Der open mike ist als Geschäftstürenöffner gedacht für junge Autoren. Was mir auffiel: Jeder junge Autor scheint über eine ausgearbeitete Poetik zu verfügen, ist ein Vortragsgenie und versucht mitunter, aus Scheiße Bonbon zu machen mit vollendeter Performance. Zwischen der Zeit (und dem Ort, zugegeben) meines Beginns und der heutiger Autoren liegen Welten. Man ist ja schon froh, wenn einer sich in der Bescheidenheit übt, einfach seine Arbeit vorstellen zu wollen. So fertig geben sie sich, die Jungen unter uns, dass mir schwindlig wird. Dabei waren zum Beispiel die Gedichte eines Lyrikers, las man sie, entgegen der ausgestellten Setzung mit Längsstrichen, Zeilenbrüchen, rechts und links im Blocksatz gestellten Blöcken, hintereinander weg, geradezu einfach, um nicht zu sagen schlicht. Umso größer war mein Erstaunen, dass man mir hinterher sagte, man wundere sich, dass dieser Lyriker den Lyrikpreis nicht bekommen habe. Ja, da kommt mir mein Hang zum Konservativen doch seltsam vor, ich fühle mich alt dabei und mag dennoch nicht glauben, dass ich mich grundsätzlich irre. / Kathrin Schmidt, fabmuc
Wie Joan Baez und Biermann die Stasi austricksten, erzählt Norbert Koch-Klaucke im Berliner Kurier.
Die Hamburger Kulturbehörde vergibt jährlich Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen. In diesem Jahr haben sich etwa 200 Schriftstellerinnen und Schriftsteller an dem Wettbewerb beteiligt und ihre Texte anonymisiert eingereicht. Die unabhängige Jury hat entschieden, dass die mit jeweils 6.000 Euro dotierten Förderpreise für Literatur 2011 an folgende Schriftsteller gehen: Isabel Bogdan, Alexander Häusser, Ulrich Koch, Karen Köhler, Dietrich Machmer und Inga Sawade.
Je einen Förderpreis für literarische Übersetzungen über 2.500 Euro erhalten Ursel Allenstein, Ingo Herzke und Susanne Höbel.
Übersetzt wurden zwei Werke aus dem amerikanischen Englisch und eines aus dem Dänischen.
Die Preise zur Literaturförderung gingen an zwei Romane, zwei der Schriftstellerinnen und Schriftsteller schrieben Lyrik und zwei Kurzprosa. / hamburg.de
Norbert Scheuer ist ein Ethnologe und Orpheus des Dorfs. Bereits 1997 erschien in kleiner Auflage der Lyrikband «Ein Echo von allem». Und diese (mittlerweile vergriffenen) Gedichte sind sämtlich in die «Neuen Heimatgedichte» eingegangen, und mit ihnen die stillgelegten Bergwerke, die Fossiliensammler, die Kiesgrube, die Mauersegler, die sich in der Luft begatten, die Sprudelfabrik und in der dem heiligen Dionysius geweihten Basilika die Sandalen von Jesus. Scheuers Poesie versucht keine formal riskanten Pirouetten. Sie bewahrt die scheinbare Einfachheit von Alltagsnotaten (da und dort klangliche Korrespondenzen oder rhythmisch begründete Leerräume). / Angelika Overath, Neue Zürcher Zeitung 16.11.
Norbert Scheuer: Bis ich dies alles liebte. Neue Heimatgedichte. Verlag C. H. Beck, München 2011. 100 S., Fr. 24.90.
Ihre Texte sind Lyrik-Pflichtlektüre zum Abitur. Bisher sind fünf Bände, ein Essayband und zahlreiche Beiträge für Radio und Feuilleton erschienen.
