86. Kosovarischer Dichter in Frankreich gestorben

Der aus dem Kosovo stammende Dichter Ali Podrimja (70) ist am Samstag tot in Frankreich gefunden worden. Das Außenministerium in Pristina bestätigte seinen Tod.

Podrimja hatte am Poeten-Festival „Voix de la Mediterranee“ in der südfranzösischen Stadt Lodève teilgenommen. Nach einer Lesung am 18. Juli war er verschwunden. Auch die Festivalleitung bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Samstag den Tod des Dichters.

Demnach war die Leiche Podrimjas vier Kilometer außerhalb der Stadt in einer bewaldeten Region neben einem Bach entdeckt worden. „Der Verlust (…) eines Dichters von internationalem Ruf ist nicht nur ein Verlust für seine Familie und Freunde, sondern auch für Kosovos Kultur“, sagte in Pristina Außenminister Enver Hoxhaj. / nachrichten.at

85. Frage & Antwort

Sartorius fragt, Leser antworten:

  • Die Lyrik befindet sich im Sinkflug, so ist sie zumindest in Bewegung. Wenn 1354 Menschen Gedichte lesen, kann man doch von einer Erfolgsstory sprechen? Gottfried Benn hat einmal behauptet, dass Literatur etwas für zehn Interessierte sei, von denen acht mindestens als verrückt gelten müssen. Mehr ist da einfach nicht herauszuholen, und wenn Herr Sartorius noch so barmt.
  • Die Idee eines Bändchens mit ausgewählter Lyrik, das anstelle von Bibeln in Hotels liegen würde, hat mich begeistert. Ich möchte Herrn Sartorius bitten, den Gedanken weiter zu verfolgen.

84. Dichter zum Anfassen

„An Schulen kann man noch was erreichen“, sagt Nevfel Cumart im Vorgespräch. Deshalb machen die Autorenlesungen für Schüler den größten Teil seiner Lesereisen aus. Am liebsten sitzt der 48-Jährige vor kleinen Gruppen. „Ich will mit den Schülern ins Gespräch kommen, sie locker abholen und keine trockene Veranstaltung machen“, sagt der Lyriker aus Bamberg. Er sei eben ein Dichter zum Anfassen. / Stuttgarter Zeitung

83. Reim-Kultur

BONN.  Der Lyrik-Kenner Joachim Sartorius hat geklagt, dass die Poesie im Sinkflug sei. Auf dem audiovisuellen Basar finde sie kein Gehör mehr. Das stimmt nur mit Einschränkungen, denn die Popmusik ist ein großer Multiplikator lyrischer Einfälle. Die Berliner Band Culcha Candela, die am Freitag den Bonner Kunst!Rasen mit rund 2300 Zuschauern bespielte, wäre ohne Reim-Kultur nicht denkbar. / Dietmar Kanthak, General-Anzeiger

82. Modernistische Musik

Nein, die alten, allzu alten Topoi haben ausgedient, haben darum auch in zeitgenössischen Versen nichts mehr zu suchen. Und wenn es auch schon etwas her sein mag, dass Torquato Tasso als Kronzeuge erlesenen lyrischen Geschmacks herhalten musste, zeugt die Absage doch vom Anspruch, den der Dichter an sich selber stellt: «Wie die Phönizier schaffe ich mir mein eigenes Alphabet.»

Von Nicanor Parra stammen diese Zeilen, der, 1914 in Chile geboren, ganz offenbar noch etwas mitbekam von der Bildungsbeflissenheit des 19. Jahrhunderts, dem gelegentlich recht aufgeblasenen Geschmack einer Epoche, die in Lateinamerika bis weit ins folgende Jahrhundert reichte. In gleich mehreren der hier präsentierten Gedichte arbeitet er sich an der Ästhetik der Väter ab, um über ein ausschliesslich aus Friedhofskreuzen bestehendes Gedicht mit dem Titel «Die vier Sonette der Apokalypse» in einem anderen Gedicht schliesslich in die Stille zu münden: «Stille vor allen Dingen / und der Rest ist modernistische Musik.» / Kersten Knipp, NZZ

Michi Strausfeld (Hg.): Dunkle Tiger. Lateinamerikanische Lyrik. Übertragen von Angelica Ammar, Thomas Brovot, Leopold Federmair, Christian Hansen, Martin von Koppenfels, Susanne Lange, Gerhard Poppenberg, Alejandro Rogel Alberdi, Kurt Scharf, Petra Strien. Verlag S. Fischer, Frankfurt am Main 2012. 373 S., Fr. 37.90.

