Die verschwindenden Ortschaften in der ehemaligen Woiwodschaft Przemysl, im Grenzgebiet zwischen Polen und der Ukraine: in den Gedichten von Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki gibt es sie noch. Es gibt die Erinnerungen an heimliche Orte, verbotene Zusammenkünfte, an das nichtexistente Wirtshaus, die ständigen Bedrohungen, Wahnsinn und Alkohol, die psychiatrische Klinik und das immerwährende Sterben. Seine Gedichte nehmen ihren Ausgang an bestimmten Einzelheiten oder Personen, am runden Stempel »Bibliothek der Tkaczyszyn-Dyckis aus Wólka Krowicka«, am nie verklingenden Schrei der sterbenden Mutter und an einzelnen Worten der (ebenfalls aussterbenden) »chachlackischen« Muttersprache des Dichters. / Kurier
Erste deutschsprachige Buchpublikation von EUGENIUSZ TKACZYSZYN-DYCKI (Polen): GESCHICHTE POLNISCHER FAMILIEN / Dzieje rodzin polskich (2005; Editon Korrespondenzen, Frühjahr 2012) • In Zusammenarbeit mit dem Instytut Polski, Wien und der Edition Korrespondenzen
Einige der klangvollsten Stimmen der internationalen Gegenwartslyrik kommen vom 1. – 9. Juni zum 13. poesiefestival berlin der Literaturwerkstatt Berlin. Mit dabei sind u.a. Ken Bastock (Kanada), Horácio Costa (Brasilien), Ngwatilo Mawiyoo (Kenia), Abdelwahab Meddeb (Tunesien/Frankreich), Michael Palmer (USA) Hama Tuma (Äthiopien), JUN Yan (China), Fatima Naoot (Ägypten).
Zum diesjährigen Übersetzungsworkshop VERSschmuggel treffen Dichter aus Brasilien auf ihre deutschsprachigen Kollegen und übersetzten sich gegenseitig. Lyrikline.org nutzt die Gelegenheit, um mit einigen Autoren ins Studio zu gehen und sie für die Webseite aufzunehmen.
Während des Festivals treffen sich zudem die internationalen Partner von lyrikline.org. Das Treffen bietet ein Forum für den Ideen- und Erfahrungsaustausch, für die Diskussion von Problemen und Perspektiven, und es dient der stärkeren Vernetzung über Ländergrenzen hinweg.
Weitere Informationen unter www.poesiefestival.org
Die Liedermacherin Lydia Daher begeisterte im Sauschdall in der Sonntagskonzert-Reihe mit starker Lyrik und süßlich-trashigen Liedern.
Irgendwo zwischen Unterhaltungsdichtung und Klassikern hat sie sich eingenistet. Sie möchte hermetisch sein, ehrlich, auch in der Fiktion und tiefe, komplexe Texte leicht klingen lassen. / Udo Eberl, Südwestpresse
Es ist aufschlussreich zu verfolgen, wie sich in Beyers Texten langsam das Theoretische auflöst und etwas immer mehr Raum gewinnt, das sich nur aus dem Schreiben ergeben kann. Auf dem Umweg über die zwar abgeschlossene, in ihren atmosphärischen Umrissen aber noch zu erahnende Zeitgeschichte, die Welt der Väter und Großväter, entsteht ein Bewusstsein für die eigene Position: Die Romane Flughunde und Spione markieren einen bestimmten Weg. Die Nazizeit, die jüngste deutsche Geschichte ist für Beyer eine ästhetisch hoch aufgeladene Projektionsfläche. In „Erdkunde“ sind nun Vergangenheit und Gegenwart gegenseitig so durchdrungen, dass sich die Kategorien von Zeit und Raum auf ungeahnte Weise verlieren. Marcel Beyer ist bei den Dingen selbst angelangt, und er hat dafür eine Sprache gefunden, die sich zunächst bedeckt hält, die sich vorsichtig herantastet, aber unwillkürlich ins Offene gerät. Die Rolle, die in der deutschen Lyrik lange die Natur eingenommen hat, wird jetzt langsam durch die Geschichte ersetzt: Marcel Beyers Erdkunde ist ein wichtiger Wegweiser dafür. / Helmut Böttiger, Südwestpresse
„Lyrik erleben“
Lyrikabend mit Marcel Beyer, Sabine Scho und Katharina Schultens, von Insa Wilke (Kölner Literaturhaus) moderiert
Mittwoch, 9. Mai, 19.30 Uhr, Deutschordensmuseum. Bad Mergentheim
Die drei Autoren lesen nicht nur aus eigenen Werken, sondern präsentieren auch Gedichte, von denen sie geprägt und beeinflusst wurden.