Zusammen mit dem Pianisten und „Periphär-Instrumentalisten“ Franz Tröger, der es vermag, der Spieluhr nie Gehörtes zu entlocken, ebnet Gomringer den Zuschauern humorvoll und leicht den Weg zur Lyrik. / Deutsche Bahn AG
Am Montag starb Franz Josef Degenhardt in einem Land, das längst einen einseitigen Frieden mit ihm geschlossen hatte. Die linke Verblüffung über die schlichte Zahl der Nachrufe, die von der WELT bis zur F.A.Z. beinahe überall erscheinen, verweist nicht nur auf Rundfunk-Sendeverbote und den SPD-Ausschluss des Kommunisten. Es ist der Hass des kleinen Deutschen – von Degenhardt nicht ohne Stolz in der »Großen Schimpflitanei« nachgesungen – der aufmerken lässt.
Degenhardt hat die bürgerlichen Phantasiewelten des Wirtschaftswunders vermutlich nachhaltiger zerstört als irgendein anderer Künstler – in der Sprache schauderhafter Poesie, nicht des empörten Parolengekeifes! Das gilt besonders für den »Deutschen Sonntag«, aber auch für den eigentlichen Hit des Liedermachers: »Spiel nicht mit den Schmuddelkindern«. Heute nimmt ihm das niemand mehr übel, der bösartige Zynismus ist schließlich künstlerischer Beweis neudeutscher Selbstkritik geworden – selbst Degenhardts eindeutige Parteinahme für Kommunismus, Sowjetunion und DKP verbleiben als streitbares skurriles Detail am Rande. / Beatpunk
Schon die Überschrift:
Hans Magnus Enzensberger in New York
Dichtung ist die höchste Form des Showbusiness
Da kommt die FAZ ins Singen:
Ein Mentor, dessen Glanz alle Schützlinge überstrahlt: Hans Magnus Enzensberger beweist bei einem ungewöhnlichen Auftritt in New York, dass Poesie reine Musik sein kann.
Schützlingin ist die 39jährige amerikanische Lyrikerin Tracy K. Smith. Mentor ist atürlich unser aller Hans Magnus. Im Auftrag der Firma Rolex hat er sie ein Jahr lang mentoriert, und jetzt sind sie zum Rolex Arts Weekend in New York zusammen mit anderen Meister-Schüler-Paaren zusammengetroffen.
Bestimmt hat sich die Mühe gelohnt, denn:
Trotz Harvard, Columbia, Stanford und Princeton, versichert er ihr, brauche sie sich nicht als college poet zu fühlen: „Du gehörst nicht nach Princeton.“ Nicht mit einer solchen Stimme. Und ob jemand eine literarische Stimme habe oder nicht, das höre er sofort. Ihrem New Yorker Publikum aber bietet Smith nur ein paar Töne, nur ein kurzes Gedicht, eine Art Liebesgedicht über einen, vielleicht ihren Psychiater, der schließlich einen Kieselstein von ihrer Zunge hebt. In der sehr romantischen, sehr gefühlig aufrauschenden Vertonung des jungen Komponisten Gregory Spears, der selbst den Klavierpart übernommen hat, gibt es das Gedicht dann ein zweites Mal in Mezzosopranlage zu hören.
