Salz sein der Erde

Teil 7 des Zyklus „Die Befreiung der Alchemie von der Metaffer“ von Martina Kieninger

Salz, Schwefel und Schweigen. Das genügt zur vorläufigen Information.

Text 7 adonäus mit gäp 
pssst, lispeln die wiesen vokalentfernt liegt sommerverzweiflung und die schafsgarbe
in asternartigen wispen flüstert
i ging transmutiert das werfen der gräser –
aber!

wer preiset und jauchzet
Kochsalz Alaun in glühenden Kohlen
Rauchende Säuren im damals nicht völlig
Geklärten Verbrennen von Schwefel mit Luft
Sulfoxid

Wie Kochsalz zu Kochsalz der Erden geworfen
Salz sein der Erde – Gap
Al_aun
gap R
Alraun
(das genügt zur vorläufigen Information)

Anklänge an Johann Sebastian Bach (Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, Weihnachtsoratorium) und Friedrich Hölderlin (Wie Wasser von Klippe zu Klippe geworfen / Schatten der Erde, letzteres ein Adonäus – davon schwirren noch etliche rum).

Wird fortgesetzt. Bisher veröffentlichte Texte hier.

Zum 8. Teil

One Comment on “Salz sein der Erde

  1. Pingback: Persil mein Land – Lyrikzeitung & Poetry News

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..