BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
Who hasn’t wished he or she could talk to a carnival worker and find out what their lives are like? Everybody, perhaps, but the carnival workers. Here’s a poem by Mark Kraushaar of Wisconsin that captures one of those lives.
The Ring Toss Lady Breaks a Five
It’s all of it rigged, she says,
Bust-one-wins, Hi-striker, even the Dozer.
It’s like you think you’ll score that giant panda
for the wife except you can’t, or not
without you drop another twenty
and then—what?—then you win
a thumb-sized monkey or a little comb.
She hands me five ones and then stands.
She’s worked the whole of the midway,
she says, funnel cake to corn-dogs.
She’s worked every game
plus half the rides, Krazy Koaster,
Avalanche, Wing-Ding, Tilt-a-Whirl
and if there’s somebody sick she’ll do
a kiddy ride too, Li’l Choo-choo, maybe
the Tea Cup.
There’s a collapsing soft sigh
and she sits, opens the paper, turns a page
and as if she were the one assigned to face forwards,
as if it were her job to intuit the world
and interpret the news,
Anymore, she says, it’s out of our hands,
it’s all we can do—it’s not up to you.
You see that bald bronco tearing
tickets at the carousel?
We worked the Bottle-drop
and now he’s mine: he’s no genius
but he loves me and he’s mine.
Things happen, she says, you
can’t take them back.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2013 by the Alaska Quarterly Review. Mark Kraushaar’s most recent book of poems is The Uncertainty Principle, Waywiser Press, 2012. Poem reprinted from the Alaska Quarterly Review, Vol. 30, No. 1 & 2, by permission of the publisher. Introduction copyright © 2014 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
Die Anishinabe (Anishinaabe ᐊᓂᔑᓈᐯ, dt., das erste Volk; auch Ojibwa, Ojibwe oder Chippewa geschrieben) sind ein Indianervolk Nordamerikas. Sprachlich gehören sie zur Algonkinsprachgruppe (siehe auch Ojibwe). Ihre Sprache ist in mehrere Dialekte untergliedert und mit der Sprache der Ottawa–Indianer nahe verwandt. Ihr traditionelles Siedlungsgebiet erstreckt sich über Kanada und die nördlichen USA.
Zwei der größten Stämme der Anishinabe sind die Saulteaux und Mississauga.
Heute leben etwa 200.000 Anishinabe in Nordamerika, von denen noch etwa 30.000 die Ojibwa-Sprache sprechen. (Wikipedia)

Vor elf Jahren gründete die Lyrikerin Daniela Seel den Verlag kookbooks – ein Verlag vor allem, aber nicht nur, für Lyrik. Die Gestaltung der durchweg schönen und vielfach ausgezeichneten Bücher übernimmt Andreas Töpfer, der seit der Verlagsgründung dabei ist. Kookbooks ist kein klassischer Verlag, sondern eine „Dichterselbstverteidigung“, sagt Seel.
Entstanden aus einem losen Künstlernetzwerk, steht auch heute das Miteinander, der Austausch mit den Autoren im Mittelpunkt ihrer Arbeit: „Bücher sind nicht die Hauptsache“. Noch nie konnte sie vom Verlag leben, muss hinzuverdienen. „Aber es muss ja gemacht werden.“ Denn Gedichte sind für Daniela Seel Gegenstände, die ihr helfen, Sprache und Denken zu verstehen.
Warum sind für eine Verlegerin Bücher nicht die Hauptsache? Warum sind Gedichte Gegenstände? Ist Lyrik lebensnotwendig? Darüber spricht Ulrike Timm mit Daniela Seel in unserer Sendung „Im Gespräch“, am 4. August 2014 von 9:07 bis 10:00 Uhr im Deutschlandradio Kultur.