Ach wer da mitsingen könnte, ach was, auch die FAZ singt da mit:
Da ist längst der Schatten des mächtigen Mentors über die gesamte Veranstaltung gefallen. Hans Magnus Enzensberger bemüht sich aufrichtig, der ihm anvertrauten Lyrikerin den Vortritt zu lassen, aber es hilft nichts. Er sitzt im hellsten Glanz des Scheinwerferlichts, er zieht es an, offenbar magnetisch, ob er es nun will oder nicht. …
Jedenfalls nimmt Enzensberger die Gelegenheit wahr, althergebrachte Grenzen des Dichters und der Dichtung in Frage zu stellen und die Grenzüberschreitung zum Showbusiness hin nicht von vornherein auszuschließen. Als Fan von Cole Porter gibt er sich zu erkennen, diesem Genie sui generis. Er empfinde da keinerlei Verachtung, im Gegenteil, es sei ein große Gabe. Allerdings, leider: „It’s not my talent!“
Nicht seine Begabung? Das Publikum lacht, aber eigentlich hätte es laut protestieren müssen. Der Dichter, der Intellektuelle als Entertainer, hier ward’s Ereignis. Gedankenflüge über exklusive Zonen schriftstellerischer Ästhetik werden mit eingängiger, geradezu ansteckender Verve absolviert. Später, als Enzensberger das Scheinwerferlicht wieder abgeschüttelt hat, beteuert er, dass er nicht gern aufs Podium steige. Aber einmal oben, gibt er dem Publikum, was ihm gebührt. Es soll nicht enttäuscht werden. Schon gar nicht in New York. In der Heimat des Showbiz hat der Dichter sich als dessen poetischer Meister erwiesen.
Die Verse von Ulla Hahn sind leicht zugänglich. Während sich viele junge Poeten der Gegenwart in blumiger Wortgewalt üben und nicht selten sich und den Leser schwindlig schreiben, bleiben Ulla Hahns Gedichte nüchtern. Das „anständige Sonett“, das seit seiner Erstveröffentlichung 1981 längst den Weg in Oberstufenunterricht und Schulhefte gefunden hat und in dem Hahn wohl von der Form, nicht aber vom Inhalt dem strengen Anspruch des Sonetts entspricht, wird in seiner wortwitzelnden Schönheit noch einmal abgedruckt. Der Liebesakt ist das Thema, und seine Wiederholung im Kehrreim ist überaus deutlich beschrieben, die lyrischen Bilder und ihre Kraft treiben den Leser im Enjambement durch die Zeilen („küss / mich wo’s gut tut.“).
Auf das Anständige verzichtet die Dichterin nun ganz und stellt „Ein ständiges Sonett“ gegenüber, es wird „gegeben“ und (sich gegenseitig) „genommen“. Mit Leichtigkeit und einer gehörigen Portion Humor entledigt Hahn sich so des drohenden, aufkommenden Spießbürgerlichkeitsmuffs. In „Bildlich gesprochen“ findet das lyrische Ich eine Blume und gräbt sie – Goethes „Gefunden“ eingedenk – „mit allen Wurzeln aus“. Das reicht aber nicht: „und wärst du ein Stern ich knallte / dich vom Himmel ab.“ Hahn steigert die Bildsprache und nimmt es wörtlich: „Ich herze dich / ich lunge dich / ich haute haare / pore dich“. Und sie kommentiert ihre Zeilen des „Wachliedes“ – zwischen singender, wunderbarer Welt und Zauberworten – mit: „Die Ersten googeln schon den Eichendorff“. Es ist so angenehm, einfach laut lachen zu dürfen!
Das lyrische Werk der 1946 geborenen promovierten Germanistin Ulla Hahn ist bereits mehrfach und unter anderem mit dem Hölderlin-Preis ausgezeichnet worden. Bemerkenswert ist, dass den Gedichtbänden stets auch der kommerzielle Erfolg nicht versagt blieb. Dies liegt ohne Zweifel an der nachdenklichen Lebensfreude ihrer Texte. Auch das lyrische Selbstgespräch von Ulla Hahn besticht durch schwermütige Leichtigkeit.
Thorsten Schulte, literaturkritik.de
Wer, wenn nicht Biermann, hätte den Zorn des 66. Sonetts so nachempfinden können: „Und Kunst seh ich geknebelt von der Obrigkeit/ Und simple Wahrheit, die man simpel Einfalt schilt/ Und Güte, die in Ketten unterm Stiefel schreit.“ Wer hätte den Hass des 121. Sonetts auf das nicht totzukriegende Spießertum besser nachdichten können: „Nein – ich bin, der ich bin. Moralapostel, die/ Mit Fingern auf mich zeigen, zeigen nichts als sich/ Dem Schwein ist alles Schwein. Verlogne Prüderie! So krumm, wie die sind, grad so geradeaus bin ich.“ So gegenwärtig war Shakespeare nie, und wenn dabei aus Shakespeare der Shakesbiermann wird, sei’s drum.
