn als eine „Verweigerungssozietät“ begreifen und ein ausgeprägtes „Hierarchie- und Anpassungsbewusstsein“ im Westen ausmachen, was ja tatsächlich so ist.
Man liest das jedenfalls lieber als ein Statement vom Dezember 1989, in dem Jendryschik öffentlich über die DDR-Bürger nachdenkt: „Und was haben wir den Menschen anzubieten, die nicht strategisch-verantwortlich zu denken gelernt haben, nicht allgemein-solidarisch…“ Hier wird, DDR-typisch, über Erwachsene wie über Kinder gesprochen, die nur auf den Erziehungsberechtigten aus dem DDR-Schriftstellerverband warten. Das winkt man durch. Genauso wie Jendryschiks Pöbelei gegen den Kollegen Adolf Endler („diesen Armleuchter“), weil dieser ein auf ihn von Jendryschik verfasstes, in vieler Hinsicht glückloses Gedicht („Gelegentlich A. E., Polemiker“) zu Recht gar nicht glücklich fand. / Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung
Manfred Jendryschik
Gelegentlich A. E., Polemiker
Wenn, sage ich, der Kommunismus kommt
ach eines schönen Tags, um diese Ecke
er auf uns zu, sitzt Eddi kopflos da
mit seinen Worten, wen soll er jetzt verdreschen
die Beamten sind doch alle abgehaun, der Erste
Arbeitslose, faul saufend. Das lügst du!
schreit er aus der Zukunft her, fuchtelnd
die Arme, noch mmer, denk ich
dieser alte Ton, unwandelbar der Mann
In: Manfred Jendryschik, Die Ebene. Halle-Leipzig: Mitteldeutscher Verlag 1980, S.72
August 18: National Bad Poetry Day
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Bei Facebook entdeckt:
fitzgerald kusz
brecht-haiku
affm brecht seim groob
am dorotheenstädter friedhof
bläihä di goddesaung
Brecht starb am 14.8. vor 55 Jahren.
(Interessant, daß ich als Nordeutscher das zu verstehen glaube, während Robert Schindel sagt: „Letzte Zeile für Wiener wie mich unverständlich. Erbitte Übersetzung!“ Ergo: Weißwurst ist auch nicht der einzige Äquator. Oder gilt der eh nur für Deutschland?)
Schaut man sich die gegenwärtige Lyrikszene an, gibt es durchaus Grund zu frohlocken. In der Wirtschaft würde man sagen: Die Branche boomt. Ein Massenphänomen ist sie allerdings trotzdem nach wie vor nicht: Wenn von einem Lyrikbändchen mehr als 300 Exemplare verkauft werden, ist das sozusagen ein Mega-Bestseller.
Nun gehören Rezitationen von Gedichten zumindest in unserem Kulturkreis normalerweise nicht zur Eventkultur, die größere Räume finden könnte – Ausnahme von der Regel: ein Poetry-Slam, der alles andere als unter einem blau blühenden Romantikverdacht steht und bei dem eher laut gerappt als leise und bedeutungsschwanger geraunt wird. Die Schwierigkeiten mit der Lektüre von Lyrik beginnen – ausgerechnet – nicht selten in der Schule, wo Pennälern Lyrik als kultureller Lebertran erscheint, der nicht schmeckt, den man aber wohl oder übel schlucken muss.
„Palais.Poesie“ nennt sich das poetische Sommervergnügen, bei dem ein halbes Dutzend Dichter dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörer im Park des Japanischen Palais’ ihre neuesten Gedichte vortragen. / Christian Ruf, Sächsische Zeitung
Am Donnerstag lesen Patrick Beck, Kerstin Polzin und Dieter Krause, am Mittwoch Anne Seidel, Undine Materni und Volker Sielaff.
Palais.Poesie, 18, bis 24. August, jeweils 20 Uhr, Park hinter Japan. Palais
Die Autoren Kathrin Schmidt, Tilman Rammstedt und Felicitas Hoppe sind die Juroren des Literaturwettbewerbs open mike 2011. Sie küren beim öffentlichen Finale im November in Berlin die drei besten deutschsprachigen Nachwuchsautoren. Es werden drei Preise vergeben, einer davon für Lyrik. Die Preise sind mit insgesamt 7.500 EUR dotiert.
In diesem Jahr nutzten mehr als 700 junge Autoren ihre Chance zum Start in den Literaturbetrieb und sandten ihre Texte zum 19. open mike ein, 120 von ihnen bewarben sich mit Lyrik.
