Kategorie: Europa
Veröffentlicht am 9. Februar 2026
von lyrikzeitung
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sing leise Orpheus
versteck die Leier
damit sie dich nicht digital konservieren
und einen Bauernmarkt mit dir beschallen
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Annemarie Moser, Annemarie Moser Gedicht, österreichische Lyrik, digitale Verwertung Kunst, Eurydike, Konsumkritik Gedicht, moderne Mythos-Lyrik, Mythos und Gegenwart, Orpheus, Orpheus im Supermarkt
Veröffentlicht am 8. Februar 2026
von lyrikzeitung
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Neulich deutschten auf Deutsch vier deutsche Deutschlinge deutschend,
Sich überdeutschend am Deutsch, welcher der Deutscheste sey.
Vier deutschnamig benannt: Deutsch, Deutscherig, Deutscherling, Deutschdich;
Selbst so hatten zu deutsch sie sich die Namen gedeutscht.
Veröffentlicht am 7. Februar 2026
von lyrikzeitung
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Poesie ist eine Tat
der Bestätigung. Ich bestätige,
dass ich lebe, dass ich nicht allein lebe.
Kategorie: Niederlande, NiederländischSchlagworte: Nachkriegslyrik, Niederländische Lyrik, Poëzie is een daad, Poesie ist eine Tat, Remco Campert, Remco Campert Gedicht, Trimaran, Trimaran Lyrik, W H Auden poetry makes nothing happen, W.H. Auden
Veröffentlicht am 6. Februar 2026
von lyrikzeitung
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81 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Sigitas Geda (* 4. Februar 1943 in Paterai, Landkreis Lazdijai; † 12. Dezember 2008 in Vilnius) Wanderung der SeelejedenFrühling zieht meineSeele sich an und geht wegso viele Male habe ich versucht sie zu fragensie weiß nicht wohin weiß nicht wohin Deutsch von Heinz Czechowski. Aus: Europäische Anthologie.… Continue Reading „Weiß nicht wohin“
Veröffentlicht am 3. Februar 2026
von lyrikzeitung
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Es gibt Blumen, die
des Abends aufblühn,
sie sind blau und seltsam –
Veröffentlicht am 1. Februar 2026
von lyrikzeitung
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Einst stranzelte ein Knirch
verkropfelt und gelipsert:
Er hatte bulgewirch
ein Haslapf eingeschnipsert.
Kategorie: Deutsch, Deutschland, MalaysiaSchlagworte: deutsche Gegenwartslyrik, Dziuk Gedicht, Einst stranzelte ein Knirch, experimentelle Lyrik, Jürgen Dziuk, Kunstwort Lyrik, Nonsenslyrik, Sprachspiel Gedicht, Vergessene Dichter
Veröffentlicht am 31. Januar 2026
von lyrikzeitung
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Ich ging in Wäldern, in Wäldern
Nämlich
In Wäldern. Nämlich.
Da kam ein guter Mensch.
Nämlich
Im Walde erhub er seinen Finger.
Nämlich
Ich war in den Wald gegangen, um mich dort in einigen Zweigen zu
verwildern.
Kategorie: Österreich, Deutsch, TschechoslowakeiSchlagworte: deutschsprachiger Expressionismus, Expressionismus Lyrik, Gedicht 1915, jüdische Autoren Österreich, Kehr wieder Gedicht, Lyrikzeitung, Paul Adler, Prager Moderne, Vergessene Dichter
Veröffentlicht am 30. Januar 2026
von lyrikzeitung
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Keiner weiß, wo wir allein sind,
überall ein Alp.
Formhaft genormtes Leben
im normhaft geformten Land.
Kategorie: DDR, Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Cottbus, DDR Gedichte, Die Tage waren gezählt, Greifswald Lyrik, Künstlerbuch DDR, KEINER WEISS Gedicht, Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus, Lyrikzeitung, Martin Bernhardt, Ostdeutsche Lyrik, Planet Lyrik, Vergessene Dichter
Veröffentlicht am 29. Januar 2026
von lyrikzeitung
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teurer Augenblick ich sehe dich
in dem weichenden Nebelvorhang
wo ich nicht mehr die langen treibenden Schwellen zu betreten brauche
und leben werde solange eine Tür
sich öffnet und wieder schließt
Kategorie: Frankreich, Französisch, IrlandSchlagworte: Beckett Gedicht, Beckett Gedichte, Beckett Lyrik, Elmar Tophoven, Elmar Tophoven Übersetzung, Existenzialismus Lyrik, französische Lyrik, Leben und Augenblick, Samuel Beckett, Zeit und Vergänglichkeit
Veröffentlicht am 28. Januar 2026
von lyrikzeitung
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Morgen, morgen, nur nicht heute!