In einer bemerkenswerten Kabinettausstellung (Kunstmuseum Basel) und einer grossangelegten Gesamtschau (Kunsthalle Bonn) ist unlängst Kasimir Malewitsch ein weiteres Mal als herausragender Protagonist der revolutionären Avantgardekunst Russlands gewürdigt worden. Und ein weiteres Mal unterliess man es, da wie dort, auf die prägende Herkunft des Künstlers aus der Ukraine hinzuweisen – darauf, dass nicht nur seine «gegenstandslose» suprematistische Formensprache, sondern auch sein monumentales figuratives Spätwerk wesentlich von der ukrainischen Folklore (ornamentale Textilien, Puppen, Trachten) inspiriert war, mithin also, trotz hochgradiger Abstraktion, auf erkennbare nationale Traditionen zurückzuführen ist. Für Malewitsch, der in Kiew geboren wurde und viele Jahre in der ländlichen Ukraine verbrachte, ist das Russische stets eine Fremdsprache geblieben, und fremd blieb ihm auch das zentralistische russische Imperium mit Sankt Petersburg als «europäischem» Schaufenster und Moskau als repressivem Hort des alten Reichs.
Wenn man Kasimir Malewitsch – und mit ihm viele seiner Künstlerkollegen – nach wie vor bedenkenlos dem Russentum beziehungsweise der grossrussischen Kultur zuordnet, wird dies weder den biografischen noch den historischen Fakten gerecht. Denn tatsächlich war die «russische» Avantgarde, vorab in der Bild- und Theaterkunst, ein mehrheitlich ukrainisches Aufgebot – ethnische Ukrainer waren ausser Malewitsch die Maler Wladimir Tatlin, Wassily Kandinsky, Antoine Pevsner, Alexandra Ekster, Wladimir Burljuk, Alexander Archipenko, Alexander Schewtschenko, Pjotr Kontschalowski, Alexander Bogomasow, Sonia Delaunay (geb. Stern) und viele andere mehr. Dazu kommen manche Kunstschaffende aus Weissrussland, Polen oder den baltischen Staaten – unter ihnen Marc Chagall, El Lissitzky, Serge Eisenstein –, die ebenfalls als «Russen» beansprucht werden. Wohl sind sie alle als Staatsbürger des Russländischen Imperiums geboren, doch gehören sie einer ausgedehnten, von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichenden multiethnischen Region an, die erst im späten 18. Jahrhundert unter russische Herrschaft gelangte. (…)
Das eigentliche Gründungsereignis der revolutionären Moderne und damit des «grossen Bruchs» mit der kulturellen Vergangenheit des Zarenreichs fand in der taurischen Provinz (Gouvernement Cherson) nördlich der Halbinsel Krim statt, einem ehemals skythischen Siedlungsgebiet, das in Herodots Geschichtswerk (5. Jh. v. Chr.) unter dem Namen Hylaea erwähnt ist. Eben diesen Namen – er bedeutet so viel wie Urwald – wählten die avantgardistischen Jungkünstler, die sich seit 1911 mit den Brüdern Dawid, Nikolai und Wladimir Burljuk auf deren Landgut in Tschernjanka zusammenfanden, als Gruppenbezeichnung. Wortführer der «Hylaeaner» war Dawid Burljuk, der sich schon früher, unterstützt von der nachmals international bekannten Kiewer Malerin Alexandra Exter, als «zukünftlerischer» Allround-Künstler mit provokanten Aktionen hervorgetan hatte. Zu seiner Gruppe gehörten unter andern die ukrainischen (russischsprachigen) Dichter Benedikt Liwschiz und Alexei Krutschonych sowie Welimir Chlebnikow (der aus Kalmückien stammte) und Wladimir Majakowski (geboren und aufgewachsen im Kaukasus) – insgesamt also, in geografischer wie in künstlerischer Hinsicht, lauter Randfiguren, die sich nun anschickten, mit ihren Ideen und Forderungen dem grossrussischen akademischen Kunstdiktat entgegenzutreten. / Felix Philipp Ingold, NZZ
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
Who hasn’t wished he or she could talk to a carnival worker and find out what their lives are like? Everybody, perhaps, but the carnival workers. Here’s a poem by Mark Kraushaar of Wisconsin that captures one of those lives.
