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39. Meine Anthologie – Abräumer

Erklärtes Prinzip meiner Anthologie ist Willkür. Falsch. Willkür ist nur der Anschein, ich sollte sagen Zu-Fall, unwillkürliche Widerfahrung. Was mich bei der täglichen Lektüre anspringt, überrascht, aufhorchen läßt und je nachdem beredt oder sprachlos macht. Und alles das minus die vielen verlorenen Gedichte, weil mein Tagwerk nicht jeden Tag Zeit läßt, das Zugefallene auch festzuhalten.

Gerade habe ich beschlossen, die Bücherstapel um meinem Schreibtisch herum, die ich in diesen Tagen gewälzt habe, nach solchen Gedichten abzuklopfen. Nicht was ich jetzt suche, sondern was mich in den letzten Tagen ansprang. Ich notiere sie mir auf einen Zettel und werde in den nächsten Tagen einige davon hier einstellen.

Was den Augen gleich auffällt: viel Mitteldeutsches darunter. Ich fange auch gleich damit an. „Das Fahrwasser der Melancholie“ habe er hier einmal verlassen, sagt der Autor Thomas Böhme aus Leipzig im Nachwort. Man bemerkt es auch ohne den Hinweis. 66 Gedichte, jedes 14 Zeilen, die meisten reimlos und was man „freirythmisch“ nennt, manche aber auch durchweg gereimt und mit regelmäßigem Metrum. Die Gedichte gefielen mir gleich, spätestens beim siebten hat es gefunkt, Kafkas Droschkenkutscher. Unvergeßliche rätselhafte Kleinporträts: Der Eichmeister. Der Fährmann. Der Falkner. Der Gürtler. Hier der Hufschmied:

EIN HUFSCHMIED in den endlosen Weiten der Pußta
läßt an Feiertagen den Kaiser hochleben.
Man braucht ihn nicht lange zu bitten
von seinen Kriegserlebnissen zu erzählen.
Wohl mag er der letzte im Troß gewesen sein
bei den Weibern war er immer der erste.
Der Troubadour mit dem Tamburin
die Zigeunerin mit der Zimbel
der Hütejunge mit dem Mundhobel –
sie alle verstummen, wenn die Stelle mit Sissy kommt
wie sie im Herrensattel ihren Hintern spreizte.
Später sperrte man sie in ein Sanatorium.
Vor den Gulaschkesseln üben die Burschen
sich im Hufeisenweitwurf.

(S. 24)

Böhme, Thomas
Heikles Handwerk
66 Fallstudien
Poetenladen, Leipzig
15,80 Euro

 

(Das Buch geht alphabetisch von Abdecker bis Zuckerbäcker. Ein Abräumer ist aber nicht dabei, das Wort hier in der Überschrift bezieht sich nur auf meine Tätigkeit des Schreibtischräumens)

38. Brendels Gedichte

Der Pianist Alfred Brendel feierte am 5.1. seinen 80. Geburtstag. Zur Überraschung auch der Fachwelt, liest man, veröffentlicht er seit vielen Jahren Gedichte.*

Eine Überraschung jedoch nicht nur für die Feuilletons waren seine Gedichte, die er in eigener Lesung aus seinem Lyrik-Band „Spiegelbild und schwarzer Spuk“ als Hörbuch vorstellte. „Sprach-Capriccios in einer perfekt scheinlogischen Lakonik“ meinte dazu der Rezensent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Kollege der Süddeutschen Zeitung stieß in ein ähnliches Horn, als er die Besprechung mit „Kaustischer Witz. Spukbilder der Albernheit: Die Gedichte des Pianisten Alfred Brendel“ überschrieb. Der Erfolg dieser Lesung war so beachtlich, dass vor rund einem halben Jahr bereits die Fortsetzung „Alfred Brendel liest Vol.2“ erschien und die poetischen Exkurse um weitere humorvoll lyrische Reflexionen ergänzte. Zusammen mit dem bereits erwähnten umfassenden Video-Interview, das nun aus Anlass des 80. Geburtstags des Jubilars auch auf KlassikAkzente.de vollständig vorgestellt wird, kann man Alfred Brendel als einen universalen Künstler erleben, der die Idee von klassischer Musik ebenso wie die von künstlerischer Integrität der vergangenen Jahrzehnte nachhaltig und auf seine Weise genial geprägt hat.

