Oder Kirsch erzählt, immer genau hinschauend, von Freunden, von deren Leben und Leiden, bindet deren komplexe Biografien in elegante Gedichte, ohne zum Beispiel erlebte politische Verfolgung, persönliche Verluste und gestorbene Utopien auf Floskeln zu verkürzen oder allem durch banale Wortspiele die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Genaues Hinschauen, Beobachtungen und Beschreibungen von Details, die, in Worte verwandelt und arrangiert, Gedichtaussage sind und nicht bloß Aussage möblieren, waren denn auch Maxime der „Sächsischen Dichterschule“, zu der Kirsch gerechnet wird und zu der unter anderem auch Karl Mickel und Heinz Czechowski zählen, Dichterfreunde, denen Kirsch auch Texte gewidmet hat oder die ihn zu Texten inspirierten.
Im Apollo im Rahmen der mittlerweile etablierten und sehr beliebten Literaturreihe „Poetry@Rubens“ von Sven Gringmuth, Dozent im Fachbereich 3 der Uni Siegen, anmoderiert, las der sympathische Autor aus dem Lyrikband seiner im Entstehen begriffenen Werkausgabe in chronologischer Abfolge Gedichte von 1951 bis 2003, kommentierte sie kurz biografisch oder literaturwissenschaftlich und erlaubte damit einen genauen wie unterhaltsamen Einblick in seine Dichterwerkstatt wie in seine spannende Biografie. / Siegener Zeitung
Aus diesem Anlass macht sich Thomas Anz daran, von seinen Vorgängern ausgehend eine Deutung dieses Textes zusammenzustellen. Hier ein Auszug:
… vielleicht verbirgt sich ja hinter dem anonymen Leser auch die leibhaftige Person des Dichters. So machten Philologen sich denn auch in diesem Fall auf die Suche, und siehe da: sie wurden fündig. „Der orkanartige Sturm“ oder „Die Sturmflut auf dem Wattenmeer“ lauteten Überschriften im Berliner Tageblatt vom Dezember 1909. Die Ausgabe vom 16.12. berichtete gleich von zwei Eisenbahnunglücken. Bei dem einen stürzte die Bahn „von einem fünfzig Fuß hohen Damm hinunter“, in dem anderen heißt es: „Ein Zug der Southern Railway Company stürzte in North Greensboro (North Carolina) aus einer Höhe von 25 Fuß von einem Brückenkopfe in einen schilfreichen Fluß hinab“. Im Januar 1910 konnte der in Berlin lebende Autor in der gleichen Zeitung, im Zusammenhang mit der bevorstehenden Wiederkehr des Halley’schen Kometen, einen Artikel über den „Weltuntergang“ lesen.
Das Ganze hier: Literaturkritik.de
Das tradierte Bild von Else Lasker-Schüler ist noch immer das einer großen Lyrikerin und einer vor allem im Exil tragisch unglücklichen, emotional exaltierten „Dichterin“ . Zu intellektueller Auseinandersetzung soll sie diesem Mythos nach nicht fähig gewesen sein. Doch ausgerechnet ihr letztes veröffentlichtes Prosawerk aus dem Exil „Das Hebräerland“ (1937) über ihre erste Reise ins damalige britische Mandatsgebiet Palästina beweist das Gegenteil. Grafs Studie, die erste, die sich ausschließlich diesem poetologisch hochinteressanten Werk widmet, arbeitet dies in beeindruckender Weise heraus.
Das meint Birgit Maria Körner und weiter unten heißt es:
Zentrale Beobachtuinng ist, dass im „Hebräerland“ die dichterische Sprache als ein Drittes zwischen religiösem und profanem Sprachgebrauch entworfen und eingesetzt werde. Das Erzählen erscheint als Offenbaren, die Dichterin tritt dabei an die Stelle Gottes. Dies sei als transformierte Wiederkehr des Sakralen nach dem „Tod Gottes“ (F. Nietzsche) zu verstehen.
Der ganze Text in Wla-online.de
Beim Bau der Mauer erlag Endler wie viele im Umfeld einem Paradoxon: „Wir glaubten, dass mit der Mauer die Freiheit im Lande größer würde.“ Eine fatale Verkennung, das sich straffende Gängelband ließ sich nicht spurlos tragen. Noch schrieb Endler auf seine Weise Aufbau-Lyrik. „Ich weiß heute, dass dieses Pathos und diese Verkennung der Realitäten die Voraussetzung dafür waren, dass ich die DDR später als etwas … Absurdes begriffen habe.“ Der Bruch vollzog sich nicht nur politisch, sondern auch ästhetisch. Anfang der 60er kam es zur Sinn- und Wortwende, Endler bog von der „gepriesenen Hauptstraße der DDR-Lyrik“ ab, aber er wollte literarisch geschätzt sein, nicht als Dissident. Er fiel fortan als Dichter und Lebenswandler aus dem Rahmen, seinem schwarzen Humor war keiner gewachsen. / Jürgen Verdofsky, FR 28.10.