81. Der lebt

An Viktor Wladimirowitsch Chlebnikow

Ein Bein über das andre hebt
im Sitzen Welimir. Der lebt.

(1916)

Aus: Daniil Charms, Sieben Zehntel eines Kopfs. Gedichte. Übersetzt und hrsg. v. Alexander Nitzberg. Berlin: Galiani 2010, S. 55

Peter Urban übersetzt:

Ein Bein übers andre gelegt
Sitzt Velimir. Er lebt.

Aus: Daniil Charms, Die Wanne des Archimedes. Gedichte. Aus dem Russischen von Peter Urban. Wien: Edition Korrespondenzen 2006, S. 22.

Виктору Владимировичу Хлебникову 

Ногу на ногу заложив
Велимир сидит. Он жив.

 

80. „Geisterfahrer“

Walter Delaber skiziert die Situation von Gegenwartslyrik:

„Der Gedanke, dass Lyrik eine lernbare Schreibform ist, ist seit der Frühen Neuzeit weitgehend verloren gegangen. Was an Technik sonst geblieben ist, reicht aus, die seelischen Hygienefunktionen zu erfüllen, die wenigen Ausnahmen ausgenommen, die dann allerdings die Szene dominieren. Nichts also gegen Durs Grünbein, den derzeitigen lyrischen Dominator deutscher Zunge, der selbst vor dem lesenden Auge eines George Steiner zu bestehen vermag.“

um einen Standpunkt für eine Kritik von Heinz Schlaffers „Geistersprache, Zweck und Mittel der Lyrik“ zu geben:

„Geboten wird nämlich keine Aufklärung über Funktion und Struktur von Lyrik, sondern ein wohlfeiler Lyrik-Mythos, zu dem sich Schlaffer eine eher ironische Haltung erlaubt. Unernst oder genießerisch bleibt sich aber gleich unerheblich, zumal, wenn man ein alternatives Erklärungsmuster heranzieht, nach dem Lyrik lediglich – wie Raoul Schrott und Arthur Jacobs gemeint haben – ein besonders komplexes Erkenntnis- und Modellbildungsverfahren ist, das der Sprache insgesamt zueigen ist. Schlaffers Urszene lyrischen Sprechens erweist sich so gesehen vor allem der Fremd- und Selbststilisierung des Lyrikers – also einem sehr modernen Phänomen – verpflichtet als einem historischen Faktum.
Dass die Lyrik aus dem Gottesdienst stammen mag, ist dabei nicht einmal zweifelhaft, genauer gesagt relevant. Die Konstruktion selbst, die Szene, die dabei imaginiert wird, ist ja bereits der Wahrnehmung von Welt und der Bewältigung ihrer Anforderungen verpflichtet. De Götter haben nie geantwortet, es sei denn in der Imagination der sie Anbetenden. Sie haben weder die Lyrik noch die Lyriker ausgezeichnet, das haben beide fein selbst gemacht.
Gebet und Gottesdienst, lyrisches Sprechen wie Musik, Tanz oder Fest sind eingebunden in Wahrnehmungs- und Bewältigungsstrategien, die je historisch sind, die aber zugleich auf andere Wahrnehmungs- und Bewältigungsaufgaben und -strategien übertragen werden können. Einen Gott anzubeten ist eben, was das angeht, auch nichts anderes als eine politische Klasse zu attackieren, Kampftruppen zu bilden oder seine Geliebte anzustrahlen. Nicht von der angenommenen Ursprungsszenerie, sondern von der weitreichenden Funktionalität von Lyrik leitet sich ihre Langlebigkeit ab, eben auch hier heutiger Erfolg jenseits des akademischen und literarischen Betriebs.
Schlaffer liefert also keine Aufklärung über oder Erklärung von Lyrik, sondern treibt eine Mythenbildung voran, die sich wunderbar in die Rückzugsgefechte der Literaturwissenschaft einbettet. Besser das Gute, Alte, Archaische genießen, als sich auf die Zumutungen neuerer Hochschulstrukturreformen oder neuerer Textformen einzulassen. Irgendwie wird man doch aus der Germanistik wieder das Orchideenfach machen können, das es früher einmal war … Gelehrt und belesen, sein Material geflissentlich sortierend, dabei den gediegenen deiktischen Stil pflegend, der Widerspruch nicht duldet – das ist gehobene Kathederkunst der neuen Façon. Aber leider völlig unbrauchbar, denn es erklärt nichts.“ literaturkritik.de

