98. Preis für Robert Hass

Die Akademie der amerikanischen Dichter verlieh am Dienstag den mit 100.000 $ dotierten Wallace-Stevens-Preis an Robert Hass für sein Gesamtwerk. Der 73jährige Dichter war der Poet laureate der Vereinigten Staaten von 1995-97 und ist Träger des Pulitzerpreises. Bekannt sind seine Gedichtbände Time and materials und The apple trees at Olema.

Er ist auch Kritiker und Übersetzer, so des polnischen Dichters Czesław Miłosz und der japanischen Haikumeister Basho, Buson und Issa.

In Kanada gibt es seit 2001 das Amt des Offiziellen Dichters des Parlaments. Gegenwärtig hat der Quebecer Michel Pleau das Amt inne. / ICI Radio-Canada

97. Gulaglieder

Oleg Jurjew und Olga Martynova: Versuch über die kasachische Steppe – Lieder aus Stalinlagern

Sonntag, 31. August 2014, 14:05 Uhr Hessischer Rundfunk

Ein Gulag-Häftling hat in seinem Notizbuch die verbüßten Tage ausgestrichen.
Es ist mittlerweile mehr als ein halbes Jahrhundert her, doch die Erinnerungen des verstorbenen Großvaters zeugen noch von den Schrecken der stalinistischen Gulags. In der Lektüre des Enkels erwachen sie zu neuem Leben.

Endlich glaubt er zu verstehen, wie es war: als Intellektueller unter Kriminellen, am Ende der Nahrungskette der Baracke. Doch der Fluch der Bildung war gleichzeitig der Segen, der den Großvater am Leben erhielt. Solange er die Mitgefangenen mit Nacherzählungen von Puschkin und Dostojewski unterhielt, war er sicher. Alles, was ihm nach dem Tod Stalins und der Entlassung aus der willkürlichen Lagerhaft blieb, waren die Lieder der Gauner: die Blat-Songs. Gleichzeitig angezogen und abgestoßen von ihnen, muss es für ihn keine leichte Erfahrung gewesen sein, als plötzlich der Enkel zur Gitarre griff und die Lieder von der schönen Bandenchefin Murka oder vom Marsch ins Lager so im Nebenzimmer erklangen, wie dereinst in der Baracke.

Oleg Jurjew und Olga Martynova: Versuch über die kasachische Steppe – Lieder aus Stalinlagern

Hörspiel von Oleg Jurjew und Olga Martynova

Mitwirkende:
Oleg Jurjew
u. a.

Regie: Andrea Getto
(hr 2014)
– Ursendung –

96. Gestorben

Es gibt eine Szene in Fellinis La Dolce Vita, in der eine Gruppe Intellektueller dasitzt, Gedichte liest und ziemlich ernst ausschaut. Einer ist ein irischer Dichter, gespielt von einem wirklichen irischen Dichter, Desmond O’Grady, der am Montag starb.

Sein Frühwerk war beeinflußt von TS Eliot und Ezra Pound. Mit 19 ging er nach Paris, er traf Picasso, verkehrte in denselben Kreisen wie Beckett, 1956 erschien sein  erstes Buch, Chords and Orchestrations.

Mit der Zuversichtlichkeit der Jugend schickte er ein Exemplar an Pound, der ein Gedicht in eine Anthologie aufnahm, die er aus der St Elizabeths-Nervenklinik in Washington heraus edierte. Pound zahlte ein Honorar für das Gedicht und begann eine Korrespondenz, die über Jahre anhielt.

In den späten 50er Jahren ging er nach Italien und wurde Pounds Sekretär. Er übersetzte Gedichte aus dem Irischen, Walisischen, Arabischen, Griechischen, Kroatischen, Türkischen und weiteren Sprachen.