Edition Rugerup stellt einen neuen Band des australischen Dichters Les Murray vor: Der Schwarze Hund.
Der Schwarze Hund ist ein mutiger und schonungsloser Essay über Les Murrays Kampf gegen die Depression, mit Gedichten, die der Autor aus dieser Krise heraus schrieb und seinem Essay beigegeben hat, um das Zusammenspiel von Reflexion und schöpferischem Ausdruck zu erhellen. Seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1997 wurde das Buch um ein Nachwort und mehrere Gedichte erweitert. Auch für die deutsche Ausgabe hat Les Murray die Auswahl leicht verändert. Der Autor beschreibt, wie seine Familiengeschichte, seine Erfahrungen mit Mobbing und sein Asperger-Syndrom in einem Zusammenbruch mündeten, und wie er die Kraft fand, aus diesem inneren Dunkel heraus Gedichte zu schreiben und zugleich mit Medikamenten und Gedanken gegen es anzukämpfen. Mit der Zeit überfiel der Schwarze Hund ihn immer seltener und weniger heftig. Kein Buch des Australiers hat mehr Leser gefunden, vielleicht, weil selten ein Mensch offener zeigte, wie zerstörerisch dieses Leiden sein kann und welche Wege aus ihm herausführen.
Die Termine sind:
8.5.12 Literaturwerkstatt Berlin
9.5.12 DAI Heidelberg
10.05.12 Hölderlinturm Tübingen
12.05.12 Buchhandlung Müller, Neumarkt (Oberpfalz)
14.5.12 Literaturbüro Freiburg
15.5.12 Lana, Südtirol – Verein der Bücherwürmer
Er erhält den mit 5000 Euro dotierten Preis für sein Gesamtwerk, dessen große Stärke in der ‚Kraft seines poetischen Ansatzes‘ liege, wie die Deutsche Schillerstiftung am Montag in Marbach mitteilte. Die Wahl sei vor allem wegen seiner ‚klugen, konzentrierten und kompromisslosen‘ Arbeit auf den 1961 geborenen Lyriker, Erzähler und Essayisten gefallen, der Ende der 1990er Jahre mit dem ‚RaumPoem‘ eine neue, multimediale Form der Lyrik-Vermittlung entwickelte. Der Preis soll am Freitag im Deutschen Literaturarchiv in Marbach verliehen werden. / Süddeutsche Zeitung
Eine wilde, absurde Zeit, die Kolbe (Jahrgang 1957) in seinem 1990 bei Suhrkamp erschienenen „Vaterlandkanal“-Fahrtenbuch aufgearbeitet hat. „Ein merkwürdiges Land“, sagt Kolbe heute im Rückblick. Sein Vater, von dem seine Mutter getrennt lebte, war politisch auf der anderen Seite: ein Stasi-Mann, der sogar über seinen Sohn Dossiers angelegt hat. Der hingegen war im Clinch mit dem Staat und fiel aus dem offiziellen Literaturbetrieb der DDR raus, durfte nicht mehr publizieren und hat dann Garcia Lorca übersetzt. Zwischendurch war Kolbe „auch mal kurz berühmt“, weil der „Spiegel“ über ein „brisantes Lyrik-Rätsel“ von ihm berichtete. / Jürgen Scharf, Südkurier
