Die Referenzfläche ist kein abgeschlossener Gedichtband. Sie lässt sich trotzdem bequem ins Regal stellen. Ich bringe in diesem Konzept meine Vorstellung von Nachbereitung und Übergriff auf vermeintlich stabilen Text unter. Den stabilen Text scheint die schwarz/weiß-Branche als Vertriebs- und Verbreitungssouverän zwar noch immer zu verwalten. Seine Unberührbarkeit ist aber längst nicht mehr real.
Bei der Referenzfläche handelt es sich um Verfahren, die sich in größeren Auflagen wie denen von Literaturzeitschriften oder Lyrikeditionen nur als Reproduktion ermöglichen lassen – die aber in letzter Konsequenz nur als Originaleintragungen funktionieren.
In kleinsten Auflagen (20-50) stelle ich Textsammlungen zusammen, lasse sie drucken und greife dann nach meinen Vorstellungen handschriftlich ein. Jedes Heft ist somit ein Unikat.
Da das Prinzip nicht auf bibliophilem Pathos (im Sinne beispielsweise der Wertzuschreibung künstlerischer Handsigniertheit) basiert, verkaufe ich sie zum Selbstkostenpreis von 5,- pro Stück.
Ich entwickle die Referenzfläche laufend weiter. Das betrifft sowohl die Produktion weiterer Rohtexte, als auch die Erprobung weiterer Eingriffe. Falls Ihnen ein Heft der nullten oder ersten Auflage gefällt – bestellen Sie gern auch Hefte der vierten oder achtzehnten.
Danke für Ihr Interesse!
Mara Genschel
Julietta Fix fragte an, ob ich für ein paar Tage das Gedicht des Tages auswählen wollte. Ich wollte sofort und fing an zu kramen. Dutzende Namen die unbedingt dabei sein sollten – wohl keiner, fast keiner blieb übrig.
Ich entschied mich letztlich hauptsächlich für lang zurückliegende Leseerfahrungen. Poesiealbum, Reclam Leipzig, die Weiße Lyrikreihe…
César Vallejo las ich zuerst in den 70er Jahren: in der Weißen Lyrikreihe von Volk und Welt (1971) und im Poesiealbum 140 von 1979. Lange hatte ich die nicht mehr in der Hand. Erinnerungen!
Heute hat niemand nach mir gefragt, nichts/ hat man mir abverlangt an diesem Nachmittag (…) Heute ist niemand gekommen, und ich bin so wenig / gestorben an diesem Nachmittag!// Wenn es regnete heute nacht, ich zöge mich/ um tausend Jahre zurück. // Oder vielmehr um hundert./ Als wäre gar nichts geschehen, gäbe ich vor:/ ich käme erst, ich wäre noch unterwegs. (Agape)
Ich lese dies wieder:
Ein Mann geht vorbei
Ein Mann geht vorbei mit einem Brot auf der Schulter.
Wie soll ich da über mein Double schreiben?
Einer setzt sich hin, kratzt sich, fängt unterm Arm eine Laus, bringt sie um.
Was soll das Gerede über die Psychoanalyse ?
Ein andrer ist mit einem Stock in meine Brust eingedrungen.
Soll ich mich vielleicht mit dem Arzt über Sokrates unterhalten?
Ein Holzbein kommt vorbei mit einem Kind an der Hand.
Was hilft es da, André Breton zu lesen?
Ein andrer zittert vor Kälte, hustet, spuckt Blut.
Ist da ein Hinweis auf das Ich an sich angebracht?
Noch einer sucht im Dreck nach Kartoffelschalen und Knochen.
Wie kann man da über das Unendliche schreiben?
Ein Maurer fällt vom Gerüst und hat seine letzte Semmel gegessen.
Und die Erneuerung der Tropik sowie der Metapher?
Ein Händler betrügt den Käufer um ein Gramm Gewicht.
Was soll uns das Geschwätz über die vierte Dimension?
Ein Bankier fälscht seine Bilanz.
Und da gibt es Gesichter, die weinen im Schauspielhaus?
Ein Paria schläft mit dem Fuß auf dem Rücken.
Sollen wir miteinander über Picasso reden?
Irgend jemand geht schluchzend zu einem Begräbnis.
Wie ist es möglich, gewählt zu werden in die Akademie?
Einer putzt sein Gewehr in der Küche.
Welchen Wert hat es da, vom Jenseits zu sprechen?
Einer geht vorbei und rechnet mit seinen Fingern.
Ist es möglich, das Nicht-Ich zu erwähnen, ohne zu schreien?
(Deutsch von Hans Magnus Enzensberger)
1938 ist Vallejo („Ich werde sterben in Paris, mit Wolkenbrüchen“) in Paris gestorben – an einer unbekannten Krankheit und an vielerlei Hunger.