The Ring Toss Lady Breaks a Five
It’s all of it rigged, she says,
Bust-one-wins, Hi-striker, even the Dozer.
It’s like you think you’ll score that giant panda
for the wife except you can’t, or not
without you drop another twenty
and then—what?—then you win
a thumb-sized monkey or a little comb.
She hands me five ones and then stands.
She’s worked the whole of the midway,
she says, funnel cake to corn-dogs.
She’s worked every game
plus half the rides, Krazy Koaster,
Avalanche, Wing-Ding, Tilt-a-Whirl
and if there’s somebody sick she’ll do
a kiddy ride too, Li’l Choo-choo, maybe
the Tea Cup.
There’s a collapsing soft sigh
and she sits, opens the paper, turns a page
and as if she were the one assigned to face forwards,
as if it were her job to intuit the world
and interpret the news,
Anymore, she says, it’s out of our hands,
it’s all we can do—it’s not up to you.
You see that bald bronco tearing
tickets at the carousel?
We worked the Bottle-drop
and now he’s mine: he’s no genius
but he loves me and he’s mine.
Things happen, she says, you
can’t take them back.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2013 by the Alaska Quarterly Review. Mark Kraushaar’s most recent book of poems is The Uncertainty Principle, Waywiser Press, 2012. Poem reprinted from the Alaska Quarterly Review, Vol. 30, No. 1 & 2, by permission of the publisher. Introduction copyright © 2014 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
Die Longlist für den von der Universität Swansea vergebenen Dylan Thomas Prize 2014 wurde veröffentlicht. Der Gewinner des mit £30,000 dotierten Preises wird im November bekanntgegeben.
Der Preis wird seit sieben Jahren vergeben, Autoren bis zum Alter von 39 Jahren können ausgezeichnet werden. Die Shortlist wird im September veröffentlicht.
Die Longlist:
Ein Lyrikabend
Lyrik… Lyrik? „Allgemein ist Lyrik alles in Gedichtform Geschriebene und Überlieferte. Die lyrische Form ist meist kurz, eine Gliederung erfolgt in Versen und Strophen.“ So so. Wenn sich zehn Schauspielstudenten auf eine Bühne stellen und ein Gedicht aufsagen, ist das also ein Lyrikabend.
Wenn man es nüchtern betrachtet, ja. Wenn man es jedoch etwas genauer nimmt, steckt noch viel mehr dahinter. Auf Menschen verschiedener Generationen üben Liedtexte eine große Faszination aus: Lieder begleiten uns in unterschiedlichsten Augenblicken unseres Lebens. Sie untermalen unsere Gefühlswelt, unterstützen sie, sind der Soundtrack unserer Zeit, unserer Jugend oder einer besonderen Nacht.
Nun sind da nicht nur wunderbare Melodien, tolle Stimmen der Interpreten und ein mitreißender Rhythmus zu vernehmen. Nicht zu vergessen sind die Texte der Lieder, die uns am Herzen liegen. Also haben wir die Texte unserer Lieblingslieder zusammengetragen. Daraus wurde ein bunter Lyrikabend, der Liedtexte und Gedichte in einen spannenden Wechselgesang bringen möchte.
Zehn Schauspielstudenten und -studentinnen sprechen auf der Bühne des Theaters am Stadthafen Rostock (Schauwerk) Gedichte von Novalis und Jaques Prévert über Bertolt Brecht und Arthur Rimbaud bis hin zu Kurt Schwitters. Die lyrischen Texte werden dabei unter Überschriften wie „Pure Vernunft darf niemals siegen“ von Tocotronic, „It ain’t me, babe/ich bin es nicht, babe“ von Bob Dylan oder „Schlohweißer Tag“ von Silly gruppiert. Hier treffen große Musiker mit großen Dichtern zusammen, ergänzen sich, verschmelzen, bilden Reibeflächen und ungeahnte Berührungspunkte. Eine faszinierende Fusion großartiger Texte, Stimmen, Atmosphären.