Wer den Lyriker Alfred Brendel kennen lernen möchte, dem seien schließlich die beiden folgenden CDs empfohlen. Brendel liest darauf seine eigenen Werke:

/ klassikakzente.de

*) Im Januar 2004 schrieb Michael Braun:

Er sei, so hat Brendel deutlich gemacht, trotz seiner Bewunderung für die Kunstrevolutionäre des Dadaismus nicht an sprachexperimentellen Konstruktionen interessiert. Er bevorzugt Gedichte, die auf syntaktische und semantische Fassbarkeit setzen und Lesbarkeit nicht als Skandal empfinden. In einem programmatischen Gedicht erblickt ein «Dadaist» im Spiegel nicht nur einen verfremdeten Beethoven mit Schnurrbart, sondern auch die Elemente einer künstlerischen Dialektik, die auch der Autor für sich adoptiert hat: «Albernheit und Methode / Sinn im Unsinn / Grazie Anarchie / ein Stück Welt / zugleich absolut gar nichts.»  / Michael Braun, NZZ 15.1.

 

Alfred Brendel: Spiegelbild und schwarzer Spuk. Gesammelte und neue Gedichte. Carl-Hanser-Verlag, München 2003. 288 S., Fr. 34.60.

Wie ordnet man Alfred Brendel ein? Ich meine jetzt nicht Musik oder Literatur, sondern Geografie. Er wurde 1931 in Wiesenberg/Nordmähren geboren, entstammt einer österreichisch-deutsch-italienisch-slawischen Familie, studierte in Zagreb und lebt in London. Also vielleicht in Westeuropa lebender Südostmitteleuropäer.

37. Gedicht und Roman

Zunächst schrieb Nicole Krauss Gedichte, das merkt man ihren Sätzen an. Heute vergleicht sie ein Gedicht mit einem Zimmer. Die Abmessungen sind definiert, der Raum ist klein: „You can make it perfect, and shut the door.“ Anders der Roman. Er sei wie ein Haus. Irgendetwas sei immer kaputt, die Türen seien offen und das Risiko, Fehler zu machen, sei immer gegenwärtig. „Die Frage ist nur: Wie groß werden die Fehler sein? Welche Form wird das Haus beim Schreiben annehmen? Das ist für mich Schreiben – etwas zu bauen, das dann mein Zuhause wird.“ Ein Zimmer perfekt einzurichten ist nicht mehr ihre Sache. Sie will Häuser bauen. Weil sie die offene Form des Romans reizt, den sie als längere Geschichte definiert, die einen Anfang und ein Ende hat und dem Autor darüber hinaus, anders als ein Sonett, keine Grenzen setzt. / Verena Lueken, FAZ

36. Heinz Kahlau dichtet also noch

„Macht macht dumm“ – diese Zeile ist ihm jetzt eingefallen. Er hat sie in sein Notizbuch geschrieben. Vielleicht wird irgendwann ein Gedicht daraus. Heinz Kahlau dichtet also noch. „Solange der Kopf arbeitet, lässt er sich am Dichten nicht hindern“, sagt er und bläst genüsslich den Pfeifenrauch aus. Neulich seien ihm weitere Strophen zu einem vor Jahrzehnten geschriebenen Gedicht eingefallen – es war einfach noch nicht fertig.

