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Veröffentlicht am 30. April 2022 von lyrikzeitung
Jean Moréas
(* 15. April 1856 in Athen; † 30. April 1910 in Paris)
Stanze Sagt nicht: das Leben ist ein Festgelage; So spricht die Torheit wohl und ein gemeiner Sinn. Doch sagt nur ja nicht: es ist grenzenlose Plage; Dies zeugt von schlechtem Mut, dem alle Kräfte fliehn. Lacht, wie die Lenzluft spielt im Rutenwerk der Weiden, Weint wie der Tauwind, wie die Flut am Meeresstrand, Erkostet jede Lust, erduldet alle Leiden; Sagt, es ist viel, es ist, wie wenn der Traum entschwand.
Deutsch von Duschan Derndarsky, aus: Französische Lyrik von den Anfängen bis zur Gegenwart, zweisprachig. Hrsg. Kurt Schnelle. Leipzig: Reclam, 1967, S. 93
Stance Ne dites pas : la vie est un joyeux festin ; Ou c’est d’un esprit sot ou c’est d’une âme basse. Surtout ne dites point : elle est malheur sans fin ; C’est d’un mauvais courage et qui trop tôt se lasse. Riez comme au printemps s’agitent les rameaux, Pleurez comme la bise ou le flot sur la grève, Goûtez tous les plaisirs et souffrez tous les maux ; Et dites : c’est beaucoup et c’est l’ombre d’un rêve.
Kategorie: Frankreich, FranzösischSchlagworte: Duschan Derndarsky, Jean Moréas
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