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Veröffentlicht am 30. September 2009 von lyrikzeitung
Dietmar Dath (Sämmtliche Gedichte) gibt der Welt ein Interview. Darin sagt er:
Ich versuche, eine Prosa zu erfinden, die kann, was Uljana Wolf in ihrer Lyrik kann oder Ulrike Almut Sandig oder Oswald Egger. Am weitesten vorn bei den allgemeinen Literaturproblemen sind derzeit Lyriker.
Welt-Einleitung:
Er ist einer der radikalsten Schriftsteller Deutschlands. Als bekennender Marxist fordert der Autor Dietmar Dath beispielsweise die Entmachtung der Aldi-Brüder. Gerade hat er zwei neue Romane veröffentlicht. WELT ONLINE sprach mit Dath über Zombies, Liebe und zeitgenössische Musik.
Kategorie: Deutsch, Deutschland, ItalienSchlagworte: Dietmar Dath, Oswald Egger, Prosa, Uljana Wolf, Ulrike Almut Sandig
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Ist nicht das Ausspielen der Lyrik gegen die Prosa – oder umgekehrt – unproduktiv – ein igendwie veraltetes Denkmodell? Wie auch im Tanz finde ich nicht die Frage nach den Arten/Genres/Stilen relevant, sondern nach dem, was man in dieser Art zu tanzen/zu schreiben herausfinden will – wohin man gelangen will. Es gibt nicht die „gute“ (also letztendlich auch: moralisch gute) Lyrik und die verkommene Prosa. Wir denken diese Unterscheidungen nur, und das behindert uns.
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Es ist doch immer wieder dasselbe: Am weitesten vorn bei den allgemeinen Literaturproblemen sind derzeit Lyriker… Nur die (eigene) Lyrik bleibt anscheinend hinter ihnen zurück, oder was?
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Worin bestehen „allgemeine Literaturprobleme“, und wie weit vorn kann ein Lyriker sein. Kann da der Prosaautor noch mit? Und: Geht nicht ein Lyriker, der auch Prosa schreibt, notwendig im Kreis?(Halts Mul Junge, sonst nagele ich dir den anderen Fuß auch noch an!) Und warum gefällt mir Daths Prosa viel besser als Lammlas Lyrik. Wir sind so unvorsichtig geworden in unserem Umgang mit Worten. „Der Wähler“ hat es uns quittiert.
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