Am 6. Februar wird Kahlau 80 Jahre alt. / Martina Krüger, Nordkurier

35. Beisetzung

Die verstorbene Schriftstellerin Eva Strittmatter wird heute auf dem Friedhof im brandenburgischen Schulzenhof beigesetzt. Sie wird an der Seite ihres 1994 verstorbenen Ehemanns Erwin Strittmatter beerdigt. …

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck würdigte sie als „unverwechselbare Stimme“ der deutschen Literatur. „Unser Land Brandenburg kann sich glücklich schätzen, dass diese große Künstlerin hier gelebt und gearbeitet hat“, sagte Platzeck. Ihre Lyrik werde auch über ihren Tod hinaus eine treue Leserschaft haben. / Freie Presse

34. „O diese acht Zeilen“

Die Lyrik ist das Mauerblümchen des literarischen Lebens. Als aber vor hundert Jahren, am 11. Januar 1911, in der Zeitschrift „Der Demokrat“ zum ersten Mal das Gedicht „Weltende“ von Jakob van Hoddis erschien, wurde es sogleich zu einer Sensation. Es muss gleich gezündet haben, viele waren sich augenblicklich sicher, dass da ein neues, nervöses Lebensgefühl gültig formuliert war – das expressionistische.

Einer, der damals dazugehörte und bebende Gedichte voller Ausrufungszeichen („Berlin! Du weißer Großstadt Spinnenungeheuer! / Orchester der Äonen! Feld der eisernen Schlacht!“) schrieb, war Johannes R. Becher, der sich später von seinen literarischen Anfängen distanzierte und am Ende zum Staatsdichter und Kulturminister der DDR avancierte. Doch selbst da noch, vierzig Jahre später, hatte ihn der „Weltende“-Zauber nicht losgelassen: „Diese zwei Strophen, o diese acht Zeilen schienen uns in andere Menschen verwandelt zu haben. Diese acht Zeilen entführten uns. Immer neue Schönheiten entdeckten wir in diesen acht Zeilen, wir sangen sie, wir summten sie, wir murmelten sie, wir pfiffen sie vor uns hin, wir gingen mit diesen acht Zeilen auf den Lippen in die Kirchen, und wir saßen, sie vor uns hin flüsternd, mit ihnen beim Radrennen.“* / Thomas Schmid, Die Welt

*) und mit Verlaub, wenn Becher so spricht (kein anderer konnte es sich Anfang der 50er Jahre leisten, so über die „spätbürgerliche Dekadenz“ zu sprechen, er wußte das und tats, und mancher Leser las es mit heißen Ohren), sollte man vielleicht seine eigene Distanzierung relativieren und nicht immer wieder bloß als Schublade restituieren

33. Ganze Teile

Herbert Wimmers Gedichte aus dem vergangenen Jahrzehnt sind „Gedichte aller Art: Wortschöpfungskaskaden, Listengedichte, Montagen, Essaygedichte, Minimalistisches, Kritisches: Schreiben und Leben in städtischen Verdichtungsräumen. Dazwischen Gedichte der Trauer nach dem Tod der Freundin und Lebensgefährtin Elfriede Gerstl, Reflexionen über Glück und Verlust, über Gedächtnis und Sprache in der Gegenwart immer neuen Beginnens“. / Ö1

„Ganze Teile“. Von Herbert Wimmer (Klever Verlag).

32. Art of losing

Es gibt solche Zufälle, kein Zweifel. Ein Amerikaner in Paris, und die erste Frau, die er näher kennen lernt, liest bei der ersten, zufälligen Begegnung der beiden – in der Cafeteria des amerikanischen Hospitals der Seine-Metropole – im Gedichtband einer in Europa wenig bekannten und von ihm verehrten amerikanischen Lyrikerin. „The art of losing isn’t hard to master“ – die ersten Worte, die die junge Pariserin an ihn richtet, sind ein Verszitat aus einem Gedicht von Elizabeth Bishop, das übersetzt ungefähr so lautet: „Die Schule des Verlusts ist rasch durchlaufen“. / Hans-Dieter Fronz, Badische Zeitung 8.1.