4. August 2014 um 19 Uhr im Schauwerk (Theater am Stadthafen)
Studierende des 4. Semesters Schauspiel der Hochschule für Musik und Theater Rostock
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
Poetry has room for everything and everybody, for every subject and object. Here’s a poem by Sharon Chmielarz, a Minnesota poet, on a subject I’ve never seen written about. And poetry, and American Life in Poetry in particular, now welcomes pillow cleaners!
The Pillow Cleaners Come to Town
and turn the senior citizen center
into an automated assembly line.
Goodbye, dross of long winter nights.
Farewell, old skin cells and reek:
what couldn’t come clean on a clothesline.
Bundles of pillows, caroming, bouncing,
sloshing along, even as more
mistresses of pillows hurry through the door,
hugging stained sacks of feathers
like thoughts kept well past prime.
Sure, they should’ve been thrown out
long ago but—we paid so dearly for them.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2013 by Sharon Chmielarz from her most recent book of poems, Love from the Yellowstone Trail, North Star Press of St. Cloud, Inc., 2013. Poem reprinted by permission of Sharon Chmielarz and the publisher. Introduction copyright © 2014 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
Mohammadreza Alipayam, iranischer Komiker und Dichter, wurde vom „Revolutionsgericht“ zu einem Jahr und drei Monaten Haft verurteilt wegen seiner humoristischen Gedichte, die er per SMS und Internet verbreitete. Seine Anklagepunkte waren:
1) Propaganda gegen die Islamische Republik Iran durch Gedichte, die via SMS un d im Internet verbreitet wurden
2) Beleidigung des Koran
3) Beleidigung des Imam Khomeini und des Obersten Führers
4) Beleidigung des Präsidenten der Islamischen Republik
Der Schriftsteller Serhij Zhadan hat auf dem Maidan gekämpft und gegen Putin polemisiert. Im Interview spricht er über den vermeintlichen Rechtsruck und die Zensur russischer Kunst in der Ukraine.
SPIEGEL ONLINE: War die Ukraine den ethnisch russischen Bürgern gegenüber tolerant genug?
Zhadan: Das hört sich so an, als hätte die ukrainische Regierung nur aus ethnischen Ukrainern bestanden und die ethnischen Russen unter Ghettobedingungen gelebt. Und als wären die ethnischen Ukrainer und die ethnischen Russen bis vor Kurzem strikt voneinander getrennt gewesen. Die Ukraine ist ein multiethnisches Land, in der Ukraine herrscht de facto Zweisprachigkeit. Ganz zu schweigen von der medialen Landschaft und vom Büchermarkt, auf dem russischsprachige Medien und Verlage eindeutig dominieren. (…)
SPIEGEL ONLINE: Werden denn ukrainische Literaten, die auf Russisch schreiben, akzeptiert?
Zhadan: Selbstverständlich. Für viele Ukrainer ist Russisch die Muttersprache. Und so gibt es eine Menge interessanter Lyriker und Prosaautoren, die auf Russisch schreiben, zum Beispiel Andrej Kurkow, Alexander Kabanow und Boris Chersonskij, um nur einige zu nennen. Sie sind Teil unserer literarischen Landschaft, ohne sie würde unser kultureller Raum seine Vielfalt verlieren. (…)
SPIEGEL ONLINE: Von westlichen Linken kommt immer wieder der Vorwurf, es seien zu viele Faschisten dabei…
Zhadan: Die westlichen Linken haben meiner Meinung nach ein Terminologieproblem: Faschisten sind diejenigen, die in ihrem Land einen Personenkult installieren und sich gegenüber anderen Ländern aggressiv verhalten. In der Ukraine gibt es weder eine Diktatur, noch Rassismus, noch staatlichen Nationalismus – und behaupten Sie ja nicht das Gegenteil. Im ukrainischen Parlament sitzen weniger Rechte als im Europaparlament. / Spiegel Online
Serhij Zhadan, 1974 in der Nähe von Luhansk geboren, hat sich mit seiner Lyrik und Prosa zur stärksten Stimme der jungen ukrainischen Literatur entwickelt. Im Juli erhielt er für seinen Roman „Die Erfindung des Jazz im Donbass“ den Literaturpreis „Brücke Berlin“.
