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Veröffentlicht am 31. August 2016 von lyrikzeitung
Der Schriftsteller und Surrealist Raymond Queneau ließ in seinen „Stilübungen“ hundert Mal dieselbe Szene in der Metro stattfinden – als Haiku, Ode, Schauerroman. Das Werk ist jetzt neu übersetzt worden. (…)
Queneau, der späte Surrealist und erklärte „Pataphysiker“ (im Geist des Frühabsurden Alfred Jarry), der hauptberuflich im Pariser Gallimard Verlag für die große lexikalische Encyclopédie de la Pléiade die Bände zur Weltgeschichte der Literatur verantwortet hat, er ist nun durch eine ambitionierte Neuübersetzung wiederzuentdecken. Was in Helmlés erster Version der „Stilübungen“ mit dem Titelzusatz „Autobus S“ im Jahr 1961 noch eine gerade 165-seitige Broschur im Taschenbuchformat war, ist nun zu einem schmalen, doch ausgewachsenen Hardcover-Bändchen geworden … / Peter von Becker, Tagesspiegel
Raymond Queneau „Stilübungen“. (Erweitert und neu übersetzt von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel, Suhrkamp Verlag, Berlin, 215 Seiten, 22 €).

Kategorie: Frankreich, FranzösischSchlagworte: Eugen Helmlé, Frank Heibert, Hinrich Schmidt-Henkel, Ludwig Harig, Peter von Becker, Raymond Queneau
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