31. Sunburnt country

Jeder Australier kennt das Gedicht My Country, das Dorothea Mackellar schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts schrieb. Darin heißt es: „I love a sunburnt country (…) Of droughts and flooding rains…“ / Zeit

30. Obaöstreicha-Brauch

Am Anfang stand ein Gedicht. Carl Adam Kaltenbrunner hat es verfasst. 1804 in Enns geboren, hat er sich als Dichter, Schriftsteller sowie als Sprach- und Volkstumsforscher verdient gemacht. …

Während seiner Wiener Zeit erschienen unter anderem drei Dialektbände. In einem Gedicht aus „Österreichische Feldlerchen“ heißt es: „Oesterreichisch! Frisch außá, wie ‘s drin is! // Nöt kriech‘n auf ‘n Bauch, // Ins Gsicht schaun? und d‘ Hand göbn, // Is Oesterreicher-Brauch.“ …

Sepp Fellner, einst auch in Oberösterreich musikalisch tätig, hat die von Kaltenbrunner genannten Charakterzüge speziell den Oberösterreichern zugeschrieben. Darum heißt es heute „… is Obaöstreicha-Brauch“. Dieses Lied ist Volksgut geworden. Ein Gemeinschaftswerk eines Nieder- und eines Oberösterreichers! / nachrichten.at

 

29. Unverdrossen

Dennoch wird unverdrossen Lyrisches produziert. Große Publikumsverlage wie Suhrkamp, Hanser, C.H. Beck oder auch Luchterhand pflegen ihre Lyriker ebenso wie die zahllosen Kleinverlage, die vor allem jungen Autoren oder „schwierigen“ Texten eine Plattform bieten – beispielhaft genannt seien hier nur kookbooks (Motto: „Poesie als Lebensform“), die auf den amerikanischen Kontinent spezialisierten luxbooks, die sprachakrobatische Edition Korrespondenzen aus Wien oder die bewundernswerte Edition Rugerup, die von der schwedischen Provinz aus den deutschsprachigen Lyrikmarkt befeuert. Und davon, dass man mit Gedichten nach wie vor auch eine breitere Leserschaft erreichen kann, zeugen die unzähligen Lyrikanthologien und eine ganze Reihe von erfolgreichen Lyrikkalendern, die dem Jahreslauf sozusagen ein poetisches Fundament unterlegen.

Nachdenklich stimmt allenfalls die Tatsache, dass ausgerechnet die Literaturkritik das Gedicht ein wenig aus dem Blick verloren hat. Die Zahl der Lyrikbesprechungen nimmt stetig ab – und Lyrik wird zudem oft nur noch von Lyrikern besprochen –, in den Literatur- und Kultursendungen des Fernsehens hält man sich lieber an Romane und Theaterstücke, und dass es beim viel beachteten Deutschen Buchpreis keine Sparte für den besten Gedichtband eines Jahres gibt, hat schlicht damit zu tun, dass dieser Preis als Marketinginstrument des Branchenverbands einzig und allein dazu gedacht ist, das Geschäft mit der Literatur anzukurbeln. (…)

Dieses „Haltbarmachen“ des Vergänglichen geschieht mittels der lyrischen Kunstmittel, zu denen nicht nur Reim und Vers gehören, sondern vor allem die sogenannten poetischen Lizenzen, also all die sprachlichen Freiheiten, die man sich im Raum des Gedichts hemmungsloser herausnehmen kann als in den anderen Gattungen: gewagte Metaphorik, grammatikalische Normabweichungen, wortschöpferische Kreativität, Anspielungsreichtum.

bist frau? bist eulen? – heult
effendi im effektenfieber,
er kann ja nicht verstehen,
dass er nicht sehen darf,
was unterm hemdchen
dümpelt.
doch da versteift sich eulen-
fräulein
auf den zeigesinn, da gimpelt’s
brüstlein vor, zurück ein stück
effendi gibt sich süßverzaubert,
das andere taubert um die gim
pelbrust
herum. ( . . . )