Desmond O’Grady war eine Ausnahmegestalt unter den irischen Dichtern seiner Generation sowohl in seiner Auseinandersetzung mit modernistischen Experimenten als in seiner Beschäftigung mit anderen Kulturen. Er war ein echter Bürger der Weltliteratur, ein guter Übersetzer und Dichter. / Billy Mills, The Guardian

95. Radical Feeling in the Poetry of WWI

The most popular English poem of the First World War was “In Flanders Fields,” written by John McCrae after fighting in the second Battle of Ypres in 1915. The poem ventriloquizes the British dead and concludes with a bit of hortatory sentimental propaganda:
Take up our quarrel with the foe:
To you from failing hands we throw
The torch; be yours to hold it high.
If ye break faith with us who die
We shall not sleep, though poppies grow
In Flanders fields.

But in the decades following the war, a very different kind of poem would come to be “seen as the truth,” as Max Egremont puts it in his new anthology Some Desperate Glory: The First World War the Poets Knew. These poems showed the war as “a series of failed attacks from water-filled trenches across lunar landscapes threaded with barbed wire, in an atmosphere of dread, under the command of stupid, moustachioed, out-of-touch generals.” This picture emerged in part from the work of a number of poets who, like McCrae, fought in the war but who, unlike McCrae, did not care to produce propaganda. (Rupert Brooke, who died of an infected mosquito bite towards the beginning of the war, did write overtly patriotic verse; he is the exception.) Some of the names (Siegfried Sassoon, Wilfred Owen, Robert Graves, Isaac Rosenberg) will be familiar to general readers; others (Ivor Gurney, Robert Nichols, Edward Thomas, Julian Grenfell, Charles Sorley, Edmund Blunden) less so. Of the eleven poets included, six—Sorley, Owen, Rosenberg, Brooke, Thomas, and Grenfell—died in the war, while Sassoon, Blunden, and Graves all went on to write valuable war memoirs. (…)

The war poets were radical not in form but in feeling. These men—mostly officer-class products of the English elite—register in their basically traditional verse a bitter disillusionment with the official narratives of their own culture that is, in places, nearly revolutionary. One measure of that disillusionment is the distance between Rupert Brooke’s patriotic “Peace”—“Now, God be thanked Who has matched us with His hour, / And caught our youth, and wakened us from sleeping”—and Edward Thomas’s disgust at home front jingoism in “This is No Case of Petty Right or Wrong”: “Beside my hate of one fat patriot / My hatred of the Kaiser is love true.” / Len Gutkin, Boston Review

Some Desperate Glory: The First World War the Poets Knew
Max Egremont
Farrar, Straus & Giroux, $28 (cloth)

94. Wirkungen eines Dichters

Sugawara no Michizane (845-903) war ein hoher japanischer Beamter, Gelehrter und nach Urteil vieler der bedeutendste japanische Dichter im chinesischen Stil, er schrieb vor allem Kanshi im Gegensatz zu den japanischen Waka, die es schon lange gab, die sich aber erst nach seinem Tod durchsetzten. Er machte Karriere am Hof des Kaisers Uda. Nach dessen Thronverzicht zugunsten seines Sohnes Daigo fiel er einer Intrige seines Rivalen Fujiwara no Tokihira zum Opfer, verlor seine Ämter, auch das als Professor an der Akademie, und wurde als niederer Beamter in die entlegene Provinz verbannt, wo er einsam und verbittert starb. Erst nach seinem Tod traten jene wunderlichen Wirkungen ein, die Wikipedia so beschreibt:

Nach seinem einsamen Tod brachen Seuchen und Dürre aus und die Söhne des Kaisers Daigo starben nacheinander. Die Große Audienzhalle des kaiserlichen Palastes (Shishinden) wurde wiederholt von Blitzen getroffen und die Stadt erlebte Wochen von Regenstürme[n] und Überflutungen. Man schrieb diese Katastrophen dem wütenden Geist (Onryō) des ins Exil geschickten Sugawara in Form des Donnergottes Raijin zu und der kaiserliche Hof baute einen Shintō-Schrein mit dem Namen Kitano Tenmangū in Kyōto und widmete ihn Sugawara no Michizane, der postum wieder in seine Ämter und Titel eingesetzt wurde. Erwähnungen seines Exils wurden aus den Aufzeichnungen getilgt.

