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Veröffentlicht am 30. März 2023 von lyrikzeitung
Richard Wagner
(* 10. April 1952 in Lovrin, Rumänien; † 14. März 2023 in Berlin)
Die Stille, wenn es dunkel ist Die Stille, wenn es dunkel ist, ist anders als die Stille, wenn es hell ist. Die Stille, wenn es dunkel ist, macht unruhig. Die Stille, wenn es hell ist, schmerzt. Der Schmerz ist eine Uhr, die brennt. Wie heißes Wasser, vormittags, in der Küche, auf der Haut.
Aus: Richard Wagner: Gold. Gedichte. Berlin: Aufbau, 2017, S. 52
(Das Gedicht zuerst in dem Band Rostregen, Luchterhand 1986)
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Richard Wagner
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oh, das geht tief. auch einer, der zu früh gehen musste…
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