142. Specksachsen

Sprachwitz, Geist und Gegenwartsbezug – der Mundartautor Wilhelm Meitert legt gern den Finger auf die sächsische Wunde. Ausgerechnet den zweifelsohne originellsten Mundartautor der jüngeren Generation sucht man vergeblich in jenem 2010 vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland herausgegebenen Mundart-Sammelband „Sachsesch Wält“. Der Grund: das fragwürdige Auswahlkriterium. Meitert hatte das Pech, nicht zu jenen Autoren zu gehören, die im Zeitraum 2005-2010 in der gleichnamigen Rubrik der Siebenbürgischen Zeitung vorgestellt worden sind.

Keine Frage, an der Qualität seiner erfrischend lebendigen, in freien Versen geschriebenen Mundartgedichte kann es nicht gelegen haben. Es sind nicht viel mehr als etwa 30, doch brachte er damit frischen Wind in ein fast schon totgedichtetes Genre. Sie erinnern mutatis mutandis an das schmale Werk von Anemone Latzina, die ebenfalls als bedeutende Erneuererin der modernen rumäniendeutschen Poesie gilt. Und wie bei Latzina sind auch bei Meitert die Gedichte betont nüchtern, knapp und gern auch mal provokativ, mit offenkundiger Vorliebe für Wortspiel und Sprachwitz. Bekanntestes Beispiel sein ‚Zweizeiler‘ zur Lage der Sachsen heute: „Wo äs det Bå­flisch?/Wo sen de Sachsen?“ (De Båflischsachsen). Meiterts Texte erschienen in einschlägigen Anthologien, Zeitungen und gelegentlich auch in der Bukarester Literaturzeitschrift Neue Literatur. / Konrad Klein, Siebenbürgische Zeitung

(Båflisch = Speck)

141. Hellerbernd

Grabsteine, Kruzifixe und Monstranzen hat er geschaffen, und auch Krippen und Kriegerehrenmale: Der Bildhauer Bernd (Bernhard?) Heller [Helle?], genannt Hellerbernd, gehört zu den bekanntesten emsländischen Künstlern – reich geworden ist er mit seinen Werken nicht. Über sein Leben und Wirken sprachen die Heimatforscher Gerd Harpel aus Aschendorf und Albert Vinke aus Rhede am Wochenende im Aschendorfer Heimathaus. …

Vinke erklärte, Hellerbernd habe nicht nur bildhauerische Werke aus Holz und Stein geschaffen, sondern auch Reime und Gedichte. 1878 in Borsum geboren, habe er sich nach Lehre, Wanderschaft und Militärzeit zunächst in Rhede, später in Lathen niedergelassen. Dort sei er 1937 mit vom Steinstaub angegriffener Lunge im Marienkrankenhaus gestorben. Hellerbernd habe nicht geheiratet und immer in Armut gelebt. / Neue Osnabrücker Zeitung

140. Sonett

ICH SEH GESPENSTER, SO WIRD NACHT GEMACHT,
Das Geistersehen ist präziser, Eleganz
Der schwarzen Schenkungen, Milieu Balance,
An Springkraut und an Francis B. gedacht.

Nichts wiederfinden, Kompetenzdiät,
Das Schubsen vor dem Wechsel, ärmeln, tasten,
Gedichte und ihr postmodernes Fasten
Aus Lässigkeit und Radikalität,

Spagat im Minus, sinnliche Präsenz,
Die Macht in Frauenhand, Gespenster sehen,
In Montpellier, Markkleeberg, Dardagny.

Die Angestrengtheit nennt sich Eloquenz,
In Deutschland fällt es auf, kaum durchzudrehen:
Du zuckst, läßt nach und stirbst nicht, c´est la vie.