So wurde der Dichter zum Gott, was in Japan wörtlich gemeint ist. Als Tenman-Tenjin (天満天神) ist er der Gott des Lernens. Bis heute betet man ihn auf vielen Shinto-Schreinen an. Seine chinesischen Gedichte aber können nur wenige Japaner im Original lesen.

93. Bacchae

Bacchae was the final work—and thought by many to be the greatest—of the Athenian playwright Euripides, who Aristotle called “the most tragic of the poets.” An excerpt from Robin Robertson’s new translation: New York Review of Books.

 

92. Frühlingskollektion

Kurz vor dem auch literarischen Herbst gibt Marie Luise Knott beim Perlentaucher Proben aus der Frühlingskollektion – Gedichte von Karin Kiwus, Lütfiye Güzel, Andrea Zanzotto, Silke Scheuermann, Fernando Pessoa, Margret Kreidl, Margret Boysen, Franz Joseph Czernin.

91. Nicht hermetisch

In seinen Lektüren tauchte Montale nicht nur in die literarische Tradition ein, sondern auch in die Gedichte seiner Kollegen, in die Verse Giuseppe Ungarettis etwa oder Salvatore Quasimodos, die manche Ideen des französischen Symbolismus zu variieren suchten. Mit der merkwürdigen Bezeichnung „ermetismo“, die man ihren Gedichten anheften wollte, konnte Montale nie etwas anfangen. Die Landschaft Liguriens, wo er 1896 geboren wurde, gewinnt in seinen Versen immer wieder Gestalt, nicht etwa als Ensemble schöner Bilder, sondern gebunden an die Wahrnehmung: „Bleich und versunken an einer heißen / Mauer ruhen in der Mittagshitze, / hören, wie zwischen Dornen und Stauden / Amseln schlagen, Schlangen zischen. // Verfolgen auf Wicken, auf rissigem Boden / die roten Ameisen in krabbelnden Reihen, (…) // Zwischen den Blättern das Beben / ferner Meerschuppen erspähen“. / Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung 27.8.

Eugenio Montale: Was bleibt (wenn es bleibt). Gedichte 1920-1980. Zweisprachige Ausgabe. Ausgewählt, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Christoph Ferber. Mit einem Nachwort von Georges Güntert. Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Mainz 2014. 512 Seiten, 25 Euro.

90. Büchermarkt

Jetzt im DLF-Büchermarkt:

26.08.2014 16:10 Uhr

Aus dem literarischen Leben
Das Kritikergespräch mit Michael Braun und Insa Wilke über neue Lyrik von

Katharina Schultens: gorgos portfolio
(Kookbooks Verlag)

Daniela Danz: V
(Wallstein Verlag)

Sylvia Geist: Gordisches Paradies
(Hanser Verlage)

Am Mikrofon: Hajo Steinert

89. Quadriga

In der „Poesie-Quadriga“ der Egginger Edition Isele erscheinen Gedichte von Peter Salomon, Sylvia Geist, Peter Engel, Doris Gautschi. Besprechung von Walter Neumann im Südkurier.

 

88. Der Tod des letzten Gedichts

«Lesen und Schreiben», das ist es, worum es geht, oder besser: Es geht um das eigene Lesen und Schreiben des lyrischen Ichs. Es geht um das Lesen und Schreiben des Totenbuchs, das mit der Geburt beginnt und bei Jean Krier schon geendet hat. Im Januar 2013 erlag der bisher einzige luxemburgische Adalbert-von-Chamisso-Preisträger seiner Herzkrankheit, und dem Herausgeber Michael Braun ist es zu verdanken, dass er sich dem nachgelassenen Konvolut, zum Teil noch mit zusätzlichen Notizen und Anmerkungen, angenommen und mit Eingriff, sternklar lesbar gemacht hat.

 

Jean Kriers Gedicht Totenbuch vorgestellt von Walter Fabian Schmid im Rahmen der „Münchner Anthologie“ auf Signaturen

87. American Life in Poetry: Column 491

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE

Here’s a fine poem by Heather Allen, a Connecticut poet who pays close attention to what’s right under her feet. It may seem ordinary, but it isn’t.

