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Veröffentlicht am 23. Juni 2018 von lyrikzeitung
Eduard Mörike
Maschinka Dieser schwellende Mund, den Reiz der Heimat noch atmend, Kennt die Sprache nicht mehr, die ihn so lieblich geformt: Nach der Grammatik greifet die müßige Schöne verdrießlich, Stammelt russischen Laut, weil es der Vater befiehlt. Euer Stammeln ist süß, doch pflegt ihr, trutzige Lippen, Heimlich ein ander Geschäft, das euch vor allem verschönt!
(1838)
Kategorie: DeutschSchlagworte: Eduard Mörike, L&Poe-Anthologie
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