 

Thomas Kunst

139. „Böhmen am Meer“

gilt seit Ingeborg Bachmanns Gedicht als zumeist literarische Projektion eines utopischen Idealzustands, aber in der Realität grenzte Böhmen bereits unter Ottokar II. Premysl an die Adria und das Böhmen Karls IV. an die Ostsee. / Ö1

(Shakespeare nicht zu vergessen. In dessen „Wintermärchen“ gibt es ein Land „Bohemia. A desert country near the sea.“ 3. Akt, Szene 3. Die Briten waren schon immer fern von Europa.)

Vgl. auch hier und hier.

„Böhmen am Meer“ heißt auch ein Stück von Volker Braun, uraufgeführt 1992 am Schiller-Theater Berlin, Regie Thomas Langhoff

(Und schon 1974 steht in seinem Gedicht „Prag“, bezogen auf die Niederschlagung des „Prager Frühlings“ von 1968: „Böhmen/ Am Meer/ Von Blut?“, Volker Braun: Gegen die symmetrische Welt. Halle 1974)

138. Sommernachtsgezwitscher

Hört ihr das, so höhnte eine Stimme auf einem Greifswalder Hof. Ich saß beim zweiten Bier am dritten Tisch und schrieb das Protokoll. Die Stimmen sprachen über die Politlyrikaktion einer Hamburger Wochenzeitung. Da haben sie, sprach die Stimme, lauter Dichter ausgewählt, die gar keine politischen Gedichte schreiben. Wenigstens Monika Rinck, warf eine Stimme ein. Ja vielleicht, sprach die erste. Aber sonst? Da geht eine Dichterin zu einem FDP-Mann und schreibt ein Gedicht darüber. Oder einer schreibt über Atomkraft, aber so, daß die CSU unterschreiben könnte. Ja, wie auch anders heute, eine dritte. Immerhin eins der besseren Gedichte, eine vierte. Und warum schreiben die nicht über die Flüchtlinge, die im Mittelmeer ersaufen, die fünfte. Es war ein Stimmengewirr, an dem vielleicht das Bemerkenswerteste war, daß es am Biertisch stattfand, während die Medienstimmen beharrlich schweigen.

Zwei Biere weiter redeten sie über die Stralsunder Matadore. Die toten: Uwe Lummitsch, Andreas Schäning, Christian Jax. Und die auswärts lebenden, Thomas Kunst, Jörn Hühnerbein, Jörg Schieke, Silke Peters, wo seid ihr? Die Stimmen kannten sich aus. Es war eine laue Nacht.

137. Enzensberger in Zürich

Tatsächlich zeigte sich Enzensberger in Zürich nicht nur als beispielloser Wortkünstler, sondern beglückte das Publikum auch mit seinen pointierten, von geistiger Beweglichkeit zeugenden Beobachtungen und Einsichten, die er manchmal mit einem bubenhaften Kichern unterstrich. Da es um das Thema Übersetzung ging, skizzierte Enzensberger eingangs anhand eines Verses des spanischen Liebesdichters Pedro Salinas die Prozesse, die im Übersetzer angestossen werden: «Es sind Geisterstimmen aus anderen Räumen, die einen heimsuchen», so paraphrasierte er Salinas. Die Geisterstimmen riefen Hörspiele im eigenen Kopf hervor; wenn man sie nicht mehr losbringe, tauge das Gedicht. «Übersetzen heisst, mit solchen Heimsuchungen umzugehen. Wer sich damit befasst, belohnt sich selbst – der Übersetzter ist also kein Märtyrer, sondern ein brüderlicher Egoist, der sich nimmt, was er brauchen kann», hielt Enzensberger fest. / Dorothee Vögeli, NZZ

136. Weil das mit dem Rockstar nicht geklappt hat

Er sei, schreibt Armitage einmal, Lyriker geworden, weil das mit dem Rockstar nicht geklappt habe. Dahinter steckt vergleichsweise wenig Koketterie, denn Armitage ist auch ein Sänger der im Norden recht bekannten Band Scaremongers. Seine Frau, Speedy Sue, ist mit dabei: ‚Less is more‘ heißt ein Titel, und das sagt auch etwas über die unaufgeregte Poetologie von Armitages Texten.

