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die kirchenglocken bimmeln
und jemand holt sich beulen
im trog aus nebelhimmeln
dem hund vergeht das heulen
Als es klein war, wollte dieses Gedicht ein Liebesgedicht werden, dann ein politisches, dann ein experimentelles.
bach schloß die augen, die schon bei sehenden zeiten so viel überirdisches geschaut hatten.
Weinte mit keinem Wort
Lebte vom Leben schon sehr weit entfernt
Legte an alles Geschehen längst
den Maßstab der Ewigkeit
Trat freiwillig unter ihr Schicksal
Hatte es schon »im voraus bejaht, sich ihm
im voraus gestellt« schrieb sie
Ulla Hahn: Gertrud Kolmar
die dinge
(ich, der schnee, die sterne)
sind metaphern
ein und desselben
das macht uns
verwandt
Martin Jankowski
Welches
möchten Sie
mitgehen lassen? Eins
von Watteau. Na gut, weil Sie
ehrlich sind, will ich
ein Auge zudrücken. Bloß
nicht zur Gewohnheit
machen, sonst kommt die Sache
ans Licht.
Günter Bruno Fuchs
das Böse war geboren und das Gute forderte als Schutz, zu dunklem Trost, die Reflexion. wir hatten die Feder gekrümmt wie zum Pflug, zogen mit ihr über das Papier, der abgenommene Mond leuchtete, und jemand starb, nicht du.
Hendrik Jackson
Eine Sonate von Stockhausen
drei Preise für Böll
das Dementi von Andersch
zwei Schmierzettel von Faßbender
Marylin Monroe ist tot
Rolf Dieter Brinkmann
Da dacht ich nun wirklich,
Hätt’s sauber erwischt;
Meint mich auf Rosen,
Und lieg auf dem Mist.
Friedrich Müller (1749-1825)
Ach, das Schweinefleisch wird teuer,
Und der Frühling ist gekommen.
Viele Bürger haben heuer
Schon das erste Bad genommen.
Erleichtert, beinah triumphierend ließ Herr Dagobert Schwein seine Blicke durchs Haus gleichten, das froh der Pause entgegenatmete und schrie recht kommunistisch: „Ja, ja, die Zivilisation, ist das nicht wie ein Präservativ, beide täuschen einen Zustand vor, „als ob“!“ Dann machte er „hähä“.
überall gewimmel von
seebischöfen & meermönchen
& von tatzelwürmern sowieso
1956 nahm er Stalins Bild von der Wand und
stellte es in den Keller hinter die Einweckgläser.
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