Das Sprachfeuerwerk, das die deutsche Buchpreisträgerin Kathrin Schmidt hier abbrennt, macht auch deutlich, dass sich Gedichte nicht ausschließlich an den Intellekt oder die Vorstellungskraft des Lesers richten. Mindestens genauso wichtig ist in den meisten Fällen die auditive Wahrnehmung, die den Klang des Gedichts, den „Sound“ eines Dichters, wie Gottfried Benn das nannte, aufzunehmen bereit ist.  / Wiener Zeitung

/ Der Autor  Andreas Wirthensohn hat gemeinsam mit Michael Frey bei dtv den Band  „Wieder alles weich und weiß. Gedichte vom Schnee“herausgegeben. In dieser Anthologie sind zeitgenössische und historische Gedichte zusammengestellt, die winterlichem Niederschlag gewidmet sind: „Gestern hats geschneiet / Heute hats geregnet; / Oder hats geregnet / Gestern, heut geschneiet?“ (Friedrich Rückert). Illustriert wurde der Band von Rotraut Susanne Berner.


28. Bekiffter Hundertwasser

Wie kann ein Film über „Howl“ ohne die Verve des Bebop auskommen? Epstein und Friedman zeigen den Dichter im Wechsel bei seiner legendären Lesung im Herbst 1955 in San Francisco und später als Interviewpartner, der die Idee der Beatliteratur referiert. Dazwischen gibt es naive, mit kitschiger Klaviermusik überzuckerte Illustrationen von Gedichtpassagen. Sie wirken, als hätte sich ein bekiffter Hundertwasser mit den Zeichnern von Marvel eingelassen, die entscheidende Idee moderner Lyrik aber gar nicht verstanden: dass zum Beispiel „angelheaded hipsters“, engelsköpfige Hipster, eben nicht einfach als Jeans tragende Rowdies mit Flügeln auf dem Rücken darzustellen sind, da sich das poetische Bild der Eins-zu-eins-Übertragung verweigert. / Daniel Haas, FAZ

Auch alle anderen schreiben über den Film. Z.B.

Kinostart „Howl – Das Geheul“: Ein Skandalgedicht auf Zelluloid

STERN.DE – ‎Vor 21 Stunden‎

Einen Film über ein Gedicht zu drehen, und sei es von einem Vertreter der Beat Generation, mag befremdlich oder allzu intellektuell anmuten.

Kinostart: Gut geheult ist schon halb gewonnen

Hamburger Abendblatt – ‎Vor 22 Stunden‎

Das Drama „Howl“ erzählt Literaturgeschichte über Allen Ginsberg. Packend, manchmal verwirrend und vor allem sehenswert ist dieser Film. 

Biografie „Howl“ über Allen Ginsberg: Ein Gedicht steht vor Gericht

RP ONLINE – ‎06.01.2011‎

VON DOROTHEE KRINGS – zuletzt aktualisiert: 06.01.2011 – 09:29 (RP) Dieses Gedicht brennt ab wie eine Lunte.

„Howl“ ist ein Hymnus auf die Beat Generation

WELT ONLINE – ‎06.01.2011‎

„Zerstört vom Wahnsinn“: Das berühmte Gedicht von Allen Ginsberg wird zum Leitgedanken einer großen Literaturverfilmung.

In „Howl – Das Geheul“ gibt James Franco den Lyriker Allen Ginsberg

Märkische Allgemeine – ‎05.01.2011‎

2011 wird das Jahr von James Franco. Als Allen Ginsberg spielt der 32-Jährige eine Ikone der Beat-Generation.

„Howl“ ist überraschend gut

Märkische Allgemeine – ‎05.01.2011‎

„Sir“, wirft der Literaturwissenschaftler dann doch ein wenig entnervt ein, „Poesie lässt sich nicht in Prosa übersetzen. Deshalb ist es ja Poesie. 