Vor vier Jahren bemerkte das Zeesener Urgestein, „dass mir Dichten leicht fällt“. Das ist sanft untertrieben: Vier bis fünf Gedichte schafft der 51-Jährige [Zeesener Liedermacher Thomas Seyer] pro Abend – meist sitzt er mit dem Computer im Bett – „vorausgesetzt, ich kann schnell genug schreiben, so wie mir die Ideen kommen“. Steno wäre gut. / Märkische Allgemeine
(Das Problem hatte Goethe vor 235 Jahren auch. Im Tagebuch einer Schweizreise notiert er: „Wenn meine Gedanken [Schreib-]Federn wären und den Weeg ab Pergamente von Engeln gerollt“. Zitat aus dem Gedächtnis. Die Erfindung des Bewußtseinsstroms, radikaler als Joycens Penelopemonolog.)
Sprachbehinderter Autor fernab der Trends
Ach, denke ich, eine Definition des Dichters? Aber ich hab mich nur verlesen.
Was wirklich dort stand, lesen Sie im Standard (rechter Rand unten)
Frage: Können Sie sich ganz normal im Leben bewegen, wenn Sie als Martin Walser auftreten?
Martin Walser: Ich hab‘ mich noch nie normal bewegt. Kein Mensch kann sich normal bewegen, weil jeder etwas auf sich hat, in sich, um sich, was die da, die da und die da nicht wissen. Er muss sich immer so bewegen, als sei er der, den die verstehen.
Wie gehen Sie unter diesen Umständen mit Journalisten um?
Walser: Das hab‘ ich gelernt: Dass ich einen Journalisten nicht merken lasse, was ich von dieser Frage halte, die er gerade gestellt hat. Zum Beispiel hat gestern ein Journalist eine Frage zum Roman „Ein liebender Mann“ formuliert, hat sie generalisiert in „Alter“ und „Liebe“ und sie mit den Worten abgeschlossen: „Und Sie selber leben doch monogam?“ – Hab ich gedacht: „Leck mich doch am Arsch!“ Da durfte ich mir doch nicht anmerken lassen, was ich von dieser Frage halte. Ich habe getan, als hätte es diesen Anhang nicht gegeben.
/ Mainpost
In „Ein liebender Mann“, das er eigens für das Südthüringische Staatstheater Meiningen dramatisiert hat, skizziert Martin Walser das Verhältnis der 19-jährigen Ulrike von Levetzow zum 73-jährigen Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe. … Das Stück wird in Szene gesetzt vom preisgekrönten Inszenierungsteam des Meininger „Faust“: Regie Ansgar Haag, Bühne Bernd Dieter Müller, Kostüme Susanne Zepperitz, Dramaturgie Hans Nadolny. Peter Bernhardt spielt den Goethe, und Josephine Fabian ist Ulrike von Levetzow. Martin Walser, der die Endproben selbst begleitete, zeigte sich beeindruckt. Die nächsten Spieltermine: 29. Oktober, 22., 30. Dezember, 15., 20. Januar, 10., 12. Februar. Kartentelefon: Tel. (0 36 93) 451 222. Internet: www.das-meininger-theater.de
Nachdem die spanische Linke Miguel Hernández (30. 10. 1910 – 28. 3. 1942) jahrzehntelang als ihren Helden verehrt hat, ist er zu einem Dichter aller Spanier geworden. Die spanische Regierung anerkennt ihn heute als Opfer der Franco-Diktatur. Doch das von der Franco-Justiz gegen ihn verhängte Urteil besteht weiter.
… Doch trotz der Begeisterung war das Publikum ideologisch gespalten. Politisch links orientierte Spanier feierten den Dichter als ihren Märtyrer; die meisten Rechten hingegen scheuten ihn wie der Teufel das Weihwasser. Schliesslich war Hernández nicht nur Kommunist, sondern auch ein Abtrünniger.*
In einem berühmten Gedicht beschreibt Hernández seine ideologische Kehrtwendung poetisch: «Lächelt mir zu / wie bin ich zufrieden, mich befreit zu haben / von der Schlange der zahllosen Kirchenkuppeln / Schlange mit Messgewändern beschuppt und Kelchen; ihr Schwanz träufte mir Galle in den Mund, ihre Henkerringe / knechteten, machten unglücklich das knorrige Blut meines / Herzens. / Gequält komme ich aus der Hölle irrer Weihrauchbecken / aus jener albernen Herrlichkeit: lächelt mir zu.» Mit derart antiklerikalen Versen konnten sich viele konservative Spanier auch nach dem Übergang von der Franco-Diktatur zur Demokratie nur mühsam abfinden.
