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Veröffentlicht am 31. März 2026 von lyrikzeitung
119 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
Apti Bisultanov
(* 1959 in Goitschu, Tschetschenien, Sowjetunion, lebt in Berlin)
* * *
Ich lebe in einem Staat mit dem Namen Heimat
Seine Verfassung ist ein einziger Satz:
Jeder Bürger hat das Recht auf ein Grab in der Heimat
Seine Hauptstadt – das Haus der Mutter
Seine Grenzen sind
Im Osten – die Geburt
Im Westen – der Tod
Im Süden – das Licht
Im Norden – der Schmerz
Ich lebe in einem Staat mit dem Namen Heimat
1983
Deutsch von Ekkehard Maaß
* * *
со веха пачхьалкх ДАЙМОХК ю
цуьнан ерриге а конституци цхьана статъях лаьтташ ю
Х1ора а ох1ланан бакъо ю кху махкахь каш хила
цуьнан тушпхьа Ненан х1усам ю
цуьнан дозанаш ду
малхбалехьа = Дуьненчу валарца
малхбузехьа = 1ожаллица
къилбехьа = Серлонца
неврехьа = Лазамца
со веха пачхьалкх ДАЙМОХК ю
Kategorie: Rußland, Tschetschenien, TschetschenischSchlagworte: Apti Bisultanov, Berlin, Ekkehard Maaß, Erinnerung, Exil, Geburtsort, Gedicht 1983, Heimat, Identität, Licht, Migration, Minderheitenliteratur, Muttersymbolik, osteuropäische Lyrik, Schmerz, sowjetische Literatur, Tod, Tschetschenien, tschetschenische Lyrik
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