Es gehört verlegerische Kühnheit dazu, eine „Reihe neue Lyrik“ mit dem Gedichtband einer 86jährigen zu starten. Der Poetenladen Leipzig hat diesen Mut aufgebracht, indem er das lyrische Debüt von Anne Dorn „Wetterleuchten“ als Band 1 seiner neuen Editionsreihe vorstellt. Und um es gleich vorweg zu sagen, es ist ein Buch, zu dem man die Herausgeber nur beglückwünschen kann. Freilich ist Anne Dorn keine Debütantin; mit Romanen, Hörspielen, Features und Filmen hat die in Wachau bei Dresden geborene und in Köln ansässige Autorin seit mehr als vier Jahrzehnten von sich Reden gemacht. Doch Lyrik gab es von ihr bisher nur in Anthologien und Zeitschriften. / Thomas Böhme, fixpoetry
Anne Dorn: „Wetterleuchten“, Herausageber: Jayne-Ann Igel, Jan Kuhlbrodt, Ralf Lindner, poetenladen Leipzig 2012. 80 S., 16,80 €
Der Artikel Peter-Paul Zahl ist Gesamtsieger des 16. Wikipedia-Schreibwettbewerbs. Den Publikumspreis erhält der Artikel Nationalsozialistischer Weihnachtskult.
/wikipedia
Einmal auf einer Tagfahrt von Malang nach Surabaya fuhr dem Dichterbus, der eigens mit dem Logo des Festivals lackiert worden war, für die gesamte zweistündige Strecke ein Polizeiwagen mit Blaulicht und Sirene voraus.
Immer wenn er in Berlin eine Polizeisirene höre, schrieb Chirikure Chirikure, müsse er nun an Dichtung denken – und wirklich: wir fühlten uns seltsam, so wichtig und Teil einer etwas surrealen Blase, eine zusammengewürfelte, aber doch durch die Reise und die Arbeit verbundene temporäre Community. Der Weg des Busses zwischen den Spuren, die laute Sirene voran, machte, so erging es zumindest mir, etwas fühlbar und sichtbar von dem seltsamen Status „Dichterin“ in dieser Welt. …
Unsere Gedichte waren im Vorfeld in Bahasa Indonesia, die Nationalsprache Indonesiens, übersetzt worden. Wir sollten die Originale lesen, die Übersetzungen wurden projiziert. Doch je länger wir fuhren, umso eher trug jeder auch wenigstens eines seiner Gedichte auf Englisch vor – damit die anderen Dichter es verstünden. Die Konvergenz der zahlreichen Sprachen ins Englische machte schlagartig etwas deutlich, das im Umgang mit Einzelübersetzungen oder Übersetzungen von mehreren Autoren aus nur einer Sprache versteckt bleibt: in den englischen Übersetzungen funktionierten tatsächlich eben jene Gedichte am besten, die der angloamerikanischen Gedichttradition nicht zu fern blieben. Also z.b. ein (gern raffiniertes, fragmentarisches) narratives Element enthielten.Jeder Dichter weiß, welch intrikates (ja: intricate) „Geschäft“ das Übersetzen und Übersetztwerden ist. Hier aber zeigte sich darüber hinaus: weder harmlos noch „neutral“ ist die zunehmende Notwendigkeit, übersetzt zu werden – und im englischen Gewand zu erscheinen.
