Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Veröffentlicht am 10. Februar 2018 von lyrikzeitung
Qadi Qadan war ein Richter, qādi, in Sehwan im unteren Industal, wo er 1551 starb. Seine dōha, zweizeilige Verse im indischen Stil, gelten als erste Kunstform der Sindhi—Literatur. Sie sind von mystischer Erfahrung getönt.
Laß die Grammatik den Leuten! Ich studier’ den Geliebten, und eine einzige Letter les’ ich und les’ immer wieder. Würdest hunderttausend Bücher du studieren — Wisse eins: zum Liebsten wird dich das nicht führen!
Aus: Die schönsten Gedichte aus Pakistan und Indien. Islamische Lyrik aus tausend Jahren, herausgegeben von Annemarie Schimmel. München: C.H. Beck, 1996, S. 201
Kategorie: Indien, SindhiSchlagworte: Qadi Qadan
Kann zu diesem Blog derzeit keine Informationen laden.
Neueste Kommentare