Was der Krieg eigentlich sei

Ich werde oft gefragt, was die Intellektuellen in der Ukraine dieser Tage machen. Und was sie machen können. Und ich antworte immer, dass es keine allgemeinen Regeln gibt, denn jeder reagiert auf die Situation anders – wird zum Beispiel sehr aktiv, schreibt viel, oder hört auf zu schreiben und wird zum freiwilligen Helfer, bringt den ukrainischen Soldaten warme Socken, Essen und Zigaretten. Oder macht ein Literaturfestival in Slowjansk, wo noch vor Kurzem schwere Kämpfe stattfanden. Oder wird einfach verrückt.

Jeder reagiert anders, ich kann nur von mir selbst sprechen. Das antworte ich immer, und das ist ein großer Fehler, weil die nächste Frage, die kommen könnte, dann lauten müsste: Gut, was machst Du denn? Und diese Frage, die Gott sei Dank noch nie gestellt wurde, ist für mich fatal. Ich mache gar nichts. Diesen Krieg kann ich weder gewinnen noch stoppen. Was ich auch tun würde, es könnte doch nichts ändern.

Die 20-jährigen ukrainischen Jungen kommen aus der Kriegszone nach Hause zurück und sagen lächelnd, dass ihnen die Beine verfaulen, da sie zwölf Tage im Wasser schlafen mussten. Auf die Frage, wie es dort war, was der Krieg eigentlich sei, sagen die Jungen, Krieg sei wie das Computerspiel Counter-Strike, nur eben wirklich. / Tanja Maljartschuk, Die Zeit

Ingolds Einzeiler

Zwischen Lade- und Feuerbefehl. Zwischen dem Schuss und der äussersten Helle wird alles klar geworden sein.

Felix Philipp Ingold

Gestorben

Die österreichische Lyrikerin Traute Foresti ist am Karfreitag wenige Wochen nach ihrem 100. Geburtstag gestorben, wie die IG Autorinnen Autoren heute mitteilte. Die Autorin habe sich „ebenso mit der Tradition verbündet wie mit der Avantgarde“, so Autorenvertreter Gerhard Ruiss über ihr Werk. (…) Ihre letzte Neuerscheinung 2014 betitelte sie „Es bleibt als Klang. Gedichte“. / ORF

Dass die deutschsprachige Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts ohne das Schreibheft im Ganzen etwas provinzieller wäre

„Der Leser und Sammler Norbert Wehr überrascht sein Publikum immer wieder mit Neuem, Un-Erhörtem, nie Gesehenem“, schrieb Hannes Krauss (Uni DuE), als Norbert Wehr 2010 den Literaturpreis Ruhr erhielt. Die ZEIT nennt ihn einen „Scout, der uns zeigt, wie anderswo gedacht und gedichtet wird“, und der Standard einen Sammler „ungewöhnliche[r], schöne[r] und seltsame[r] dichterische[r] Erscheinungen“. Dabei ist die herausgeberische Tätigkeit Wehrs, die ja auch die kompositorische, mithin künstlerische Arbeit an jedem einzelnen Heft einschließt, mit all diesen Epitheta nur unzureichend beschrieben. Seine charakteristische Gestalt indes haben dem Schreibheft zweifellos die Dossiers gegeben, jene von Wehr ab Heft 22 in Zusammenarbeit mit Hermann Wallmann entwickelten polyphonen Arrangements, die verschiedene Stimmen (kontrapunktisch, antithetisch, einander ergänzend oder widersprechend) zu einem/r AutorIn, einer AutorInnengruppe oder einer Nationalliteratur zu Schwerpunkten zusammenführen.

So wurde das Schreibheft Mitte der achtziger Jahre – durch die Zusammenarbeit mit dem Amerikanisten Bernd Klähn – zu einem Katalysator der (verspäteten) Rezeption der amerikanischen Postmoderne in Deutschland, von Pynchon und Gaddis bis zu ihren Erben wie David Foster Wallace. Es zeigte seinen LeserInnen das durch den Krieg geprägte und zerfurchte Gesicht der Literatur Jugoslawiens – ob mit einem Schwerpunkt zu Danilo Kiš, einem Dossier über Bora Ćosić oder über „Die tragische Intensität Europas“ von Žarko Radaković und Peter Handke, das die Literatur Serbiens in den Blick rückte. Und mit Fug und Recht kann man behaupten, dass die deutschsprachige Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts ohne das Schreibheft im Ganzen etwas provinzieller wäre, hätten ihre AutorInnen (viele von ihnen emphatische Schreibheft-LeserInnen) nicht mancherlei Impulse und perspektivische Erweiterungen durch die Dossiers zur zeitgenössischen Poesie erfahren – etwa zur niederländischen, dänischen, belgischen, zur nordirischen oder v.a. zur englischen Lyrik.

