10. Nicht jeden Tag

Im Focus Jürgen Prochnow „über deutsche Rente, deutsche Lyrik und Bürokratie. Und über die Sehnsucht des Kapitänleutnant aus „Das Boot“ nach ewiger Ruhe im Meer“:

Bei uns wurde wirklich nicht täglich Rilke gelesen oder ins Theater gegangen.

13 Comments on “10. Nicht jeden Tag

  1. aus dem Netz kommt diese Übersetzung (ohne Übersetzerangabe, vielleicht gibt es noch eine andere Übersetzung?)

    „Geiziger Schmerz, zögere deine Gabe
    hinaus zu dieser meiner Stunde
    ersehnter Verlassenheit.“

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    • ich würde folgendermaßen:
      »Geiziger Kummer, verzögere deine Gabe
      in dieser meiner Stunde
      geseufzter Verlassenheiten.«

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  2. vor etwa fünf jahren, während der renovierungsmaßnahmen am münchner u-bahnhof marienplatz, sah ich dortselbst auf der provisorischen, schon reichlich graffiti tragenden wand ganz oben die ersten drei zeilen von quasimodos »Oboe sommerso«: »Avara pena, tarda il tuo dono / in questa mia ora / di sospirati abbandoni.« ich freue mich, es hier endlich erzählen zu können.

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  3. In Bingen einst gesprayt gesehen: „POESIE DELIRIUM!!!“. Finde leider das Foto nicht mehr. Stellt es Euch vor .-)

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  4. Pingback: Der mentale Habitus des Disegno – Zeichnung von Susanne Haun | Susanne Haun -> Drawing -> Zeichnung -> Dibujo -> 水彩画

  5. Ich denk, Wilhelm Lehmann ist wieder groß im Kommen? Aber Benn und Rilke? Das ist wie Österreich und Deutschland.

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