79. „Ein nicht immer gelungenes, gleichwohl durchkomponiertes poetisches Gebilde“

Die argumentativen und ästhetischen Schwächen von Was gesagt werden muß waren nicht zu übersehen. Eine Lektüre des neuen Gedichts verlangt mehr.

Die meisten Kritiker haben sich mit dem Hinweis begnügt, das Gedicht bestehe aus „zwölf je zweizeiligen Strophen“. Dass Grass auf die antike Form des elegischen Distichons zurückgreift, ist dabei übersehen worden. Zwar sind die Verse von Europas Schande keine klassisch streng gebauten Hexameter und Pentameter, sondern eher Freie Rhythmen, die sich, unter Benutzung verschiedener Metren, zumindest an der für das Distichon typischen Sechshebigkeit orientieren. Solche rhythmische Freiheit ist seit Rilkes Duineser Elegien aber nicht mehr ungewöhnlich. literaturkritik.de

78. Nichts Neues vom Betrieb

Kathrin Passig interviewte Gesine von Prittwitz über den Buchmarkt. Darin auch: daß das Feuilleton immer dünner wird, also auch weniger Platz für Rezensionen und daß eh alle das gleiche rezensieren. (Wann kommt der neue Harry Potter?)

77. Shortlist der Forwardpreise

Der mit  £10,000 dotierte Forward-Preis für den besten Gedichtband des Jahres ist einer der wichtigsten Lyrikpreise des UK. Unter den bisherigen Preisträgern waren Don Paterson, Seamus Heaney, Carol Ann Duffy und Ted Hughes. Jetzt wurde die shortlist veröffentlicht. Die Jury, zu der die Lyriker Leonie Rushforth (Vorsitzende), Ian McMillan und Alice Oswald und die Kritiker Emma Hogan und Megan Walsh gehören, wählte aus über 150 Gedichtbänden aus (wie die die wohl alle gelesen haben!). Gleichzeitig wurden auch die shortlists für den Debütpreis (£5,000) und den Preis für das beste Einzelgedicht veröffentlicht.

Die Namen der Gewinner werden am 3. Oktober bekanntgegeben.

/ Alison Flood, Guardian

The Forward prize for Best Collection

 

The Felix Dennis prize for Best First Collection

 

The Forward prize for Best Single Poem in memory of Michael Donaghy

  • Deep Sea Diver by Greta Stoddart (Magma Poetry)
  • A Part Song by Denise Riley (London Review of Books)
  • Marigolds, 1960 by Michael Longley (London Review of Books)
  • Mea Culpa: Cleaning the Gutters by John Kinsella (The Warwick Review)
  • Fugue on a line of Amr bin M’ad Yakrib by Marilyn Hacker (The Wolf Magazine)

76. Aussetzung der Aussetzung

Die französische Kulturministerin Aurélie Filippetti fordert den Präsidenten des CNL (Centre National du Livre, Nationales Zentrum des Buches) auf, die geplante Reform der Kommissionen des CNL auszusetzen. Die von der vorigen Regierung begonnene Reform sollte am 1.1. 2013 in Kraft treten. Es geht um die Regelung der Finanzhilfen für Autoren, Verleger, Bibliotheken und Literaturvereine. Namentlich war geplant, die Kommissionen für Roman, Theater und Lyrik zusammenzulegen.