Alles passt. Nur die beiden Romane ‚Little Green Man‘ und ‚The white Stuff‘, in denen Armitage etwas zu dick aufträgt und sich als Sprachrohr der benachteiligten Jugend gebärdet, gingen etwas daneben. Und somit wäre wohl schon geklärt, warum die deutsche Literaturwelt, die sich doch sonst sehr aufmerksam in Richtung englischsprachiger Literaturbetrieb reckt, erst mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Beginn von Simon Armitages literarischer Karriere einen Auswahlband seiner Gedichte zustande gebracht hat. Der Lyriker Jan Wagner hat die Gedichte übersetzt, die Auswahl getroffen und ein Nachwort geschrieben.

Schon für diese drei Taten, mit denen er nun erstmals Armitage ins deutsche Bewusstsein geholt hat, muss man ihm danken. / HANS-PETER KUNISCH, SZ 22.6.

SIMON ARMITAGE: Zoom! Gedichte. Ausgewählt und aus dem Englischen übersetzt von Jan Wagner. Berlin Verlag, Berlin 2011. 86 Seiten, 18 Euro.

135. American Life in Poetry: Column 327

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE

 

Some of us have more active fantasy lives than others, but all of us have them. Here Karin Gottshall, who lives in Vermont, shares a variety of loneliness that some of our readers may have experienced.

 

More Lies

 

Sometimes I say I’m going to meet my sister at the café—
even though I have no sister—just because it’s such
a beautiful thing to say. I’ve always thought so, ever since

I read a novel in which two sisters were constantly meeting
in cafés. Today, for example, I walked alone
on the wet sidewalk, wearing my rain boots, expecting

someone might ask where I was headed. I bought
a steno pad and a watch battery, the store windows
fogged up. Rain in April is a kind of promise, and it costs

nothing. I carried a bag of books to the café and ordered
tea. I like a place that’s lit by lamps. I like a place
where you can hear people talk about small things,

like the difference between azure and cerulean,
and the price of tulips. It’s going down. I watched
someone who could be my sister walk in, shaking the rain

from her hair. I thought, even now florists are filling
their coolers with tulips, five dollars a bundle. All over
the city there are sisters. Any one of them could be mine.

 

American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2010 by Karin Gottshall, whose most recent book of poetry is Crocus, Fordham University Press, 2007. Poem reprinted from the New Ohio Review, No. 8, Fall 2010, by permission of Karin Gottshall and the publisher. Introduction copyright © 2009 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.

134. Fußballlyrik

Der Bayer Paul Thaller (50) alias Verserl-Paule wird über jedes der 32 Spiele ein Gedicht verfassen. Jeweils auf Oberbayerisch und auf Hochdeutsch. / B.Z.

133. James Richardson wins Jackson Poetry Prize

Poets & Writers, Inc. has named James Richardson the fifth annual recipient of the Jackson Poetry Prize, a $50,000 award given to honor an American poet of exceptional talent who deserves wider recognition.. This year’s judges were Mark Doty, Rita Dove, and Gerald Stern. The Jackson Prize was established in 2006 with a gift from the Liana Foundation and is named for the John and Susan Jackson family.

Read the press release here.

In 2007, Elizabeth Alexander was selected as the inaugural recipient of the Jackson Poetry Prize by the poets Lucille Clifton, Stephen Dunn, and Jane Hirshfield. In 2008, Tony Hoagland was selected by Philip Levine, Robert Pinsky, and Ellen Bryant Voigt. In 2009, Linda Gregg was selected by Brenda Hillman, Edward Hirsch, and Charles Simic. In 2010, Harryette Mullen was selected by Fanny Howe, Ted Kooser, and C.K. Williams.