Deutsche Ausgaben
Aufgepaßt:
Der Deutsche Buchpreis ist ein Preis für Romane. Also schreiben die Schriftsteller kaum mehr etwas anderes. Da geht uns viel durch die Lappen. / FAZ 5.9.
Im ersten Teil „Lyrikpapyri – Lyrik wird immer größer sein als Politik“ wird eine neue Reihe mit Lyrikbüchern aus der Edition Voss vorgestellt. Der Herausgeber Mathias Jeschke greift zwei Bände heraus: Andreas Münzner mit „Anzeichen einer Umkehr“ und Arne Rautenberg mit „Mundfauler Staub“. Swantje Lichtenstein gehört zur jungen Generation von Schriftstellern, die sich nach ihrem Stipendiat von der Kunststiftung Baden-Württemberg einen Namen gemacht haben. Mit ihrem neuen Gedichtband „Horae – Widerständige Stunden“ ist die Tübingerin ab 20.30 Uhr zu Gast bei der Lyriknacht. / Stuttgarter Nachrichten
Freitag 7.9.ab 19:00 im Max-Bense-Forum am Mailänder Platz
Damit sie von zeitgenössischen Generationen durch die Zeiten hin aufgenommen werden konnten, wurden die antiken Texte zum Gegenstand von Kommentaren, die in zugänglicher Sprache kulturelle Inhalte und unverständlich gewordene sprachliche Wendungen übersetzten. Die alexandrinischen und byzantinischen Kommentatoren lieferten die Formeln, mit denen man den Geist der griechischen Poesie fassen und übersetzen konnte. Sie begründeten den Prozeß des Übersetzens und Umschreibens von einer Epoche oder Gesellschaft zu einer anderen. / Université de Franche-Comté
AH, OH, ES IST WIEDER SO WEIT:
+ + + + HERZLICHE EINLADUNG ZUR ROTTENKINCKSCHOW #7 ON ART + + + +
+ + + Am Sonntag, 09.09.2012 um 16 Uhr 30 im Oberen Foyer + + + +
+ + + + + + + + Des Hauses der Berliner Festspiele + + + + + + + +
+ + + + + + Mit Ann Cotten, Monika Rinck und Sabine Scho + + + + +
Seien Sie mit dabei, wenn Schönheit mit Macht mitten zwischen uns tritt, wenn endlich Klarheit der Normen geschaffen wird, wenn der Sog im Auge des Betrachters uns das Haar in wilde Wellen legt, wenn der Jugendfunke gnostisch verglüht, die schwarze Schleuse quadratisch ins Jenseits lockt, der brüllende Aufhocker im Nacken des Jahres die Beine baumeln lässt und über Brustwirbelsäule auf ewig verschränkt, wenn wir das apokryphe Buch der Amateure öffnen, das Raum-Zeit-Kontinuum auf den Kopf stellen, bis ihm der Rock über den Augen den Blick in die Zukunft eröffnet, wenn wir mit heulenden Achseln wahr sprechen, wenn Primaten sich über Gattungsgrenzen hinweg mit Menschen befreunden, verfeinden, den Streit beilegen und ein mythologisches Speisesakrament genießen oder dergleichen.
Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage: Wir Würden Uns Freuen, Euch Sowie Sie Zu Sehen!
Herzliche Grüße – Ihre RKS

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UND FÜR DIEJENIGEN, die GERNE in einen SEHR TIEFEN ABEND HINEINGEHEN –
sei folgender Vorschlag einer befreundeten Institution an dieser Stelle
zur weiteren Verwendung des betreffenden Sonntags (09.09.2012) empfohlen:
liebe freundinnen und freunde der ://heiden-disco,
zweiter paukenschlag. potz tausend säfferment. nach der räudigen schaum-house-release-party im mai geht die heidin unter den berliner clubs am 9. september wieder an den start. ab 20 uhr bis open end hotten die heiden und huldigen ihrem good old papa from vienna. sauschneider, das wird eine gaudi! unter der größten disco-kugel der stadt gibt es auch diesmal wieder gegen neun eine lucky lavalight performance zur creation from the chaos (sponsored by hot london symphony orchestra underwear!). das dj-team ludwig & ludwig in ihren legendären gold-leggins lässt es heftig kontrapunktisch krachen – und a special vierkanalsuppentribute to john cage hebt gegen zehn ab zum atlas eclipiticalis. auch für die queers gibt’s mehr als bier. die poeten steigen meistens gegen 11 zur rottenkinckafterschow feat. omnibus für alle ein. denn ja, die beiden messies werden sich kaum vermeiden lassen. manche reisen eigens an zum verrufenen nationalhymneneng- oder ententanz um mitternacht, live eingespielt und mit freundlicher unterstützung von deutschlandfunk. macht keinen stunk und kommt – oder bleibt weg und grämt euch später. na, haben wir zu viel versprochen? – dass die operndiven unter den stammgästen das singen wieder nicht lassen können, hoffen wir natürlich sehr. live-combo vorhonda!