180 Autoren und Verleger, darunter Michel Deguy, Jacques Roubaud, Philippe Beck und Patrick Kéchichian, unterzeichneten einen Protestbrief an das CNL, in dem gefordert wird, die Lyrikkommission zu erhalten, um zu verhindern, daß eine Gattung die andere dominiert. Nur die Kommission habe Dichter davor bewahrt, in Elend zu sterben, das sei keine Metapher, heißt es in dem Brief. Auch die Mitglieder der Kommission protestieren in einer Erklärung vom 12.7. gegen eine Reform, die ohne Abstimmung mit der Kommission und Vertretern des literarischen Lebens (Autoren, Verlegern, Wissenschaftlern, Bibliothekaren) vollzogen werde.

Aurélie Filippetti hatte bereits am 10.7. ein „komplettes Moratorium“ für das von Nicolas Sarkozy stammende Projekt eines „Hauses der Geschichte Frankreichs“ verkündet, das von Historikern heftig angegriffen wurde. / Camille Poirier, L’Express 19.7.

75. »Grundrisse in Blütenstaub«

Kristoffer Patrick Cornils über Michael Fiedler, junge Welt 18.7. (hier auf seiner Seite):

Infinitive und Substantive werden aneinandergereiht, wiederholt und zu neuen Bedeutungskontexten zusammengebastelt. Dabei tun sich überraschende, schöne Bilder auf: »Wildfarben, / Blenden, / Abdampfschlag, / Grundrisse in Blütenstaub«. Doch im abgesteckten Rahmen der konventionellen Formen fangen die aufgefundenen Fremdkörper nicht an zu interagieren, haben etwas Listenhaftes, dem nur mit viel Phantasie poetische Momente abgerungen werden können. Den »Ausflüge[n] in unser kollektives Bewußtsein, das sich im Internet offenbaren kann«, wie Fiedler im Nachwort Jan Kuhlbrodts zitiert wird, kommt er nicht bei. Die Sprache verliert ihre Agilität, wird zu Textsäulen eingefroren.

»Geometrie und Fertigteile« lockt mit einer Idee, die mehr Radikalität vermuten läßt, als sie in sich trägt. Nicht, weil der Band es nicht schaffen würde, die genannte Schlinge zu knüpfen, sondern weil das Format des Buchs sie eingrenzt. Vielleicht hätte Fiedler seine Texte als interaktive Grafik oder rhizomatische Tagwolke arrangieren, mit Hyperlinks versehen und als erschlagende Vielfalt auftreten lassen sollen. Das Nebeneinander, das er hier und da zuläßt, zeugt vom Versuch, den Input zu reduzieren, statt die Assoziationen wuchern zu lassen. Die Sprache wird festgenagelt.

Michael Fiedler: Geometrie und Fertigteile – Gedichte. Poetenladen, Leipzig 2012, 64 Seiten, 16,80 Euro

74. 100 Dichter, 100 Filme

Viele Formen der Literatur leiden im Zeitalter der digitalen Information unter Vernachlässigung. DIe Lyrik, eine der beliebtesten literarischen Formen in China, ist das beste Beispiel.

„Die meisten Verleger wollen heute keine Gedichte veröffentlichen, weil es wirtschaftlich nicht lohnt“, sagte Hai Xiao, eigentlich Deng Liqun, der mit seiner Hai-Xiao-Trilogie 2006 bekannt wurde.

„In China gibt es heute höchstens 100 ‚echte‘ Dichter. Die meisten, die sich Dichter nennen, produzieren unoriginelle minderwertige Arbeit“, sagte er der Global Times.

Die Dichter suchen neue Wege, um diese Barrieren zu brechen.

Am 8.Juli wurde der „poetry film plan“ in Peking gestartet. Auf Initiative von Hai Xiao will das Programm 100 zeitgenössische chinesische Gedichte in kurzen Filmen präsentieren.

In Zukunft sollen auch klassische und ausländische Gedichte verfilmt werden.

Die erste Episode soll im Oktober herauskommen. Es geht um das Gedicht „Facing the Sea, with Spring Blossoms“ von Hai Zi (Zha Haisheng), 1964-89, einem einflußreichen modernen Dichter.

Die Filme sollen auch in Fremdsprachen übersetzt werden, darunter Englisch, Deutsch, Französisch und Japanisch.