Grasses

So still at heart,
They respond like water
To the slightest breeze,
Rippling as one body,

And, as one mind,
Bend continually
To listen:
The perfect confidants,

They keep to themselves,
A web of trails and nests,
Burrows and hidden entrances—
Do not reveal

Those camouflaged in stillness
From the circling hawks,
Or crouched and breathless
At the passing of the fox.

American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©1996 by Heather Allen. Reprinted from Leaving a Shadow, 1996, by permission of Copper Canyon Press, http://www.coppercanyonpress.org. Introduction copyright © 2014 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.

86. Gedichtbotschaft

Ein Leser der Berliner Zeitung kauft sich Boxershorts und findet darin eingenäht chinsische Schriftzeichen. Unsere Korrespondentin in China hat die Botschaft für ihn entschlüsselt und eine interessante Entdeckung gemacht. (…)

Seine Handschrift ist jedenfalls dermaßen verkorkst, dass sie selbst seine Landsleute vor große Herausforderungen stellte. Am Ende der Entschlüsselungsaktion ein erleichterndes Seufzen: Es ist ein Gedicht! Ein schönes Stück altchinesischer Poesie aus dem ersten [zehnten] Jahrhundert. (…)

Li Yu hieß der Mann, der wohl zwischen 937 und 978 gelebt hat und später von einem seiner Gegenspieler vergiftet wurde. Bekannt ist der adelige Dichter auch unter den Namen Li Congjia und Li Houzhu. Mehrere Gedichte in der sogenannten Ci-Form hatte er verfasst, eine stets aus abwechselnd drei und neun Zeichen zusammengesetzte Lyrik. / Inna Hartwig, Berliner Zeitung (in der Zeitung mit Faksimile und – auf drei Klickseiten aufgeteiltem – Text

85. Konrad Bayer: Texte, Bilder, Sounds

  1. bis 21. september 2014
    neuberg an der muerz & kunsthaus muerz

Wer war Konrad Bayer (1932-1964) und was sagen uns seine Texte heute? Vor der Gruppe 47 hat der österreichische Schriftsteller und Dandy, ein Jahr vor seinem Selbstmord, aus dem gerade in Arbeit befindlichen Buch „der sechste sinn“ gelesen. Ernst Bloch zeigte sich in seiner Kritik dieser Lesung begeistert: „Die Geschichten machten großen Eindruck auf uns alle, und das Philosophische ist auch nicht zu verkennen. Die Sphären sind eingestürzt, das Verabredete hört auf. Und trotzdem ist alles in einem, noch nicht recht entdeckten Punkt wieder versammelt.“

Literarhistorisch ist mittlerweile vieles fixiert: Gemeinsam mit Friedrich Achleitner, H.C. Artmann, Gerhard Rühm und Oswald Wiener gehörte Konrad Bayer der legendären Wiener Gruppe an, jener zentralen Manifestation der österreichischen Avantgarde, die auch aufgrund ihrer Auftrittsformen für Aufregung sorgte. Nach dem Tod Bayers gab Gerhard Rühm das Gesamtwerk des Freundes heraus. Auch Bilder des Autors sind geblieben: Unvergessen die Szene, in der Bayer in dem Film „Sonne halt!“ mit einem Glas in der Hand auf einer offenen Terrasse vor dem Meer in ausladenden Schritten tanzt – eine Sequenz, die die biederen 50er-Jahre vergessen macht.

Ist Konrad Bayer mit seinen Texten, seiner Lebensform und seinem Sound zu früh gekommen? Steckt die Essenz seines künstlerischen Daseins im Geschriebenen oder in den Images, die er von sich selbst schuf? Muss man Bayer als Person gekannt haben, um etwas von seiner Wirkung zu verstehen? Sind manche Texte und Konzepte erst heute angemessen zu verstehen? Lässt sich aus den Archivmaterialien der österreichischen Avantgarde ein neuer Zugang gewinnen? Sollte man Bayers Kunst nicht noch viel stärker in einem internationalen Rahmen sehen?