Doch mittlerweile ist eine neue Generation herangewachsen. Anlässlich des hundertsten Geburtstages von Miguel Hernández erlebt Spanien eine wahre Flut öffentlicher Veranstaltungen zu Ehren des Dichters, und zwar quer durch die politische Landschaft. In Hernández‘ traditionell rechts-konservativ regierter Heimatstadt Orihuela setzt die Stadtverwaltung neuerdings auf das Produkt «Miguel Hernández», um den Tourismus in Schwung zu bringen. «Fünf Millionen Euro hat die Stadtverwaltung für das Hernández-Jahr bereitgestellt», erläutert Pepa Ferrando, Chefin des lokalen Kulturamtes. / Martina Sabra, NZZ 29.10.
Ausserhalb Spaniens erinnern zahlreiche spanische Kulturinstitute in aller Welt an den Dichter. Das Cervantes-Institut in Brüssel zeigt derzeit eine Ausstellung mit Werken spanischer Gegenwartskünstler, die sich visuell mit Hernández auseinandersetzen. – Die im Text zitierten Gedichte stammen aus: Miguel Hernández – Gedichte/Poemas. Aus dem Spanischen von Erich Arendt und Katja Hayek-Arendt. Kiepenheuer und Witsch, Köln 1965.
*) Und wir in Deutschland scheinen die Scheu vor dem Weihwasser-Entweiher zu teilen. Während für viele Dichter seiner Zeit inzwischen Einzelausgaben oder Werkausgaben vorliegen (nicht in jedem Falle genug, das stimmt auch), gibt es von Hernández nur die Übersetzung von Erich und Katja Arendt, die 1965 bei Kiepenheuer & Witsch und 1972 in überarbeiteter Fassung beim Ostberliner Verlag Volk und Welt erschien.
1967 war ein wunderbares Jahr. Ich war jung und verliebt. Ich hatte die Musik. Die wanderte durchs Jahr, ich hörte sie im Radio, meist mit polnischen Ansagen vom Sender Freies Europa, der 5 Minuten Nachrichten brachte, die durch ein Störsignal überdeckt wurden, ich konnte noch kein Polnisch, es war egal, aber dann: 55 Minuten Musik. Die neuste Popmusik. Man mußte genau hinhören, um in den polnischen Ansagen die Titel der Gruppen und Songs zu verstehen. So lernte ich meinen ersten polnischen Satz, A ja ją mam rad, And I love her, das war ein paar Jahre früher. Das Radio verbrauchte mehr Zeit als die Schularbeiten (man muß bedenken, es gab, wo ich lebte, keine Schallplatten mit, keine Musikzeitschriften und Feuilletonberichte zu dieser Musik, nirgends). Ein aufregendes Jahr, nicht in San Francisco, sondern in meiner Küche. Gleich Anfang Januar The Doors: Come on baby light my fire. Die Beatles brachten Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band und Magical Mystery Tour, und es gab Pink Floyd und The Rolling Stones und The Who und Procol Harum und Jimi Hendrix und so viel mehr. Nie wieder würde es so sein, für mich. Flower Power hielt ich schon für Verfall. Es fuhren Panzer, aber noch nicht in Europa.
Und es gab die Lyrik. Die war etwa ein Jahr früher über mich gekommen, ich las Goethe, Heine, Brecht, dann war ich reif für Neueres. Je unverständlicher für meine Lehrer, um so besser. Ich las also Bobrowski, Greßmann, Braun und Kirsch. Ein Taschenbuch für weniger als 2 Mark hieß Saison für Lyrik und brachte Weiterungen. (Auch hieß es bald, das Buch sei verboten). Und ich hörte von einer neuen Lyrikheftreihe, die einmal im Monat an Zeitungskiosken für 90 Pfennig Ost zu haben war. Ich habe alle Hefte des „Poesiealbum“ (gegründet vom Dichter Bernd Jentzsch, von dem ich aus der „Saison“ das Gedicht „In stärkerem Maße“ im Ohr hatte) von Anfang an. Im Herbst 1967 erschienen als Auftakt drei Hefte: Brecht Majakowski Heine. Von dort konnte man aufbrechen. Das nächste Jahr würde spannender werden.Und es gab eine zweite neue Lyrikreihe, auch die besorgte ich mir für wenig Geld in der Kreisstadt. Die Weiße Lyrikreihe des Verlages Volk und Welt begann mit zwei Heften zweisprachig: Anna Achmatowa und Salvatore Quasimodo. Dann bald der Ungar Miklós Radnóti. Diese Texte waren mein Gras, mein LSD, meine Einstiegsdroge zur Weltlyrik. Hier las ich ein paar Jahre später einen Band des spanischen Dichters Miguel Hernández. Das war 1972 und soweit ich sehe, bisher das letzte Buch dieses Autors auf Deutsch. Dessen 100. Geburtstag wir heute ab 18 Uhr im Falladahaus und später im Pariser, im IKUWO, im Antiquariat Rose und in der Alten Bäckerei feiern: in Greifswald heute bis Sonnabend.