Einige chinesische Wörter:

Literature文学 (wén xué)
Poetry诗歌 (shī gē)
Poet诗人 (shī rén)
Lyrical抒情的 (shū qíng de)
Aesthetics美学 (měi xué)

/ Global Times

73. Festival der modernen marokkanischen Lyrik

In der Stadt Chefchaouen fand das 27. nationale Festival der modernen marokkanischen Lyrik statt. Das Festival würdigte in diesem Jahr das Schaffen des Dichters Mohamed Mimouni, der zu den Säulen der modernen Lyrik Marokkos gezählt wird.

Zum erstenmal waren auf dem Festival Amazigh-(Berber-)Poeten aus dem westlichen Rif vertreten, außerdem Dichter aus den Maghrebstaaten wie Bouzid Harzallah, Lamiss Saidi und Abdellah Hamel aus Algerien und Fatima Ben Mahmoud aus Tunesien. / Libération (Marokko)

72. Kleine Verlage am Großen Wannsee

Samstag 21.7.
15:00 bis 22:00
Literarisches Colloquium Berlin

Die Verlage A1 (München), Berenberg (Berlin), Bilger (Zürich), Dörlemann (Zürich), Edition Ebersbach (Berlin), Edition Korrespondenzen (Wien), kookbooks (Idstein/Berlin), Lilienfeld (Düsseldorf), Luxbooks (Wiesbaden), Mairisch (Hamburg), Matthes & Seitz (Berlin), Milena (Wien), Mitteldeutscher Verlag (Halle), Nimbus (Wädenswil), Poetenladen (Leipzig), salis (Zürich), Secession (Zürich), speak low (Berlin), Supposé (Berlin), Transit (Berlin), Verbrecher (Berlin), Voland & Quist (Dresden) und Das Wunderhorn (Heidelberg) mit ihren Autoren zu Gast im LCB

Zum siebten Mal lädt das LCB ausgewählte Verlage aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an den Wannsee ein. Auch in diesem Jahr haben mehr als zwanzig Verlage unsere Einladung angenommen und stellen ihre Bücher und Autoren in entspannter Atmosphäre vor. Alle Literaturfreunde sind einmal mehr herzlich eingeladen zu stöbern, zu entdecken und sich auszutauschen. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Programm:

15.40 Uhr
Patricia Klobusiczky liest aus Louise de Vilmorins „Madame de“ (Dörlemann)

16.00 Uhr
Axel von Ernst liest aus Franz Hessels „Heimliches Berlin“ (Lilienfeld)

16.20 Uhr
Kerstin Kempker liest aus „Das wird ein Fest“ (Nimbus)

16.40 Uhr
Elisabeth Hager liest aus „Kometen“ (Milena)

17.00 Uhr
Meike Schlüter liest aus Henri Fabres „Erinnerungen eines Insektenforschers“ (Matthes und Seitz Berlin)

17.20 Uhr
Anila Wilms liest aus „Das albanische Öl oder Der Mord auf der Straße des Nordens“ (Transit)

17.40 Uhr
Günter Herburger liest aus „Haitata. Kleine wilde Romane“ (A1)

18.00 Uhr
David Wagner liest aus „Welche Farbe hat Berlin“ (Verbrecher)

18.20 bis 19.00 Uhr
Pause

19.00 Uhr
Katharina Bendixen liest aus „Gern, wenn du willst“ (Poetenladen)

19.20 Uhr
Gerald Koll liest aus „henro boke“ (Edition Korrespondenzen)

19.40 Uhr
Tim Herden liest aus „Toter Kerl“ (Mitteldeutscher Verlag)

20.00 Uhr
Felix Mennen liest aus „Schwarze Sonne“ (Salis)

20.20 Uhr
Norbert Lange liest aus „Das Schiefe, das Harte und das Gemalene“ (luxbooks)

20.40 Uhr
Christian Ruzicska liest aus Jérôme Ferraris „Und meine Seele ließ ich zurück“ (Secession)

21.00 Uhr
Rainer G. Schmidt liest aus Michael Palmers „Gegenschein“ (Kookbooks)

Eintritt 6 € / 4 €

Mit freundlicher Unterstützung der Leipziger Buchmesse.