(…)

Und im Mai erlebt Essen einen „Angriff der schwierigen Gedichte“. Am 11.5. wird der erst am Vorabend mit dem Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie ausgezeichnete Charles Bernstein, ein herausragender Vertreter der L=A=N=G=U=A=G=E School um 20 Uhr bei Proust zu Gast sein, gemeinsam mit seinen Übersetzern Tobias Amslinger, Norbert Lange, Léonce W. Lupette und Mathias Traxler. Die Lyrik Bernsteins, die bereits mehrfach im Schreibheft in Übersetzungen vorgestellt wurde, präsentiert sich mal liedhaft, mal aleatorisch, oft poetologisch und gesellschaftskritisch, stets formal avanciert und radikal. Und da der 1950 in New York geborene Bernstein (derzeit Professor an der University of Pennsylvania) obendrein ein hin- und mitreißender ‚Performer’ ist, wird dieser ‚Angriff’ (so viel ist sicher) in Erinnerung bleiben!

Essen kann sich glücklich schätzen: Das Ruhrgebiet liegt zwar nicht am Meer, aber Essen hat mit Norbert Wehr und seinem Schreibheft einen Leuchtturm, dessen Licht weithin sichtbar ist, auch wenn es – wie das bei Leuchttürmen nun mal so ist – meist weniger von den Insulanern oder Küstenbewohnern, aber umso heller von den Reisenden und Navigatoren aus der Ferne wahrgenommen wird. / Maren Jäger, literaturkritik.de

 

Norbert Wehr (Hg.): Schreibheft 84. Wider die Erhabenheit.
Rigodon Verlag, Essen 2015.
192 Seiten, 13,00 EUR.
ISBN-13: 9783924071417
ISSN: 01742132

Sabina Spielrein

Aus einem Kommentar von Mary Jo Bang zu ihrem Gedicht Compulsion in Theory and Practice: Principles and Controversies:

The facts are that in August 1904, when Spielrein was 18, and Jung was 29 and married, she became his first patient at the Burghölzli Clinic in Zurich. He treated her for what was then known as hysteria. She went on to become an object of Jung’s lust (whether it was acted upon isn’t verifiable); Jung drew Freud into her case and Freud’s awareness of Jung’s feelings served as a prompt for Freud’s theory of transference and countertransference. Spielrein also serves as a case history of sexual compulsion. She later graduated from medical school and became one of the first female psychoanalysts. She wrote and published and had a professional relationship with Freud, whose ideas she influenced. In a footnote in Beyond the Pleasure Principle he notes that her work anticipates his. In August 1942, Spielrein and her two daughters were executed in Russia, along with over 26,000 others, by a Nazi death squad.

Białoszewski-Rezeption

Experimentatoren und Sprachartisten wie Miron Białoszewski fehlten bislang [in unserem Bild von der polnischen Lyrik, L&Poe], das mag auch daran liegen, dass das offizielle Polen ihnen eher verständnislos gegenüberstand, aber auch die Übersetzung sich als größeres Problem darstellte. Vielleicht musste man auf eine Generation von Übersetzern warten, die an derartigem Stoff die nötige Freiheit entfalten können.

Das Buch Vom Eischlupf, das in diesem Frühjahr bei Reinecke & Voß erschien, beginnt jedenfalls mit einem Brief des Autors an einen Übersetzer, in dem es heißt: Der Kommunizierbarkeit widme ich keine besondere Aufmerksamkeit. Nicht desto Trotz habe ich viele (weil ganze 1000) Leser!
Dass das mit der Kommunizierbarkeit nur ein Euphemismus sein kann, wird einem bei der Lektüre des Briefes, der als Vorwort fungiert, schnell deutlich, denn der Text sprüht geradezu vor Witz und Esprit.

Ins Deutsche übertragen wurde der Brief von Dagmara Kraus, die schon für das erste Buch mit Texten von Miron Białoszewski beim Verlag Reinecke & Voß als Übersetzerin und Herausgeberin fungierte.