Biermann, der brutalstmögliche Selbstkritiker, betreibt keine Geschichtsklitterung in eigener Sache. So enthält die Sammlung auch seine Übersetzung des peinlichen Liedes „Comandante Che Guevara“ von Carlos Puebla: „Der rote Stern an der Jacke/ Im schwarzen Bart die Zigarre/ Jesus Christus mit der Knarre“. / Alan Posener, Die Welt 15.11.
(Dem einen ist es peinlich…; wieso eigentlich, er wird es doch nicht gesungen haben, der Autor von Welt?!)
Der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu hat den Geschwister-Scholl-Preis erhalten. Die Auszeichnung bekam er für sein Buch Für ein Lied und hundert Lieder. Ein Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen. „Liao Yiwus Buch ist auch ein Buch über Beziehungen. Die Beziehung zu seinem Land, das man Heimat nennen möchte und nicht kann“, sagte Laudatorin und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Liao Yiwu sei „ein großer Künstler und ein mutiger Chronist zugleich“, hieß es in der Jury-Begründung. / Zeit
Manche mögen nur den einen und verachten den andern, oder umgekehrt. Manche hassen beide. Ich liebe beide, so wie beide Brecht und Villon liebten. Wie auch sonst. Biermann, Villon und Degenhardt müssen es mit mir aushalten. Der eine ist gestern gestorben, der andere feierte heute seinen 75. Geburtstag. Hier ihrer beider Villon.
Franz Josef Degenhardt: Große Schimpflitanei
Wolf Biermann: Ballade auf den Dichter François Villon
XIII. [Quatrain]
Le Quatrain que feist Villon quand il fut jugé à mourir
Je suis Francoys, dont il me poise,
Ne de Paris empres Pontoise,
Et de la corde d’une toise
Scaura mon col que mon cul poise.
Vermutlich November 1462
François (sein Vorname) und Français (Franzose) wurden zu seiner Zeit gleich ausgesprochen, so daß der Anfang doppeldeutig ist: Ich bin François und Ich bin Franzose…
Ich bin Franzose, was mich bitter kränkt,
geboren in Paris, das bei Pontoise liegt,
an einen klafterlangen Strick gehenkt,
und spür am Hals, wie schwer mein Hintern wiegt.
Deutsch von K.L. Ammer, in: Die sehr respektlosen Lieder des François Villon. Leipzig: Reclam 1968, S. 21
Vierzeiler, den Villon nach der Verkündung seines Todesurteils schrieb
Ich bin Franzose, was mir gar nicht passt,
geboren zu Paris, das jetzt tief unten liegt;
ich hänge nämlich meterlang an einem Ulmenast
und spür am Hals, wie schwer mein Arsch hier wiegt.
Deutsch von Paul Zech, in: Die lasterhaften Balladen und Lieder des François Villon. München: dtv 1986, S. 105
Vierzeiler
den Villon verfaßte, als er zum Tode verurteilt worden war
Ich bin Franzose, nicht zum Glücke,
Und aus Paris nach dem Geschicke.
Es fühlt am klafterlangen Stricke,
Wie schwer mein Hintern, mein Genicke.
Deutsch von Martin Löpelmann, in: François Villon: Dichtungen. München: Callwey, o.J. [1937], S. 199
Grabschrift
Ich bin Franzose und empfinde das als Last.
Geboren in Paris, das dicht bei Pontoise liegt.
Bald wird mein Hals, von einer Schlinge sanft umfaßt,
Belehrt, wie schwer mein Hintern wiegt.