132. Arabische Lyrik beim poesiefestival

Schnelle Veränderungen erwartet Hint Shoufani nicht, solange es an demokratischer Gesinnung mangelt. Die Palästinenserin, Jahrgang 1978, gehört zu den schillerndsten Figuren der arabischen Frauenliteratur, ihre Themen sind: „Tod, Politik und Sex“.

Aus ihren englischen Gedichten spricht Pessimismus, aber auch eine kraftvolle Sinnlichkeit, die sich in assoziativen Wortketten den Weg bahnt. …

Aggressiven Rap zu hämmernden Hip-Hop-Beats schmettert der 22-jährige Tunesier El Général. Seine Protesthymne „Rais Lebled“ (Chef meines Landes) ist eine direkte Aussprache mit Staatschef Ben Ali. Über Facebook fand das zensierte Video seinen Weg in die Welt, mittlerweile gilt es als Auslöser für den Sturz des Kleptokraten. Die provokative Diktatoren-Konfrontation sucht auch die junge Ägypterin Hend Hammam. Ihr Gedicht „Brief an den Präsidenten der Republik“ formuliert eine in rhythmischen Reimversen verfasste Anklage gegen Hosni Mubarak: scharfzüngig, in einfachem Umgangsarabisch. Mit ihrem Landsmann Deeb teilt sie ein zentrales Anliegen: die Demokratisierung in der Kunst antizipieren, durch den Gebrauch des landeseigenen Dialekts, der noch die untersten Schichten erreicht. / Martin Ernst, Tagesspiegel

131. INSKRIPTIONEN & OSTRAGEHEGE präsentieren Ulrich Hachulla

Am 1. Juli 2011 ab 18 Uhr wird das Erscheinen der vierten Ausgabe der INSKRIPTIONEN mit einer Ausstellung von Ulrich Hachulla gefeiert. INSKRIPTIONEN und OSTRAGEHEGE veranstalten gemeinsam ein literarisches Sommerfest, zu dem 100 Exemplare der INSKRIPTIONEN No. 4 zum Signieren ausgebreitet auf den Tischen liegen werden.

Auch in diesem Jahr wurden wieder literarische Beiträge von „inskriptionen.de“ ausgewählt, um sie in limitierter und numerierter Ausgabe als gedruckte Anthologie zu veröffentlichen. Unter dem Titel „echofrakturen“ versammeln sich Gedichte, Essays, Prosastücke und ihre Kommentare sowie Graphiken von Ulrich Hachulla.

Wie in den INSKRIPTIONEN werden auch im neuesten OSTRAGEHEGE-Heft Arbeiten von Ulrich Hachulla zu sehen sein. Umso mehr freuen wir uns, an diesem Abend eine Hachulla-Ausstellung in den Räumen des Verlags eröffnen zu können.

Und wie es sich für ein literarisches Sommerfest gehört: es wird gelesen! Autorinnen und Autoren der INSKRIPTIONEN No. 4 – „echofrakturen“ wie Jens Rosch, Ilona Schlott, Theodor Holz, Nikamos, Frank Norten, Karolin Pfeffer – um nur einige zu nennen – werden ihre Texte vorstellen. Als besonderen Lese-Gast erwarten wir Kerstin Hensel.

Zwei geniale Musiker aus der Ukraine werden den Abend abrunden: Elena und Ruslan Kratschkowski sind Akkordeonisten der Superklasse.

Die neue Ausgabe von INSKRIPTIONEN:

INSKRIPTIONEN No. 4
echofrakturen
http://l-lv.de/shop/index2.htm?group=20&itemid=662

Die bisherigen Ausgaben von INSKRIPTIONEN:

INSKRIPTIONEN No. 1
denkporno
http://l-lv.de/shop/index2.htm?group=15&itemid=583

INSKRIPTIONEN No. 2
parnoia, pink
http://l-lv.de/shop/index2.htm?group=15&itemid=616

INSKRIPTIONEN No. 3
mondgefleckt, elektrisch
http://l-lv.de/shop/index2.htm?group=20&itemid=629