Anlässlich des 50. Todestages von Konrad Bayer nähern sich ehemalige Weggefährten, Autorinnen und Autoren, Literatur- und Kulturwissenschaftler, Studierende und literarische Liebhaber der schillernden Gestalt des Autors an. Denn Bayers Wirkung auf immer wieder neue emphatisch Lesende ist faszinierend. Eine gemeinsame Reise an einen teilweise noch nicht recht entdeckten Ort der österreichischen Literatur.

donnerstag, 18.9.2014
neuberg an der muerz, festsaal der gemeinde
19.00 uhr

Konrad Bayer Gesellschaft (Brigitte Ambros, Sonja Fischbauer, Arnold Hofbauer, Carol Lasetzky, Helmuth Pany, Renate Pittroff, Judith Schöbel, Margareta Vyoral-Tschapka, Reinhold Westphal):
alles kann dies und jenes heissen.
Lesung aus Bayer

freitag, 19.9.2014
neuberg an der muerz, festsaal der gemeinde

9.30-13.00 uhr
Workshop zu Texten von Konrad Bayer

Ana Apostolovska, Ulrike Denk, Eva Erber, Franziska Füchsl, Josef Hackl, Marlene Hans, Carola Harather, Daniel Harrasser, Julia Schwarz, Katharina Strasser, Ulrike Strigl, Ekaterine Teti (Studierende SE Austrian Studies)

14.30-17.00 uhr
Neue Forschung zu Konrad Bayer – Impulsvorträge

Dominik Srienc: Die Köpfe des Konrad Bayer. Autorfigurationen aus dem Archiv
Laura Tezarek: „eine guillotine hat die wahrnehmung erledigt“. Wahrnehmung und sinnliche Gewissheit bei Konrad Bayer und Ernst Mach
Georg Oberhumer: „die klare zeit“. Transformation einer Mitschrift
Till Greite: Das Ohr für „sechsten sinn“ haben. Einiges über Konrad Bayer und den acoustic space

18.30 uhr
Gabriele Jutz: Einführung zu „Mosaik im Vertrauen“ und „Sonne halt!“

19.00 uhr
Filmvorführung

Mosaik im Vertrauen (Peter Kubelka)
Sonne halt! (Ferry Radax)

22.00 uhr
Galerie Gasthof Holzer
Anne Michalek: Wäre ich ein Hobo durch Konrads Bilder
Arbeiten zu Texten von Konrad Bayer

music von deef: Hoffentlich eine emotionale, musikalische Improvisation

samstag, 20.9.2014
kunsthaus muerz, clix

Vorträge

9.30-11.00 uhr
Walter Ruprechter: „alles kann dieses und jenes heissen.“ Kontingenz als Darstellungsprinzip bei Konrad Bayer
Klaus Kastberger: Acte und Akten. Konrad Bayer und die Archive der Avantgarde

11.30-13.00 uhr
Roland Innerhofer: Shades of Blue. Blaupausen im „kopf des vitus bering“
Günther Eisenhuber: Zu Konrad Bayers „der kopf des vitus bering“

15.00-16.30 uhr
Thomas Eder: Bewusstseinsstrom im „sechsten sinn“
Oswald Wiener: Einiges über Konrad Bayer, heute

18.30 uhr
Lesungen

Ann Cotten
Gundi Feyrer
Lisa Spalt

sonntag, 21.9.2014
kunsthaus muerz, clix

9.30-11.00 uhr

Gesprächsrunde: Freunde und Wegbegleiter Konrad Bayers

Hilde Absalon, Friedrich Achleitner, Ida Szigethy, Ingrid Wiener, Birgit Weithofer, Michel Würthle
Moderation: Thomas Eder und Klaus Kastberger

11.00-13.00 uhr
Schlussbesprechung

84. Poetopie

Fast Food in der Raststätte – iss langsam, dein Magen hat es lange nicht so eilig wie du

Hansjürgen Bulkowski