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Veröffentlicht am 22. Juni 2017 von lyrikzeitung
Ich besitze von ihm vier Hefte der Siegener Reihe „Vergessene Autoren der Moderne“, ein Bändchen der famosen Nautilus-Bücherei und eine Ausgabe der „Schriften, Manifeste, Flugblätter, Billets, Werke und Taten“ des „Oberdada“ Johannes Baader. Nichts davon würde ohne Kleinverlage und Enthusiasten existieren. Verlagswesen und Betrieb sind mit Wichtigerem beschäftigt.
„Baader war Dada vor Dada, während Dada und nach Dada.“ Heute vor 132 Jahren wurde er in Stuttgart geboren. Hier drei Beispiele aus jeder dieser drei Zeitzonen.
Vor
Eines der ersten 394 Gedichte des Neuen Jahres (1897)
Ich werde sie aus ihren Angeln heben,
die ganze Welt mit ihrem Zwerggeschlecht,
denn jener feste Punkt ist mir gegeben
und auch des Hebels Arm liegt mir zurecht!
Während

Nach

Quellen:
Vor: Johannes Baader: Oberdada. Schriften, Manifeste, Flugblätter, Billets, Werke und Taten. Hrsg. Hanne Bergius, Norbert Miller und Karl Riha. Lahn-Gießen: Anabas, 1977
Während: Johannes Baader: Das Oberdada. Die Geschichte einer Bewegung von Zürich bis Zürich. Siegen: Vergessene Autoren der Moderne XXXI. Hrsg. Franz-Josef Weber und Karl Riha, 1987 (Zuerst: Berlin 1924)
Nach: Johannes Baader: Weltgericht Nürnberg. Siegen: Vergessene Autoren der Moderne LVIII, 1993. Hrsg. Karl Riha.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Johannes Baader, L&Poe-Anthologie
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