Mit dem ersten Buch, das Wir Seesterne heißt, haben Herausgeberin und Verlag also ein Tor aufgestoßen und den Beginn einer Białoszewski-Rezeption im deutschsprachigen Raum ermöglicht. Und um diese Rezeption nun in Gang zu bringen, wurde dieser zweite, an den ersten anknüpfende Band initiiert. / Jan Kuhlbrodt, Signaturen

Oleg Jurjew

Russisch oder Deutsch? Jurjew verfasst seine Texte inzwischen in beiden Sprachen. Gedichte immer auf Russisch, Prosa und Essays meistens auch. Auf Deutsch schreibt er Artikel und wenn er um essayistische Beiträge oder Kurzprosa gebeten wird. Er mag die deutsche Sprache und schreibt gerne auf Deutsch, versteht sich aber in erster Linie als ein russischer Autor, der auch auf Deutsch schreibt. Zu den russischen Emigranten-Schriftstellern will er sich nicht rechnen, da diese Kategorie für ihn heute nicht mehr wirklich existiert. So verliefen die Trennlinien in der russischen Gegenwartsliteratur nicht mehr an den Landesgrenzen, sondern seien durch literarische und weltanschauliche Aspekte gekennzeichnet. (…)

Bemerkenswert ist, dass er, der als Lyriker angefangen hat, heute in ganz verschiedenen Formaten unterwegs ist: Er schreibt Essays, Prosa, Romane und Bühnenstücke. Dabei fällt ihm der beständige Genrewechsel nicht schwer. Denn die Herangehensweise sei ganz unterschiedlich. „Ein Gedicht fragt dich nicht, es kommt einfach und muss dann sofort heraus. Wenn ich einen Roman schreibe, bedarf es einiges an Vorarbeit und ich versuche, jeden Tag daran zu arbeiten. Dann mache ich meine Arbeit wie jeder andere auch.“ / Ulrich Erler, bookster-frankfurt.de

Thomas Kling und die lyrischen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs

Die zweiteilige Lyrikperformance „Thomas Kling und die lyrischen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs“ gedenkt dem vor 10 Jahren verstorbenen Thomas Kling und der Lyrik des Ersten Weltkriegs und stellt dabei die Frage, inwiefern dieser Krieg die moderne Lyrik nachhaltig beeinflusst und verändert hat. Drei Aufführungen finden im April statt: am Dienstag, 14. April, um 19:30 Uhr im Heine Haus Düsseldorf, am Mittwoch, 15. April, um 19:30 Uhr im Literaturhaus Köln und am Freitag, 17. April, um 19:30 Uhr in der Stadthausgalerie Münster.

Den ersten Teil des Projekts bildet die von Johann Reißer inszenierten und von Julia Trompeter, Xaver Römer, Iwona Mickiewicz und Carolin Bohn gesprochene Lyrikperformance „Katastrophen/Formen – Der Erste Weltkrieg in 9 lyrischen Bildern“. Darin wird mit über 30 Gedichten aus den Jahren 1911-1919 aus 14 Ländern ein dramturgischer Bogen gespannt, der den Verlauf des Krieges und den Wandel der Wahrnehmung nachverfolgt. Der Umschlag von Kriegsbegeisterung und nationalem Überschwang in den Schock über die realen Schrecken des industrialisierten Massenkrieges, in die Erfahrung von Tod und Sinnlosigkeit und die drängenden Fragen nach politischen Veränderungen wird dabei auf eindringliche Weise veranschaulicht.
Im zweiten Teil, dem Sprechduette-Zyklus „Kling Sichten“, beleuchten Xaver Römer und Julia Thomas Klings poetischen Zugriff auf den Ersten Weltkrieg. Klings Verse reflektieren nicht nur den Krieg, sondern auch dessen Vermittlung durch Filme, Fotos, Postkarten und Erzählungen. Die Performance macht deutlich, inwiefern die mediale Vermittlung bestimmt, was vom Krieg bleibt, in die Gegenwart reicht und das historische und poetische Gedächtnis formt.

Foto: © gezett
Foto: © gezett

Die Sprecher

Die algerische Rocksängerin und Songwriterin Souad Massi, von manchen „die arabische Joan Baez“ genannt, hat ein neues Album mit Vertonungen arabischer Dichter herausgebracht, «El Mutakallimun» (Die Redner / Die Sprecher / Die Meister des Wortes). Im Interview sagt sie, sie wollte einige Klassiker der arabischen Lyrik in Musik setzen und die Juwelen dieser Kultur entdecken. Sie wollte den Klischees über die arabische Welt ein Bild der verborgenen Seite dieser Kultur entgegensetzen. Das Album umfaßt anderthalb Jahrtausende arabischer Poesie, von Zoheir Ibn Abi Selma (6. Jahrhundert) bis zu dem tunesischen Dichter Abu al-Qasim asch-Schabbi (1909-1934), dessen Verse während des „Arabischen Frühlings“ in Tunesien gesungen wurden.

Am Mittwoch, den 8.4., gibt sie ein Konzert in Paris.

Mehr hier und hier

American Life in Poetry: Column 515

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE

Dogs are smart enough to get people to take care of them, a skill that a lot of people haven’t learned, but they’re still wild at the heart. Paul S. Piper lives in Washington.