09.09.2012 ballhaus mitte. aka ackerstraße 144
ab 20 uhr – open end
Macht man das eigentlich heute noch? Gedichte in der Schule lernen? Ein Fach „Gedichte“ wäre schön.
Das würde die Welt definitiv besser machen. / Frank Weichhan, Mainpost (mit einem Gedicht von Wilhelm Busch)
zur kleinschreibung
die kleinschreibung ermöglicht den ankauf dieses blattes auch dem leser, welcher der grossbuchstaben noch nicht mächtig ist.
ich bitte den fortgeschrittenen leser um verständnis.
***
Aus: Poesiealbum 267. Konrad Bayer. Berlin: Neues Leben 1989
(Mehr bei Fixpoetry, wo heute beginnend sechs Werktage lang von mir ausgewählte Gedichte zu lesen sind, eine Minireise durch Leseabenteuer – meist der Vergangenheit. Jedenfalls habe ich für die paar Gedichte viele Bücher mal wieder in die Hand genommen, ein Spaß!)
Das Selbstverständnis des heutigen Literaturbetriebs – Löffler redet sich darüber etwas in Rage. Überall säßen Kritiker mit Literaten auf diversen Podien zusammen, man kenne sich und schätze sich, vom Rezensieren eines persönlich bekannten Autors aber ließen sich offenbar nur noch die wenigsten Kritiker abhalten. ‚Das Duzen‘ aber, sagt Löffler, ‚das geht gar nicht.‘
Bewusst oder unbewusst spricht Löffler damit eine Gefahr an, der auch dieses Festival immer mehr ausgesetzt zu sein scheint. Das Prinzip ist dort stets dasselbe: Zunächst lesen die Dichter aus einem auf der Frankfurter Buchmesse demnächst erscheinenden Buch, hernach plaudert der Autor ein halbes Stündchen mit einem Kritiker darüber. Nett sitzt man zusammen unter Bäumen, so nett freilich gelegentlich, dass es schwierig werden kann. /
Olaf Przybilla, Süddeutsche Zeitung 28.8. (über das Erlanger Poetenfest)
Paul Legault is the co-founder of the translation press Telephone Books and the author of three books of poetry: The Madeleine Poems (Omnidawn, 2010), The Other Poems (Fence, 2011), and The Emily Dickinson Reader, an „English-to-English translation“ of her poems that McSweeney’s released last month—and which all summer has been passed around our office by giggling editors, like how teenagers used to share pornography. (Full disclosure: Legault dates a member of our staff.) The book launch is tomorrow evening at powerHouse.
You live in Brooklyn, right?
I live in Crown Heights, moved to Brooklyn three years ago after grad school, started working at the Academy of American Poets when I got here, launched a small Brooklyn press focused on radical translation called Telephone Books. And I like it here.
Why Emily Dickinson?
For any American poet, Emily Dickinson is sort of a monolith. There’s no way around/over/under—you have to go through it. To me, translating Dickinson seemed as inevitable as a contemporary musician covering Bob Dylan. Because her ideas are distinctly modern. And though the hymnal form’s a little dated, Dickinson understood how time works, i.e. #326:
Heaven is so 1861.
Or, as she writes in #379:
I wish I were simpler. I also wish I were more edible.
——————-
Die beiden hier „zitierten“ Gedichte von Emily Dickinson:
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BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
Perhaps by the time this column appears, our economy will have improved and people who want to work can find good work. Minnie Bruce Pratt, who lives in Syracuse, N.Y., has a new book, mentioned below, in which there are a number of poems about the difficulties of finding work and holding on to it. Here’s an example:
Temporary Job
Leaving again. If I didn’t care, I wouldn’t be
grieving. The particulars of place lodged in me,
like this room I lived in for eleven days,
how I learned the way the sun laid its palm
over the side window in the morning, heavy
light, how I’ll never be held in that hand again.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2011 by Minnie Bruce Pratt from her most recent book of poems,Inside the Money Machine, Carolina Wren Press, 2011. Reprinted by permission of Minnie Bruce Pratt and the publisher. Introduction copyright © 2012 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
Sunday 9th September
Presentation of the new CD ‚Verlautbarungen‘ (Tochnit Aleph TA107) by Gerhard Rühm.
The artist will be present and performing some pieces from the CD.