Dokudrama über Ginsbergs Gedicht «Howl»

sueddeutsche.de – ‎04.01.2011‎

Berlin (dpa) – 1957 kam es in den USA zu einem Prozess, der in die Rechts- und Literaturgeschichte eingegangen ist: Vor Gericht hatte sich der Dichter Allen 

Kino: „Howl – Das Geheul“: Heult doch! Ein Gedicht vor Gericht

Hamburger Abendblatt – ‎04.01.2011‎

1955 sollte das Gedicht „Howl“ des Beatpoeten Allen Ginsbergs gerichtlich verboten werden. Jetzt erzählt ein Spielfilm die spannende Geschichte. 

Anklage: Obszönität

WELT ONLINE – ‎03.01.2011‎

Die Anklage lautet literarische Obszönität. 1957 steht der Verleger Lawrence Ferlinghetti (Andrew Rogers) in San Francisco vor Gericht, weil er „Howl“, 

Film „Howl“: Vergebliche Schönheit

ZEIT ONLINE – ‎03.01.2011‎

„Howl“ von Allen Ginsberg ist der berühmteste Gedichtband der Beatgeneration. Rob Epstein und Jeffrey Friedman haben ihn jetzt verfilmt. Kann das gut gehen? 

Wie man ein Gedicht verfilmt – „Howl – Das Geheul“ – nach Allen Ginsberg

Deutschlandfunk – ‎Vor 16 Stunden‎

Von Josef Schnelle Das Gedicht „Howl“ von Allen Ginsberg ist Weltliteratur – nicht erst, seit sich an seiner angeblichen obszönen Sprache ein Streit um die 

Im Kino: Obszönes Geheul

Queer.de – ‎Vor 16 Stunden‎

James Franco spielt den schwulen Dichter Allen Ginsberg, dessen Gedicht „Howl“ im Jahr 1957 für einen Literatur- und Gerichtsskandal sorgte. 

Howl – Das Geheul: Prosa statt Poesie

Tagesspiegel – ‎Vor 21 Stunden‎

Die Hommage an Allan Ginsberg, „Howl – Das Geheul“, suggeriert eine Eindeutigkeit, die das Gedicht gerade nicht besitzt. 

Filmstart der Woche: „Howl – Das Geheul“

rollingstone.de – ‎06.01.2011‎

James Franco drängt sich nicht auf. Seit dem Erfolg von „Spider Man“ lief er lange in eher seichten Großproduktionen nebenbei mit. 

„Howl – Das Geheul“ – Künstlerportrait mit Oscar-verdächtigem James Franco

noows.de Nachrichten – ‎05.01.2011‎

„James Franco IST Allen Ginsberg“ verkündigt verheißungsvoll das Kinoplakat – doch kann ein Drama über den Beatpoeten und Mitbegründer der US-Counterculture 

(Sächsische Zeitung) Heul doch

sz-online – ‎05.01.2011‎

Von Oliver Reinhard Damals vermochte Poesie die Gesellschaft noch zu verändern: Allen Ginsberg (James Franco) schreibt an seinem Gedicht „Howl“. 

„Howl – das Geheul“ – Filmische Hommage an den Dichter Allen Ginsberg

Deutschlandradio – ‎05.01.2011‎

Von Anke Leweke In ihrem Film stellen Rob Epstein und Jeffrey Friedman die Entstehungsgeschichte des Gedichtband „Howl“ des amerikanische Dichters Allen 

Gerade die Gerichtsszenen

Junge Welt – ‎05.01.2011‎

Von Peer Schmitt Ich halte ›Howl‹ für das bedeutendste Gedicht größeren Umfangs (long poem), das in diesem Land seit dem Zweiten Weltkrieg veröffentlicht 

Sex, Jazz und Drogen

Neues Deutschland – ‎05.01.2011‎

»Howl – Das Geheul« ist ein Hybrid, ein Film mit fünf Ansätzen, eine Patchwork-Decke aus farbigem und schwarz-weißem Material, aus literarischer, 

Howl – Das Geheul

Nordkurier – ‎05.01.2011‎

Als Allen Ginsbergs Gedicht „Howl“ veröffentlicht wird, steht das prüde Amerika der 50-er Jahre Kopf. Eine brillante Pseudo-Dokumentation. 