Sechs Lektoren aus renommierten deutschsprachigen Verlagen wählen nun aus den anonymisierten Einsendungen bis zu 22 Nachwuchsautoren aus, die am 5. und 6. November beim Finale in Berlin an den Start gehen und ihre Texte dem Publikum und der Jury präsentieren. Die Wettbewerbstexte erscheinen im November als Anthologie im Allitera Verlag.
Traditionell lesen am Vorabend des Wettbewerbs mit Rabea Edel und den Debütanten Sebastian Polmans und Konstantin Ames Preisträger der letzten Jahre aus ihren Werken.
Der open mike ist der wichtigste deutschsprachige Nachwuchs-Literaturwettbewerb, die Lesungen haben Kultstatus. Verleger, Lektoren und Agenten finden während des open mike „ihren“ literarischen Nachwuchs. Zahlreiche bekannte Schriftsteller wie Karen Duve, Kathrin Röggla, Terézia Mora, Zsuzsa Bánk, Jochen Schmidt, Tilman Rammstedt, Markus Orths, Ariane Grundies, Rabea Edel, Jörg Albrecht und Judith Zander begannen ihre Laufbahn beim open mike.
Weitere Informationen unter www.literaturwerkstatt.org und www.crespo-foundation.de
Der open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit der WABE und dem Allitera Verlag.
Fr 4.11.2011, 20 Uhr
Leben und Schreiben nach dem open mike
Es lesen: Rabea Edel, Sebastian Polmans und Konstantin Ames
Ort: WABE
Danziger Str. 101
10405 Berlin
Sa 5.11. – So 6.11.2011
19. open mike
Internationaler Wettbewerb junger
deutschsprachiger Literatur
Ort: WABE
Danziger Str. 101
10405 Berlin
Wer im tiefsten Inneren spürt, die Liebe seines Lebens gefunden zu haben, sucht irgendwann einen Weg, dieses Gefühl nach außen zu tragen. Manche schreiben dann Briefe, Gedichte oder komponieren Lieder. Der spanische Künstler Salvador Dalí fand einen anderen Weg. Eines Tages entwarf er für Gala, jene Frau, die ihn als Muse und Geliebte so inspirierte wie niemand anderes auf der Welt, ein Liebes-Alphabet, das „Daligramm“. / gala.de
Wie schon am Samstag berichtet, hat ein Brucker Funktionär der Sozialistischen Jugend (SJ) auf Facebook eine Art Gedicht gepostet, in dem er eine überaus rabiate Art des Klassenkampfes propagiert und – unter anderem – die Reichen schlachten möchte. … Der Freiheitliche Jungpolitiker legt sehr strenge Maßstäbe beim politischen Gegner an, er sieht in dieser Causa sogar den Verfassungsschutz gefordert. / Kleine Zeitung
Dieser habe auf einer Facebook-Seite einen Reim mit „Reiche abschlachten“ und ihre „Gründe an Obdachlose verpachten“ gepostet. / Der Standard
Hier findet man mit ein wenig Suche den Text und Volkes Stimme
Der Dichter und Journalist Paul-Marie Lapointe starb am Dienstag nach schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Er veröffentlichte etwa 10 Gedichtbände, einige davon wurden zu Klassikern der Literatur von Québéc. Sein Werk ist vom europäischen Surrealismus beeinflußt. Er wurde u.a. mit dem Preis des Generalgouverneurs von Kanada (1972) und dem Léopold-Sédar-Senghor-Preis (1998) ausgezeichnet. Mit 19 veröffentlicht er den Gedichtband Le Vierge incendié (vielleicht etwa: Das reine Abgebrannte / Das abgebrannte Reine; La vierge ist die Jungfrau). [der einzige, französische Wikipediaartikel sagt, das Buch wurde anfangs kaum gelesen, wurde aber nach 1970 eine der wichtigsten Quellen der neuen Poesie.] Im gleichen Jahr (1948) erschien das Manifest „Refus global“ (Globale Verweigerung) [von Paul-Émile Borduas und der Gruppe der Automatisten, darin wurden die zentralen Werte in Frage gestellt und die Unbeweglichkeit der damaligen Gesellschaft Québécs kritisiert]. / Philippe Teisceira-Lessard, La Presse Canadienne, Montréal
Das Werkverzeichnis von Wikipedia (ein paar Übersetzungen ins Englische, Deutsch ist nicht dabei):
(en) Paul-Marie Lapointe (trad. Jean Beaupré et Gael Turnbull — Édition bilingue), Six Poems, Toronto, Contact Press, coll. « A Mimeograph », 1955.
