63. Lyrikpreis München 2014

Beim Finale zum Lyrikpreis München 2014 lasen am 18.10. um 19 Uhr im Vortragssaal der Bibliothek des Gasteig:

  • Konstantin Ames, Berlin
  • Kathrin Bach, Berlin
  • Markus Hallinger, Irschenberg
  • Tobias Roth, Berlin
  • Walter Fabian Schmid, Solothurn, CH
  • Sebastian Unger, Berlin

Die Jury entschied wie folgt:

Gewonnen hat Markus Hallinger.

Den zweiten Preis teilen sich Konstantin Ames und Kathrin Bach.

Die Jury:

  • Wolfram Malte Fues, Lyriker, Germanist, Basel
  • Andreas Heidtmann, Poetenladen, Leipzig
  • Birgit Kreipe, Gewinnerin des Preises 2013, Berlin
  • Àxel Sanjosé, Lyriker, Dozent an der LMU, München
  • Katharina Schultens, Lyrikerin, Berlin

62. Poetopie

ob Utopie oder Apokalypse – rückkehrend aus der Zukunft kommen wir nach und nach in der Gegenwart an

Hansjürgen Bulkowski

61. American Life in Poetry: Column 498

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE

Here’s a lovely poem for this lovely month, by Robert Haight, who lives in Michigan.

Early October Snow

It will not stay.
But this morning we wake to pale muslin
stretched across the grass.
The pumpkins, still in the fields, are planets
shrouded by clouds.
The Weber wears a dunce cap
and sits in the corner by the garage
where asters wrap scarves
around their necks to warm their blooms.
The leaves, still soldered to their branches
by a frozen drop of dew, splash
apple and pear paint along the roadsides.
It seems we have glanced out a window
into the near future, mid-December, say,
the black and white photo of winter
carefully laid over the present autumn,
like a morning we pause at the mirror
inspecting the single strand of hair
that overnight has turned to snow.

American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2013 by Robert Haight from his most recent book of poems, Feeding Wild Birds, Mayapple Press, 2013. (Lines two and six are variations of lines by Herb Scott and John Woods.) Poem reprinted by permission of Robert Haight and the publisher. Introduction copyright © 2014 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.

60. GWK-Literaturpreis für Georg Leß und Susan Kreller

Der GWK-Literaturpreis 2014 geht zu gleichen Teilen an den Lyriker Georg Leß und die Romanautorin Susan Kreller. Die renommierte Auszeichnung für herausragende junge Schriftsteller aus Westfalen-Lippe ist 2014 mit 3.000 Euro pro Preisträger und der Aufnahme in ein Förderprogramm der GWK dotiert. Susan Kreller wurde 1977 in Plauen geboren und lebt als freie Autorin in Bielefeld. Georg Leß, der heute in Berlin lebt, wurde 1981 in Arnsberg geboren. In seinen Gedichten thematisiert der Lyriker die Bedrohung und das Zerbechen der personalen Existenz und des Verstehens sowie die Mechanismen, beides aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Worüber er spricht, mache er, so die Jury mit Dr. Pia-Elisabeth Leuschner vom Lyrikkabinett in München, der Luxbooks-Verlegerin Annette Kühn aus Wiesbaden und dem Hochschullehrer Dr. Jürgen Gunia von der Universität Münster, zugleich intensiv spürbar in so konzentrierten wie offenen, so originellen wie suggestiven und nachhaltigen Bildern, in unverwechselbar eindringlichem Ton und schmerzlichen Brüchen in Bildfolge und Satzbau. Susan Kreller wird für einen Auszug aus ihrem Romanmanuskript „Pirasol“ ausgezeichnet. Mit stiller Ironie und behutsamem Pathos erzählt sie die Geschichte einer 81-jährigen ‚Halbjüdin‘, die sich ihr Leben lang in ihr Schicksal ergeben hat, nun aber, im Jahr 2011, dabei ist, gegen ihre Mitmenschen aufzubegehren. In kluger und spannender Szenenführung, in atmosphärisch verdichteter, ganz eigenwilliger Sprache, in Bildern, die Psychisches körperlich und dinglich werden lassen, entstehe, so die Jury, eine eigenwillige Romanwelt, die durch ein scheinbar unscheinbares Leben die großen Themen der Existenz neu und berührend erzähle und erlebbar mache: Tod, Gewalt, Genozid, die Gottverlassenheit und den alltäglichen Verrat, die Suche nach Aufgehobensein, dem Trost der Kunst, den Versuch der Rebellion. Die beiden Literaturpreisträger werden zusammen mit den GWK-Preisträgern für Kunst und Musik am 30. November 2014 in Bielefeld ausgezeichnet.