Dog and Snow

Dog sees white. Arctic
light, the bright buzz in the brain

of pure crystal adrenaline. In a flash
he is out the door and across the street

looking for snowshoe hares, caribou, cats.
His wild ancestry ignited, Dog plunges

his nose into snow up to his eyes. He sees
his dreams. Master yells from the front porch

but Dog can’t hear him. Dog hears nothing
except the roar of the wind across the tundra, the ancient

existential cry of wolves, pure, devastating, hungry.
Time for crunchies. Taking many detours, Dog

returns to the porch. Let master think what he
wants. Freedom comes at a price.

American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2011 by Paul S. Piper from his most recent book of poems, Dogs and Other Poems, (Bird Dog Publishing, 2011). Poem reprinted by permission of Paul S. Piper and the publisher. Introduction copyright © 2015 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.

Bloopers

blooper: Versprecher {m}
blooper [coll.]: Schnitzer {m} [ugs.] [grober Fehler]
blooper [esp. Am.]: Outtake {n} [herausgeschnittene (komische) Szene]film
blooper [esp. Am.] [coll.]: Panne {f} [Missgeschick]
Missgeschick {n}: Patzer {m} [ugs.] Ausrutscher {m} [ugs.]
blooper [Am.]: Stilblüte {f}
blooper [Am.] [coll.]: peinlicher Fehler {m}

Schreibt die Leipziger Volkszeitung:

Als auf der Leipziger Buchmesse im März die Lyrik gar nicht genug gelobt werden konnte, weil Jan Wagner mit einem Gedichtband den Belletristik-Preis gewonnen hat, während die Branche also sich einen neuen alten Trend zusammenreimte, (…)

O wirklich? Hat „die Branche“ auf den Busch geklopft, sich nicht eingekriegt und sich Hoffnungen gemacht? Hat Daniela Seel von einer „mittleren Sensation“ gesprochen, die „die Lyrik zum Erfolg“ gebracht habe? Hat Johannes Frank das Wort „Lyriktriumph“ geprägt? Urs Engeler es einen „Sieg für das Gedicht“, Christian Lux es einen „Paukenschlag“ genannt? Hat Bertram Reinecke von einem „Sieg in der Königsklasse“ geschwätzt, Andreas Heidtmann „Mehr Licht für die Lyrik“ getitelt, Julietta Fix gejubelt, es gehe „ein Raunen durch die literarische Republik“? Hat Ulf Stolterfoht behauptet, nun sei „das Machtgefüge zwischen Roman und Gedicht“ auf den Kopf gestellt, Helge Pfannenschmidt, nun steche die Lyrik die Prosa aus? Usw. usf. Nein, all das war nicht der Fall. Es waren Journalisten und Kritiker von dpa, FAZ, Stern, Welt, Spiegel & Co., die sich und ihre unschuldigen Leser in einen kurzen Rausch hineinredeten, bevor sie sich wieder wichtigeren Dingen zuwendeten.

Bestenliste

 

 

Unsere besten journalistischen Leistungen, Monat April
Bildschirmfoto 2015-04-06 um 12.59.42 *)Bildschirmfoto 2015-04-06 um 12.59.13

(Schließlich, wenn sie nicht die besten wären, würden sie dann über sie schreiben?)

*) Beachte auch die Abwandlungskraft des Kommas

Found: Hugh MacDiarmid’s forgotten war poems

Forgotten works by one of Scotland’s most celebrated poets, Hugh MacDiarmid, have been discovered in his birthplace in Dumfriesshire – a century after they were written.

Penned under his real name – Christopher Murray Grieve – the 15 poems were found among the archives of the library in his home town of Langholm. The first of these appeared exactly a century ago today in his local newspaper when he was just 22 years old. Like the rest, it had not seen the light of day since then.

Entitled A Recruit’s Farewell to Eskdale, it was written while Grieve was stationed at Hillsborough Barracks in Sheffield. In it the poet, who was to become one of the most influential Scottish writers in the 20th century, reflects on his youth in the “Muckle Toon”, as Langholm is known.

The collection was unearthed by Ron Addison, a retired teacher and historian who runs the library – the same building in which Grieve grew up at the end of the 19th century. / Brian Ferguson, The Scotsman

Poetopie

die Magnolien fangen an zu blühen – uns der seit langem erwartete Neubeginn

Hansjürgen Bulkowski

kulturSchock

Lichtblick des kulturSchocks zu Ostern ist ein dystopisches Gedicht über die FIFA. Sepp Blatter sieht seinen Weltfußballverband als einflussreicher an als jede Religion. Damit liegt er wie immer richtig. Das einzige was ihn noch von der allgemeinen Weltherrschaft abhalten kann, ist Lyrik. Mitdichten ist erwünscht! / DLR