Zwei Fragen begleiten mich seither. Ich kann sie nicht beantworten, nur stellen:
Welche Rolle spielt es für das eigene Schreiben, dass wir (wenn wir) poetologische Diskurse auf Englisch führen? Der befruchtende und das Gehirn durchmischende Austausch mit anderen Dichtern von Vielfachher findet ja nicht in einer neutralen Sprache statt, sondern in einer aus der angloamerikanischen Poesie heraus entwickelten poetologischen Sprache mitsamt ihren Wertungen und Kriterien. Da ist narrative nicht gleich „Erzählung“, character nicht Charakter, sondern Figur oder Buchstabe, rhyme nicht Reim, nicht in dieser Bedeutung. Stark unterscheiden sich auch die Möglichkeiten von Sprachspiel, Sprachspieltradition; die Empfindlichkeiten der Sprachen (welche Verstöße genießen sie, welche „gehen gar nicht“). / Ulrike Draesner, fixpoetry
Auch Selbstverlags-Plattformen schießen weiter aus dem Boden, als wäre der Menschheit damit gedient, dass noch mehr nichtlektorierte Bücher das Licht der Welt erblickten. Leben kann davon ohnehin niemand; der amerikanische Durchschnittsautor erzielt im Jahr derzeit sechstausend Dollar, in England sieht es genau so mau aus.
„Die aktuelle Idee, Bücher hinter eine Glasscheibe zu stecken“, so George Lossius von der Firma Publishing Technology, „wird in fünf bis sieben Jahren nicht mehr funktionieren.“ Der technologische Wandel werde sich weiter beschleunigen, die Verleger hätten auf ihn bisher viel zu ängstlich reagiert. Sie starrten auf Amazon wie auf einen Todesstern. / faz.net
Er ist nicht zu verstehen ohne seine erste Profession. Zvonko Makovic, 1947 in Osijek geboren, hat an der Universität Zagreb einen Lehrstuhl für moderne Kunst und visuelle Kommunikation inne. So gibt es auch in seinem dichterischen Werk zahlreiche Bezüge zur bildenden Kunst. Die Betrachtung von Bildern, die seiner Meinung nach weniger lügen als Worte, hat einen direkten Einfluss auf seine Poetologie. Makovic ist ein skeptischer Phänomenologe. Er schaut die Dinge an, die ihn umgeben, er spricht ihre Namen aus – aber er zweifelt daran, dass damit viel gesagt ist.
Man kann Makovics Schreibverfahren mit den Techniken moderner Maler vergleichen, die ihre Gegenstände bis auf die Grundformen zurückführen wollen. / Volker Sielaff, Tagesspiegel
Zvonko Makovic: Lügen, warum nicht? Gedichte. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2012. 100 S., 18 €.
Literaturempfehlungen aus Asien, Afrika und Lateinamerika
1. Ngugi wa Thiong’o: Herr der Krähen (Kenia/USA)
Aus dem Englischen von Thomas Brückner. A1 Verlag
2. Liao Yiwu: Für ein Lied und hundert Lieder (China)
Ein Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen. Aus dem Chinesischen von Hans Peter Hoffmann. S. Fischer Verlag Dreissig Männer in einer Zelle, Hitze bis 40 Grad, Hunger, Madennester in verwahrlosten Mündern – das ist der Alltag für einen politischen Häftling wie Liao Yiwu in Chinas Gefängnissen. Der Dichter beantwortet das unfassbare Grauen mit der Klarheit seines Berichts, mit Komik, vor allem aber mit der Poesie seiner Gedichte. Ein Lebenswerk und ein Buch, das man nicht vergisst. (Cornelia Zetzsche)
3. Chirikure Chirikure: Aussicht auf eigene Schatten (Simbabwe)
Dreisprachige Ausgabe. Aus dem Englischen von Sylvia Geist. Verlag Das Wunderhorn
Einer der wenigen Dichter, die in einer afrikanischen Sprache schreiben und trotzdem international wahrgenommen werden. Ein mehrsprachiger Band (Shona, Englisch und Deutsch) voller rhythmischer Gedichte, deren Thematik von Mythen bis hin zu Maschinengewehren reicht; eine Stimme, die eigen und anders ist. (Ilija Trojanow)
Die Jury: Ilija Trojanow (Vorsitz), Katharina Borchardt, Anita Djafari, Andreas Fanizadeh, Karl-Markus Gauss, Kristina Pfoser, Arno Widmann, Thomas Wörtche und Cornelia Zetzsche.
