Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Sofort mußt ich auftreten, voller sound, stück auf stück.
das ende vom lied: in seine suite wurd ich zur übernachtung
einquartiert. fand ich prima. so ein geschenk und
solche ehre!, haben meine freunde nie sich einfalln lassen.
Du hältst mich in den Händen ganz und gar.
Mein Herz wie eines kleinen Vogels schlägt
In deiner Faust. Der du dies liest, gib acht;
Denn sieh, du blätterst einen Menschen um.
DICH nimm nicht allzu wichtig:
selbstisch ist nichtig!
Sei nur der Welt gewillt,
sie ist dein Spiegelbild!
das brachliegende
tiefstumme
weiße
papier
aufreißen
wind säen
schwarze lettern
zerbrechen
aus den bindungen
reißen
Ein paar Blätter noch
Die sich festklammern
An einem dünnen Ast
Der sich festklammert
An einem dürren Baum
Der sich festklammert
An einem losen Boden
Der sich festklammert
An der Welt
Und wies zur Welt kam war’s ein Mädchen
Und hatte keine Glückshaut um
Und ihre Rabenbrüder flogen auf und davon
Ließ er sein einsames
Gesicht vom Mond bestrahlen wenn er es nicht mehr aushielt
das Geschrei der Toten in den Büchern
In diesem Gedicht kommt das Wort Deutschland nicht
vor, dampft kein Kaffee und waltet kein Goethe.
Die Flossenschläger aber: Kleine Fische, große Fische,
schwömmen am Bosporus vorbei, unter
dem Regenbogen
Ich zittre, sie zu fassen,
und finde mich verlassen!
Und du? und du?
Vielleicht auf ewig vergißt Luisa mich!
Vielleicht auf ewig vergißt sie mich!
wir müssen bald gehen
draußen die Äste lassen keinen Zweifel
die Wärme in den Mauern trügt
Das Anspucken ist ja zum ersten eine Beleidigung, eine Missachtung, eine Erniedrigung, die sich hier umwandelt zu einer positiven Handlung. Steckt dahinter eine sexuelle Befriedigung oder ist es ganz einfach ein Trick, den beschwerlichen Alltag besser zu bewältigen.
auf Marktplätzen wurden ihre Gedichte
bearbeitet mit glühenden Gedichten, mit geschmolzenen Gedichten
Neueste Kommentare