Auch den Preis der „Hotlist“ [der unabhängigen Verlage] haben bisher noch immer Erzählbände oder Romane erhalten. Das Auswahl-Gremium macht die „Hotlist“ damit stärker zur kleinen Schwester des auf Massenerfolg schielenden Deutschen Buchpreises, als unbedingt nötig wäre. Derart eigensinnige Verlagsprojekte wie die Poesieveröffentlichungen der „Edition Korrespondenzen“ oder die Sachbuchreihen von „Orange Press“ finden sich in dieser mittleren Tonlage kaum angemessen repräsentiert.
Wobei natürlich grundsätzlich fraglich ist, wie die Welt der kleinen unabhängigen Verlage angemessen zu vertreten wäre. Vielfalt lässt sich kaum ohne Verluste über einen Kamm scheren, die Vermarktung als „Indie“-Projekt ist eben auch nur eine Vermarktung. Bei der „Hotlist“ wie bei jedem Buchpreis geht es um Öffentlichkeit, und jedes Gremium wäre schlecht beraten, dabei ganz und gar zu ignorieren, welche Chancen ein Titel bei den Lesern hat. Auf der Webseite der „Hotlist“ ist in diesem Jahr zu lernen, dass der realistischen Prosa auch bei diesem Wettbewerb am meisten zugetraut wird. / FLORIAN KESSLER, Süddeutsche Zeitung 22.7.
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
No ideas but in things, said one of my favorite poets, William Carlos Williams, and here’s a fine poem by Maryann Corbett of St. Paul, Minnesota, about turning up one small object loaded with meaning.
Finding the Lego
You find it when you’re tearing up your life,
trying to make some sense of the old messes,
moving dressers, peering under beds.
Almost lost in cat hair and in cobwebs,
in dust you vaguely know was once your skin,
it shows up, isolated, fragmentary.
A tidy little solid. Tractable.
Knobbed to be fitted in a lock-step pattern
with others. Plastic: red or blue or yellow.
Out of the dark, undamaged, there it is,
as bright and primary colored and foursquare
as the family with two parents and two children
who moved in twenty years ago in a dream.
It makes no allowances, concedes no failures,
admits no knowledge of a little girl
who glared through tears, rubbing her slapped cheek.
Rigidity is its essential trait.
Likely as not, you leave it where it was.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2013 by Maryann Corbett, from her most recent book of poems, Credo for the Checkout Line in Winter, Able Muse Press, 2013. Poem reprinted by permission of Maryann Corbett and the publisher. Introduction copyright © 2014 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
Like Pedaya, but in a very different way, German journalist and music aficionado Alexander Pehlemann finds in Krakow, and in Poland in general, a way to access the musical feature of the Polish longing for the extinguished Jewish culture. Pehlemann, the editor of the Leipzig-based magazine ZONIC, gave a lecture at the festival on „black Judaism“ and on the link between Jamaican reggae and the Biblical Babylon and the Polish punk scene, which even under the restrictive communist regime had the courage to explore Jewish elements of a community that was sent to the gas chambers.
„For years, Polish punk has been inextricably linked to reggae, for religious as well as social reasons having to do with resistance against the regime,“ Pehlemann says. „That is what led the punk scene to delve into Jewish culture. Beyond the punk tendency to provoke and to always adopt the one thing that annoys people most, there is something about this genre that is enormously drawn to cultural clashes, and what is Poland if not a clash between Poles and Jews?“
Pehlemann recalls a performance by the poet Slawomir Golaszewski and his band Catharsis at one of the big underground festivals in Warsaw in 1985, back in the communist era.
„At that show, Golaszewski and his band performed a reggae version of a Jewish prayer. He claimed it was the first time since the war that someone in Poland addressed Jewish culture in any way,“ he said. / Israel Hayom
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