59. Gestorben

Am 7.10. starb in Rom der Schauspieler und Schriftsteller Federico Boido (aus Italowestern als Rick Boyd bekannt) im Alter von 74 Jahren. Er war auch Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur sowie Straßenmaler in Rom und veröffentlichte Gedichtbände und einen Roman. Mehr

58. Beschränkt

Von brennender Aktualität erscheinen mir diese Sätze Volker Brauns. Er schrieb sie 1993, die ersten Sätze verweisen auf die frühen 90er Jahre – aber 2014 sind sie aktueller denn je. Deutschland, nicht nur das offizielle, das auch, sondern die vielen Leute in ihren vielen Nischen denken nicht gern an Afrika, Syrien oder die Ukraine.

Deutschland denkt jetzt an sich, und das ist eine beschränkte Beschäftigung. Von außen gesehen, von Frankreich her, eine Art Verblödung, aber sie wird hier nicht empfunden. Warnungen wie der Appel ‚a la vigilance , der auf die „zunehmende Konfusion im intellektuellen Leben Frankreichs“, und nicht nur Frankreichs, hinweist, werden hier unter den Teppich gekehrt. Die Wachsamkeit, für Umberto Eco „ganz einfach die Denkarbeit“, wird gering geachtet; einer der Gründe ist „der frühere Dogmatismus der alten Linken. Es gab eine Zeit, da waren alle, die anders dachten als wir, Faschisten. Als Reaktion auf diese früheren Exzesse neigt man heute dazu, jedem die Hand zu geben und nicht mehr zu unterscheiden, wo die Feinde und der Ort der Vereinnahmung sind“ (Gespräch mit Roger-Pol Droit).

Volker Braun: Das Hakenkreuz in der Wange. In: Ders., Wir befinden uns soweit wohl. Wir sind erst einmal am Ende. Äußerungen. edition suhrkamp, 1998, S. 97.

57. Ernst, brilliant, genau

In einer grandiosen Schlussrunde erinnert Achleitner an den „großen Ernst“ und die „ungeheure Brillanz und Genauigkeit“ in den Arbeiten des Dandys Konrad Bayer, und endlich kommen auch die Frauen zu Wort, denen er im Wien von damals als „Exterrestrischer“ erschien – Ingrid Wiener: „Wir sind nur auf Friedhöfe gegangen. Und er hat immer geredet, aber ich kann mich leider nicht erinnern, es war sicher etwas Philosophisches.“ / Daniela Strigl, Süddeutsche Zeitung 10.10.

56. Gestorben wird immer

Eine Freundin schreibt mir:

Hallo Michael, wenn ich Deine GESTORBEN-Meldungen lesen, krieg ich jedesmal einen Schreck, für einen Blitzmoment lese ich da meinen eigenen Namen und denke gleichzeitig, wie oft wirst Du das noch lesen, bis andere es lesen, diesmal bist du gemeint. Dieses „Gestorben“ kann einen ziemlich vergruseln (und ist deshalb schnell wegzuklicken, zu löschen), hat auch etwas Serielles, vielleicht wäre es doch besser, als gewissermaßen Ehreerweis für den Verstorbenen, stets neu eine andere Formulierung zu finden. Nur so 1 Gedanke.

Der Gedanke ist mir nicht fremd, obwohl mich die Überschrift ihrer Mail etwas kränkte. Gestorben für wen? stand da und ich halte es für ein bißchen ungerecht, weil ich ja gerade versuche, auch Informationen und Namen zu bewahren, die nicht in die Kurznachrichten der Zeitungen finden. Außerdem ist sie jünger als ich und wenn es nach der Ordnung geht, wird sie ihren Tod nicht im Lyrikblättchen lesen. Vielleicht erweist ja sie mir den Dienst und schreibt dann eine letzte Meldung: „Gestorben. Der Gründer dieses Blattes vom digitalen Zeitungsbaum ist vorgestern leider im Alter von 98 Jahren gestorben.“ Aber das ist noch eine Weile hin.

Nein, der Gedanke ist mir nicht fremd. Manchmal schreibe ich den Namen dazu, oder setze ein †. Beim Tod des polnischen Sängers Czesław Niemen rettete ich mich ins Polnische und schrieb: Niemen nie żyje. Aber wenn ich zum Beispiel das nehme, wird es auch schnell eine Rubrik. Gestorben wird immer. Gestorben, verdorben, dichten die Dichter, und Frau Marthe Schwertlein möcht ihren Mann auch tot im Wochenblättchen lesen. Was meinen die Leser meiner Nachrichten dazu? Irgendein Vorschlag?

(Während ich das schreibe, weiß ich, daß drei Todesnachrichten seit Tagen im Portfolio warten. Ich hatte diese Woche wenig Zeit. Und jetzt bloß nicht die Recherchemaschine anwerfen, damit die Nachricht kein Großraumgrab wird.)