Deutsch von Ernst Stimmel, in: François Villon: Balladen. Mit Federzeichnungen von A. Paul Weber. Hamburg: Hauswedell & Co., o.J. [1939], S. 52
Vierzeiler
Franzose bin ich – nicht zum Spaße! -,
Stamm aus Paris, nah bei Pontoise,
Werd ich am Galgen hochgezogen,
Weiß ich, wie schwer mein Arsch gewogen.
Deutsch von Martin Remané, in: Die Lebensbeichte des François Villon. Berlin: Rütten & Loening 1964, S. 328
XIII. Als Villon fürchtete, gehängt zu werden
Franz, bin ich, gram drum dem Geschicke,
Geboren in Paris, nah bei Oisebrücke,
Und wissen wird, am ellenlangen Stricke,
Wie schwer mein Hintern wiegt, bald mein Genicke.
Deutsch von Walther Küchler, in: François Villon. Sämtliche Dichtungen. Französisch und Deutsch. Heidelberg: Lambert Schneider, 1956, S. 251
Vierzeiler
Der Franz-os ich, ein Mißgeschick,
bin aus Paris bei Oisebrück,
bald merkt mein Hals am langen Strick:
mein Hintern bricht mir das Genick.
Deutsch von Carl Fischer, in: François Villon: Sämtliche Werke. Zweisprachige Ausgabe. München: dtv, 2. revidierte Auflage, 2002, S. 231
AMID too much courtly verse-turning of the 14th-16th centuries, the unattainable dames, later the sportive nymphs and shepherds, one voice speaks to the modern ear like clanging metal amid tinsel:
Surname? Villon, just my luck.
Born? In Paris, near Pontoise.
You wonder what my backside weighs?
Ask my neck when they string me up.
(The Economist 23.12. 1999 http://www.economist.com/node/347514?Story_ID=347514)
Quatrain
Francis I am, which weighs me down
born in Paris near Pontoise town
and with a stretch of rope my pate
wil learn for once my arse’s weight.
FRANCOIS VILLON – SELECTED POEMS
TRANSLATED BY PETER DALE – PENGUIN POETRY
Wolf Biermann im Gespräch mit dpa aus Anlaß seines 75. Geburtstages, Berliner Kurier:
Wie konnte es eigentlich überhaupt so weit kommen? Immerhin waren Sie Regieassistent am renommierten Berliner Ensemble und hatten prominente Förderer.
Das „Unglück“ in den Augen der Politbürokraten begann 1962 mit einer von Hermlin initiierten Lesung junger und noch weitgehend unbekannter Lyriker wie Volker Braun und Sarah Kirsch, zu denen ich auch gehörte, in der Ost-Berliner Akademie der Künste. Sie endete mit einem Eklat, als ich naiv und völlig ahnungslos mein doch gut gemeintes neues Gedicht „An die alten Genossen“ vortrug. Darin heißt es: „Seht mich an Genossen, mit euren müden Augen, den verhärteten. Seht mich unzufrieden mit der Zeit, die ihr mir übergebt… Setzt eurem Werk ein gutes Ende indem ihr uns den neuen Anfang lasst!“ Und plötzlich war von ‚Konterrevolution‘ die Rede und Hermlin verlor seinen Posten in der Akademie. (1976 war Hermlin dann aber auch der Initiator der Protestresolution zahlreicher DDR-Künstler und Schriftsteller gegen die Ausbürgerung Biermanns).
„In ihrem Alter habe ich immer Angst gehabt, dass die mich verhaften“, gab Sicha offen zu, der heute im tschechischen Außenministerium tätig ist. Als Jugendlicher habe er seine Gedichte und Texte von Heizern und Pförtnern redigieren lassen, die vor dem Prager Frühling bei elitären Zeitschriften gearbeitet hatten und später mit einem Berufsverbot belegt wurden. / Hannes Harthun, Volksstimme
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