Eine Legende swingt

Badische Zeitung – ‎04.01.2011‎

„Haltet eure Röcke fest, Ladies, wir fahren durch die Hölle.“ So wurde das Publikum gewarnt, als der junge Allen Ginsberg 1956 „Howl“ veröffentlichte. 

„Howl“ von Rob Epstein und Jeffrey Friedman

taz.de – ‎04.01.2011‎

Allen Ginsbergs Gedicht „Howl“ kam 1957 vor Gericht. Der Vorwurf: Es sei obszön. Die Regisseure Epstein und Friedman haben den Prozess in einem Spielfilm 

27. Visuelle Poesie in Bad Elster

Der Erfinder der Konkreten Poesie, Eugen Gomringer, stellt in Bad Elster aus. Die Schau spannt einen internationalen Rahmen, zeigt Varianten der Kunstform aus Österreich, Frankreich oder Korea – Lyrik von den Anfängen in den 1950er-Jahren bis zur Gegenwart.  Mit ihm sprach Nicole Jähn.

Die Schau in Bad Elster zeigt auch Gedichte, die mit chinesischen Schriftzeichen arbeiten. Kann ein Betrachter aus unserem Sprachkreis diese Kunst verstehen?

Es ist ein Lernprozess. Chinesische Schriftzeichen sind etwas sehr konkretes, da sie auf ganz bestimmten Dingen in der Natur fußen. Es sind Sprachzeichen, die man lernen kann. Ich habe mir auch angeeignet, wie sie funktionieren, kann sie lesen und schreiben. Ich akzeptiere daher die Ausrede nicht, dass man sie nicht kennt.

Ich hatte beim Betrachten den Eindruck, dass sich die Werke auch über die visuelle Ebene selbst erklären.

Natürlich. Das ist der einfachste Weg des Verstehens. Sie müssten einmal Kinder erleben, dritte bis fünfte Klasse. Für sie sind die Zeichen wie ein offenes Buch. Da braucht es wenig Einführung oder Bemühen. Kinder packen die Sache gleich an: fragen nach, warum es so geschrieben steht und nicht anders. Gemeinhin können sie mit konkreter Poesie sehr viel anfangen.

/ Freie Presse 6.1.

Ausstellung „Konkrete Poesie International“ in der Kunstwandelhalle Bad Elster. Bis zum 16. Februar. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags 9.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei.

 

26. Liebesgedichte eines Dalai Lama

Am Anfang des Jahres 2011 läuft der Liebesfilm „If You Are the One 2“ in den chinesischen Kinos und wird zum Erfolg an der Kinokasse. Weil der Titelsong des Films von einem Gedicht des sechsten Dalai Lamas Tsangyang Gyatso inspiriert wurde, wird der tibetische Mönch und Dichter nach 300 Jahren wieder zum Thema in der Öffentlichkeit. …

Tsangyang Gyatso(1683~1706)war der sechste Dalai Lama und spielte eine wichtige Rolle in der tibetischen Literatur. Er war ein lebenslustiger junger Mann und für seinen sinnenfreudigen Lebensstil bekannt. Wegen des Machtkampfs in Lahsa kam er bereits im Alter von 24 Jahren ums Leben. … In seinem ganzen Leben schrieb er nur 66 Gedichte, davon sind die meisten Liebesgedichte.

Sein Gedichtsammlung „Love Song“ ist bis heute nicht nur bei Tibetern, sondern auch bei Han-Chinesen beliebt. Neben dem tibetischen Original gibt es noch über zehn chinesische Übersetzungen. Im Ausland gibt es noch englische, französische, japanische und russische Übersetzungen.

/ china.org