Schlagwort: ukrainische Gegenwartslyrik

jemandes Krieg entrinnen, bis zum eigenen warten

noch nie traten wir so nah an den Rand der Welt,
uns traut bei den Händen haltend,
schauten so forschend über den Rand hinaus, so geschützt
wie tief ist es da? wie lange fliegt man denn?
lassen die ersten die nächsten weicher fallen?

Nicht mal das

in jedem von uns wurde – so tückisch! – das niederträchtige,
abscheuliche Gefühl der Mißachtung, des Hasses gegen Opponenten gesät
Bastarde – Arschlöcher – macht sie kalt – und so weiter