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Veröffentlicht am 7. April 2017 von lyrikzeitung
Petrus Akkordeon befragte für die Lyrikzeitung DichterInnen auf der Leipziger
Buchmesse zum Thema „Wahrheit“
Wahrheit in meinen Texten …
Die meisten meiner Texte sind wahr, die wenigsten sind ehrlich.
CRAUSS
Je älter ich werde desto mehr bemerke ich wie viele gleichberechtigte
Wahrheiten es gibt
Tanja Dückers
Ich glaube nicht, dass ein Gedicht Wahrheit mitteilt. Jedoch glaube ich, dass ein
Gedicht sein eigenes Gesetz vorgibt, dem ich auf die Spur kommen möchte: ob
ich es selber schreibe, oder eines anderer lese.
Daniela Boltres
Das Gedicht hat eine entspanntere Einstellung zur Wahrheit, als der Autor. Das
Gedicht hat einerseits mehr Zugang zu einer Wahrheit, die ganz die eigene ist,
andererseits hat es mehr die Spiegelkraft, die dem Leser ermöglicht seine
Wahrheit zu schmecken.
Tobias Roth
Ich möchte Gottfried Benn zitieren, er hatte gesagt : „Die Wahrheit,
Lebenswerk, 500 Seiten, so lang kann die Wahrheit doch gar nicht sein. “
Norbert Hummelt
Wahrheit ist vor allem etwas sehr Gefährliches. Ich denke, die Menschen, die wissen was Wahrheit ist, sind mit Vorsicht zu genießen.
Tristan Marquardt
Wahrheit war immer besser als Pflicht.
Adrian Kasnitz
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Adrian Kasnitz, Crauss, Daniela Boltres, Leipziger Buchmesse, Norbert Hummelt, Petrus Akkordeon, Tanja Dückers, Tobias Roth, Tristan Marquardt
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