55. Poesie hat Sinn

Dichtkunst, sie ist schlicht (über-)lebensnotwendig, heißt es da von [Peter] Hub, der gerade mit dem Sprachbewahrerpreis 2014 gewürdigt worden ist. Schließlich hatte die Poesie ursprünglich mal den Sinn, das andere Geschlecht rumzukriegen. Was Wunder, dass Hubs Einsatz für die Lyrik vor allem bei der Jugend gut ankommt. / Mainpost

54. Wirkungen einer Lyriklesung

Die Diskussion verlief in ungeheurer Erregung; der Korrespondent der Prawda stürzte am Schluß auf Hermlin zu und weinte; Klaus Völker, zurück in Westberlin, schickte ein Telegramm: das dichterische Antlitz Deutschlands hat sich über Nacht verändert. Das Wachbatallion wurde in Bereitschaft gesetzt und am Morgen eine außerordentliche ZK-Sitzung einberufen. Das Vorzeigen einiger Dutzend Gedichte trieb einen Konflikt heraus zwischen den produktiven und den ängstlichen Gemütern, und es begann eine Zeit infamer Debatten und zugleich famoser Lesungen: von Nachrichten, die sonst nirgendwo zu haben waren.

Volker Braun: Einleitende Worte zur Lesung „Neue Lyrik“. Für Stephan Hermlin. In: Ders.: Wir befinden uns soweit wohl. Wir sind erst einmal am Ende. Äußerungen. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1998, S. 123.

Anmerkungen:

Prawda: Zentralorgan der Kommunistischen Partei der Sowjetunion

Hermlin: Stephan Hermlin (1915-1997), Dichter, forderte 1962 als Sekretär der Sektion Dichtkunst der Akademie der Künste in Ostberlin unbekannte Dichter auf, ihm ihre Gedichte zu schicken und las eine Auswahl daraus in einer Veranstaltung der Akademie vor. Die Dichter waren alle anwesend, u.a. Kurt Bartsch, Wolf Biermann, Uwe Greßmann, Bernd Jentzsch, Rainer Kirsch, Sarah Kirsch, Karl Mickel, B.K. Tragelehn. Mit einem Schlag war eine neue Dichtergeneration angetreten. Die SED kickte Hermlin aus seinem Akademieamt.

ZK: Zentralkomitee der regierenden Partei SED

53. Gedicht auf Fels

Aufsehen erregt hat dasselbe Theater schon vor «Bordergame» mit seiner letzten Aufführung «The Gathering» (Die Zusammenkunft). «The Gathering» ging an drei Tagen im September über die Bühne. Genauer gesagt: Über die Hügel und Täler Snowdonias, des nordwalisischen Berglands. Dort wurde das zahlende Publikum gleich einer Schafherde über die Weiden getrieben, um jeweils vier Stunden lang im innersten Innern die Poesie der Landschaft und den Fluss der Zeit zu erfühlen.

(…) Und auf einen 30 Meter hohen Felsvorsprung war ein riesiges Gedicht der walisischen Nationalpoetin Gillian Clarke aufgemalt worden. «Lyrisch, aber unsentimental» nannte eine Theaterkritikerin hingerissen das Ganze. Die Vorstellung bringe «den Berg zum Singen».

Und nicht nur zum Singen. Auch zum Aufheulen, am Ende. Denn mit einem hatten die Theaterleute nicht gerechnet: Das Gillian-Clarke-Gedicht liess sich nicht mehr vom Felsen wischen. Einer der markantesten Kletterfelsen in Wales ist, mehrere Wochen nach dem Ende der Show, zum Stein gewaltigen Anstosses geworden. Ausgerechnet im Herzen des Nationalparks von Snowdonia sei «das wohl grösste Stück Graffiti» in ganz Grossbritanniens aufgetaucht und nicht mehr wegzukriegen, klagen Bergsteiger und Wanderer empört.

Grund für die Panne ist, dass kein Regen die Aufschrift gelöscht hat, wie es das Theater erwartete. Der September war der trockenste seit vielen Jahrzehnten auf der Insel. Die Sonne hat die Schrift geradezu in den Lehm eingebrannt. Beschämt hat auch der National Trust zu der Affäre Stellung nehmen müssen. Der Trust – die Natur-  und Denkmalschutz-Behörde Britanniens – hatte dem Nationaltheater Erlaubnis für den poetischen Erguss am Felsen erteilt. / Peter Nonnenmacher, Der Bund Blogs (mit Bild und Video)

52. Hans Raimund

 „Auf einem Teppich aus Luft“. Unter diesem Titel erschien vor Kurzem eine Auswahl von Gedichten und wenigen Prosatexten aus der Werkstatt des lyrischen Poeten Hans Raimund, des – wie Karl Markus Gauß schreibt – „Musikers unter den österreichischen Lyrikern unserer Zeit. Raimund hat ja nicht nur Germanistik und Anglistik, sondern auch Klavier studiert und zudem in Komposition, Tonsatz, Dirigieren diplomiert.“ (…)