Sprechen immer träge Leute,
Morgen! Heute will ich ruhn:
morgen jene Lehre fassen,
morgen diesen Fehler lassen,
morgen dies und jenes tun!
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: 18. Jahrhundert, Annaberg, Aufklärung Lyrik, Christian Felix Weiße, Der Aufschub, deutsche Moralgedichte, Gedicht Aufschieben, Leipzig, Morgen morgen nur nicht heute, otd, Weiße Gedicht
Veröffentlicht am 27. Januar 2026
von lyrikzeitung
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so haben vielleicht alle alles gern, aber keinesfalls
sollte einer den anderen wegen seiner vorliebe schelten,
sondern ihn gelten lassen
und sich selber auch, das allein
wäre dann erst wirklich schön.
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: österreichische Lyrik, Einfachheit Komplexität, Ernst Jandl, Ernst Jandl Gedicht, Friederike Mayröcker, Gedichte der 80er Jahre, Geltenlassen, Kristallisationen, Lyrikzeitung, Poetik der Moderne, Reclam, wirklich schön
Veröffentlicht am 26. Januar 2026
von lyrikzeitung
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225 Wörter, 1 Minute Lesezeit Am 10. Januar 2026 ist der Literaturwissenschaftler, Herausgeber und Autor Karl Riha in Siegen gestorben. Riha, der zu den prägenden Vermittlern experimenteller und avantgardistischer Literatur im deutschsprachigen Raum zählte, verband wissenschaftliche Präzision mit einem nachhaltigen Interesse an poetischen Grenzformen, Sprachspielen und… Continue Reading „Karl Riha (1935-2026)“
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Avantgarde, Deutsche Gegenwartsliteratur, Experimentelle Literatur, Hans Wald, Karl Riha, Klaus Peter Dencker, Literaturwissenschaft, Lyrikzeitung, Nachruf, Poetische Sprachspiele, Reclam, Sprachspiel
Veröffentlicht am 25. Januar 2026
von lyrikzeitung
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bussldumi
busslidia
ibussldi
dubusslstmi
ibussldi
busslmi
ibussldia
bussldumia
busslstmi?
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: 1970er Jahre, Akzente, Aphrodisiaca, österreichische Lyrik, österreichischer Dialekt, Dialektgedicht, Dialogstruktur, Erotik in der Lyrik, experimentelle Poesie, Helmut Eisendle, Literaturzeitschrift, Lyrikzeitung, Sprachkritik, Sprachspiel
Veröffentlicht am 24. Januar 2026
von lyrikzeitung
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sagte mir im Bett in Gedanken so oft Mondnacht auf,
bis ich hinüberdämmerte, flog nach Haus.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Aus Mangel an Beweisen, Erinnerung Lyrik, Gedicht Schlaf, Gegenwartslyrik, Johann Lippet, Johann Lippet Gedicht, Mondnacht, Mondnacht Eichendorff, Trauergedicht Vater, Vorkommnisse 8, Wunderhorn Verlag
Veröffentlicht am 23. Januar 2026
von lyrikzeitung
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Jedes Rühren, jedes Zucken, jedes Fliehen
verstärkt reihum den dumpfen Schmerz.
Von undurchschauten Kräften angetrieben,
sind’s Attacken auch, wenn sie sich lieben:
Jedes Nähern zielt geradewegs aufs andre Herz.
Und niemand wird von niemandem verziehen.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Angst Lyrik, Bernhard Volkert, Bernhard Volkert Gedicht, Danse macabre, existenzielle Lyrik, Extrakt Literatur, Forum Stadtpark, Gedicht des Tages, Gegenwartslyrik, Liebesgedicht düster, Lyrikzeitung, Totentanz Metapher
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