Kategorie: Deutsch
Veröffentlicht am 2. April 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
(die füchse sind so schlau, das gibts ja gar nicht! die hasen
sind auch klug, keine frage, alle abi unter zweikommanull, aber
gegen die füchse? keine chance! nicht den hauch einer chance!)
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Abenteuergedicht, Gegenwartslyrik, Gottlob Frege, kookbooks, Krähe und Füchse, Leipziger Buchmesse, LnPoe-Messelese, LnPoe-Messelese #07, Logik in der Lyrik, moderne deutsche Lyrik, poetische Theorie, Propositionen, rückkehr von krähe, Semantik, Sprachphilosophie, Sprachreflexion, Sprachspiel, Tiermetaphern in der Lyrik, Ulf Stolterfoht, Wahrheitswerte
Veröffentlicht am 1. April 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Irgendwann schreibe auch ich ein letztes Gedicht
und sehe ein letztes Mal mein Gesicht im Spiegel.
Ist es heute oder an einem Märztag im Sommer?
Eigentlich unerheblich für die Nachwelt, wirklich
ganz unerheblich.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: deutsche Gegenwartslyrik, Existenz und Erinnerung, Gedicht & Gesicht, Gedicht über Erinnerung, Gedicht über Spiegel, Gedicht über Vergessen, Lyrik-Edition NEUN, moderne deutsche Lyrik, Nachtigallen und Amseln, Orkussplitter, poetische Selbstbefragung, Richard III., Schauspieler-Motiv, Sprachverlust, Thomas Böhme, Verlag der 9 Reiche
Veröffentlicht am 22. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Nie wollte ich mit dir
Umspannwerke fotografieren,
im „Salon des Amateurs“ feiern.
Auch wollte ich nicht
mein Collier
von Kiev Stingl
mit dir teilen
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Beziehungslyrik, Das Es reiten, deutschsprachige Lyrik, Dortmund, Edition Offenes Feld, Gegenwartslyrik, Jane Wels, Jürgen Brôcan, José F. A. Oliver, Liebesgedicht, Lyrik 21. Jahrhundert, Lyrikzeitung, Mannheim, Nordschwarzwald, urbane Lyrik, zeitgenössische Poesie
Veröffentlicht am 20. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Was ist mit Theseus? frage ich
Wer ist denn Theseus? lächelt sie und bügelt sich aalglatt
und schließt die Tür
und schließt den Mund
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Althea Karoline Müller, Ariadne, österreichische Literatur, Die Brache, faded out, Gegenwartslyrik, Labyrinth, Leipziger Buchmesse, Literaturzeitschriften, Minotaurus, Mythos-Rezeption, St. Pölten, Theseus
Veröffentlicht am 19. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
115 Wörter, 1 Minute Lesezeit. LnPoe-Messelese #04 · Manfred Peter Hein Eine aktuelle Kolumne mit neuen Texten, Fundstücken und Wiederentdeckungen rund um die Leipziger Buchmesse. Am 10. Mai 2025 starb der Dichter Manfred Peter Hein in Espoo bei Helsinki. Sein Gedichtband „Spiegelungen Orte“ enthielt… Continue Reading „Für Tadek Różewicz“
Kategorie: Deutsch, Deutschland, FinnlandSchlagworte: Buchmesse, deutsche Geschichte, Epitaph, Erinnerung, Freundschaft, Gedicht, Gegenwartslyrik, György Ligeti, Heimatarmee, Kriegserfahrung, Leipziger Buchmesse, literarische Freundschaft, LnPoe-Messelese, Lyrik, Nachrufgedicht, Polen, Richard Anders, Tadeusz Różewicz, Tod, Vergänglichkeit, Zeit, Zweiter Weltkrieg
Veröffentlicht am 18. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
»eines ist klar, der bundeskanzler wird gay«, schrieb die FAZ
»queer«, korrigierte die TAZ
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Deutschland Roadtrip, Gegenwartslyrik, hallo niemand, Langgedicht, Leipziger Buchmesse, LnPoeMesseLese, Lyrikzeitung, Odysseus Niemand, Politische Lyrik, Politsatire, Suhrkamp 2026, Yevgeniy Breyger
Veröffentlicht am 17. März 2026
von lyrikzeitung
2 Kommentare
Es tut nur weh
wenn ich als Stresser,
mutmaßlich – überheblich,
historisch blass-blasierter Mehrvergesser
maulwaffenfeil vergeblich
um Neudeutschzugehörigkeiten fleh.
Veröffentlicht am 16. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Aber mal ehrlich: Nach dem Tod
kanns eigentlich nur besser laufen
mit der Schriftstellerei. Endlich
können sie dich gründlich vereinnahmen …
Veröffentlicht am 15. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Unbeschwert reimt sich adrette Lyrik an kleinen Kuppen Adoleszenz, setzt sich mit Adonis in den Pathos, um als Phantasma leicht zu glühen, versteht die Benennung „Kipferl“ nicht, die Schwere der Erkenntnis
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Antonympaare, österreichische Lyrik, Elle und Speiche Modelle der Liebe, experimentelle Lyrik, Franzobel, Gegenwartslyrik, Jugend Gedicht, Jugendmotiv, Kolatschen, Sprachspiel
Veröffentlicht am 14. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Dann wird es still. In der Sprache
Brennt noch Licht. Und ich höre dich atmen
In meinem Gedicht über das Unsichtbare
Und das Sichtbare darin.
Veröffentlicht am 12. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Der wird hier Kanzler, der am krümmsten humpelt,
Und der dem Volk den Sand siebt, machts im Streckbett
Seltsam umwoben vom Singsang der Wechsler
Veröffentlicht am 11. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Mein Volk hängt am Strange
mein Dorf ist verbrannt
ich komme am Klange
des Worts vor dein Land
Kategorie: Deutsch, Deutschland, RumänienSchlagworte: An der deutschen Grenze, Bukowina, deutschsprachige Lyrik, Doris Rosenkranz, Exil, Flucht, Gedicht, Grenze, jüdische Dichter, Lyrik des 20. Jahrhunderts, Moses Rosenkranz, Rimbaud Verlag, Sprache und Identität, Visionen Gedichte
Veröffentlicht am 10. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Der Blog Leipzig lauscht sprach mit dem Verleger und Lyriker Bertram Reinecke. Auszug: L.L.: Von der Leipziger Buchmesse sind Lesungen nicht wegzudenken. Bemerken Sie unterschiedliche Reaktionen, wenn Leute ein Buch öffentlich vorgestellt bekommen im Gegensatz zum selbstständigen Lesen? Reinecke: Wichtig scheint mir das gemeinsame… Continue Reading „Gespräch mit Bertram Reinecke“
Veröffentlicht am 10. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Jch weiß nicht / wie mir geschehn /
Ey / wo sind doch meine Lieben ?
Wo ist der und der geblieben ?
Läst sich hier denn niemand sehn ?
Auff den Gassen ist Geschrey :
Cloris sizt schon auff dem Wagen /
Galathee lest mir sagen /
daß sie schon von hinnen sey. ¶
Veröffentlicht am 9. März 2026
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Bleib, bis er winkt, im roten Klee,
mein Haus wird weiß sein so wie Schnee,
bloß vorn mit Feuerbohnen.
Du wirst dort ruhig wohnen,
doch eine Vogelwolke kann
dich grüßen kommen dann und wann
von meiner armen Seele.
Neueste Kommentare