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Veröffentlicht am 20. März 2018 von lyrikzeitung
ANNE BRADSTREET
(geboren um 1612 in Northampton, England; gestorben am 16. September 1672 in Andover, Massachusetts)
Zu ihren Beinamen gehörten „die zehnte Muse“ und „die erste amerikanische Dichterin“ (zumindest in englischer Sprache). Ihre Probleme „gehören nicht“ nur zum Amerika des 17. Jahrhunderts.
Aus: Der Prolog
Ein Ärgernis bin ich den Kritikastern,
Des Dichters Feder, schmähn sie, sei entweiht,
In meine Hand würd nur die Nadel passen;
Solche Verachtung trifft die Frau von Geist.
Was hilfts, wenn, was ich schreibe, etwas taugt:
Sie sagen, Zufall seis oder geklaut.
Deutsch von K. Bartenstein. Aus: Englische und amerikanische Dichtung. Gesamtwerk in 4 Bänden. Zweisprachig. München: C.H. Beck, 2000. Rund 2700 S.: In Kassette ISBN 978-3-406-46464-5 Herausgegeben von Werner von Koppenfels, in Verbindung mit Eva Hesse, Heinz Ickstadt, Friedhelm Kemp, Horst Meller, Manfred Pfister und Klaus Reichert
Band 4: Amerikanische Dichtung. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, 978-3-406-46463-8 Hrsg. Eva Hesse u. Heinz Ickstadt, S. 11
I am obnoxious to each carping tongue
Who says my hand a needle better fits.
A Poet’s Pen all scorn I should thus wrong,
For such despite they cast on female wits.
If what I do prove well, it won’t advance,
They’ll say it’s stol’n, or else it was by chance.
Kategorie: Englisch, USASchlagworte: Anne Bradstreet, L&Poe-Anthologie
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