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Veranstaltungsort:

Leipziger Literaturverlag
Galerie ERATA
Brockhausstr. 56
D-04229 Leipzig

130. Jakarta Berlin Arts Festival

http://www.jakarta-berlin.de

Montag, 27.6., 18 Uhr
Zwischen den Welten – Literatur
Lesung und Gespräch mit Agus Sarjono und Brigitte Oleschinski, Moderation Berthold Damshäuser

Dienstag, 28.6., 18 Uhr
Zwischen den Welten – Literatur
Lesung und Gespräch mit Jamal D Rahman und Uwe Kolbe, Moderation Berthold Damshäuser

Mittwoch, 29.6., 18 Uhr
Zwischen den Welten – Literatur
Lesung und Gespräch mit Dorothea Rosa Herliany und Ulrike Draesner, Moderation Berthold Damshäuser

Donnerstag, 30.6., 18 Uhr
Zwischen den Welten – Literatur
Lesung und Gespräch mit Joni Ariadinata und Tobias Hülswitt, Moderation Berthold Damshäuser

Freitag, 1.7., 18 Uhr
Zwischen den Welten – Literatur
Lesung und Gespräch mit M Faizi und Tolya Glaukos, Moderation Berthold Damshäuser

129. Wie man von Lyrik leben kann

Baxter Black ist von Beruf Cowboylyriker, und ein erfolgreicher dazu.  Die New York Times nannte ihn “probably the nation’s most successful living poet”, den wahrscheinlich erfolgreichsten lebenden Dichter des Landes. Der schrieb jetzt ein Ratgeberbuch, ein „how to“-Buch mit dem sprechenden Titel “Lessons from a Desperado Poet: How to Find Your Way When You Don’t Have a Map, How to Win the Game When You Don’t Know the Rules, and When Someone Says It Can’t Be Done, What They Really Mean Is They Can’t Do It.” Lektionen eines Deperado-Dichters: Wie man seinen Weg ohne Karte findet, wie man das Spiel macht ohne die Regeln zu kennen, und Wenn jemand sagt, es geht nicht, meint er in Wirklichkeit, Er kann es nicht.

Letztere bezieht er zum Beispiel auf Pulitzerpreisträger, die sagen, von Lyrik kann man nicht leben. Sie vielleicht nicht, aber er. Unaufhaltsam nähert er sich einer Million verkaufter Bücher.

Sein erstes Buch, “A Cowboy and His Dog”, erschien 1980. Seit 30 Jahren schreibt er eine wöchentliche Kolumne, die heute von 150 Zeitungen nachgedruckt wird. / Candace Krebs, Ag Journal 24.6.

Bei cowboypoetry.com mehr Informationen und drei seiner beliebtesten Gedichte

128. „Nur wenn sie richtig inszeniert wird, wird sie zugänglich“

Lyrik ist ähnlich wie Musik: Nur wenn sie richtig inszeniert wird, entfaltet sie ihre volle Schönheit und wird dem Rezipienten zugänglich*. Um das zu erreichen, haben sich das Deutsche Institut der Johannes Gutenberg-Universität und die Innenarchitekten der FH im Rahmen von „Stadt der Wissenschaft“ zu einem Lyriklabor zusammengeschlossen, in dem sie im vergangenen Semester mit Sprache und deren Ausdruck experimentierten. / Wiesbadener Tagblatt

Das Lyriklabor öffnet am 1. und 2. Juli jeweils um 21.30 Uhr. Führungen dauern bis etwa 24 Uhr. Karten (5 Euro/2,50 Euro) gibt es an der FH Holzstraße, in der Buchhandlung „Bukafski“ und bei „carmelotta und die Liebe zum Detail“.

*) Und wenn sie dann an Opernhäusern inszeniert wird, bekommt sie vielleicht auch richtig Knete, wie heute die Kunst der Oper?