Fast genau im Zentrum des Buches findet sich eines der wuchtigsten Gedichte Raimunds, in denen die bleischwere Bürde der von seinem Vater verherrlichten Vergangenheit jedem, der diese Zeilen liest, den Atem raubt. Schon allein das unübersetzbare Motto „Der Hitler is mei Himmivata!“, stammend von der einst außerordentlich beliebten Volksschauspielerin Anni Rosar, schnürt den Hals zusammen. / Rudolf Taschner, Die Presse

 

51. Es war eine Zeitenwende

Im Jahr 1976 erschien Karin Kiwus’ erster Gedichtband «Von beiden Seiten der Gegenwart». Der Band wurde von der Kritik einhellig gelobt und erlebte vier Auflagen. Es waren unruhige Zeiten damals auch für die Lyrik, aber Gedichte wurden ernst genommen, über sie wurde gestritten. Die einen wollten sie im Museum entsorgen, andere sie politisch instrumentalisieren, wieder andere sie dem Alltag öffnen. Es war eine Zeitenwende in der deutschsprachigen Dichtung. / Jochen Kelter, WoZ

Das Gesicht der Welt. Gedichte
Karin Kiwus
352 Seiten. Fr. 34.90
Verlag Schöffling & Co. Frankfurt am Main 2014

50. Lyrikline 1000

Peter Huchel – der 1000. Dichter auf lyrikline

Mit Peter Huchel kommt am Samstag, 18.10.2014 die 1000. Dichterstimme auf die Webseite lyrikline. Damit sind auf lyrikline Dichter aus 102 Ländern, rund 9000 Gedichte in 63 Sprachen und über 12700 Übersetzungen in 66 Sprachen verfügbar.
Auf lyrikline werden alle Gedichte in der Originalversion vom Autor selbst gesprochen. Der Nutzer findet u.a. auch die Stimmen großer, bereits verstorbener Dichter wie Bertolt Brecht, Hermann Hesse, Rose Ausländer, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Hugo Claus, Mahmud Darwish, Nazım Hikmet, Ernst Jandl, Heiner Müller, William Butler Yeats. lyrikline arbeitet international mit einem Netzwerk aus über 40 Länderpartnern zusammen. Mehr Informationen unter www.lyrikline.org

Der Ruhm des Lyrikers Peter Huchel (*1903 in Groß-Lichterfelde bei Berlin – †1981 in Staufen, Breisgau) gründet auch auf seiner Arbeit als Chefredakteur (1948 bis 1962) der in Ostberlin erscheinenden Zeitschrift »Sinn und Form«. Als 1962 Huchel das Heft von SED-Funktionären aus der Hand genommen wurde, folgten neun Jahre der Isolation und Überwachung. Bis zu seiner Ausreise 1971 nach Westdeutschland war sein Haus im Wilhelmshorst, das heutige Peter-Huchel-Haus, Treffpunkt von oppositionellen Schriftstellern. Nach seiner Ausreise lebte Huchel zunächst in der Villa Massimo in Rom und ließ sich dann in Staufen im Breisgau nieder. Huchel wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, seit 1984 vergibt das Land Baden-Württemberg und der Südwestrundfunk den Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik.

Der 1000. Dichter – die Lesung
Gefeiert wird der 1000. lyrikline-Dichter mit einer Lesung von sieben lyrikline-Dichtern am Samstag, 18.10.2014 im Rahmen des 7. ZEBRA Poetry Film Festival im Kino Babylon. Mit dabei sind internationale Dichter, die bereits auf lyrikline zu hören sind: Gabrielė Labanauskaitė (Litauen), Ghayath Almadhoun (Palästina/Syrien/Schweden), Jazra Khaleed (Griechenland), Øyvind Rimbereid (Norwegen), Paul Bogaert (Belgien) und Ulrike Almut Sandig (Deutschland). Als künftige lyrikline-Stimme wird Simon Barraclough (Großbritannien) lesen.

lyrikline ist ein Projekt der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit ihren Partnern und wird unterstützt von der Berliner Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten.

Sa 18.10.2014, 21:30 Uhr
Listen to the Poet! – eine Lesung
Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
Mit Ghayath Almadhoun (Palästina/Syrien/Schweden), Simon Barraclough (UK), Paul Bogaert (Belgien), Jazra Khaleed (Griechenland), Gabriele Labanauskaite (Litauen), Øyvind Rimbereid (Norwegen), Ulrike Almut Sandig (Deutschland) Moderation: Per Bergström (Verleger, Schweden)

49. Wohldosiert

Lyrik gehört zu den Künsten, die man wohl dosiert genießen sollte. So empfiehlt es jedenfalls Rheinische Post. Ich empfehle: Wohldosiert lesen.