Der 62jährige Dichter Bei Dao trat überraschend beim Qinghai Lake Poetry Festival auf, das am 9.8. eröffnet wurde. Mehr als 20 Jahre war er nicht in China, abgesehen von einem kurzen Aufenthalt beim Begräbnis seines Vaters 2001.
Der Pionier eines neuen Genres der chinesischen Lyrik am Anfang der 80er Jahre wurde bei dem Besuch von Fans umlagert.
In einem Exclusivinterview für die Nachrichtenagentur Hsinhua sagte er, verglichen mit den 70er und 80er Jahren sei die heutige chinesische Literatur uninspiriert. „Das ist nicht nur in China so, sondern überall in der Welt, aus vielerlei Gründen wie konsumorientierter Materialismus, Suche nach Unterhaltung und Informationsschwemme in neuen Medien. All dies hinterläßt Blasen in Sprache und Literatur“, sagte er. Er verwies darauf, daß es früher klare Grenzen zwischen „gewöhnlicher“ und „ernsthafter“ Kultur gab, während heute die gewöhnliche Kultur die ernsthafte wie ein schwarzes Loch aufsauge. Viele Autoren sähen sich leider gezwungen, ihre Schreibstandards herunterzuschrauben, um sich der herrschenden Kultur der Gewöhnlichkeit anzupassen.
In der chinesischen Lyrik gebe es auch andere Gründe, so das Fehlen eines konstruktiven Systems. „Die Lyrik braucht gute Ratgeber, und ein guter Kritiker ist ein guter Ratgeber, der eine Gruppe gutausgebildeter Leser anleiten oder formen kann, indem er die Dichter entschlüsselt und analysiert.“ / China Daily 13.8.
Das französische Chanson, die schöne Unbekannte, der man noch ungescheut das Wort Poesie anhängen kann, hat seine Flügel verloren: die Allain Leprests. Die traurige Nachricht wurde zuerst von dem Musikjournalisten Gilles Médioni per Twitter verbreitet und später von einem Regionalsender bestätigt: der Sänger und Textautor Allain Leprest nahm sich in der Nacht von 14. zum 15.8. in Antraigues-sur-Volane (Ardèche), der Heimat seines großen Freundes Jean Ferrat, das Leben. Ferrat war am 13.3. 2010 gestorben. / purepeople.com (frz)
CHICAGO — The Poetry Foundation, publisher of Poetrymagazine, will host an open house to celebrate the expanded hours and programs of its library. Festivities include readings by local poets of favorite poems from the library collection, poetry fortune-telling, poetry recording sessions, and a scavenger hunt. Wine and light refreshments will be served.
The Poetry Foundation Library houses the organization’s 30,000-volume collection—including books dating back to 1916—which had previously been in storage at Chicago’s Newberry Library. The noncirculating collection is now open to the public at the Poetry Foundation’s new home.
The first floor of the Poetry Foundation Library houses single-author volumes of poetry as well as a children’s area filled with more than 3,000 volumes of poetry books written for young people. The second floor contains anthologies and prose, including criticism, literary history, and biography.
The library’s special collections feature some notable volumes, including W.B. Yeats’s 1939 Cuala Press edition of On the Boilerand Louis Zukofsky’s 1956 collection Some Time. According to Poetry Foundation librarian Katherine Litwin, “The collection contains an amazing number of first- and limited-edition titles. As we continue to inventory the collection, we will undoubtedly discover many more treasures.” The Californians by Robinson Jeffers, published 95 years ago, currently ranks as the library’s oldest book, and a 1935 edition of The Dream Keeper by Langston Hughes features Hughes’s inscription to Poetry’s founding editor Harriet Monroe.
More highlights from the special collections include a first edition of Delmore Schwartz’s Vaudeville for a Princess, an early version of The Sleeping Fury by Louise Bogan, and a first U.S. edition of Ariel by Sylvia Plath.
The Poetry Foundation Library will extend its hours this fall and expand its children’s programming. The library, now open to the general public on Tuesdays and Thursdays from 11 a.m. until 4 p.m., will also be open Fridays from 11 a.m. to 4 p.m. as of September 9. Beginning September 14, the library will be open on Wednesdays exclusively for young patrons and their guardians from 10 a.m. to 5 p.m., when librarians will be on hand to help young people with poetry-related homework and projects. Also on Wednesdays, and beginning September 21, the library will host Poemtime, an event introducing children age five and under to poetry through fun, interactive games.
The Poetry Foundation is open to the public from 11 a.m. until 4 p.m. Monday through Friday.
For more information about this and other Poetry Foundation events, please visit www.poetryfoundation.org/events.
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