»Der Mensch«, so hatte Platon definiert,« ist ein zweibeiniges Lebewesen ohne Federn.« Die Definition trug ihm Anerkennung ein, Diogenes aber rupfte einen Hahn, brachte ihn in Platons Hörsaal und sagte: »Das ist also Platons Mensch!« Aus diesem Grunde wurde die Definition noch um den Begriff »mit flachen Nägeln« erweitert.
Das Leben des Diogenes von Sinope, erzählt von Diogenes Laertios. Hg. Kurt Steinmann. Zürich 1999 (detebe 23127, zuerst ca. 250)
Aus einer wunderbaren Fundgrube:
Enzyklopädie der Erfahrungen
Dieser Neue Physiologus
(nicht der erste, aber der neueste)
erklärt Mensch und Welt
sowie deren Beziehungen endlich (vorläufig) richtig.
Was in anderen Enzyklopädien
oft fehlt, ungenügend oder gar falsch bestimmt ist –
Sie finden es auf diesen Seiten
anschaulich erklärt, ausführlich beschrieben und sinnreich geordnet – vollkommen unparteiisch:
Kein Zweig der Wissenschaft,
auch kein verschwundener
(wie Astrologie, Geisterkunde, Morologie, Magie, Mythos, Nasenwissenschaft, Physiognomik,Poesie, Traumdeutung …)
wird übergangen
zumal altes Wissen wieder Poesie werden kann – und Poesie zu Wissen, siehe Poes „Heureka“,
aller Versuche, die Welt zu verstehen, –
wird mit dem gleichen Respekt gedacht.
In der Tradition des ehrwürdigen Pierre Bayle werden
mehrfache Verstehensversuche („Definitionen“) neben-/nacheinander notiert,
anders als bei Bayle aber kommentarlos;
der Anschein, hier solle der Skepsis Vorschub geleistet werden,
soll vermieden werden.
Wissen ist vorläufig, Enzyklopädien also auch,
mit Korrekturen ist also jederzeit zu rechnen.
Die Definitionen sind weitgehend an Erfahrung orientiert
(Goethe: „eine gewisse zarte Empirie…“)
Das klassische, auch im deutschsprachigen Raum traditionsstiftende Modell für diese Anverwandlung der geschichtslosen und gleichwohl (oder gerade darum unwiderstehlich) bildmächtigen Figur hatte Paul Verlaines Gedicht «Gaspard Hauser chante» von 1873 geschaffen. Er schrieb das Gedicht, als er nach dem misslungenen Mordanschlag auf seinen Geliebten Rimbaud im Brüsseler Gefängnis eine zweijährige Haftstrafe verbüsste. «Je» am Anfang und «Gaspard» am Ende des Gedichts bilden eine bedeutungsvolle Klammer, die überdies das Ich mit der Kaspar-Figur in eins setzt. «Je suis venu, calme orphelin, / [. . .] / Vers les hommes des grandes villes: / Ils ne m’ont pas trouvé malin.» Sprachlos und verwaist, zurückgewiesen und verstossen von den Frauen, ja selbst vom Tod («La mort n’a pas voulu de moi»), hat sich dieses Ich ganz dem angeblichen Schicksal Kaspar Hausers anverwandelt: «Priez pour le pauvre Gaspard!», so endet Verlaines Gedicht.
1913, im Jahr vor seinem Tod, schrieb Georg Trakl sein Gedicht «Kaspar Hauser Lied», das sich nun einerseits eng an Verlaine anlehnt und doch anderseits Hausers Geschichte weniger egozentrisch und näher an der Überlieferung lyrisch nacherzählt. / Roman Bucheli, NZZ 28.4.
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