Programm hier:
Sie begannen Ihre literarische Arbeit im lyrischen Bereich, mit „Turksib“ und „Die Zeitwaage“ haben Sie Erzählbände veröffentlicht, nun erscheint mit „im felderlatein“ wieder ein Gedichtband. Wie grenzen Sie die Gattungen für sich ab?
Die Prosa war einfach für mich noch einmal etwas ganz Neues, etwas völlig Anderes. Es ist eine andere Art in der Welt zu sein. Indem ich Prosa schreibe, sehe ich anders, höre ich anders, achte ich auf andere Dinge. Man ist mehr dabei, genau zu beobachten, auf Dialoge zu hören. Wie bewegen sich Leute? Welche Gesten machen Menschen, wenn sie sprechen? Das alles ist anders als in der Lyrik. Ich habe einmal gesagt, dass es eine Form der konzentrierten Abwesenheit in der Lyrik gibt. Man versucht das stärkste Bild abzuschöpfen, möglichst nicht so genau hinzusehen, um etwas ankommen zu lassen, mit dem man nicht gerechnet hat. Es gibt in der Lyrik mehr irrationale Momente.
/ Maren Schuster, Martin Paul sprachen mit dem Autor für planet-interview.de
Lutz Seiler liest heute abend 20 Uhr im Koeppenhaus in Greifswald
Nach ihrer Scheidung 1955 schrieb Forugh Farrochsad Gedichte, um ihre Lebenskrise zu verarbeiten. Die damals erst 20-Jährige hatte mit der Scheidung nach iranischem Recht das Sorgerecht für ihren kleinen Sohn verloren. Gefangen in der Ausweglosigkeit widmete sie sich der Lyrik.
Im Kunstraum lasen die in Utting lebende Schauspielerin Dora Borkhoff und die vor 20 Jahren aus dem Iran nach Deutschland übergesiedelte Sharhrzad Khorassani Gedichte der als bedeutendste persische Dichterin geltenden Künstlerin, die 1967 bei einem Autounfall ums Leben kam. / Augsburger Allgemeine
Mit ihren ausdrucksvollen Sopran- und Alt-Stimmen und gewinnender Ausstrahlung sangen sie im ersten Teil Lieder der 20er Jahre aus Kabarettkreisen von Berlin und Wien wie Tucholskys schillerndes „Tamerlan“ oder revuehaft flotte Schlager und amüsant-ironische Lieder wie „Was machst du mit dem Knie lieber Hans“, „Es geht die Lou Lila“ und „In der Bar zum Krokodil“ von Fritz Löhner-Beda, der in Auschwitz starb. …
Die NS-Opfer aus der Markgrafenstadt bekamen einen Namen und ein Gesicht, auch die der Deportierten, durch dokumentarische Zeitzeugenberichte und erschütternde Briefe wie dem einer Schopfheimer Jüdin aus dem Lager Gurs. Melancholisch, wehmütig und elegisch sehnsuchtsvoll sangen die „VokaLiesen“ zu Geige und Klarinette jiddische Lieder wie das „Lidl fun goldenem Land“ von Mordechaj Gebirtig aus dem Krakauer Ghetto. Herzzerreißend klang das Lied „Und der Regen rinnt“ von Ilse Weber aus dem KZ Theresienstadt, das Hilke Hänßler sehr einfühlsam und leise-schmerzerfüllt sang. / Roswitha Frey, Badische Zeitung 26.10.
Der indische Dichter A Ayyappan starb im Alter von 61 Jahren in Thiruvananthapuram. Er war ein bekannter modernistischer Malayalamdichter. Sein Bohèmeleben und seine anarchische Lyrik gewann ihm viele Bewunderer. / Times of India
Die kroatische Schriftstellerin Vesna Parun ist am Montag im Alter von 88 Jahren in einem Seniorenheim nördlich von Zagreb gestorben, berichteten Medien des Landes. / Der Standard
Noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert lebten in Konstantinopel/Istanbul mehr Nicht-Muslime (gayrimüslüm) als Muslime. Der türkische Autor Mario Levi, selbst spaniolisch-jüdischer Herkunft, hat diesem in der Tat multikulturellen Leben in seinem großen Roman „Istanbul war ein Märchen“ ein bleibendes Denkmal gesetzt; und der Lyriker Ilhan Berk feierte die beiden Stadtteile Galata und Pera, wo lange überwiegend Christen lebten, in seiner Dichtung. / Wolfgang Günter Lerch, FAZ 23.10.
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