Open 18:00 / Performance 19:00
(Please note we will ask for a 3 Euro donation)
http://www.tochnit-aleph.com/ruehm
Gerhard Rühm
VERLAUTBARUNGEN
Litaneien
Lautgedichte
Sprechduette
1952-2010
CD, Tochnit Aleph TA107, August 2012
37 solo text-pieces, phonetic poems and poetry duets (with Monika Lichtenfeld) written and composed between 1952 and 2010. Recorded 2011 at Piethopraxis Tonstudio, Cologne by Marcus Schmickler. Comes with 24 page booklet with liner notes by Gerhard Rühm in english & german.
– – –
Next week 13th – 16th September Rumpsti Pumsti (Musik) will be part of the abc (Art Berlin Contemporary) at Station Berlin.
http://www.artberlincontemporary.com/
therefore the shop is closed Wednesday to Friday again, but open Saturday as usual from 13-18:00
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Rumpsti Pumsti (Musik)
Weserstr. 165 – Berlin 12045 (Neukölln)
Mi Do Fr 15-20 Uhr & Sa 13-18 Uhr
Phone +49 (0)30 28860615
http://www.Rumpsti-Pumsti.com
floppy myriapoda trauert nicht um gewesene Zustände, sondern zielt auf das Poetisch-Neue und gegen das jetzt Herrschende! Unsere Poesie kennt kein Gesetz; ohne Auftrag begleitet sie uns – dorthin, wo sie gebraucht wird.
Jubiläumslesung mit Ann Cotten, Florian Günther, Andreas Hansen, Alexander Krohn, Bert Papenfuß, Kai Pohl, Julia Sohn- Nekrasov, HEL Toussaint, Joachim Wendel, Karsten Wildanger.
Donnerstag, 6. September 2012, 20 Uhr, BAIZ
BAIZ, Christinenstr. 1, zwischen U2 Rosa-Luxemburg-Platz und U8 Rosenthaler Platz
Ich gebe zu, ich bin kein lyrischer Reinheitsapostel und habe zuweilen meine Freude an derartigen Zwitterwesen. Und ich habe zuweilen Freude an einer fast cowboyhaften Intellektualität, die sich nicht zu schade ist, auch mal schnell und aus der Hüfte zu schießen. / Jan Kuhlbrodt, fixpoetry, über
Manfred Hans Gruhler: Das Grün der Geier. € 19,90 ISBN 978-3-86351-031-2 Klöpfer und Meyer Tübingen 2012
Einen Roman im Sitzen schrieb Gottfried Benn. Andererseits: Über den Zusammenhang von Gehen, Denken, Schreiben haben sich viele geäußert. Hier bespricht Sieglinde Geisel einen Roman über das Gehen von Tomas Espedal. Schreiben wie gehen hieß eine Aktion von Angelika Janz 1978 in Essen – heute um 17 Uhr wird sie rollend Gedichte vortragen – am Eingangsbereich des Hauptbahnhofs in Berlin, gegenüber Busbahnhof, Europaplatz, eine der mittleren Rolltreppen (corporate identity: die Bahn erlaubt* das Vortragen von Gedichten auf der Rolltreppe – „Allerdings darf die Aktion nicht durch das Festival- Plakat kenntlich gemacht werden, da dieses als Fremdkörper im Bahnhofsbereich digital erkannt und sofort mit einer hohen Ordnungsstrafe belegt wird, so der Servicechef. Man wird mich schon erkennen, rote Haare, schwarze Klamotten, kleines Megaphon (genehmigt). Danach geht es dann zur Eröffnung nach Wilmersdorf.“) Festivalzeit.
Am Sonnabend beim Tag der Poesie in Basel zieht eine andere Frau lesend durch die Straßen:
Sandra Löwe (Sprachhaus M): ‚Lyrik unterwegs‘. Eine Frau zieht Lyrik sprechend durch die Strassen von Basel.
Der Tag der Poesie 2012 findet am Samstag, 8. September statt. In einem Zelt auf dem Theaterplatz und mit weiteren Aktionen soll Lyrik im öffentlichen Raum und für die Bevölkerung sichtbar gemacht werden. Der Tag der Poesie findet künftig jährlich jeweils am 2. Samstag im September statt.
Der Tag der Poesie wurde von Matthyas Jenny ins Leben gerufen. Nach einer mehr als zehnjährigen Unterbrechung wurde er von Alisha Stöcklin und Felix Werner neu lanciert. Verantwortlich für die Durchführung ist der Verein Poesietag.
*) Wem gehört eigentlich die deutsche Bahn? Klingt für mich feudal: ein Lehnsherr (derzeit eine Herrin) belehnt seine Leute und die entscheiden. (In den 90er Jahren haben sie entschieden, daß die legendäre Heinebuchhandlung am Bahnhof Zoo weg muß – bis dahin, die paar Jahre nach Maueröffnung, war sie für mich ein fester Anlaufpunkt bei jedem Berlinbesuch.) Bezahlen müssen wieder andere, alles wie gehabt.
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